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Weihrauch gegen Rheumatoide Arthritis

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von tneo, 1. Mai 2004.

  1. tneo

    tneo Guest

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Und hier meine eigene Erfolgsgeschichte:[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Im Oktober 1999 bekam ich quasi über Nacht, nachdem ich nachts stundenlang intensiv am PC gearbeitet hatte, die so genannte >Rheumatoide Arthritis<, was ich damals allerdings noch nicht wusste. Denn am Morgen waren die Mittel- und Ringfinger der rechten Hand an den mittleren Gelenken um das doppelte angeschwollen und jede Berührung war mit Schmerzen verbunden. Ein halbes Jahr lang konnte ich noch meiner damaligen Tätigkeit als Kurierfahrer mit PKW nachgehen, dann war es so schlimm, dass ich das Lenkrad nicht mehr festhalten konnte bei Kurvenfahrten und auch keine Lasten mehr heben. Jeder Stoß an den entzündeten Gelenken ging mit großen Schmerzen einher, auch war es mir nicht möglich die Finger oder Hand zu einer Faust zusammen zu ballen. Mittlerweile war auch der kleine Finger der und der Mittelfinger linken Hand betroffen.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Eine erste Diagnose einer Heilpraktikerin ergab: rheumatoide arthritis,[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]zwar nicht ganz schlüssig, da die Blutwerte nicht das typische Bild aufwiesen.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Eine Ultraschall-Untersuchung ergab selbige Diagnose, desweiteren eine Untersuchung bei einer Rheumatologin und zu guter letzt auch die Untersuchung in der Rheuma-Klinik im Schloßpark-Klinikum Charlottenburg unter der Leitung von Frau Dr.Alten. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Wobei ich einen Besuch dort jedoch nicht empfehlen kann, da die Patienten wie Versuchskaninchen - ohne Namen und Persönlichkeit - behandelt werden, mir schien es, als ginge es nur darum mir schnellstmöglich die übelsten Medikamente zu verabreichen, um mich bettlegerich zu machen und somit für eine ausreichende Bettenbelegung zu sorgen. Tut mir leid das sagen zu müssen, aber leider war es so! Es erinnerte mich auch stark an den Buch-Titel: Todesursache Nr.1 in Deutschland = der Arzt![/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Behandlungsverlauf: [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Erste Behandlungen (bei einem befreundeten Heilpraktiker) mit Akupunktur brachten keine sichtbaren Erfolge[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Danach (bei einer Heilpraktikerin + Homöopathin) folgten Gaben von Brennesselextrakt, Teufelskralle und anderen Naturextrakten - Alles jedoch ohne Erfolg.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]In der Rheumaklinik ließ ich mich auf die erste Behandlungssufe für Rheumaerkrankungen ein und zwar die Einnahme von [/size][/font][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]SULFALAZIN[/size][/font][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]*, jedoch brach ich die Behandlung nach 12 Wochen ab, da auch jetzt immer noch keine sicht- oder spürbaren Erfolge zu verzeichnen waren.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die nächste Stufe mit dem Medikament: [/size][/font][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Methotrexat[/size][/font][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]** (MTX ) ließ ich ganz weg, denn dieses Medikament hätte mein Immunsystem derart geschwächt, dass ich vielleicht keine Schmerzen mehr gehabt hätte, dafür aber an jeder anderen harmlosen Infektion hätte womöglich sterben können oder zumindest unnatürlich lange und schmerzhaft darunter gelitten hätte. Ergo hätte mich eine weitere Therapie in der Rheumaklinik zum Krüppel gemacht, aber keine Heilung gebracht. Heilung wäre, wenn überhaupt mit diesen Mitteln, eher eine unerwartete Begleiterscheinung. Denn es wird einem ja gesagt, dass Rheumatoide Arthritis angeblich nicht heilbar sei! Und so wird dem Patienten schon verbal eingeimpft, was KEIN Arzt der Welt sagen dürfte! Meines Erachtens nach sollte ein wirklicher Arzt immer Hoffnung machen, egal wie schlimm es stehen mag. So aber missbrauchen sie uns als menschliche Laborratten, um ihre neuen Mittelchen zu testen und alle paar Monate lässt sich irgendeiner dieser (Nicht-)Mediziner dann als “Held” auf fragwürdigen Kongressen feiern, ohne jedoch wirkliche Heilung gebracht zu haben. Traurig aber wahr![/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]NICHT MIT MIR.[/size][/font]
    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Also brach ich jede weitere Behandlung ab und nahm über ein halbes Jahr lang gar nichts mehr ein. Denn eher wollte ich zu einem Shamanen in den Urwald kriechen, anstatt in einer Rheuma-Klinik dahin zu vegetieren. Zumal ich mich sowieso gegen die Behauptung gewährt habe: es sei keine Heilung möglich. Ich glaubte immer an Heilung und wusste auch, dass Heilung möglich war – nur musste ich noch herausfinden wie![/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Dann ein sensationeller Erfolg nach nur 3 Monaten !!![/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Erst im Sommer 2003, also nach fast 4 Jahren, kam ich über eine befreundete Homöopathin an Weihrauch. Und so begann ich mit der täglichen Einnahme von 3 Tabletten (morgens, mittags, abends). Und was soll ich sagen, nach der 5. Packung – also nach etwas mehr als 3 Monaten (100 Tage = 5 Packungen a 60 Tabletten = 300 Tabletten : 3 = 100 Tage!) waren die Schwellungen an den Fingergelenken fast vollkommen zurückgegangen und ich war wieder schmerzfrei![/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Ich konnte und kann es immer noch, wieder mit den Fingern auf Holz klopfen, an der Tür klopfen OHNE Schmerzen , kann wieder Lasten heben und Stöße oder Händedrücken bei der Begrüßung ohne Schmerzen erleben – alles wieder ganz normal und schmerzfrei![/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mich seit 1999 rein vegetarisch ernähre, also auch keine Milchprodukte und keine Eier, keinen Fisch, keine Schalentiere – nichts tierisches,[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]also eine rein pflanzliche Ernährungsweise[/size][/font][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]! [/size][/font]
    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Persönlich kann ich jedem eine vegetarische Ernährung empfehlen, da gerade der Verzehr von Fleisch, also tierischem Eiweiss den Rheuma-Erkrankungen sehr zuträglich sind.[/size][/font]
     
    #1 1. Mai 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Mai 2004
  2. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Sacht ma

    IS DAS NE SEUCHE IM MOMENT?

    Meld das mal Doegi, ok?
     
  3. bise

    bise Neues Mitglied

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    weihrauch

    A T T E N T I O N P L E A S E !!!
    ======================================


    WEIHRAUCH hilft nicht, ist nur teuer.

    weihrauch ist bislang noch nicht vollständig erforscht.
    wenn ihr das zeug schlucken wollt, meinetwegen. aber nehmt weiterhin die basismedis - andernfalls verschleppt ihr die krankheit unnötig.

    für die nicht rheumis:
    natürlich könnt ihr weihrauch nehmen, wenn ihr nicht an cp leidet! dagegen ist nichts einzuwenden!

    sollte jemand zuviel geld übrig haben und es unbedingt ausgeben wollen - lasst es mich wissen.
    immer her damit - ich könnte es gut gebrauchen.

    einen schönen mai wünscht euch allen
    die bise
     
  4. Glitzerchen

    Glitzerchen Guest

    .........

