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Wer hat Erfahrung mit Heilpraktikern?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Gaby, 14. August 2001.

  1. Gaby

    Gaby Guest

    Hallo!
    ich bin 39, und leide seit etwa zehn Jahren am Sjögren-Syndrom mit Tendenz zu Lupus.Seit letztem Jahr habe ich ständig starke Muskelschmerzen. Die meisten Medikamente haben bei mir entweder gar keine Wirkung oder schlimme Nebenwirkungen.Jetzt bin ich so weit, dass ich auch alternative Möglichkeiten in Betracht ziehen möchte.Ich denke da an einen Heilpraktiker, weiß aber nicht, wie ich einen seriösen finden soll. Es gibt doch gerade in diesem Bereich viele schwarze Schafe, die gerade mal so einen Wochenendkurs gemacht haben, da es wohl immer noch keine einheitliche Ausbildung gibt.Ich habe da echt Angst, an jemanden zu geraten,der mich vielleicht Tausende von Mark kostet,ohne dass es mir besser geht. Deshalb würde mich interessieren, ob jemand Erfahrungen mit Heilpraktikern gemacht hat und mir davon berichten möchte. Ich bin für jeden Tip dankbar.
    viele Grüße sendet Euch
    Gaby aus Hessen
     
  2. Silvia

    Silvia Guest

    Hallo Gaby

    Ich habe PcP und bin selbst auch bei einem Heilpraktiker in Behandlung. Leider in Süddeutschland, deshalb würde dir meine Adresse kaum weiterhelfen.
    Es ist sicher sehr schwierig einen Heilpraktiker zu finden, zu dem man genügend Vertrauen hat, um eine naturheilkundliche/ganzheitlich Therapie durchzuführen. Es gibt aber auch Ärzte, die auf Naturheilkunde, bzw. Ganzheitliche Medizin umgesattelt haben, bzw. Ihre Patienten auf diese Weise behandeln. Die Ärztekammer könnte dir da sicher weiterhelfen. Im Endeffekt ist es aber eben - Vertrauenssache.
    Nur eines kann ich dir jetzt schon sagen, eine naturheilkundliche Behandlung braucht enorm viel Geduld, denn mit einer schnellen Besserungen ist nicht zu rechnen. Im Gegenteil, es wird ziemlich sicher sogar zu einer Erstverschlimmerung kommen. Und das braucht dann sehr viel "Biß", um durchzuhalten.

    Erstaunlich finde ich eigentlich, dass sehr viele zur Naturheilkunde als "letzten Ausweg" greifen. Eigentlich müsste es der erste Schritt sein. Denn je weniger der Körper "vergiftet" ist (durch Schulmedis, etc.) umso grösser sind eigentlich die Heilungschanchen. Aber nu, das ist wohl ein Thema für sich.

    Ich hoffe ich konnte dir trotzdem etwas weiterhelfen. Und wie gesagt, falls du eine Naturheilkundliche Therapie machst, nicht so schnell aufgeben!

    Grüsse
     
  3. Emma

    Emma Guest

    Hallo Gaby,
    leider kann ich Dir auch nur eine Adresse aus Dortmund nennen. Es ist ein Heilpraktiker, der auf Gelenkerkrankungen spezialisiert ist. Selber war ich noch nicht dort, aber meine Gymnastiklehrerin hat mit ihm sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich werde auch demnächst hingehen.
    Seine Adresse:
    Peter Germann
    Köln.Berliner-Str. 9
    Dortmund
    0231-443512

    Vielleicht ist ein erstes Telefongespräch schon ausreichend, ob er Dir helfen kann, oder kann Dir einen Kollegen nennen.
    Gerne würde ich über Deine Erfahrungen etwas erfahren.

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  4. Heike

    Heike Guest

    Hallo Gaby, ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht, nachdem die Rheumatologin mir dringends Quensil angeraten hat, da ich ja so krank war, habe ich zu einer Heilpraktikerin gewechselt. Ich bin
    sehr zufrieden und habe 1 Jahr ohne Tabletten geschafft. Es ist richtig was Sylvia sagt, es kommt zu einer Verschlimmerung, aber jetzt geht es mir wirklich wieder gut. Komisch, oder?
    Falls Du Fragen hast, mail mich bitte an.
    Alles Gute Heike
     
