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Wechseljahre + Hormonersatztherapie + Rheuma !?

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von Gertrud, 7. März 2013.

  1. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Hallo zusammen!

    Ich spüre die beginnenden Wechseljahre :)mad:) ... und das netterweise mit irgendwie ständigen Blutungen (ich dachte, das wird weniger?????) ... naja, blöd eben wegen meines Eisenmangels! Nun nehme ich Eisentabletten - und der Gyn will mir irgendwie Gestagen-Tabletten geben, damit die Blutungen weniger werden. Ich sagte ihm, dass ich das erst mit meinem Rheumatologen absprechen will - abgesehen davon bin ich auch nicht scharf drauf, nun noch mehr Tabletten zu nehmen als eh schon.

    Gestern nun Termin beim Rheumatologen.
    Ich hatte noch gar nix zu dem Thema gesagt - da sprach er mich auf eine Hormonersatztherapie an ... :confused:
    Weiß nicht, ob man mir mein Alter (49) so ansieht - oder ob ich so eine hitzewallungsmäßig-rote Gesichtsfarbe hatte ... keine Ahnung!? Irgendwie war ich auch zu platt, um nachzufragen, wieso er da jetzt so spontan drauf kommt!

    Deshalb meine Frage an euch:
    Ist eine Hormonersatztherapie grundsätzlich günstig bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen? Irgendwo habe ich nämlich mal gelesen, dass die Wechseljahre (Östrogenmangel) die Beschwerden noch begünstigen und gerade PSA-Patienten (wie ich) gern noch eine Fibro dazu entwickeln.

    Sollte man deshalb Hormone prophylaktisch schon mal bei den ersten Anzeichen nehmen?
    Ich werde noch das nächste Gespräch mit dem Gyn abwarten - und den Hormonstatus bestimmen lassen - aber eine Vorab-Info ist ja immer gut!

    Danke!
     
  2. Katy

    Katy Mitglied

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    Hallo Gertrud,

    ich kann dir nur aus eigener Erfahrung sagen, dass ich den Versuch mit einer Hormontherapie mit einem unendlich lang andauernden Schub gebüßt habe. Bin so alt wie du und hatte auch einige Zeit ständig Blutungen (daher der Versuch). Ich lasse auf jeden Fall die Finger davon weg. Aber jeder reagiert auch anders. Vielleicht wäre etwas pflanzliches für dich eine Alternative?

    Liebe Grüße Katy
     
  3. dickekatze

    dickekatze Mitglied

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    wechseljahre

    ich habe ja kein rheuma der verdacht hatte sich nicht bestätigt u hatte jetzt auch ein knappes jahr keine regel.im februar mal wieder.meine gyn sagte ,daß bei mir die wechseljahre sind vorher hatte ich auch schon mal paar monate nix brauch ich auch nicht grins.sie machte einen hormontest u sagte wenn man die regel paar monate nicht mehr hat wird er von der kk getragen.aber ich habe geschwitzt wie nix furchtbar wurde sogar nachts munter davon.gyn wollte mir auch hormone geben.die nahm ich nicht ich bestellte mir remifemin in der internet apo da sind sie günstiger u wenn noch deppri hast gibts remifemin plus das ist ein pflanzliches mittel.und siehe da es half.und dann hatte ich im juni die nächste op.und irgendwie kam dadurch alles durcheinander.ich schwitzte wie nix.da guckte ich bei google.und hab nen tee gefunden rotkleetee.hab mir dann im kräuterhaus bestellt in der apo sauteuer u nach ner zeit hat der geholfen hab den jeden tag ne große tasse getrunken u nun vielleicht 2in der woche.ich denke muß jeder selbst probieren.aber ich wollte keine hormone nehmen.
     
  4. Lagune

    Lagune Bekanntes Mitglied

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    Hallo Gertrud,

    bin auch in deinem Alter und in den Wechseljahren. Von der Hormonersatztherapie lasse ich die Finger. Habe da Bedenken, das es meine Kollagenose eher wieder anheizt.