    Es scheint so zu sein, nur das Weihrauch sehr wohl
    in der Naturmedizin eine Rolle spielt, aber da gibt es
    noch viele andere, mal sehen, was da noch alles so
    kommt. Birke ist entwässernt, Brennessltee........
    :D

    Glitzerchen
     
    #4 1. Mai 2004
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Mai 2004
  5. KU

    KU Guest

    Pappiiiii!!!!!

    ja petz das man mal ganz schnell bei Pappi :p

    Gut dass du aufpasst: Dass hier bloß keiner den Herren Doktores und der Pharmaindustrie ans Bein pinkelt (ist doch egal, dass deren Mittelchen auch nur helfen, weil und solange man dran glaubt...).

    Intressant, was hier bei den ach so netten Leuten für Aggressionen hochkommen ...
     
  6. Magenta

    Magenta Buhfrau

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    Interessant.

    Gruß,
    Magenta
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo zusammen,

    es gab an der Uniklinik Innsbruck vor einiger Zeit eine Studie, im Rahmen derer die Wirksamkeit von Weihrauch bei cP getestet wurde. Leider habe ich den Zeitungsbericht nicht aufgehoben, aber soviel weiß ich noch:

    Ein nicht kleiner Teil der Patienten hatte gut bis sogar sehr gut drauf angesprochen - der größere Teil jedoch nicht. Im Ergebnis war sinngemäß zu lesen, dass Weihrauch bei leichter, d.h. wenig aggressiver Ausprägung der RA durchaus seine Daseinsberechtigung als Therapieform hat. Der Autor war übrigens kein Heilpraktiker, sondern einer der internistischen Rheumatologen an der Rheumaambulanz Klinik Innsbruck.

    Ich selber hatte es vor vielen Jahren ebenfalls längere Zeit mit Weihrauch probiert, leider ohne jeden Erfolg. Konnte weder Wirkung noch Nebenwirkungen bemerken.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  8. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    günstige adresse für weihrauch

    hallo, habe schon mal über meine erfahrungen mit h 15 berichtet, nehme es seit ca. 5 jahren und habe den eindruck, dass es meine schmerzen reduziert, zumindest ging es mir immer deutlich schlechter, wenn ich es mal abgesetzt hatte. bisher zahlte ich für die packung 58.- euro!!!, für 100 tbl., nach recherchen hier im netz habe ich jetzt eine apotheke (anker-apotheke in bruchsal) ausfindig gemacht, die die tabletten für 25.- euro verkauft und auch verschickt (5.- euro versandgebühr), sie heißen dann nicht H 15, sondern sallaki und sind in einem plastikdöschen zu je 30 stück und nicht in einer blisterpackung, aber ansonsten genau diegleichen.
    viele grüße
    Towanda
     
  9. Brinki

    Brinki Neues Mitglied

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    Hallo
    Am Anfang meiner " Rheumakarriere " vor 6 Jahren bin ich mit Rheuma Hek( Brennesselextrakt ) unterstützend zu den anderen Medis behandelt worden.
    Leider hat es nicht den Erfolg gehabt wie der Rheumadoc es sich erhofft hat.
    Zu der Zeit wurde auch mir von dem Weihrauch berichtet und er wurde mir empfohlen. Ich habe mich daraufhin bei meinen Doc's und bei 3 verschiedenen
    Heilpraktikern erkundigt. Es war sehr interessant, den zum 1. mal waren sich alle einig !!!!. Das Ergebniss war das gleiche, wie es Monsti schon in seinem Beitrag geschrieben hat.
    Ich bin ja mal gespannt was man uns als nächstes " Wundermittel " anpreisen möchte ;) Die Pallette scheint ja unendlich zusein.
    Hoffentlich hört diese " Zufalls- Verkaufskampagne " bald auf, denn ich denke viel noch " frische Rheumis " klammern sich an jeden Strohhalm, wie ich es auch erst gemacht habe und dabei sehr viel Geld ausgegeben habe.
    Ich wünsche Euch noch ein schönes Wochenende
    Brinki
     
  10. cher

    cher "Hessisches Mädel"

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    Hallo ihr Lieben.

    irgendwo scheint hier ein Nest zu sein :D
    Erst der Papayasaft, nun Weihrauch.
    Also ich bin ja eigentlich ein Anhänger von alternativen Heilmitteln und habe Einiges schon selbst ausprobiert, zu Mal mein lieber Hausdoc selbst einige Verfahren anwendet ( Akkupunktur, Moragerät, Homöopathie, Eigenblutbehandlung, und und). Ich lehne also nichts ab, wehre mich aber gegen diese Wunderversprechungen. Außerdem sehe ich nicht ein, überteuerte Produkte zu kaufen, oder überteuerte Heilmethoden anzuwenden.
    Wie auch Monsti, habe ich auch von Untersuchungen über Weihrauch auch speziel bei entzündlichem Rheuma gelesen und im Fernsehen gesehen,
    aber leider ist auch Weihrauch kein Allheilmittel. Jeder Mensch ist verschieden und reagiert daher auch auf alternative Heilmittel , bzw. auch auf die herkömmlichen Medikamente sehr unterschiedlich.
    Daher wehre ich mich auch dagegen, spezielle Mittel oder Heilmethoden als ein Allheilmittel anzupreisen.
    Falls man eine Diskussion zu den alternativen Heilmethoden wünscht oder eine Anregung dazu geben möchte, kann man die Texte auch anders abfassen.
    Dieser Text sieht leider wieder nach echter Werbung aus.
    Fazit: Ich würde Weihrauch schon mal probieren, aber nicht wegen dieses Threads, sondern weil ich andere wissenschaftliche Untersuchungen dazu gelesen habe. Außerdem würde ich nie ein überteuertes Produkt kaufen, sondern mich umschauen, wo es das Produkt preisgünstiger gibt.
    Scheinbar macht diese neue Masche der Verkäufer jetzt Schule.
    Euch, ihr Lieben, ein schönes Restwochenende.

    cher / Conny
     
  11. tneo

    tneo Guest

    hallo liebe brinki -

    zunächst es gibt keine WUNDERMITTEL im herkömmlischen sinne - jedoch kann man das WUNDER der schöpfung jeden tag aufs neue erleben und betrachten. so gesehen scheinen manche natürliche Heilmittel als Wundermittel. und es gäbe noch zu sagen, dass ja die "klasischen" wundermittel eher ein gepansche aus irgendetwas waren, als das sie natürlich seien.

    eines der hauptprobleme "ziviliserter" menschen scheint doch zu sein, dass sie immer noch auf die errungenschaften der pharmaindustrie vertrauen, obwohl diese bis heute kaum nennenswerte wirklich erfolge zu verzeichnen hat. alles was die pharmaindustrie zu stande bringt, ist, die symptome einer krankheit zu unterdrücken. ob es nun schnupfen, husten, allergien, hautausschläge etc, seien. und selbst da stossen sie schnell an ihre grenzen, z.b. schuppenflechte.
    und ebenso schnupfen - da schlucken und sprayen die leute alles mögliche in sich hinein und vertrauen darauf, dass es hilft und was passiert? NICHTS!

    worauf ich hinaus will?

    der mensch als natürliches wesen hat sich von seiner natürlichkeit isoliert und ist demzufolge nicht mehr in der lage die wahren ursachen einer erkrankung zu erkennen und zu behandeln. das zum alles übel aus einer störung der psyche, also der seele, herrührt ist vieln vielleicht noch ein begriff, doch den wenigsten leuchtet sie ein. der "moderne" mensch vermag es zu akzeptieren, wenn er krank ist und diese krankheit symptome zeigt, sich dem urteil des arztes anzuvertrauen und irgendwelche mittelchen gegen die symptome zu nehmen, die dann auch die krankheit heilen sollen. und da ist schon der knackpunkt - denn der "moderne" mensch glaubt ja, dass wenn die symptome weg sind - auch die krankheit weg ist!

    weit gefehlt!

    alles was geschieht ist eine unterdrückung - ein wegdrücken - von symptomen, jedoch wird an der eigentlichen ursache nicht einmal annähernd angesetzt. statt dessen wird uns ein liste vorgelegt, was alles angeblich zum ausbruch dieser oder jener krankheit geführt haben könnte. dieses ganze lügenspektakel ist dann die moderne medizin.

    oder hat sich noch keiner gefragt warum in den letzten jahren immer mehr bücher die wahrheit ans licht bringen? bücher wie:

    "Impfen - ein Jahrtausend-Irrtum"
    "Die Jod-Lüge" - das märchen vom gesunden jod
    "Vitaminschock" - was sie nützen, wann sie schaden
    "Vom Märchen der unheilbaren Krankheiten" - Ursachenaufklärung und wahrheiten über krankheiten
    "Die Schmerzmittel-Lüge" - das märchen von der allzeit wirksamen Pille
    "Die Krankheitserfinder" - wie wir zu patienten gemacht werden
    "Arthrose" - schmerzfrei durch Bio-Stoffe

    usw.

    und zum schluss noch ein zitat:

    "Krankheit ist nichts anderes, als die natürliche Folge eines bewussten bzw. unbewussten Heraustretens aus der göttlichen Urordnung."
    (G.Y.Obel)

    wer sich als "natürliches" wesen seiner wahren natur verschliesst, der hat auch kaum eine wirkliche chance auf heilung. und deswegen kann gesagt werden: es gibt keine unheilbaren krankheiten, wohl aber unheilbare patienten!

    als man mir sagte, die RA sei unheilbar, da habe ich mich von vorn herein dagegen gewehrt und wusste: heilung ist möglich! ich habe immer daran geglaubt und werde davon nicht abkommen - nur das eben die festgefahrene schulmedizin nicht der adäquate ansprechpartner ist bei einer erkrankung, sondern der heilpraktiker, der natur- oder "wunderheiler", ein arzt der TCM aber keinesfalls ein materialistischer mediziner, der ohne sinn und verstand rumdoktert.

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Es kann kein Arzt, meine Lieben, die hohe Weisheit des Heilens begreifen, wenn er nicht die Gesetze der Natur zu begreifen vermag, von denen das elementarste jenes ist, das besagt:[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Was du säst, wirst du ernten, auf die eine oder andere Art und Weise.[/size][/font]
    und

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]"Schulmedizinisches Handeln gleicht dem Versuch, das Loch aus dem bei einem Dampfdrucktopf Dampf entweicht, zu verschließen. Ist das Loch zu, wird das als Erfolg verbucht. Reißt der Druck ein weiteres Loch, behandelt es der Kollege der anderen Fakultät. Auch er verbucht das Verschließen des Loches als Erfolg, glänzt auf Kongressen mit seiner erfolgreichen Methode.
    Derweil steigt der Druck im Topf aber immer weiter..."
    [/size][/font]
    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1](Elke Städtler-Friedmann)[/size][/font]
    Wenn ich nicht an die Heilkraft der Natur glaube, dann stellt sich der ganze Körper darauf ein und so ist es kein Wunder, wenn zum Beispiel Weihrauch dem einen hilft - dem anderen nicht. der Ungläubige wird es dann verdammen und mosern. Was er jedoch kaum gegenüber dem Schulmediziner machen würde! Das ist doch Irrsinn! Und doch ist es traurige Realität, dass an das festgehalten wird, was man sehen, anfassen, einnehmen kann - was sich aber im Bereiche des nicht-physischen abspielt und somit unsichtbar ist - das gibt es eben nicht und kann demzufolge auch keine heilung bringen oder?

    da sei die frage berechtigt, wie krank ist unsere gesellschaft wirklich?

    weit aus mehr, als es uns die "sichtbaren" symptome zeigen, denn ich halte ca. 95% der bevölkerung für erkrankt - erkrankt am seelischen wohlergehen! und wenn die seele krank ist, die basis unseres seins, wie kann dann der körper gesund sein, wie kann dann unser denken und tun gesund sein?

    beste wünsche für ein angenehm entspanntes und friedliches wochenende

    t.neo

    E-Mail to me
     
  12. tneo

    tneo Guest

    da ja manche zu faul sind, hier mal die konkreten infos

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Was ist Weihrauch?[/size][/font]
    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Mit dem ursprünglichen Weihrauch ist ein natürliches Pflanzenharz gemeint. Dieses Harz tropft aus der Rinde der "Boswellia", so der Name des in Arabien und Indien beheimateten strauchartigen Gewächses. Zur gezielten Gewinnung des Harzes wird der Tropfvorgang angeregt, indem die Rinde der Weihrauchbäume an vielen Stellen eingeritzt wird. "Tränen des Horus" nannte man in Altägypten diese Harztropfen, die an der Luft zu einer festen Masse werden.[/size][/font]
    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Weihrauch (Olibanum) gehört zu den ältesten bekannten Arzneimitteln überhaupt[/size][/font][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]. Verwendet wurde vor allem das an der Luft getrocknete, gummiartige Harz, das auch im kultischen Zusammenhängen als Räucherdroge bekannt ist. Als Medikament wird der Weihrauch bereits in einem 3500 Jahre alten ägyptischen Papyrus beschrieben, aber auch in antiken griechischen, römischen, arabischen, indischen und mittelalterlichen europäischen medizinischen Schriften gehört er zu den am häufigsten empfohlenen Heilmitteln bei einer Vielzahl von Erkrankungen.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Weihrauch fand als Wundheilungsmittel und Gegengift, als Arznei gegen Krebs, Frauenleiden, Syphilis, Rheuma, Atemwegs- und Baucherkrankungen Anwendung; es gibt kaum einen Bereich der Heilkunst, indem er nicht äußerlich oder innerlich eingesetzt worden wäre. Von den vielfältigen traditionellen und modernen Anwendungsbereichen des Weihrauchs seien hier nur die wichtigsten genannt: Rheumatische Erkrankungen, sowohl Gelenkentzündungen als auch Weichteilrheuma und Fibromyalgie Lungenerkrankungen, z.B. Bronchialasthma und Mukoviszidose Funktionelle und entzündliche Darmerkrankungen (wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) Hauterkrankungen (z.B. allergisch bedingt oder Schuppenflechte) Kopfschmerzen verschiedenster Ursache Lebererkrankungen Bauchspeicheldrüsenentzündung (Pankreatitis) Gehirntumoren, die mit Schwellungen einhergehen.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Ein uraltes Therapeutikum feiert in der westlichen Welt enorme Erfolge. Als im Jahre 1997 das Fernsehen über Heilung von Tumoren im Zentralnervensystem mittels Weihrauch berichtetet, begann man sich dieses altbekannten Heilmittels neu zu besinnen. Nun begann sich auch die medizinische Forschung, das Baumharz näher zu untersuchen und erkannte bald, daß neben ätherischen Ölen auch ein Triterpen als Wirkstoff entdeckt wurde, das als Boswellinsäure bezeichnet wird. Man fand bald heraus, daß diese Boswellinsäure in der Lage ist, zu starke Immunreaktionen zu dämpfen (sog. Immunmodulation). Das können nicht viele pflanzliche Wirkstoffe! Bei weitere Untersuchungen stellte man auch fest, daß Weihrauch auch entzündungshemmend wirk, was sich vor allem bei rheumatischen Erkrankungen, Arthritis, Arthrose, Polyarthritis und Colitis ulcerosa als hilfreich gezeigt hat.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die Indikationsgebiete sind unter anderem Allergien und Autoimmunerkrankungen:[/size][/font]