  5. Gaby

    Gaby Guest

    Hallo!
    Ich möchte Euch ganz herzlich für Eure Antworten danken. Eure Berichte haben mir jetzt wirklich Mut gemacht, es auch mal mit einem Heilpraktiker zu versuchen.Inzwischen bin ich nämlich schon bei sehr starken Medikamenten, und das ist wirklich keine Lösung für Dauer.Schade, dass keiner von Euren Heilpraktikern in meiner Nähe wohnt, aber es muss möglich ein, hier einen zu finden, und ich werde mich jetzt intensiv umhören, ob mir jemand einen empfehlen kann.Ich werde mich auch mal bei meiner Krankenkasse und der Rheumaliga erkundigen.Auf jeden Fall ist es einen Versuch wert, und ich möchte so bald wie möglich mit einer Behandlung anfangen.
    Nochmals ganz herzlichen Dank und alles Gute für Euch
    viele liebe Grüße
    Gaby
     
  6. Karin

    Karin Guest

    Re: Wer hat Erfahrung mit Heilpraktikern

    Hallo Gaby!

    Mein Name ist Karin und ich leide seit ca. 6 Jahren an der gleichen Krankheit (bin jetzt 27 Jahre alt)- zur Zeit habe ich nur schubweise Probleme mit der Anschwellung der Gelenkhaut an den Füßen und an den Waden- leider habe ich noch niemanden kennengelernt der auch diese Krankheit hat. Leidest du auch an Austrocknung der Netzhaut???- Wie lebst du mit dieser Krankheit?-Ernährst du dich nach bestimmten Kriterien oder achtest du gar nicht darauf? Verzichte zur Zeit auf Immurek und Cortison- da mir diese Medikamente auch nicht richtig geholfen haben. Erfahrung mit Helpraktikern habe ich noch nicht da ich bei uns in der Region Düsseldorf/Unterer Niederrhein auch keinen kenne. Wäre nett wenn du dich mal bei mir melden würdest. Meine e-mail adresse lautet: Karin.Grund@viking.de
    Viele Grüße
    Karin
     
  7. Eva

    Eva Guest

    Re: Wer hat Erfahrung mit Heilpraktikern

    Hallo Gaby,
    ich habe pso.arthritis (seit ein paar Tagen die Diagnose, schon lange Schmerzen) versuche ausschließlich seit 1 Jahr mein Glück mit Naturheilkunde, da ich mega schiß vor Medis habe. Z.Zt. muß ich leider Vioxx nehmen, da ich kleines Kind habe und die Entzündung rauskriegen will. Bin bei einer Heilpraktikerin in Behandlung, die sich jedoch ausschließlich auf Osteopathie versteht. Ein Bekannter von mir macht Shiatsu und kennt sich mega gut mit Ernährung aus. Morgen gehe ich wegen Ernährung zu einer anderen Heilpraktikerin, kann dann ja nochmal berichten wenn Du möchtest. Falls Du die Telefonnummer für Shiatsu etc. haben möchtest, melde Dich doch unter der E-mail Adresse
    guenther.diez@gmx.de
     
  8. monika

    monika Guest

    Wer hat Erfahrungen mit dem Sjögren- Syndrom

    Mein Name ist Monika,

    ich habe seid 4 Jahren starke Schmerzen in den Muskeln und Gelenken. Jetzt wurde bei mir das Sjögren- Syndrom festgestellt.
    Mich interessiert nun, mit welchen Heilmethoden kann ich Linderung erreichen und welche Spezialisten sind emfehlenswert?


    MfG Monika
     
  9. Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Sjögren- Syndrom

    Schau dir mal meine Homepage an
    http://members.fortunecity.de/c210663
     
  10. sonja

    sonja Guest

    Re: Wer hat Erfahrungen mit dem Sjögren- Syndrom

    hallo
    habe deine mail gelesen wo du nach einem heilpraktiker suchst.ich komme zwar aus hannover aber fahre nach hessen in ein institut fur naturheilverfahren und bin dort sehr gut zufrieden.ich kann dir die adresse gerne hinterlassen
    institut für naturheilkunde
    uferstr.1
    30037 marburg
    06421 68430
    dr.weber

    auch ansonsten stehe ich für fragen gerne zur verfügung
     
  11. Evi3000

    Evi3000 Registrierter Benutzer

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    Mir hat meine Heilpraktikerin auch sehr geholfen, wobei man sagen muss, dass ich für solche Sachen eh sehr empfänglich bin. Aber hier noch einige Tipps, was man sonst noch so machen kann, um seine Schmerzen ein wenig zu lindern und sich eventuell sogar besser zu fühlen.
     
    #11 25. September 2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25. September 2006
  12. Sassi

    Sassi Neues Mitglied

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    Hallo an euch alle!