    Ich nehme nun schon länger Mönchspfeffer-Agnus Castus, täglich eine Tablette, damit komme ich gut klar. Diese ständigen Blutungen, die dann sogar mal alle zwei Wochen kamen gingen weg, hatte jetzt seit einen dreiviertel Jahr keine Blutung mehr, freu. :D Die Monatsblutung hat mir nämlich immer sehr zugesetzt.

    Ab und zu hab ich mal kurzfristig so ne plötzliche Hitze, naja da zieh ich halt Pulli aus und wieder an usw. ziehe jetzt immer ein T-Shirt drunter, da geht das dann schon.
     
  5. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    Hallo Gertrud,
    ich (51) bin auch in den Wechseljahren.
    Seit 3 Jahren nehme ich Hormone (Estradiol). Bei mir waren die Beschwerden von den Wechseljahren sehr heftig, habe sooo fürchterlich geschwitzt, ich hatte immer nasse Haare *bääh* und fürchterliche Stimmungsschwankungen...
    Mein Rheumatologe weiß von der Hormonersatztherapie.
    Und mein Frauenarzt meinte beim letzten Besuch, dass diese Hormone gut sind, wenn man Kortison nimmt, wegen der Osteoporosegefahr. :vb_confused:
    Ich hatte schon mal versucht, sie zu reduzieren. Die Schwitzattacken kamen sofort wieder.
    Remifemin hatte ich vorher probiert, hatte sie 5 Monate lang genommen, null Wirkung. Meiner Freundin helfen sie aber gut. Also einfach mal ausprobieren! ;)
    Was mir grad einfällt: wer Probleme mit den Leberwerten hat, sollte wohl etwas vorsichtig mit diesen Hormonen sein, egal ob jetzt HET oder pflanzliche Präparate. Eine Bekannte von mir darf sie deswegen nicht nehmen. :confused: (Ich übernehme keine Garantie, ob das richtig ist... :cool:)
    Liebe Grüsse,
    Mona
     
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  6. delphin

    delphin Aktives Mitglied

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    Mir ging es ähnlich wie Mona , und kann eine Hormontherapie begrüßen. Habe zu erst auch mit pflanzlichen Mitteln alles ausgeschöpft, als das nichts brachte habe ich von meiner Frauenärztin Estragest ein leichtes Hormonpflaster bekommen , das 2 Jahre geholfen hat, dann wurde die Wirkung immer weniger. Das nächtliche schwitzen , war das schlimmste, nicht eine Nacht mehr durch schlafen und am Tag die Stimmungschwankungen, ich wollte das nicht mehr, denn es belastete meinen Rheumazustand noch zusätzlich.Außerdem bei Osteoporosegefahr durch Kortison können Hormone etwas schützen. Ich nehme seit 2 Monaten jetzt Femostan , diese sind jetzt stärker , als das Pflaster, aber alle belastenen Symtome sind verschwunden.

    Meine Leberwerte sind immer durch das Rheumamittel und Schmerzmittel höher , auch durch meine damalige Hephatitis. Man ist ja eh' immer unter Kontrolle.


    Liebe Grüße

    der delphin
     
  7. uli

    uli Mitglied

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    Hallo Gertrud,

    ich kann dir nur dringend raten die Gestagene zu nehmen. Dadurch kannst du deine Anämie in den Griff bekommen. Du musst die Therapie allerdings durchhalten. Bitte nimm die Gestagene immer zu selben Zeit, damit du keine Zwischenblutungen bekommst. Außerdem musst du Geduld aufbringen. Lass dir Eiseninfusionen geben, damit dein Ferritinspiegel sich erholen kann. Bei mir war es so, dass ich nach einem Jahr der Einnahme von Gestagenen auf alle Rheumamedikamente verzichten konnte. Wichtig ist, dass du dein Speichereisen regelmäßig kontrollieren lässt.

    Also versuch es und halte es mindestens ein Jahr durch. Es lohnt sich!