    • [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Rheumatoide Arthritis (Rheuma)[/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Chronisches Asthma [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Hirntumore[/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Polyarthritis[/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Psoriasis [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Schuppenflechte / Neurodermitis [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Muskelrheumatismus, Ischias und Hexenschuss [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Krampfartigen Menstruationsbeschwerden[/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Verdauungsstörungen[/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Multiple Sklerose [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Allergische Rhinitis - Conjunctivitis [/size][/font]
      [size=-1]- [/size][font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]und andere chronische Entzündungen[/size][/font]
    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Bei Patienten, die an endzündlichen Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa) litten verschwanden die Symptome zu über 80%. Die Lebensqualität wurde entscheidend verbessert. Vor allem die im Weihrauch-Harz enthaltenen Boswelliasäuren sind für die pharmakotherapeutischen Wirkungen entscheidend. Das Harz kommt ursprünglich aus dem trockenen Hügelland Indiens. Dort wird es in der Ayurvedischen Medizin seit langem gegen eine ganze Reihe endzündlicher Erkrankungen eingesetzt.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Bei uns bekannt geworden ist dieses hochwirksame Präparat, das jetzt als G-16 Powder mit der optimalen Dosierung von 400mg Boswellia Serrata je Dosis, vor allem durch Fernsehsendungen, Zeitungsartikel, Studien und medizinische Forschungsreihen.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]So untersuchte z.B. Prof. Dr. Thomas Simmet, Abt. für Pharmakologie und Toxikologie der Ruhr-Universität Bochum, in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Gießen und Tübingen das Weihrauch-Harz-Extrakt. Dr. Henning Gerhard, Oberarzt und Internist am Klinikum Mannheim, konnte bei einer Vielzahl seiner Patieneten eine deutliche Besserung bei Beschwerden wie Schmerzen, Bauchkrämpfe und Durchfälle erzielen. Er konnte sogar die bei diesem Krankheitsbild notwendige hochdosierte Cortisonbehandlung mit schwerwiegenden Nebenwirkungen reduzieren oder sogar ganz eingestellen. Auch darum setzt er sich zusammen mit der Medizinischen Klinik Heidelberg, Abteilung für Gastoenterologie, für eine detaillierte Untersuchung des Weihrauch-Harzes ein.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Dr. Gerhard stellte bei den Patienten ferner fest: Nachlassen oder völliges Verschwinden von rheumatischen Beschwerden, Abklingen von Begleiterscheinungen an Augen, Haut und Zähnen, geringere Infektanfälligkeit (Stärkung des Immunsystems) verminderte Medikamenteneinnahmen (speziell Corticoide) usw.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Boswellia Serrata (Weihrauch)[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die heilende Wirkung von Weihrauch ist schon seit einiger Zeit kein Geheimtipp mehr Weihrauchbäume zählen zur Familie der Balsamgewächse (Burseraceae), der wiederum insgesamt über 300 Arten tropischer Holzpflanzen angehören. Die Gattung Boswellia weist 25 verschiedene Arten auf. Für Heilzwecke besonders von Bedeutung ist die Art Boswellia serrata (Salai- oder Saphalbaum), die in den mittleren und nördlichen Teilen Ostindiens beheimatet ist. Das Harz dieser Pflanze ist auch unter dem Namen Olibanum bzw. Indian Olibanum bekannt. Die verschiedenen Weihraucharten gedeihen unter kärglichsten Bedingungen in Indien, Ostafrika und Arabien und erreichen eine Höhe von drei bis sechs Metern. Das Weihrauchharz wird vorwiegend aus diesen wild wachsenden Bäumen und Sträuchern gewonnen. Die Ernte erfolgt in den Monaten März bis April. Dazu werden die Bäume mit Hilfe eines speziellen Schabemessers an bis zu 30 verschiedenen Wundstellen am Stamm eingeschnitten. Der austretende Milchsaft härtet an der Luft zum weisslich bis rotbräunlich gefärbten Harz. Die indische Weihrauchart Boswellia serrata liefert etwa ein Kilogramm Harz pro Baum.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Mittlerweile konnte dank gezielter Forschung die Wirksamkeit des Weihrauchs z. B. bei entzündlichen Gelenk- und Darmerkrankungen belegt werden. Hier ist in erster Linie Professor Dr. Hermann P. T. Ammon zu nennen, der mit seinem Arbeitskreis an der Universität Tübingen viel zur Aufklärung bezüglich der Wirkungsweise des indischen Weihrauchs beigetragen hat. Es ist die indische Weihrauchart Boswellia serrata, die bei den jüngsten medizinischen Studien immer wieder zum Einsatz kam.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Der indische Weihrauch wie auch die anderen Weihraucharten sind Vielstoffgemische, d.h. sie bestehen aus einer Vielzahl von einzelnen Stoffen: Mehr als 200 Inhaltsstoffe wurden identifiziert. Hauptsächlich können Harzstoffe (ca. 60 Prozent), Schleime (ca. 25 Prozent) und ätherische Öle (ca. 8 Prozent) nachgewiesen werden. Dank moderner Analysemethoden konnte man aus den Harzstoffen eine Stoff'klasse herausfiltern, die etwa ein Drittel des reinen Harzes ausmacht: die medizinisch hochinteressanten Boswelliasäuren. Sie sind es, die in erster Linie für die heilsame Wirkung des Weihrauchs verantwortlich gemacht werden. Entzündungen, wie sie auch im Rahmen der aktivierten Arthrose vorkommen, sind äusserst komplexe Vorgänge, die durch kleinste Mengen bestimmter chemischer Stoffe im Körper ausgelöst werden: den sogenannten Entzündungsvermittlern oder Entzündungsmediatoren. Diese werden meist am Ort der Entzündung durch bestimmte Enzyme freigesetzt und verursachen dort die Begleiterscheinungen einer Entzündung wie Schwellung, Überwärmung und Schmerz. Gelingt es, ähnlich wie beim Wirkprinzip der chemischen Schmerzmittel (NSAR) und des Cortisons, die Freisetzung dieser Entzündungsvermittler zu unterbinden, kann man auch die Entzündung und die damit verbundenen, unangenehmen Symptome zurückdrängen. Nach diesem entzündungshemmenden Mechanismus wirken die im Weihrauch enthaltenen Boswelliasäuren. Nur wird hier ein anderer Hemmweg ausgeführt, der - anders als bei den «Schmerzbomben» - nahezu keinerlei Nebenwirkungen für den Körper zur Folge hat. So wird die Magenschleimhaut nicht angegriffen und das Blutgerinnungssystem nicht gestört.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Im Zusammenhang mit Arthrose besonders interessant ist auch, dass das indische Weihrauchharz nicht - wie dies die Schmerzmittel tun - den Glucosaminglykangehalt im Knorpel erniedrigt. Damit erfolgt durch die Anwendung von Boswellia serrata, im Gegensatz zur Einnahme von NSAR, kein weiterer Knorpelabbau durch den Wirkstoff. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigen die gute Verträglichkeit von Boswellia serrata. Nur in seltenen Fällen wurden allergische Hautreaktionen oder Übelkeit beobachtet. Deshalb können Boswelliasäuren bei Entzündungen eine therapeutische Alternative sein, da sie - anders als die gängigen Schmerzmittel - äusserst nebenwirkungsarm und damit für eine Langzeitanwendung geeignet sind.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Gelenkverschleiss und Gelenkbeschwerden sind häufig mit entzündlichen Prozessen verbunden. Kombinationspräparate aus Knorpelaufbaustoffen [Glucosamin (--> siehe unser Produkt "Gelenk Formula") und Chondroitinsulfat] und Extrakten aus Boswellia Serrata sind daher eine sinnvolle therapeutische Hilfe. Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis hat man nach einer mehrwöchigen täglichen Einnahme von Weihrauchextrakten eine deutliche Verbesserung der Beschwerden beobachtet: die Gelenkschwellungen und Schmerzen gingen bei etwa 70 Prozent der Patienten zurück. Die morgendliche Steifheit der betroffenen Gelenke besserte sich und das Allgemeinbefinden ebenfalls - bei sehr guter Verträglichkeit des Mittels. Auch wenn es in schweren Fällen nicht gelingt, ganz auf die entzündungshemmenden Schmerzmittel zu verzichten, kann man zumindest deren Dosis reduzieren. Das ist angesichts der Nebenwirkungen der chemischen Schmerzstiller schon ein entscheidender Vorteil.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1](Quelle: IG Rheuma, St. Gallen)[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]3Sat / Nano 7.1.2002[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die westliche Medizin entdeckte Weihrauch neu - als Heilmittel bei chronischen Entzündungen. Die Pflanze gedeiht nur in den außergewöhnlichsten Regionen unserer Erde, wo lebensfeindliche Wüste und regenbringende Berge einander begegnen wie im Süden Arabiens. