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Wenn man kein Rheuma hat ... oder Terminprobleme ... oder Doc's in Köln + Bonn

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von AusKöln, 22. März 2011.

  1. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Habe mir aus dem Selbsthilfebereich aus der Liste "Empfehlenswerte Rheumatologen" mehrere Ärzte im Raum Köln/Bonn rausgepickt und diese sukzessive telefonisch abgearbeitet.

    Es scheint so zu sein, daß es fast unmöglich ist, in den nächsten 6 Monaten einen Termin zu bekommen, wenn keine Dringlichkeit gegeben ist und noch keine Diagnose erfolgte. Unter anderem:
    • Praxis Pick & Amberger nimmt derzeit keine Patienten auf. Man kann am 12.7. zwischen 09:00 - 12:00 anrufen um einen eventuellen Termin zu ergattern.
    • Praxis Dr. Wilden nimmt keine neuen Patienten auf.
    • Bei Dr. Helmut Franck in Bonn läßt man sich zuerst Blut abzapfen. Je nach Ergebnis erhält man dann einen Termin.
    Soll ich einfach beim Dr. Franck vorbeifahren? Wenn ja, soll ich wegen der Blutwerte abwarten, bis es mir schlechter geht? Zwischenzeitlich könnte ich ja zu einem Orthopäden, bin schon ganz wirr, was würdet Ihr machen?

    PS: Ich fühle mich wie ein Teig, in dem Rückenschmerzen, Schulterschmerzen, Fingerschmerzen, Knieschmerzen und auch Augenschmerzen jeweils in unterschiedlichen Ausprägungen (derzeit leicht) beigemengt wurde und dann noch eine Prise Allergie, dicke Finger, ab und an Rötungen mit Pickelchen, Blubbern im Bauch dazugegeben wurde. Stellt Euch diesen Teigkloß vor und setzt diesem Teig noch eine Sonnenbrille auf da lichtempfindlich, das bin ich.
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi,
    ruf doch mal in derr rheuma ambulanz an vom krankenhaus köln porz. vielleicht haben die eher einen termin frei.

    http://www.khporz.de/index.php?module=News&catid=&topic=29

    die habrn auch erine früh arthritis sprechstunde.

    für neu-patienten ist es ansonsten im raum köln leider mit terminen schwierig.
    gruß kuki
     
  3. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Liebe Kukana,

    da hatte ich, als es mir letztes oder vorletztes Jahr mal wieder ganz schlecht ging, angerufen. Da muß mein Hausarzt die Dringlichkeit mitteilen, nur bei mir ist das nicht so dringend - ich lebe noch :rolleyes:
    Arthritis ist meines Wissens nach bei mir ausgeschlossen, da Rheumafaktor noch CRP noch CCP über Norm sind.

    LG
     
  4. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Greisin,

    ich habe mir deine Beiträge angesehen, m.E. sprechen die Symptome nicht gerade für eine Arthritis. Die Rheumatologen in unserem Raum sind sehr überlaufen, deshalb wird im Vorfeld gefiltert. Die meisten Rheumatologen sind Praxen, für die eine Überweisung notwendig ist. Wenn dir die Praxis Dr. Franck anbietet, einen Bluttest zu machen, würde ich diese Möglichkeit wahrnehmen.
    Ansonsten solltest du auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass du etwas anderes hast. Ggf. solltest du einmal zu einem anderen Internisten gehen, dort bekommst du eher einen Termin.
    Wie behandelt dich denn dein Dermatologe? Er hatte doch ein Ekzem diagnostiziert?

    Falls du Interesse an weiteren Infos hast, würde ich dich bitten, mir zu per pn zu schreiben, welche Diagnosen bei dir gestellt wurden und ggf. bei wem du in Behandlung bist.

    Lieben Gruß

    Uli
     
  5. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Hallo Uli,

    Diagnosen liegen vor für
    meine Schilddrüse
    vor ca. 20 Jahren in der Klinik: Basedow
    vor ca. 10 Jahren (Hausarzt und Nuklearmedizinier in Köln): Hashimoto-Thyreoiditis
    Medikation: L-Thyroxin 100 + Tyhbon 20

    meine Hautveränderungen an meinen Fingern (Dermatologe in Bergheim): Typ-I-Allergie Pollinosis, Allergiker Duftstoff-Mix 19 (soll mit Allergiepaß rumlaufen)
    Biopsie-Beurteilung: hyperkeratotisch-rhagadiformes Handekzem. Histologische Befunde für PSO oder Tinea untypisch.
    Medikation: Salbe Urea Pwa 2,5; Demoxin 15,0; Ungt. molle 30

