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wer kann mir helfen?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von siegga, 27. März 2012.

  1. siegga

    siegga Neues Mitglied

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    hallo ich bin neu,muß mich erstmal hier durchwurschteln.
    habe paar fragen! ich habe seit 2005 polymyalgia rheumatica,ausserdem noch eine ziemlich starke medikamentenzusatzstoff überempfindlichkeit
    meine entzündungswerte liegen bei 45 ist das sehr viel?
    bekomme 10mg kortisonund für chronische schmerzen valoron 100/N
    bekam ab september 2011 akupunktur und auch schmerzinfussion sowie kaudale spritzen( spinalkanarthrose),das war sicher zuviel von den zusatstoffen. ich nehme an dis aktivierte mein allerg asthma auch nasennebenhöhlen sind total zu.die entzündungswerte stiegen auf 66,ärztin erhöhte das kortison auf 10 mg .
    aber die neuen entzüdungswerte liegen eben immer noch bei 45.
    was kann ich nocht tun ?versuche mit herkömmlichen hausmitteln zu lindern auch schüßler salze(kalium,magnesium) ,etwas besser ist es geworden,doch die entzündungswerte bleiben hoch?
    kann mir jemand einen rat geben?

    sielae:confused::confused:
     
  2. leipzigerin

    leipzigerin Mitglied

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    liebe grüße aus leipzig,
    bin auch neu und versuche mich durchzuwurschteln.
    mit deinem krankheitsbild kenne ich mich leider nicht aus aber deine medis sind echt der hammer.45 er CrP geht aber noch,versteif dich aber nicht so auf irgendwelche werte,die sagen auch nicht immer alles aus

    grüße
     
  3. norchen

    norchen Aktives Mitglied

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    hallo erst ein mal auch aus thüringen:D
    kenne mich leider auch net mit deiner diagnose aus, habe selbst rheumatoid arthritis. bei entzündungen ist corti als schnelles mittel erst mal gut, aber wenn du damit schon seit 2005 unterwegs bist hast du doch sicher auch schon basismedikamente bekommen, oder????
    aber sicher werden sich noch andere user melden die sich mit polymyalgia besser auskennen.
    ansonste links alles durchwühlen, da findest du viele infos...viel spass hier :top:
     
  4. Putzel

    Putzel Mitglied

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    Hallo Sielae,
    außer rheumatoider Arthritis ist bei mir vor 2 Jahren Polymyalgia rheumatica diagnostiziert bekommen, als nix - aber auch nix mehr ging. Entzündungswerte extrem hoch. Anfangsdosis Corti 40 mg tägl. über 8 Tage, dann wurde langsam reduziert,,muss heute noch alle 4 Wo. zur Blutkontrolle. Heute war ich wieder und bin gespannt, wie es diesmal aussieht mit den Werten. Ich stehe derzeit bei 2,5 mg Corti täglich und 1 x /Wo. MTX-Fertigspritze 7,5 mg. Habe extrem starke Schmerzen, hab das heute meinem Doc gesagt.... er meinte, dass unter Umständen mein Blutdrucksenker (Rasilez 300 mg) auch Einfluss nimmt und gegen das MTX arbeitet. Das soll ich mit meinem Internisten/Cardiologen abklären.
    Das ist vielleicht alles ein Mist. Ich weiß nicht mehr, was von was eigentlich kommt. Wahrscheinlich kreuzen sich hier wieder Medikamente.
    Als Schmerzmittel bekomme ich Tramundin retard und für abends Tramadol-Tropfen. Das lindert etwas, aber wenn richtige Rheumaschübe kommen....dann ist mit der Linderung auch nimmer viel....

    Ich muss auch jetzt wieder weiterwurschteln, wer mir am besten helfen könnte. Habe den Eindruck, dass keiner irgendwas richtig weiß, wie man mit sowas umgeht.
    Hier kann man auch lesen wie viel arme Leutchens sich rumquälen müssen und nicht den richtigen Doc finden.

    Halte trotzdem Deinen Kopf hoch und gib net auf. Es ist ja auch nicht jeder Tag gleich schlimm....schwacher Trost ich weiß. Wenn ich irgendwas Neues in Erfahrung bringen kann, stell ich das sowieso hier ins Forum.
    Liebe Grüße
    Grit
     
  5. anurju

    anurju anurju

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    Hey Grit,

    tut mir sehr leid, dass du dich so plagst.
    Mir fallen 2 Dinge bei deiner Schilderung auf:
    1.) 7,5 mg MTX sind ja extrem wenig - ich bekomme 17,5 mg und in Sendenhorst (Rheumaklinik) sagte man mir, die Standarddosis wäre 20mg - weniger würde auch deutlich geringere Wirkung erzielen. Gibt es einen Grund für diese niedrige Dosis?
    Ich habe die Dosissteigern von 15 auf 17,5 deutlich in Richtung Schmerzerleichterung gespürt.

    2.) Willst du dir nicht mal den Rat eines Schmerztherapeuten einholen - man kann so viel gegen Schmerzen machen - nicht nur Medikamente...
    Nur kennen sich viele Fachärzte (leider auch Rheumatologen) viel zu wenig mit wirklich passenen Therapien aus.
    Hier findest du mehr Infos dazu: http://www.rheuma-online.de/forum/threads/48990-Schmerztherapie-Wege-aus-dem-Schmerz

    Alles Gute und baldige Besserung wünscht
    anurju :)
     
  6. Tiangara

    Tiangara PMR seit 08/2008

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    Hallo sielae,

    ich habe auch Polymyalgia rheumatica (seit 2008), die nun seit ca. 1/2 Jahr auf dem Rückzug ist. Dementsprechend kann ich meine Medikamente langsam ausschleichen: mit Cortison bin ich jetzt bei 4,5 mg, mit MTX bei 10 mg.