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Gewonnen wird es als weißes Gummiharz aus dem Boswellia-Baum. Wo in der Kirche von jeder der Duft für feierliche Stimmung sorgt, kannte man es auch im bäuerlichen Brauchtum: Hier hoffte man weniger auf die spirituelle, sondern auf die hygienische Wirkung, konnte der duftende Qualm doch Ungeziefer vertreiben.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Im Chemielabor der Technischen Universität München hat man mit dem Weihrauch noch mehr vor. Der mystische Stoff aus dem Orient wird mithilfe moderner Wissenschaft auf seine Qualität als Medikament untersucht. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die deutschen Forscher leisten Pionierarbeit: Erstmals wird der Weihrauch vollständig analysiert - er ist ein komplexes Gemisch aus mehr als 80 chemischen Verbindungen. Und so findet sich im Harz eine Substanz, die außergewöhnlich gut gegen chronische Entzündungen aller Art wirkt: "Die Boswelliasäure blockiert ganz gezielt die Leukotriensynthese", schildert Dr. Johann Jauch von der TU München, "und dann gehen die Entzündungen zurück." [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die Leukotriene sind mitverantwortlich für die entzündlichen Prozesse im Körper, sei es jetzt bei der Bronchitis für die Entzündung der Bronchien oder die Entzündung der Gelenke beim Rheuma. "Und genau da greift die Boswelliasäure ein." [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]In der indischen Naturheilkunde Ayurveda wird Weihrauch schon seit 5000 Jahren eingesetzt. Das Trockenextrakt des Harzes wird Ölen, Pflastern und Pulvern beimengt. In alten medizinischen Schriften wird die Heilkraft bei rheumatischen Erkrankungen, chronischer Bronchitis, Asthma, bei Darmentzündungen und Hautkrankheiten beschrieben. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die Naturmedizin setzt auf den Weihrauch als Wirkstoff-Gemisch, die Chemiker in München dagegen wollen seine heilsamen Substanzen isolieren: Erst so kann ein Medikament nach westlichen Kriterien überprüft werden. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die Arbeitsgruppe um Johann Jauch hat ein Verfahren entwickelt, um die Boswelliasäuren effizienter untersuchen und verwerten zu können: "Wir wandeln die vielen Substanzen in die wirksame Acetyl-Keto-Boswellia-Säure um und können auf die Art und Weise den Gehalt von 1 Prozent, wie er im natürlichen Weihrauch vorkommt, auf etwa 40 Prozent erhöhen." [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Ein Kilogramm Harz bringt jetzt 80g des neuentdeckten Wirkstoffs gegen chronische Entzündungen. Die Forscher sind optimistisch: sie halten die Boswelliasäure für ein Medikament der Zukunft.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]ORF 21.12.2001 - Weihrauch als Medizin [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Bei religiösen Ritualen hat der Weihrauch eine große Geschichte. Seit Jahrtausenden ist er in den verschiedensten Kulturen als spiritueller Duftstoff in Verwendung. Jetzt prophezeit ihm die Wissenschaft eine große Zukunft. Pharmazeuten und Chemiker entdecken den Weihrauch als neues Heilmittel gegen chronische Erkrankungen. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Von Indien...[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Bei uns ist es kaum bekannt: doch der Weihrauch hat eine lange Geschichte als Heilmittel. Schon der griechische Arzt Hippokrates, der spiritus rector der westlichen Medizin, hat ihn seinen Patienten verordnet. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Im Nahen Osten und Nordafrika wurden Weihrauchkörner als Lutschtabletten gegen Halsweh gebraucht. Am besten überliefert ist die Wirkung des Weihrauchs jedoch in der indischen Naturheilkunde Ayurveda. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]...nach Tübingen[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Als Pulver verabreicht oder als Extrakt in Öl und Salben beigemengt, wurde bereits vor 5000 Jahren seine positive Wirkung bei rheumatischen Beschwerden, chronischen Entzündungen, Magen, Darm und Hauterkrankungen beobachtet. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Für die moderne Medizin entdeckt hat den Weihrauch eine Forschergruppe aus Tübingen unter der Führung des Pharmakologen Hermann Ammon. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Studien in Indien waren der Anlass, jetzt mit naturwissenschaftlichen Messmethoden zu beweisen, was im Weihrauch steckt.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Weihrauch gegen Entzündungen [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die Untersuchungen der deutschen Forscher, die weltweit die größte Erfahrung bei der Analyse der Weihrauch-Inhaltsstoffe haben, offenbarten eine kleine Sensation. Weihrauch enthält Säuren, die eine einzigartige Eigenschaft haben: diese Boswellia-Säuren blockieren die Bildung von so genannten Leukotrienen, das sind Teilchen in den weißen Blutkörperchen, die für chronische Entzündungen verantwortlich gemacht werden.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Leukotriene sind in verschiedenen Blutzellen (Leukozyten, Retikulozyten, Makrophagen, Thrombozyten u.a.) mittels der Lipooxygenase hergestellte körpereigene Metaboliten des Arachidonsäurestoffwechsels. Leukotriene besitzen eine typische Trienstruktur (drei konjugierte C-Doppelbindungen). Die verschiedenen Leukotriene (z.b. Leukotrien B, C, D etc.) sind zum Teil stark wirksame Mediatoren entzündlicher und allergischer Reaktionen. Sie wirken unter anderem chemotaktisch, bronchokonstriktorisch und vasoaktiv (Erhöhung der Gefässpermeabilität) und interagieren mit Interleukinen und Interferonen.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Ersatz für Cortison?[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Mediziner und Pharmaindustrie suchen seit langem vergebens nach einem Stoff, der genau diesen speziellen Krankheitsprozess, an dem Leukotriene beteiligt sind, unterbindet. Bislang wurde bei chronischen Entzündungen vor allem das Breitband-Medikament Cortison eingesetzt. Cortison blockiert zwar ebenfalls die Leukotrienen-Produktion, hat aber Nebenwirkungen. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Erfolgsrezept Boswelliasäure [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Das Besondere an den Boswellia-Säuren hingegen ist: sie wirken ausschließlich auf Leukotriene und verursachen nahezu keine Nebenwirkungen. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Die Hoffnung der Wissenschaftler: schon bald könnten Boswelliasäuren gegen alle bekannten Krankheiten eingesetzt werden, die auf den Leukotrienen beruhen. Das sind: Asthma, chronische Bronchitis, Gicht, rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, die schmerzhaften chronischen Darmentzündungen Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Erste Studien über Darmentzündungen und Asthma bestätigen die Thesen der deutschen Forscher. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Effizienteste Säure wurde isoliert [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Mit den Erkenntnissen über die Boswelliasäuren ergeben sich jetzt neue Perspektiven. Möglicherweise wird das Medikament der Zukunft nicht auf einem Extrakt des Weihrauchharzes basieren, sondern nur mehr auf der Wirksubstanz Boswelliasäure. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Derzeit laufen die Analysen der Boswelliasäuren im Chemielabor der TU München auf Hochtouren. Den Forschern ist dabei zweierlei gelungen: Sie konnten die effizienteste Boswelliasäure, die Acetyl-Keto-Boswelliasäure, identifizieren und isolieren - damit ist auch eine für die Zulassung als Medikament notwendige weitere Forschungsarbeit möglich.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Mehr Wirkstoff aus weniger Weihrauch [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Zudem haben sie ein Verfahren entwickelt, um weniger effiziente Boswelliasäuren zusammen mit anderen Weihrauch-Inhaltsstoffen in einem chemischen Prozess in die effizienteste Form der Acetyl-Keto-Boswellia-Säure umzuwandeln. Konkret: aus der gleichen Menge Weihrauch holen die Chemiker 40 mal mehr Wirkstoff heraus, als in der Natur vorhanden ist.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Medikament der Zukunft [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Derzeit sind Weihrauchpräparate aus Indien wie "H15" zwar erhältlich, aber nicht zugelassen. Dabei ist die Nachfrage groß - chronische Entzündungen aller Art sind in unserer Gesellschaft im Vormarsch.[/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Bis ein auf Basis der Boswelliasäuren entwickeltes Medikament am Markt ist, wird es noch einige Jahre dauern - doch Chemiker Johann Jauch von der TU München ist optimistisch: Er hält die Boswelliasäure für ebenso erfolgsträchtig wie die Acetyl-Salicil-Säure - und hinter dieser komplizierten Formel versteckt sich nichts Geringeres als das Allheilmittel Aspirin. [/size][/font]