    Lieben Gruß

    Uli
     
  8. Katy

    Katy Mitglied

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    @Ailill
    Meine Gynäkologin und letztendlich auch die Rheumatologin haben einen Zusammenhang bestätigt. Der Schub verschwand dann auch langsam nachdem ich die Hormone abgesetzt hatte.
    Wie gesagt, meine Erfahrung.

    Liebe Grüße Katy
     
  9. Snoopiefrau

    Snoopiefrau Bodos Fraule

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    Hallo Gertrud,
    alles was "natürlich" ist, habe ich ausprobiert, es hat mir nichts geholfen. Bei sibierischem Rhabarber bekam ich sogar einen Ausschlag und sah fürchterlich aus. Ein Medikament hat mir super geholfen, allerdings war es aus Stutenurin und die Herstellungsweise konnte ich nicht vertreten. Ich habe dann wieder einige Monate "ohne" probiert, aber der Schlafentzug war schrecklich. Seit 1 Jahr klebe ich Pflaster, damit geht es mir wallungstechnisch wunderbar. Nachteil, ich verzweifle mal wieder an Nebenwirkungen. Kaum habe ich ein Bakterium überstanden, schließt sich eine Pilzinfektion an. Das Prozedere habe ich nun zum xten Mal. Die Ärztin zuckt mit den Schultern. Wir Frauen haben es doch echt nicht leicht!
    Grüße
    Snoopiefrau
     
    #9 7. März 2013
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2013
  10. nelipirelli

    nelipirelli Neues Mitglied

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    Hallo Gertrud,

    auch ich bin in dem Alter wo die Wechseljahrbeschwerden anfangen. Ich hatte auch anfangs etwas bedenken mit den Hormonen und den Medikamenten für mein Rheuma. Ich nehme Gynokadin ( Wirkstoff:Estradiol) Das ist ein Geel was man gut auf die Haut auftragen kann. Der Spender besitz einen Hub und je nachdem wieviel man braucht dosiert man entweder einen oder zwei Hube und trägt das ganze auf den Oberarm auf. Ich muss dazu sagen das ich keine Blutungen habe ,weil bei mir die Gebärmutter entfernt wurde. Aber die Eierstöcke sind da und versorgen das Ganze. Also bei mir greift das sehr gut und versorgt zusätzlich die Knochen.


    Estradiol bewirkt eine wirksame Linderung klimakterischer Beschwerden. Außerdem schützt es vor Verlust von Knochensubstanz und beugt einer Osteoporose vor.
    Bei Frauen mit intakter Gebärmutter wird dir deine Ärztin zusätzlich regelmäßig ein Gestagen zum Schutz vor einem Wachstum der Endometriums verordnen.



    Vorteile von der über die Haut einzureibendes Geel sind für mich,
    keine Belastung der Leber und
    keine nachteiligen Wirkungen wie Aktivierung des Gerinnungssystems, Anstieg der Triglyceride u.a.m. Wei ,wenn ich das von meiner Ärztin richtig verstanden habe das Estradiol über den Blutkreislauf zuerst zu den Zielorganen gelangt. Dadurch wird die Aktivierung der Leber mit den zum Teil unerwünschten Effekten vermieden und weit geringere Wirkstoffmengen können verabreicht werden.

    Natürlich sind das meine eigenen Erfahrungen die mir helfen ....dafür kann ich auch keine Garantie übernehmen ob und wie das med. bei dir oder allen anderen wirken wird.

    Vielleicht solltest du das mal probieren...wie heißt es so schön, probieren geht über studieren.


    Ich hoffe ein wenig Anregung gegeben zu haben.

    Liebe Grüße nelipirelli
     
  11. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    Danke für eure Antworten!

    Das ist sehr interessant ... vor allem, dass eine Hormonersatztherapie einen Schub auslöst ... na danke!!!! :mad:

    Es ko***t einen einfach so sehr an, dass man sich gar nicht mehr auf den Körper verlassen kann - kein Vertrauen mehr in ihn haben ... für jeden Mist braucht man ein Medikament und wenn man einmal damit angefangen hat, dann ist eh alles durcheinander! Dann beeinflusst das eine Medikament das, das andere was anderes - und dann muss man was gegen diese Folgen nehmen usw.