    Bandscheibenvorfall vor ca. 20 Jahren.

    meine Knochen (Orthpäden in Gemeinschaftspraxis in Köln ohne Rheumafachrichtung): LWS in 2 Ebenen verklammernde Spondylose; beide Schultern in 2 Ebenen eine Sklerose im Tuberculum; Beide Hände beginnende Arthrose der Fingerendgelenke
    Diagnose erfolgte nach Röntgen
    Medikation: Ibuprofen 400 (hilft bloß nicht, macht die Schmerzen nur dumpfer)

    Den Orthopäden werde ich wechseln, da in dem ärztlichen Bericht von ihm nicht erwähnt wird, daß in das rechte Kreuzdarmbeingelenk (nach dem ich über starke Schmerzen in der Nacht klagte und einer "Turnübung" seitens des Arztes) Kortison injiziert wurde.

    Auch hege ich die Befürchtung, daß meine Hände schon weiter als "beginnde Arthrose" sind. 2 Endgelenke schon wesentlich dicker und manchmal habe ich bei einem Finger das Gefühl, daß er raus ist, ziehe dann leicht daran und "rencke" ein.

    LG
     
    #5 23. März 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 23. März 2011
  6. tina71

    tina71 Neues Mitglied

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    Hallo Greisin,

    ich kann mir vorstellen, dass es nervenaufreibend ist, wenn man so im Unklaren gelassen wird und sich trotz Medikamente weiterhin schlecht fühlt.
    Was du nun genau hast, kann hier aus der Ferne nicht beantwortet werden... vielleicht ist dies interessant für dich ?

    Heberden-Arthrose ( betrifft Fingerendgelenke )
    Die Arthrose der Fingerendgelenke geht häufig mit zystischen Verdickungen einher, aus denen sich gallertartige Flüssigkeit entleeren kann (sogenannte Mukoid-Zysten). Diese müssen von den knöchernen Verdickungen unterschieden werden, die sich rechts und links an der Streckseite der Endgelenke, aber auch der Mittelgelenke, im Spätstadium bilden können.

    Was mich aufhorchen lässt, ist dass du deine Finger ziehen und "knacken" lassen kannst - schon bei dem Gedanken daran fühle ich Schmerzen, könnte mir nicht vorstellen, entzündete ( Arthritis ) Fingergelenke irgendwie zu manipulieren, die tun so schon genug weh !

    Ist bei den Blutuntersuchungen auch mal eine Kollagenose abgeklärt worden ? Die Lichtempfindlichkeit, die trockenen Schleimhäute, die empfindlichen Augen und letztlich auch die erhöhte Allergie - Bereitschaft deutet für mich eher in diese Richtung als in die RA .
    Dafür müßten die ANA s bestimmt werden, daraus ( je nach Befund ) können evtl. weitere Tests folgen.
    Ich wurde 10 Jahre wegen reaktiver Arthritis ohne Basismedikament (miß -)behandelt, bis ich durch eigene Recherche meinen Arzt bewegte, nach positivem Ana Befund ( das hatte er sogar noch selbst veranlasst ) die AK-Dna zu checken... und nun ist es SLE, Sicca Symptomatik und Antiphospholipid Syndrom. Bin jetzt auch beim int. Rheumatologen und auch mein Hausarzt ist seit der gesicherten Diagnose lammfromm und superfreundlich...;)
    Also, offen sagen, du möchtest, dass das überprüft wird !
    Leider steht in den Behandlungsleitlinien der Ärzte immer noch ( gerade was uns Frauen betrifft ), nicht zu viele Untersuchungen zu machen, da das den Patienten in dem Gefühl bestärkt, krank zu sein.... das mag für manche, deren Psyche über den Körper arbeitet, zutreffen, hilft aber nichts, wenn man sich eigentlich gut fühlt und der Körper streikt. Tja, ich wünsch dir Glück und einen guten Arzt und wenn am Ende eben Arthrose oder Osteoporose oder Fibro rauskommt, weißt du wenigstens, dass du dir nichts einbildest, denn auch diese Erkrankungen können einem das Leben verdammt schwer machen.
    Grüße von Tina
     
  7. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Guten Morgen tina71,

    ich habe unterschiedliche Schmerzarten an z.B. ein und dem selben Finger. Das ist zum Mäusemelken, gestern z.B. hat mein li Zeigefinger bis hin zum Handgelenk gebrannt. Heute ist es nur noch ein pochender Schmerz am Handgelenk. Letzte Woche mußte ich genau diesen Finger "ziehen" (tat zwar höllisch weh, aber verschoben tat er mir noch mehr weh). Manchmal ist er z.B. nur taub und es kribbelt ab und an.