    Um deine Frage beantworten zu können, sollte man wissen, wie hoch deine Einstiegsdosis Cortison im Jahr 2005 war, ob du auch irgendwann ein Basismedikament bekommen hast, und wie der Verlauf der Krankheit in diesen 7 Jahren ausgesehen hat.

    Bei einem PMR-Betroffenen, der mit 10 mg Cortison unter starken Schmerzen leidet, ist das Cortison auf jeden Fall zu niedrig dosiert! Die gängige Therapie ist so, dass zunächst mit einer höheren Dosierung eingestiegen wird (mind. 25 - 30 mg Corti). Wenn du mit dem Cortison schmerzfrei (!) bist, kann langsam herunter dosiert werden. Wenn Schmerzen auftreten, muss man wieder auf die letzte vorhergehende Dosierung steigern!! Und wenn es irgendwann gar nimmer geht, einigermaßen schmerzfrei weiter zu reduzieren, dann wird noch ein Basismedikament (bevorzugt MTX) dazu verabreicht!

    Liebe Grüße,
    Tiangara
     
  7. Putzel

    Putzel Mitglied

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    Hallo Anurju,
    ich weiß auch nicht, warum mein Doc nur 7,5 mg verschrieben hat.... keine Ahnung, hab ihm heute gesagt, dass ich vor Schmerzen bald verrückt werde und nicht mehr weiß wie ich einen Fuß vor den anderen setzen soll. Hm...meinte er...also das MTX auf jeden Fall mal weiter in der Dosierung nehmen und weiter Prednison 2,5 mg. Morgen früh muss ich ihn anrufen, was die heutige Blutentnahme bezügl. der Entzündungswerte ergeben hat, danach richtet er sich mit der Dosierung der Medis. Also zufriedenstellend geht es mir nicht, und ich wäre schon froh, wenn meine Schmerzen wenigstens erträglicher gemacht würden.
    Hab schon einen Tipp von einer lieben Leidensgenossin bekommen bezügl. Schmerz-Doc. Sowie ich laufen kann, nehm ich da nochmal Anlauf, aber ich muss zugeben, dass ich abolut kein Vertrauen mehr habe.....
    Man ist so zermürbt von dem dauernden Hoffen, Betteln, Abwarten, wieder neu Anlauf nehmen und kämpfen usw.usw.
    auf jeden Fall danke ich Dir auch für Deinen Tipp.
    Liebe Grüße
    Grit
     
  8. wwwerner

    wwwerner Neues Mitglied

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    (45 mg/l ?) sehr viel nicht, aber auch nicht gerade wenig. Also auf jeden Fall ein zu hoher Wert.
    Bei mir gehen die Schmerzen schon bei einem Wert von 10 mg/l los. Aktuell habe ich einen Wert von 20 mg/l. Das ist aber so gewollt, da ich nächste Woche einen Termin zur PET/CT habe. Da will man ja schliesslich auch was sehen ;)

    Mit Entzündungswerte meinst du sicherlich CRP, oder? Nach meinem Verständnis sind 10 mg Kortison bei so einem CRP-Level zu wenig. Obwohl der CRP-Level auch nicht unbedingt mit der Kortisonmenge korreliert. Also es kann sein, dass dein CRP an diesem Tage bei 45 mg/l liegt, aber am nächsten Tag bei 30 und das bei gleicher Kortisonmenge.

    Wahrscheinlich musst du ersteinmal wieder etwas höher ran mit der Kortisonmenge, aber nur soviel, bis die Schmerzen nachlassen. Also einfach mal auf 30-40 mg erhöhen und wenn die Schmerzen weg sind, am nächsten Tag die Dosierung um 10 mg reduzieren. Bist du immer noch schmerzfrei, dann weiter runter. (Bei Stoßtherapien kann man Kortison in größeren Schritten reduzieren). Du wirst deine optimale Dosierung finden , bei der du schmerzfrei bist, oder zumindest weitestgehend. Ab da kannst du wieder mit dem Ausschleichen in sehr kleinen Schritten beginnen.

    Beprich es aber vorher noch einmal mit deinem Doc. Weiß nicht worauf sich die "Medikamentenzusatzstoff überempfindlichkeit" bezieht...


    VG und schnelle Linderung!
    Werner
     
  9. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hi :)

    ich habe seit 3 Jahren PMR. Bin damals angefangen mit 3 Tage 30mg Prednisolon, 3 Tage 20mg und dann runter auf 10mg. Ging aber nicht gut, ich musste zweimal wieder rauf mit der Dosis auf 12,5mg. Erst mit MTX war es möglich, langsam runter zu kommen, bin heute bei 5mg. MTX anfangs 15 mg/wöchentlich gespritzt, mittlerweile nur noch als Tbl. Schmerzfrei war ich in der ganzen Zeit nicht 1 Tag. PMR hat oft einen schweren Verlauf und ist nicht einfach in den Griff zu kriegen. Aber es wird besser mit der Zeit. Kopf hoch :top: