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Welche KiTa für Kind mit JIA?

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von Morgan, 16. November 2011.

  1. Morgan

    Morgan Neues Mitglied

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    :vb_confused:Hallo!
    Meine Tochter wird bald 2 Jahre alt und vor ca. 7 Monaten wurde bei ihr eine Polyathritis festgestellt. Zehen, Fußgelenke, Knie, Ellenbogen, Handgelenke und Finger sind zum Teil betroffen. Sie bekommt MTX und Cortison. Es geht ihr momentan ganz gut.
    Ich überlege nur wie ich das mit der KiTa machen soll....
    Ich möchte sie eigentlich bei uns im Ort schicken, aber die KiTa geht über 3 Etagen (keine festen Gruppen, die Kinder können hoch und runter) und ich weiß nicht so recht ob das viele Treppensteigen, zumal während eines "Schubes", so gut ist.
    In der Nähe gibt es auch einen Integrativen KiGA - vielleicht wäre das auch was.

    Hat jemand Erfahrung damit? Oder/ Und kann mir ein paar Tipps geben?
    :vb_confused:LG Morgan:)
     
  2. stern1711

    stern1711 Neues Mitglied

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    hallo morgan,

    meine tochter,6, hatte ich am anfang noch in einer normalen kita. sie hatte das da aber sehr schwer gehabt, da das viele treppensteigen ihr ganz schön zu schaffen gemacht hat. außerdem sind die erzieher da sehr überfordert gewesen. ich musste sie schon bei leichten schmerzen zu hause lassen, weil es schon zu viel für die erzieher war, ein kühlakku zu holen.
    ich habe sie dann in einem integrativen kindergarten geschickt. ihre gruppe war da unten, sie hatten in ihrer gruppe eine erzieherin mehr, und waren auch besser drauf geschult wenn was war.

    liebe grüße
     
  3. anurju

    anurju anurju

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    Hey,

    also ich würde vermutlich den integrativen KiGa wählen - da rechnet man doch mit mehr Verständnis für Problem - auch wenn das vielleicht dem anderen KiGa gegenüber ungerecht ist..
    Zudem sind die integrativen Einrichtungen vom Personalschlüssel besser besetzt. Das ist nicht unwichtig, wenn man auch mal individuellere Betreuung braucht.
    Generell sind Kinder aber ja sehr flexibel und passen sich Bedingungen gut an - 3 Etagen finde ich aber wirklich ungünstig - würde ich eher vermeiden...

    Liebe Grüße und toi toi toi für die richtige Entscheidung
    anurju :)
     
  4. gf_tanja

    gf_tanja Neues Mitglied

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    Hallo Morgan,

    mein mittlerweile 11 Jahre alter Sohn ist mit 5 an Rheuma erkrankt. Also im letzten Kindergartenjahr. Wir hatten dort keine Probleme. Die Erzieherinnen waren informiert und ich war im Notfall immer schnell erreichbar. Bei Ausflügen bin ich mitgefahren. Im akuten Schub kann deine Tochter wahrscheinlich sowieso nicht in den Kindergarten. Ich finde es immer besser, wenn die Kinder dort betreut werden, wo sie wohnen. Dann haben sie es auch leichter, wenn die Schule beginnt. Und für dich ist es einfacher, deine Tochter zu Freunden zu bringen, wenn der Weg nicht so weit ist.

    Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Kinder im Kindergarten keine festen Gruppen haben. Bei uns gab es drei Gruppen auf zwei Ebenen. Morgens wurde in der Gruppe gespielt, gebastelt, gesungen, gefrühstückt usw. Am Vormittag waren die Gruppen dann "offen" und die Kinder konnten sich gegenseitig "besuchen". Meine Jungs sind eigentlich immer in ihrer Gruppe geblieben, weil sie dort ihre Freunde hatten.

    An deiner Stelle würde ich mir beide Einrichtungen angucken und mit den Erzieherinnen sprechen. Vielleicht kann deine Tochter auch mal einen Schnuppertag machen.

    Alles Gute
    Tanja
     
  5. Morgan

    Morgan Neues Mitglied

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    Hallo

    Vielen Dank für Eure Antworten!

    an Tanja: Ich kenne die KiTa schon von meiner großen Tochter. Und es stimmt schon, dass es immer besser und einfacher ist die Kinder in eigenen Ort unterbringen zu können, aber im Fall der Kleinen bin ich mir einfach nicht sicher...
    Ich denke ich werde sie auf jeden Fall auf die Warteliste im Integrativen KiGa setzen lassen und dann sehen wir weiter wie es ihr in einem Jahr geht.
    :)
    Gruß Morgan
     
  6. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Hallo Morgan,

    ich würde mir auf jeden Fall beide Kitas ansehen und auch mit den Erziehern sprechen. Eine Freundin von mir ist Erzieherin und hat eine kleine Rheumakranke in ihrer Gruppe und es ist oft schwierig, wenn sie nicht alles mitmachen kann und mehr Fürsorge braucht.

    Meine Tochter ging schon zur Schule und in den ersten Jahren hatte sie große Probleme mit den Treppen, ihre Schule ist alles andere als barrierefrei. leider gibt es unserer Nähe kein Gymnasium oder Gesamtschule, die ohne Treppen ist.......mittlerweile hat sie da nur noch selten Probleme mit und wenn, bleibt sie zu Hause.....