    Was mir einfällt: gibt es eigentlich durch ein Ekzem bedingte Arthrose? Werde glaube ich einen Abstecher in ein Allergieforum machen.

    Vor ca. 3 Wochen konnte ich von jetzt auf gleich wegen Knieschmerz re unsere Treppen nicht mehr steigen. Stieg wie ein Kind in den 4. Stock. Hielt zwei Tage und war weg.

    Heute z.B. kann ich meine re Hand zum Faustschluß bringen, mehrere Monate war dies nicht möglich. Dafür aber habe ich das Gefühl, das ich mal wieder mehr versteife am Rücken. Derzeit (seit ca. 3 Wochen) habe ich auch in Höhe meiner Schultern Rückenschmerzen. Täglich mehrere male meldet sich re am Rücken mitte Oberkörper eine Stelle und dies jetzt beinahe seit 1,5 Jahren. Ein dumpfer kontinuierlicher Schmerz hängt mir an meiner Taile re hinten, der mal laut Hallo sagt, mal leise in den Hintergrund tritt.

    Wenn ich schlafe, schmerzt mir je nach Stellung mein Fußgelenk re. Ich glaube das sich da auch was tut. Sehr oft beobachte ich mich, wie ich leicht nach vorne gebeugt gehe. Ich hatte immer auf einen geraden Gang geachtet - ist so eine Marotte von mir.

    Nachts kann ich seit Jahren nicht mehr durchschlafen da ich wegen chronischer Nebenhöhlen und einige Zeit wegen Herzklabastern (durch die Schilddrüse bedingt) nicht rücklings schlafen kann, jedoch seitwärts ich sehr oft durch die Schulter geweckt werde und meine Schlafposition wegen "Hüftschmerz" nur unter Ächzen und Stöhnen wechsele.

    Ich habe sowieso schon trockene Augen und muß Ersatztränenflüssigkeit nehmen und jetzt durch die Pollenallergie brennen meine Augen fürchterlich, denn fast ohne Tränen.

    Was auffällig ist, daß sich bei mir zum großen Teil sich alles auf die rechte Körperhälfte fokuziert.

    Ich will eigentlich gar nicht an diese kleinen "unwichtigen" Details denken und wie bereits erwähnt, einzeln betrachtet könnte man damit leben (was ich ja auch immer wieder gemacht habe), im gesamten jedoch raubt es Lebensqualität.

    LG

    PS: Arthritis schließe ich auch aus.
    PSPS: Es fällt mir schwer, mein Befindlichkeiten zu beschreiben. Um dies tuen zu können, muß ich mir erst mal einen Bereich gedanklich rauspicken und dann mir die Beschwerden in dieser Region vergegenwärtigen.
     
    #7 24. März 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24. März 2011
  8. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Lieber in akuter Schmerzhase zum internistischen Rheumatologen?

    Eine allgemeine schleichende Sympomverbesserung stellt sich bei mir ein.

    Magen-Darmspiegelung ergab laut dem Gastroentologen und meiner Hausärztin fast nichts. Nur eine Typ C Gastritis, einen Sigmapolyp und im Dickdarmschleimhautgewebe wurden kleine Lymphfollikel nachgewiesen. Bei Besprechung stand dann entweder der Verdacht auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oder einen Reizdarm im Raum. Jedoch sind zum Zeitpunkt der Spiegelung meine starken Darmprobleme verflogen.

    Trotzdem derzeit der DWD noch immer Birkenpollenwarnung der Stufe 3 ausgibt, sind nun seit ein paar Tagen meine allergischen Beschwerden weg - einfach weg!?

    Meine vielen und bisweilen starken und mich im meinem Körper orientierungslos machenden Knochen- und Gelenkschmerzen sind wie weggeblasen. Derzeit habe ich meine Arthroseschmerzen, meine Wirbelsäulen-rutsch-Schmerzen, Hüfte re schmerzt nur noch sehr sehr leicht, Knie und Fußgelänke sind zwar neu dazugekommen, aber hält sich auch im Rahmen und ja dieses Knacken.

    Meine Fingerekzeme sind bis auf verhornte und leicht taube Stellen abgeheilt.

    Habe kurz wieder diese Püstelchen in der Handinnenfläche bekommen, aber nur sehr wenige und nur an der linken Handinnenfläche, rechts nur der kleine Finger betroffen. Ekzem vermutlich? Ist aber auch fast abgeheilt.

    Dies alles kann ja mit meiner Ibuprofenkur (2xtäglich 400'er) 1 Woche und mit der Cetirizin-Einnahme von ein paar Tagen zusammenhängen oder was auch immer sein.