    [font=Verdana,Tahoma,Arial,Helvetica,Sans-serif,sans-serif][size=-1]Quelle: Tom Matzek / Modern Times[/size][/font]

    t.neo
     
  13. tneo

    tneo Guest

    Magenta -

    und mehr noch... wirksam! und der allgemeinen gesundheit unwahrscheinlich zuträglich -

    beste grüsse aus berlin nach münchen

    t.neo
     
  14. Emma

    Emma Guest

    @ Towanda

    Hallo Towanda!


    Zu Beginn meiner Erkrankung war ich für 2,5 Wochen in einer anthroposophischen Klinik, um alles auszuprobieren, bevor ich an die Hammermedikamente gehe.
    Unter anderem habe ich dort auch Weihrauch verschrieben bekommen, den ich fast 1 Jahr genommen habe, jedoch keine Besserung verspürt. Als ich ihn abgesetzt habe, war es auch nicht anders.

    Aber es ist möglich, ihn verschrieben zu bekommen, Du musst ihn nicht selbst bezahlen!!!!

    Liebe Grüsse
    Emma
     
  15. Glitzerchen

    Glitzerchen Guest

    .............

    da ja manche zu faul sind, hier mal die konkreten infos :(








    t.neo[/QUOTE]1. meine Faulheit ist noch nicht geringer geworden.
    2. ich interessiere mich sehr für Alternativemedizin
    3. im Prinzip ist fast alles eine Glaubenssache
    4. wer heilt hat recht
    Sendung vom 10.03.2004

    Mit Placebo gegen Schmerzen

    Im Volksmund gelten sie noch vielfach als Synonym für Wirkungslosigkeit, in der Medizin weiß man jedoch seit langem: Auch Medikamente ohne Wirkstoff können heilen. Wichtigste Voraussetzung ist, dass man daran glaubt, dass diese so genannten Placebos helfen. Bei Depressionen und anderen psychischen Störungen setzen Ärzte Placebos schon seit längerem mit Erfolg ein, aber auch in der Schmerztherapie werden hochpotente Schmerzmittel immer häufiger durch Medikamente ohne Wirkstoff ersetzt. In den letzten zehn Jahren versuchten Wissenschaftler verstärkt, den Wirkungen der Psyche auf den Körper auf die Schliche zu kommen. Sie haben herausgefunden: der Placebo-Effekt beschränkt sich nicht allein auf Pillen...


    Heilung durch Placebo-Nadeln

    Eine Erfindung ermöglichte ein ungewöhnliches Experiment an der Universität Heidelberg. Dort konstruierte der Schmerzforscher Konrad Streitberger Akupunkturnadeln, die in Wirklichkeit gar keine waren: Nach einem "realistischen" Einstich in die Haut des Patienten schieben sich die Nadeln wie ein Teleskop ineinander. Das Eindringen der Nadeln in die Haut wird also nur vorgetäuscht. In einer Studie behandelte Streitberger Patienten, die an einer schmerzhaften Schulterverletzung litten, dem sogenannten Rotatorenmanschettensyndrom. Die eine Hälfte der Patienten behandelte er mit echten, die andere mit Placebo-Nadeln. Das Ergebnis: bei den mit echten Nadeln behandelten Patienten waren 74,2 Prozent mit dem Therapierfolg sehr zufrieden, aber auch 64,7 Prozent der Placebo-Gruppe.


