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Weihrauch

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Lara13, 8. Februar 2005.

  1. Lara13

    Lara13 Registrierter Benutzer

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    Hallo,

    ich habe gehört, dass Weihrauch bei der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird. Aber wie erfolgversprechend ist es wirklich. Wer hat Erfahrungen damit? Oder ist es nur Geldmacherei??

    Darf man es ZUSÄTZLICH zu den normalen Medikamenten nehmen??

    Pulver soll besser(konzentrierter) sein, als Kapseln, ist da was dran?
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    hallo,
    schau mal im archiv nach. da war doch vor einigen monaten ein posting. ich glaube sogar, dass doc l. etwas dazu geschrieben hat.
    gruss
    bise
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Lara,

    um Deine Frage zu beantworten: Ja, Du kannst Weihrauch zusätzlich zu Deinen anderen Medis einnehmen. Falls Du Cortison brauchst, schaffst Du es unter Weihrauch vielleicht, es weiter zu reduzieren oder sogar ganz auszuschleichen. Ich sage Dir gleich: Weihrauch braucht ewig, bis sich eine Wirkung zeigt. Bei den meisten Leuten ist sie gering, aber zur Einsparung von Corti sicher eine gute Alternative.

    Wenn Du es versuchst, erzähl hier doch bitte von Deinen Erfahrungen. Bei mir hatte Weihrauch im ca. 6-monatigen Versuch leider überhaupt nix gebracht. Aber in Kombination mit einem Basismedi hatte ich es noch nicht versucht.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  4. RoswithaC

    RoswithaC Neues Mitglied

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    Hallo Lara,

    ich habe Weihrauch (H15) in 2003 ca. 9 Monate genommen. Leider ohne Erfolg. Es scheint aber nicht reine Geldschneiderei zu sein (zumal zumindest meine Privatkasse gezahlt hat), sondern Weihrauch scheint tatsächlich eine entzündigungshemmende Wirkung zu haben. Allerdings schlägt es wohl nicht bei jedem an. Nachdem mein Arzt mir damals die Seriosität bestätigt hat, war es mir einen Versuch wert.

    Wenn Du Weihrauch ausprobierst, kannst/solltest Du alle Medikamente weiter nehmen wie bisher. Lediglich reine Schmerzmittel reduzieren oder weglassen, um zu sehen, ob eine Wirkung eintritt.

    Herzlichst
    Roswitha
     
  5. Lara13

    Lara13 Registrierter Benutzer

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    Ich selber habe (zum Glüc - bis jetzt) keine Rheuma. Meine Mutter hat rheumatoide Arthritis und leidet sehr darunter. Sie bekommt MTX und zusätzlich nimmt sie Schmerzmittel, an manchen Tagen geht es mit den Schmerzen, und manchmal ist es wieder ganz stark. Gegen Cortison hat sie etwas. Sie ist 73 Jahre und ich versuche ihr durch Internet Recherche ein kleine wenig zu helfen und bin eben auf Weihrauch gestossen und möchte ihr etwas Pulver beim nächten Besuch mitbringen. Aber wenn es sooooo lange dauer, bis -wenn überhaupt - eine Wirkung eintritt, hmmmmmwäre interessant zu wissen, ob es aich bei manchen Leuten schneller gewirkt hat....

    LG, Lara
     
  6. Deleyne

    Deleyne Neues Mitglied

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    Hi Lara
    Bei mir hat es ca. 2 Monate gedauert bis ich eine Besserung der Schmerzen und Entzündungen unter Weihrauch bemerkt habe. Ich konnte damit mein Kortison ausschleichen und bin jetzt ohne andere Medies . Hat aber Monate gedauert. Weihrauch kann zusammen mit anderen Medikamenten genommen werden. Ein Versuch ist es wert. Leider sprechen nicht alle Patienten darauf an. Ich nehme die gepressten BOSVERA-Tabletten.
    Wünsche Dir und Deiner Mutter alles Gute
    Liebe Grüsse Deleyne

    ich habe gehört, dass Weihrauch bei der rheumatoiden Arthritis eingesetzt wird. Aber wie erfolgversprechend ist es wirklich. Wer hat Erfahrungen damit? Oder ist es nur Geldmacherei??

    Darf man es ZUSÄTZLICH zu den normalen Medikamenten nehmen??

    Pulver soll besser(konzentrierter) sein, als Kapseln, ist da was dran?[/QUOTE]
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Lara,

    zur Überbrückung wäre Deiner Mutter aber eine niedrig dosierte Cortison-Therapie wirklich zu empfehlen. Mtx und NSAR (z.B. Diclofenac) sind eine nicht ganz harmlose Kombination, denn sie kann die Leber sehr belasten. Besser ist da meiner Ansicht nach niedrig dosiertes Cortison und der völlig Verzicht auf Schmerzmittel. Die sind dann meistens auch nicht mehr nötig. Aber das ist nur meine persönliche Erfahrung.

    Liebe Grüße von
    Monsti (z.Zt. Arava und sonst nix)
     
  8. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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  9. Lara13

    Lara13 Registrierter Benutzer

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    Hallo Monsti,

    Du nimmst Arava?? Ich habe schön öfter (auch hier) gelesen, dass es ganz gut sein soll. Wäre vielleicht zu überlegen, wenn meine Mutter mal ihren Arzt darauf anspricht???


    Ob meine Mutter auf MTX wirklich anspricht, ist wohl nicht so leicht zu sagen. Sie nimmt es mittlerweile etwa ein Jahr (oder länger, weis nicht genau), und es geht ihr, wie gesagt, mal so mal so, manche Dinge wir Bügeln zB gehen fast nicht oder eben nur unter recht starken Schmerzen, auch einfache Dinge wie Haarewaschen machen ihr oft Probleme. Aber soweit ich von ihr weis, scheint es schon "ein wenig" zu funktionieren.....Leider gibt es ja offenbar kein Mittel, welches wirklich gut funktioniert..... :-(
    Gibt es irgendwelche Statistiken, welche der bekannten Mittel am besten/häufigsten wirken?

    Wie alt seit ihr denn im Durchschnitt? Ich bin jetzt 35 und habe Angst, dass ich es wie meine Mutter auch bekommen werde...
     
  10. ilmaz

    ilmaz Neues Mitglied

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    Also ich konnte über eine Zeit von 5 Monaten keine Wirkung meiner Weihrauchtabletten feststellen......
    Aber wie immer kann das auch hier sehr individuell sein........
    Versuchs doch mal, Nebenwirkungen sind ja fast keine da......
    Ciao ilmaz
     
  11. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Lara,

    leider ist es kaum möglich, eine Statistik über die "am besten wirkenden Basismedis" zu erstellen, weil jeder auf die Mittel ganz unterschiedlich reagiert. Die einen schwören auf Mtx, erzielen eine sehr gute Wirkung und haben keinerlei Nebenwirkungen, andere kämpfen unter Mtx mit unangenehmen bis gefährlichen Nebenwirkungen und/oder spüren kaum eine Linderung. Genauso ist es bei allen anderen Basismedikamenten, da gibt es kein Patentrezept.

    Liebe Grüße von
    Monsti