    Jetzt habe ich zum ersten mal in meinem Leben aber von meiner Hausärztin eine Überweisung zum Rheumatologen ergattert und hoffe, daß dort mal außer Blutsenkung, Rheumafaktor und CPR auch die anderen Rheuma-Blutwerte untersucht werden.

    Jedoch geht es mir relativ gut! :confused:

    Meine Erfahrungen mit der Schilddrüse haben gezeigt, daß Antikörperwerte je nach Aktivierung unterschiedlich hoch sind, manchmal sogar im Normbereich. Was soll ich machen?

    Soll ich ungeachtet dessen doch zu einem Rheumatologen um mir zuerst Blut abnehmen zu lassen?

    LG
     
  9. ks03

    ks03 Neues Mitglied

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    hallo,

    hast du schon einen termin gemacht?
    wenn ja, dann ruf doch mal an, wie die das dort handhaben.
    wenn nein, kannst du ja gleich beim termin holen nachfragen.

    bei mir war es so, daß ich das erstgespräch hatte, mir dann blut abgenommen wurde und röntgenbilder von den händen gemacht wurden.

    2 wochen später hatte ich dann nochmal ein termin zum besprechen der ergebnisse.

    du solltest auch hingehen, wenn es dir gerade gut geht. ansonsten wartest du wieder ewig auf einen termin, wenn es dir schlechter geht.

    tschau katja
     
  10. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    nach rheumatologischem Orthopäden ...

    Nachdem es mir eine kurze Weile gut ging (nur leichte Schmerzen), hatte ich auf einmal wieder "überall" Schmerzen und es ging mir rapide schlechter. Derzeit bin ich steifer als vor ein paar Monaten und habe zwischenzeitlich am rechten hinteren Fußgelenk starke Schmerzen, die nach Bewegung wieder besser werden, meine Schultern habe sich auch noch wieder gemeldet - besser wird es nicht. Es schlägt zwischenzeitlich auch wieder auf die Psyche und irgendwie kann ich derzeit innerlich dies nicht wegdenken und so tuen, als ginge es mir gut. Wieder einmal weiß ich nicht, wie ich weiter verfahren soll. Ich habe einfach nur Angst. Ichwill nicht einfach irgendwann auseinanderfallen, nur weil meine Knorpel vermeintlich degenerativ verschwinden oder sich verformen.

    Da ich bei keinem "empfohlenen" Rheumatologen einen Termin habe bekommen können, habe ich bei einem rheumatologischen Orthopäden einen Termin vor zwei Monate erhalten. Er ist sehr nett und hat mir beim Erstgespräch zugehört. Meine Schmerzen im rückwärtigen Oberkörper, an den Schultern und Händen hat er zurückgestellt und sich zuerst auf den LWS-Bereich konzentriert und direkt mich dort röntgen lassen. Als er dann auch die "Zacken" sah hat er mich zum MRT überwiesen (das erste mal in meinem Leben). Auch ließ er ein kleines Blutbild machen. Bis auf Erythrozytenverteilungsbreite (RDW, EVB) 12,3 (12,9 - 18,7) bei -10% und Erythrozyten 5,0 (4,1 - 5,1) bei 92% und Hämoglobin 15,2 (12,3 - 15,3) 97% waren alle anderen Werte in der Norm und auch HLA-B23 waren negativ und Harnsäure im Normbereich und C-reakt Protein bei 1 fast nicht nachweisbar.

    Das MRT hat folgendes ergeben:
    Kernstpintomographie der LWS
    Verdacht auf Bandscheibenvorfall. Lumboischialgie rechts
    Befund: rechtskonvexe skoliotische Fehlhaltung. Kein Nachweis einer umschriebenen Wirbelkörper Höhenminderung, keine Alignementstörung. BWK 12 Hämangion/Lipom. Spondylarthrose und Osteochondrose im gesamten Abschnitt unter Betonung des lumbosacralen Übergang. Breitbasige mediane/mediolaterale Diskusextrusion im lumboscralen Übergang mit bilateraler neuroforaminaler Enge und Kontakt zur Nervenwurzel S1 beidseits. Kein Myelopathie Signal.
    Beurteilung: fortgeschrittene degenerative Veränderungen im gesamten Abschnitt. Extrusionsbedingte bilaterale neuroforaminale Enge im lumbosakralen Übergang mit zusätzlichem Kontakt zur Nervenwurzel S1 beidseits.