    Ich möchte euch von meinem gestrigen Besuch bei einer Heilpraktikerin erzählen. :)

    Ich möchte ja auch endlich lang andauernde Beschwerdefreiheit und weniger Medis nehmen müssen. Also dachte ich mir, es kann ja nicht schaden, mal eine homöopathische Zusatztherapie in Betracht zu ziehen.

    Die Ärztin hat mir nach eingehender Untersuchung dazu geraten erstmal eine umfangreiche Darmsanierung vorzunehmen.
    Sie meinte, eigentlich müssten Rheumatiker wegen der entsprechenden Medis eine Darmsanierung ca. 4-mal im Jahr machen.
    Ähnlich wie bei Antibiotikum wird wohl die Darmflora zerstört und so das Immunsystem weiter „fehlgeleitet“. Ein anderer Nachteil ist natürlich, dass Medis, die eben auch über den Darm wirken sollen, gar nicht richtig vom Körper aufgenommen werden können.
    Nicht zu reden von diversen Nahrungsmittelunverträglichkeiten, die sich in Folge einer zerstörten Darmflora einstellen können.
    Auf mich treffen jedenfalls die entsprechenden Symptome zu und deshalb werde ihre Therapie jetzt mal ausprobieren. Es wäre schon schön endlich weniger Beschwerden zu haben.
    Wenn diese „Baustelle“ wieder in Ordnug ist (vermutlich in ca. 4 Wochen), wird sie mich speziell wegen der rA behandeln und darauf hinarbeiten, dass man hoffentlich die Rheumamedis langsam verringern kann.

    Hat jemand von euch schon Ähnliches ausprobiert oder gehört?
    Würde mich freuen von euren Meinungen und Erfahrungen zu lesen. :)


    Liebe Grüße, Sassi
     
  13. bebsi70

    bebsi70 Neues Mitglied

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    Hi Sassi,

    ich glaube, der Darm (soll ja angeblich das größte Immunsystem unseres Körpers sein:


    Zitat aus dem Internet:
    In der Darmschleimhaut sitzen mehr als 70 Prozent der gesamten Abwehrzellen des Körpers - der Großteil des menschlichen Immunsystems.

    Eine Darmsanierung ist bestimmt was Gutes! Habe es selbst noch nicht ausprobiert, nehme zur Zeit nur ein Mittel gegen Darmpilze, da ich ständig darunter leide. Ich denke, wenn der Darm "gereinigt" und wieder aufgebaut wird, kann es dir schon besser gehen.

    Wünsche Dir viel Erfolg! Es wird aber bestimmt einige Zeit dauern, bis sich nach und nach Erfolg zeigt. Was man jahrelang vernachlässigt hat, braucht bestimmt einige Zeit, damit sich Besserung zeigt. Hoffe, du bist auf dem richtigen Weg! Berichte mal von Zeit zu Zeit, wie die Behandlung dir bekommt.

    LG

    bebsi
     
  14. joana78

    joana78 Neues Mitglied

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    Wer kennt folgende Diagnose-Methoden:

    Hallo zusammen

    beschäftige mich infolge meiner Erkrankung an 'Morbus Still des Erwachsenen' mit Alternativen zur Schulmedizin.

    Hat jemand von euch bei Naturärzten folgende Diagnosen kennengelernt:

    - HLA (Human Leukocyte Antigens) - Typisierung (genetischer Test zur Diagnostik von
    Autoimmunerkrankungen)
    - Computer-Regulations-Thermographie
    ?
    ?

    Mir will nicht in den Kopf, dass ich mich von jetzt an mit Chemie vollpumpen soll... niemand kann sagen wie lange eine Medikation andauern wird und irgendwann wird auch das zu viel für den Körper. Bitte versteht mich an dieser Stelle nicht falsch: ich bin sehr dankbar das mir geholfen wurde!

    Ich poste hier noch einmal den Artikel den ich kürzlich gefunden habe:
    http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/wenn_das_immunsystem_amok_laeuft_1.660167.html?printview=true

    Es muss doch zusätzlich zur Schulmedizin noch andere Methoden geben die wirken!

    herzliche Grüsse
    joana
     
    #14 31. Januar 2008
    Zuletzt bearbeitet: 31. Januar 2008
  15. bebsi70

    bebsi70 Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Hallo joana78,

    ich denke genauso wie du und suche noch nach dem richtigen Ausweg...

    Für mich ist die lebenslange Medikamenteneinnahme auch nicht DIE Lösung, ich möchte nicht nur das Symptom bekämpfen sondern, wenn möglich, auch die Ursache. Nicht umsonst läuft in meinem Körper anscheinend was verkehrt. Das will ich nicht einfach ignorieren.

    LG

    bebsi