    Schmerzfrei durch Schein-OP

    Noch mehr Aufsehen erregte ein medizinisches Experiment in Houston, Texas. Von 180 Patienten mit leichter Knie-Arthrose operierte der Orthopäde Dr. James Bruce Moseley zwei Drittel mit der herhömmlichen Technik. Die anderen kamen nur zum Schein unter das Messer. Bei den Patienten, die er wirklich operierte, schnitt der Orthopäde das Gelenk auf, spülte den Knochenabrieb aus und glättete die Knorpel mit einer feinen Fräse. Bei den anderen setzte er nur einige oberflächliche Schnitte. Kein Patient erfuhr, ob er wirklich operiert worden war oder nicht. Das Ergebnis: nach zwei Jahren waren 90 Prozent der Patienten beider Gruppen mit der OP zufrieden – unter den schmerzfreien Patienten waren die "scheinoperierten" sogar in der Mehrzahl.


    Dem neurobiologischen Effekt von Placebos auf der Spur

    Dem neurobiologischen Effekt von Placebos in der Schmerztherapie möchte der Turiner Neurologe Dr. Fabrizio Benedetti auf die Spur kommen. In seinem Placebo-Experiment fügt er Freiwilligen künstlich Schmerz am Arm zu, indem er die Blutzufuhr durch eine Manschette blockiert. Dieser Schmerz wird zum Testen von Schmerzmitteln eingesetzt. Das Gehirn reagiert mit der vermehrten Ausschüttung von Hormonen. Die Herzfrequenz steigt, der Körper steht unter Stress.


    Die Placebo-Injektion – Kochsalz statt Schmerzmittel

    In seinem Experiment verabreichte Benedetti den Versuchtsteilnehmern ein Medikament, das diese für ein Schmerzmittel hielten. In Wirklichkeit handelte es sich beim Inhalt der Injektion um ein pures Placebo: Kochsalzlösung. Doch davon wussten die Patienten nichts, sie glaubten der Versicherung des Arztes. Bereits nach wenigen Minuten begann die Injektion zu wirken: die Patienten fühlten deutlich weniger Schmerz und entspannten sich. Diese Reaktion ist offenbar die Folge einer komplexen Reaktion im Gehirn, die bereits beim Anblick der Injektionsspritze einsetzt: Über den sogenannten Thalamus gelangt das Signal "Spritze" zum Hypothalamus. Dieser schüttet nun weniger Hormone in den Blutkreislauf aus. Die Folge: die Herzfrequenz sinkt, der Patient entspannt sich.


    Opioide – körpereigene Schmerzhemmer

    Mit seinem Experiment konnte Bernadetti außerdem zeigen: Das Placebo wirkt wie ein herkömmliches Schmerzmittel. Unklar ist jedoch noch, wie und wodurch die Placebo-Injektion diesen schmerzlindernden Effekt bewirkt. Dr. Benedetti vermutet, dass es sich um die zusätzliche Aktivierung körpereigener Schmerzhemmer handeln muss – sogenannter Opioide. Um diese Vermutung zu beweisen, wiederholte er dieselbe Prozedur– mit einem Unterschied: Dieses Mal befand sich nicht Kochsalzlösung in der Spritze, sondern Naloxon, ein bekannter Opioid-Blocker. Dieser blockiert die Opioid-Rezeptoren in den Spalten zwischen zwei benachbarten Nervenzellen. Unter diesen Umständen konnte Bernadetti keine Placebo-Wirkung erzielen: der Schmerz hielt an. Für ihn war dies der Beweis: das Placebo mobilisiert die Opioide der körpereigenen Schmerzabwehr.


    Placebos – Therapie fürs Gesundheitssystem?

    Auch wenn viele Details der Wechselwirkung zwischen Bewusstsein und Hirn immer noch im Dunkeln liegen – die Forschung ist dem Geheimnis des Placebo-Effekts ein gutes Stück näher gekommen. Ein Allheilmittel sind Placebos allerdings nicht: bei vielen Arten des Schmerzes wird die Medizin auch weiterhin zu bewährten Schmerzmitteln greifen müssen. Trotzdem bietet die Anwendung von Placebo-Therapien Chancen: Der Verbrauch von Schmerzmitteln könnte um mehr als 30 Prozent reduziert werden, schätzt Professor Benedetti.


    Links

    Wirkung ohne Wirkstoff - Der Bayerische Rundfunk hat ein umfangreiches Dossier zum Thema "Placebos" auf seinen Onlineseiten zusammen gestellt.
    http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/thema/placebo/index.xml


    Literatur

    T.C.Gauler, T.R. Weihrauch:
    Placebo - ein wirksames und ungefährliches Medikament?
    Urban & Schwarzenberg, 1997
    ISBN 3-541-16331-3

    Josef Zehentbauer:
    Körpereigene Drogen
    Artemis und Winkler, 1992
    ISBN 3-760-81935-4
    wobei wir zu
    5. kommen, der Glaube versetzt Berge

    5. der glaube kann Berge versetzen
    6. nun habe ich für die faulen;) noch etwas dazu gefügt.
    Ich finde es vermessen, zu sagen, das die Schulmedizien nur krank macht,
    das weiß ich anders. Ich denke das Miteinander, wie überall im Leben, das
    ist das was ich brauchen. Ichbenötigen keine Aroganz, keinen erhobenen Zeigefinger und niemanden, dr mir sagen muß, das ich alles, was ich bisher für mich und meine Gesundheit getan habe, nicht richtig ist, wenn es nämlich durch die Schulmedizien erericht wurde
     
  16. Annika

    Annika Kenner

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    Hamburg
    hi !

    ich habe auch mal weihrauch genommen mir half es leider auch nicht in Hamburg war es so gar verboten man bekamm es aus keiner apotheke wir haben es aus Hessen bekommen grüß Annika
     
  17. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Emma,

    hier in Österreich kann Weihrauch auch verschrieben werden.

    Eine unserer Nachbarinnen nimmt es schon seit einigen Jahren gegen eine chronische Darmentzündung (weiß jetzt nicht, ob CU oder MC), und zwar mit gutem Erfolg. Auch die mit der Entzündung einhergehenden Gelenkprobleme sind bei ihr sehr viel besser geworden. Es war für sie ein Strohhalm, nachdem sie lange Cortison schlucken, die Dosis immer weiter erhöhen musste und dennoch operiert werden sollte. Sie musste bis heute nicht operiert werden. Und vom Corti ist sie schon lange weg. Sie hat das Glück, dass ihr das vergleichsweise harmlose Heilmittel Weihrauch wirklich hilft.

    Jetzt für die Allgemeinheit:

    Ich verstehe alle, die angesichts der sich jetzt gerade häufenden Meldungen über wundersame Heilungen durch Naturheilmittel sehr misstrauisch geworden sind. Ist ja auch regelmäßig dieselbe, eigentlich gut durchschaubare Masche, mit der "Wundermittel" angepriesen werden. Schließlich bekommt unsereins ja auch mehrfach die Woche entsprechende Vertriebler-Mails (ich jedenfalls). Aber weder z.B. Aloe vera, noch Weihrauch oder Teufelskralle sind zu verteufeln. Sie haben als wertvolle Geschenke der Natur ihren Wert in der Medizin.

    Zu verurteilen ist die Art und Weise, wie uralte Naturheilmittel in "neuer Verpackung" in den Vertrieb gehen, um naiven und verzweifelten Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sicher, die Pharma-Industrie ist kein Haar besser - nur: Da zahlt's dann halt die Solidargemeinschaft der Krankenversicherten ...