    Von dem habe ich vielleicht einmal 25% verstanden, aber der Arzt meinte, das wäre nicht heilbar und hat mir für 6 Monate Rehabilitationssport verschrieben. Mein Schmerz am rechten Fuß, der auch druckempfindlich ist, führte er auf meine Fehlstellung der Füße zurück und hat mir eine Einlage verschrieben. Der Schmerz in der rechten Hüfte, da bin ich auch druckemfpindlich, führt er auf meine LWS-Degeneration zurück (ich wache auf, wenn ich mich von re nach li drehen will, richte mich im Bett auf, drehe mich und lege mich wieder hin). Abschließend empfahl er mir doch mehr Ibuprofen 400 zu nehmen und ich solle in einem halben Jahr vorstellig werden. Vielleicht glaubt ihr mir nicht, aber ich habe vergessen, meine Schulter, meine Hand und den anderen Rückenschmerz zu erwähnen und bin von dannen gezogen, aber so als wäre ich in Watte.

    Und schon wieder habe ich mich gefragt, ob ich mich da festgebissen habe mir Rheuma oder ob es nicht wirklich eine Polyarthrose ist. Aber in meiner Familie gibt es nach meinen Recherchen 3 Fälle väterlicherseits von Rheuma, mütterlicherseits Diabetes aber bei beiden keine Arthrose und schon gar nicht Polyarthrose. Tante hatte lt. einem neuen Arzt eine schwere Arthritis (jetzt verstorben), Onkel hat Rheuma (vermutlich Arthritis) an den Händen und Opa an Händen und Beinen.

    Was soll ich nur tuen? Was würdet ihr tuen? LG
     
    #10 30. Juli 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30. Juli 2011
  11. josie16

    josie16 PsA

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    Hallo Greisin!
    Deine Rückenschmerzen sind sicher zum Teil durch das den Befund der LWS erklärbar. Anderst sieht es m.M. nach mit den Beschwerden der anderen Gelenke aus!
    Außer den degenerativen Veränderungen wird der Bandscheibenvorfall L5/S1 dir sicher Beschwerden machen, weil er die Nervenwurzel bds tangiert.
    In diesem Fall würde ich einen Termin bei einem Neurochirurgen ausmachen und mit dem MRT hingehen. Es muß abgeklärt werden, wie sehr der Nerv in diesem Bereich in Gefahr ist und da ist der Neurochirurg der beste Ansprechpartner, d.h. nicht, daß Du dann gleich auf dem Op-Tisch liegst.
    Irgendwie muß Stück für Stück geschaut werden, welche Symptome von dem Bandscheibenvorfall und den deg Veränderungen in der LWS kommen, und woher die anderen Gelenkbeschwerden kommen und ob evt die WS auch davon betroffen ist, z.B. Spondylarthritis.

     
  12. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    bei mir ist es zwischenzeitlich wie ein Tauziehen ...

    Hallo josie16 und Träumerin,

    ich glaube es ist nicht "den Kopf in den Sand stecken". Bei mir ist es wohl eher ein "das kann nicht sein" "die wissen es besser" unter dem Strich aber ein "sich selber nicht ernst nehmen" - ein hin und her gerissen sein. Durch eine Kortisonspritze ist mir überhaupt ins Bewußtsein gekommen, wieviel mein Körper mir Schmerzen bereitet und an wieviel ich mich gewöhnt habe - aber irgendwann geht es nicht mehr! Die Schmerzen hat keiner der Ärzte, die Schmerzen habe ich und so allmählich erkenne ich, was es bedeutet bzw. bewirkt, wenn man dies schleifen läßt = man wird noch kränker und irgendwann ist es nicht mehr umkehrbar! @josie16, bei Dir waren es über 7 Jahre und ich glaube bei Dir @Träumerin auch bestimmt eine lange Zeit?

    Mich ergreift Entsetzen, wenn ich an einen Besuch vor ein paar Jahren bei einem Orthopäden mich erinnere, der mir sagte "sie haben nur eine Verspannung". Dieses Jahr bin ich erneut zu einem Orthopäden wegen auf einmal auftauchender Schmerzen gegangen (meiner in Urlaub), der mir sagte "dies ist ein Zug".

    Und schon wieder bin ich in diese meine Falle getappt, denn bei meinem Termin diese Woche hätte ich meinem Orthopäden sagen müssen, mir tuen auch der obere Rücken, die Schultern, die Arme und die Hände weh. Ich frage mich warum diese Scheu? Das Schlimmste was einem passieren kann ist, das der Arzt einem Hausverbot erteilt und das wäre dann bei solch einem Arzt ja nicht schlimm. Und meiner ist ein guter, der erste, der mich ernst genommen hat - also wäre mir das gar nicht passiert!

    An einen KH-Aufenthalt traue ich mich nicht dran, insbesondere da bei mir überhaupt keine Werte messbar sind. Aber genauso wie ihr glaube ich, das es Zeit wird, mir einen internistischen Rheumatologen zu suchen und wenn ich ein Jahr auf einen Termin warte oder das Erstgespräch privat finanziere. Irgendwie muß dies zum Rollen gebracht werden. Und wenn es wirklich "nur" eine breitgefächerte Polyarthrose ist, dann muß ich diese Krankheit als meine Krankheit annehmen und werde hoffentlich dann auch zur Ruhe kommen. Das wird mir alles zuviel.

    Wieviele Rheumakranke mit Arthrose gibt es eigentlich? Mich würde interessieren, inwieweit wahrscheinlich eine derartig fortgeschrittene Arthrose bzw. Polyarthrose bei Rheumakranken wäre? Schon allein dadurch könnte ich ja für mich daraus ein Ergebnis ziehen.

    LG

    PS: @Träumerin, ich weiß jedoch nicht, ob ich beim Dr. Franck richtig wäre, wenn alle meine Blutwerte normal sind.
     
  13. ks03

    ks03 Neues Mitglied

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    hallo greisin,

    ich denke, du mußt con diesem "die blutwerte sind normal und deswegen habe ich nichts" wegkommen.
    such dir nen rheumatologen, laß´ dich dort durchchecken.
    wenn es polyarthrose ist, dann ist es das. wenn es was anderes ist, dann was anderes. du gehst ja dorthin um klarheit zu bekommen.

    also, gibt dir nen ruck.

    wenn du dich beim orthopäden gut aufgehoben fühlst, dann geh dort doch in der zwischenzeit hin, bis du einen termin beim rheumatologen hast.
    denn mit schmerzen sollst du ja auch nicht rumlaufen

    tschau ks
     
  14. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Guten Morgen ks03,

    ich wohne in Köln. In der Ärzteliste gibt es 2 internistische Rheumatologen für Köln und beide haben Aufnahmestopp und nehmen "Arthrose"-Kranke schon gar nicht auf. Kannst Du mir einen empfehlen, der nicht in der Liste steht und der nicht nur auf Blutwerte schaut?

    Ich bin sogar bereit, das Erstgespräch privat zu finanzieren. Ich habe mir sogar überlegt, nach herne zu Dr. Kalthoff zu fahren oder doch Vielleicht Dr. Frank in bonn (obwohl da zuerst nur Blut abgenommen wird)? Eine Rheumaambulanz nimmt nur Rheumakranke auf und ich zähle nicht als Rheumakrank. Was würdest Du machen, zu welchem würdest Du gehen?

    LG
     
  15. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Greisin,

    bitte gehe zu diesem Arzt:
    Prof. Dr. med. Klaus J. Schlüter
    Neumarkt 1 c


    Köln, Tel: 0221/9252004.

    Er wird die sagen können, ob du eine rheumatische Erkrankung hast oder nicht. Geld musst du dort nicht zahlen.

    Herr Dr. Franck ist ein ausgezeichneter Rheumatologe. Seiner Diagnose kannst du vertrauen.

    Gruß
    Uli
     
  16. ks03

    ks03 Neues Mitglied

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    hallo greisin,

    ich wohne nicht bei dir in der nähe, so daß ich dir keinen tip geben kann.

    ich habe bis jetzt immer glück gehabt mit meinen ärzten. egal ob selbstgesucht oder vom hausarzt "empfohlen".

    tschau ks
     
  17. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich habe mehrere Arzt-Tipps bekommen und mich entschieden zuerst einmal zu Dr. Klaus J. Schlüter zu gehen - zwar kein Rheumatologe aber Arzt für Innere Medizin, Diabetologie, Hausarzt, Naturheilverfahren. Vielleicht kann er mich ja begleiten und unterstützen.

    Meine derzeitige Hausärztin schickt mich ja nur andauernd rum, trotzdem Diagnosen vorliegen erwähnt sie, das ich ja nicht so krank wäre, der dortige Praxisinhaber vermittelt mir allmählich den Eindruck, das ich nicht ernst zu nehmen wäre, da ich von ihm zum Interview herangezogen wurde, nur weil ich B12 bestimmen lassen wollte (als Selbstzahler!, jedoch in Norm). Es häufen sich derzeit bei dieser Praxis Aussagen wie z.B. ft3 und ft4-Werte müßten nicht bestimmt werden und auf mein Drängen, diese Serumbestimmung dann selber zu finanzieren, wurde mir einmal vom Praxisinhaber gesagt, ich solle mir das Geld sparen und lieber mit dem Geld (17 EUR) Essen gehen. Das jedoch ist meine Hausarzt-Schilddrüsen-Inkompetenz-Baustelle.