    Nun, Weihrauch und Teufelskralle hatten mir nicht geholfen - Quensyl, mein erstes Basismedikament aber auch nicht, dabei aber mit argen Nebenwirkungen. Mtx hatte gut geholfen, doch waren die Nebenwirkungen katastrophal, Gold hatte nicht ganz so gut gewirkt, aber wenigstens ohne Nebenwirkungen. Arava jetzt: im Moment perfekt für mich. Andere aber vertragen Arava überhaupt nicht, sind aber zufrieden mit der Wirkung von Quensyl ...

    Was ich damit sagen will: Auch die Pharma-Mittel helfen oft nicht oder müssen wegen Unverträglichkeiten wieder abgesetzt werden. Nur, weil mir weder Weihrauch oder Teufelskralle geholfen hatte, heißt das nicht, dass andere ganz andere, sehr positive Erfahrungen damit machen können.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  18. bise

    bise Neues Mitglied

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    weihrauch

    meines wissens kann weihrauch nicht zu lasten der gesetzl. kk verschrieben werden.
    sicher, weihrauch ist entzündungshemmend.
    klar, ich habe auch weihrauch ausprobiert. zunächst setzte auch tatsächlich ein (placebo)effekt ein; ich glaubte dran und war so überzeugt davon, dass ich auch nach nachlassen der wirkung die pillen weiterschluckte. das musste doch helfen. bis mir dann ein doc die meinung sagte. ich habe wertvolle zeit durch weihrauch verloren -vom geld mal abgesehen. vielleicht ginge es mir heute etwas besser, hätte ich mich nie auf das experiment weihrauch eingelassen.
    inzwischen sind mir einige hintergründe bekannt,
    leider habe ich letztes weihnachten alle infos darüber fortgeworfen.
    ich kann nur den schwerbetroffenen raten, hände weg davon. ihr spielt russisch roulette, wenn euch noch andere möglichkeiten zur verfügung stehen.
    leichtbetroffene können sich vielleicht auf dieses spielchen mit dem feuer einlassen, wenn sie einen arzt haben, der sie unter engmaschiger kontrolle hat.
    gruss
    bise
     
  19. liebelein

    liebelein Carpe Diem.....

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    die art und weise...

    macht es aus.

    auch ich habe vor kurzem erst einen bericht über weihrauch gesehen in dem von morbus crohn betroffenen berichtet wurde, einer hatte damit seine "erkrankung" im griff und konnte somit ein relativ normales leben führen, aber jetzt kommt es:

    GEHEILT WAREN SIE DESHALB ABER NICHT!!!!!!!

    und das genau wurde dort auch so gesagt und das ebenso gefahren im sinne der dosierung liegen würde und dies ganz nah von einem arzt (der damit erfahrung hat) begleitet werden müsse und es eben nicht bei jedem und jeder erkrankung helfen würde.(genauso wie bei den chemischen medis)

    sicherlich bin auch ich nicht diejenige, die generell alles verteufelt, aber wie hier schon geschrieben:

    es kommt auf die art und weise an.....und komischerweise hängen sich bei solchen beiträgen bestimmte user *immer* mit rein.............*grübel*!!

    wieso sind denn einige immer noch krank wenn sie sich von allem "schlechten" fernhalten?*kopfkratz*

    wer entscheidet denn was schlecht und was gut ist?

    alles auf dieser welt hat irgendwie eine lebensberechtigung aber von wundern zu sprechen finde ich so nicht korrekt.

    das hab ich hier von der pharmaindustrie oder aber auch betroffenen so noch nicht gehört, oder ihr etwa????(ohne die pharmaindustrie hochjubeln zu wollen.....das nun wirklich nicht)hier geht es nur darum,wer nimmt was und wie hilft es demjenigen.

    was ich mich allerdings noch frage ist folgendes:

    alle diese hiesigen neuangemeldeten "verkäufer-user" egal in welcher art schreiben von schmerzlinderung............aber wie schaut es bei ihnen mit der langfristigen zerstörung der gelenke aus? (wogegen ja die basismedis genommen werden, denn cortison alleine wird die entzündliche zerstörung nicht aufhalten sondern nur die symptome/schmerzen lindern------und das auch nicht immer....)!
    also????

    mich würde mal eine fachlich fundierte meinung dazu interessieren und nicht immer wieder "ich habe eine freundin die ist heilpraktikerin oder durch eine freundin hab ich saft getrunken oder durch eine bekannte und deren bekannte kann ich über wasser laufen etc."!.

    freue mich für jeden, der mit diesem weg "seinen weg" gefunden hat, aber propaganda in dieser art und weise auf der führenden deutschen rheumasite zu machen ist doch wirklich so oberfaul......!

    Was du säst, wirst du ernten, auf die eine oder andere Art und Weise.
    (diesen satz finde ich schon recht gut, hast du ihn auch gelesen t.neo? du warst doch auf eine andere art und weise hier schonmal registriert....kann mir nicht helfen, aber dein schreibstil kommt mir so megabekannt vor und ich meine, das du schonmal unter hilfsmittel geschrieben hast.......).

    der Ungläubige wird es dann verdammen und mosern. Was er jedoch kaum gegenüber dem Schulmediziner machen würde..............

    machen wir wohl hier, wenn du dich mal richtig umgelesen hättest.
    wieso floriert denn der markt der alternativen so stark???weil die menschheit glauben will und auch nach anderen auswegen sucht,aber oft mit dem ergebnis, das sie zum schulmediziner zurückkehren....

    die tcm hat sicherlich viel drauf,aber alles kann sie leider auch nicht und ob das, was die machen alles richtig ist wage ich auch zu bezweifeln.....du schreibst t.neo,wie krank doch die menschen sind.....ja, aber wenn du schreibst 95% dann sind auch die chinesen betroffen, oder ?????
    also, spiel hier nicht den prediger oder sonstwas.

    das paßt einfach nicht.

    so ihr lieben restlichen user, die hier qualifiziert mitarbeiten im forum, wünsche euch allen einen schönen 1.mai-abend und einen traumhaften entspannten sonntag..........

    liebi:D
     
  20. Magenta

    Magenta Buhfrau

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    Ein Hoch auf den Placebo-Effekt!

    Hi Glitzerchen,

    danke für den Beitrag zum Placebo-Effekt. Ich finde es erstaunlich, wenn es bei wirkungsvollen alternativen Heilmethoden oft verächtlich heißt: "Das ist doch nur der Placebo-Effekt!" Meiner Meinung nach sollte man alles daran setzen, um herauszufinden, wie dieser Placebo-Effekt ausgelöst werden kann! Fest steht, daß Glaube und Vertrauen Selbstheilungskräfte aktivieren, und sogar ein Arzt selber kann den Placebo-Effekt auslösen, wenn er ein Vertrauensverhältnis zu seinen Patienten aufbauen kann. Da ich einen Arzt in der Familie habe weiß ich auch, daß die Schulmedizin längst nicht so viel weiß, wie hier manche glauben wollen. Gerade bei den Krankheiten im rheumatischen Bereich erlebt der verzweifelte Patient häufig: Die Ärzte wissen nichts. Jedenfalls nicht wirklich.

    Auf alle Fälle: Ein Hoch auf den Placebo-Effekt!

    Gruß,
    Magenta