    Jetzt wurde mir in der Ratlosigkeit nahe gelegt, eine Naturheilerin in Anspruch zu nehmen (da habe ich schon einen Termin zum Herbst). Aber soviel wie mir nahe gelegt wird, kann ich leider gar nicht bezahlen. Ich habe zusätzliche Kosten wie medizinische Fußpflege, Ibuprofen, Bepanten-Nasensalben, Augentropen, parfum-/seifenfreie Seifen, Shampoos, spezialkosmetika, spezielle Weichspüler usw.

    Lieber bezahle ich entsprechend meinem Budget Mehrleistungen zu einem mir vertrauten Arzt als dieses wenige Geld an Pontius und Pilatus zu verteilen und keinen Nutzen zu haben, weil Informationen nicht zusammenlaufen bzw. wenn sie zusammenlaufen man diese nicht auswertet. Ich bin keine Medizinerin aber werde immer mehr gezwungen, mir medizinisches Wissen anzueignen, um nicht von einigen Ärzten durch Inkompotenz vera... zu werden. Ich habe eine sehr gute Gynäkologin, ich habe einen sehr guten Dermatologen 30km entfernt kennengelernt, ich habe eine sehr gute Augenärztin, sehr guten Nuklearmediziner - ich habe keine Vorurteile!

    Jedes Quartal müßte ich zwischenzeitlich schön im Wechsel zum Hausarzt, Dermatologen, HNO, Orthopäden immer wieder laufen. Was ich ja gerne machen würde, wenn doch nur mal allmählich dem Kind ein Name verpaßt werden würde. Mein Kind hat aber so viiiiieeeeele Namen, das ich bald mein Kind vergesse.

    Jetzt versuche ich erst einmal an meine Röntgenbilder vom letzten Jahr und von diesem Jahr zu kommen. Es mach müüüüdddeee.

    LG

    PS: Sollte eigentlich nur ein kurzer Danksatz sein - aber tat gut sich dies mal wieder von der Seele geredet zu haben. Danke Euch allen.
    PS an ks03 mein Dank für Deine Rückmeldung.
     
    #17 2. August 2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. August 2011
  18. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Zwischenbericht

    Mit Prof. Dr. Schlüter bin ich nicht zurechtgekommen - er ist mehr als gewöhnungsbedürftig. Für mich scheint es wohl doch wichtig zu sein, dem Kind zuerst einen Namen zu verpassen, er jedoch formte seine Hände zu Krallen und meinte, ob ich nun Rheuma hätte oder nicht, ich würde irgendwann mit meinen Befunden so in einem Rollstuhl enden, wenn ich nicht meine Kilos reduzieren und meine Ernährung umstellen würde.

    Ich habs auch 1 Monat versucht im Wechsel mit der streng basischen Ernährung und dem "Tabletten"-Tag (über 70 EUR), aber nix tat sich bei den Kilos und auch nix bei den Schmerzen. Was ich positiv bestätigen kann ist jedoch, daß er sich wirklich sehr gut bei Hashimoto auskennt. Er war der erste Arzt, der erkannte, daß die Behandlung (morgens L-Thyroxin 100 und nachmittags Thybon 20) derzeit sehr gut angeschlagen ist, da zwischenzeitlich meine SD von 54 ml auf 19 ml fast Normgröße erreicht hat und meine Antikörper von 268.900% im normalen bei zwischenzeitlich 14% liegen.

    Da ich eine Scheu habe, ohne begründeten Verdacht, da ja Rheuma ausgeschlossen wurde, weil kein CPR, kein CCP und kein HLA-B27, zum Rheumatologen in Bonn zu fahren, habe ich dann mal wieder in meine Tasche gegriffen und bin erstmal zu einem Dermatologen (Doktorarbeit zum Thema Ekzeme und Psoriasis), der privat praktiziert. Hat mich aber auch nicht weitergebracht. Irgendwie kreise ich ja um Psoriasis-Spondarthritis herum, weil ich irgendwie das Gefühl habe, das es eher als alles andere passen könnte.

    Irgendwann hatte ich mich durchgerungen, dann doch mal mit normaler Überweisung von meiner Hausärztin nach Bonn zum Rheumatologen zu fahren und hatte auch dort schon telefonisch erneut angefragt, dann jedoch habe ich mich entschieden, doch zuerst den Orthopäden zu kontaktieren, da ich auch sehr starke Knieschmerzen bekam - 2 Tage war ich zuHause gefangen und habe mir Urlaub genommen.

    Da mein Orthopäde (rheumatologischer) telefonisch schwer zu erreichen und ca. 10 km entfernt ist und ich nicht umsonst dorthin fahren will, habe ich mir bei mir in der Nähe einen rheumatologischen Orthopäden rausgepickt und das Erstgespräch privat finanziert. Ich bin dorthin mit all meinen verfügbaren Blutwerten, die ich in Excel aufbereitet und ausgedruckt habe, meiner schriftlichen eigenen Anamnese und meinen Röntgen- als auch MRT-Bildern hingegangen. Er hat die Blutwerte überflogen, hat meine Anamnese gelesen und die Röntgenbilder sich angeschaut und meinte, daß diese Zacken an meiner Wirbelsäule schon auf irgendetwas rheumatologisches hinweisen, da diese Veränderungen keine degenerative Ursachen hätten.

    Was jedoch nicht paßt, ist meine 30% über Norm liegende Knochendichte, die 2008 gemessen wurde. So, nächsten Monat wird erneut gemessen und ich habe eine Überweisung erhalten mit "Verdacht auf Erkrankung aus rheumatischem Formenkreis" und dem Hinweis "buntes Krankheitsbild".

    Und ich muß sagen, ich hatte Glück, denn als ich ohne vorher telefonisch nochmal nachzufragen nach Bonn zum Rheumatologen fuhr, wurde mir mitgeteilt, daß die Praxis Dr. Franck + Dr. Elshoff keine Patienten mehr aufnehmen. Die Mädels waren jedoch nett und hatten Erbarmen mit mir und haben mir dann Blut abgezapft. So, jetzt warte ich erstmal auf die Ergebnisse.

    LG
     
  19. kukana

    kukana Moderatorin

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    Guten Morgen,
    Sag mal - wenn bei dir knöcherne Anbauten an den Knochen bestehen, hat denn dann keiner mal in Richtung sapho gedacht?
    Wäre zumindest auch mal ein Ansatzpunkt wenn du sowohl diese Knochenanbauten hast als auch Hautprobleme. Das kann ja statt einer Psoriasis auch eine versteckte Akne oder Pustolosis sein?

    Gruß Kuki


    http://www.rheuma-online.de/a-z/s/sapho-syndrom.html

    Das SAPHO-Syndrom ist eine Erkrankung, die durch folgende Merkmale charakterisiert ist:

    • S Synovitis (Entzündung von Gelenken; Synovitis; Arthritis)
    • A Akne
    • P palmo-plantare Pustulose (Pustelbildung in den Innenflächen von Händen ("palmar") und Füßen (Fußsohle = "plantar")
    • H Hyperostosis (Anbauten an Knochen und Gelenken; Hyperostosis von griech. hyper = über, überschüssig, ostosis von griech. osteon = Knochen; d.h. also in etwa "vermehrte Knochenbildung" oder "überschüssige Knochenbildung")
    • O Osteitis (Knochenentzündung; von griech. osteon = Knochen und -itis = entzündlich)
     
  20. AusKöln

    AusKöln Neues Mitglied

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    Hallo kukana,

    die knöchernen Anbauten sehen wie auf der tiz-Seite (http://www.tiz-info.de/info/pa/roentgenbefunde-bei-psoriasis-arthritis-und-psoriasis-spondarthritis.html) auf der Abbildung 15 wie beim 1. Wirbel aus. Es sind 3 solcher Zäkchen unterschiedlicher Größe im LWS Bereich per Röntgen zu sehen. Akne habe ich auch seit Jahrzehnten (Haut zwischenzeitlich auch vernarbt) und meine Püstelchen, die ich an Händen und Füßen seit Jahrzehnten bekomme sind zwar seltener und auch weniger geworden, aber sie sahen ungefähr so aus, jedoch mehr in der Handinnenfläche: http://www.dermis.net/dermisroot/de/31757/image.htm.

    Meine Nase ist zwischenzeitlich linksseitig immer gerötet (bisher 3x mal angeschwollen, tat höllisch weh), genauso wie der Bereich zwischen Hals und Brust, trotzdem ich seltents in die Sonne gehe und Lichtschutzfaktor 50 benutze. Ungefähr so wie auf diesem Bild http://www.dermis.net/dermisroot/de/1257551/image.htm.

    Auch sind bei mir nie Entzündungsparameter im Blut feststellbar. Jetzt lese ich, daß beim Sapho eher Antibiotika hilft, jedoch als ich die monatelang währenden Hüftschmerzen hatte, half mir diese ins Gelenk gespritze Kortisonspritze derart, daß ich einige Tage auch schmerzfrei war.

    Zumindestens 3 Kriterien (wenn Hyperostosis die Zacken sind) stimmen überein, nur was wäre die Konsequenz? Den Rheumadoc darauf ansprechen oder lieber nicht?

    LG