    Ich werde erst mal abwarten - bis die Wechseljahre *richtig* beginnen und auch der Hormonstatus das anzeigt.

    Obwohl ... kann nicht auch Müdigkeit ein Anzeichen sein .... das geht bald schon in Richtung Depression bei mir..... ???? Das belastet mich momentan so arg, trotz Eisenpille !!!!

    Schönen Tag euch!
     
  12. Mary1961

    Mary1961 Neues Mitglied

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    Hallo Gertrud,

    ich hatte Anfang Dezember eine Gebärmutterentfernung wegen vielen Myomen, die Eierstöcke sind erhalten geblieben. Die Hormonproduktion reduziert sich trotzdem, weil die Eierstöcke wohl teilweise über die Gebärmutter mit Blut versorgt werden. Mir geht es seither viel besser, mein Rheuma hat sich trotz des langen Winters, der mit sonst ganz schön zu schaffen macht, deutlich gebessert. Es kann eigentlich nur an der OP liegen. Ich hatte aber schon länger bemerkt, dass meine Schmerzschübe irgendwie mit dem Zyklus zusammenhängen. Medikamente nehme ich unverändert ein. Bin also doppelt froh, endlich keine Blutungen mehr und Rheuma besser. Mir scheinen weniger Hormone gut zu tun. Jetzt hoffe ich, dass das auch anhält und nicht nur eine kurze Pause ist.

    Liebe Grüße
    Mary
     
  13. Sprodde

    Sprodde Mitglied

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    Hallo ;)

    auch wenn mich dieses Thema nicht direkt betrifft, verfolge ich es aufmerksam. Ich hatte gestern einen Vorsorgetermin bei meiner Gynäkologin, und in meiner Akte steht, dass ich die letzte Blutung im Mai 2009 hatte. Genau zu dem Zeitpunkt fing auch meine Polymyalgia rheumatica an. Jetzt frage ich mich, ob es da einen Zusammenhang geben könnte.

    Vor der letzten Blutung hatte ich auch ziemliche Probleme mit heftigen Schweißausbrüchen und megastarken Blutungen, musste 2mal ausgeschabt werden, hatte ständig Eisenmangel. Das ging über einige Jahre. Nun ist das alles vorbei, aber stattdessen gibt es Probleme mit diesen Autoimmunkrankheiten. Hormonersatztherapie bekam ich nie, wollte ich auch nicht. Meine Gynäkologin möchte sie mir gerne verschreiben, um den Alterungsprozess hinauszuzögern, wie sie sagt. Und um Osteoporose vorzubeugen. Aber meine Rheumatologin sagt, ich sei keine Kandidatin für Osteoporose, weil meine Cortison-Dosis gering ist mit 4,5 mg und ich genügend Vitamin D bekomme. Ich wäre eher eine Kandidatin für Gewichtszunahme. :rolleyes:
     
  14. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    @Sprodde ... ich bin auch ein "Kandidat für Gewichtszunahme" !!!!! :mad:

    Nimmt man zu, wenn man Hormone nimmt???
    Ich dachte, wenn man in den Wechseljahren zunimmt - dann müsste man das doch eigentlich vermeiden können, wenn man Hormone nimmt, die einem da fehlen!?
     
  15. elvira272

    elvira272 Neues Mitglied

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    Hormonersatztherapie

    Seit über 4 Jahren mache auch ich eine Hormonersatztherapie. Diese wird aber nicht von einem Gynäkologen sondern von einer Endokrinologin durchgeführt.
    Mein Gynäkologe weiß aber darüber Bescheid.
    Es gibt sowohl synthetische als auch naturidentische Hormonpräparate.
    Der Wirkstoff bei naturidentischem Estradiol heißt Estradiol-Hemihydrat und ist z.B.
    in gynokadin-Dosiergel und auch in Estrifam-Filmtabletten.

    Sämtliche Gestagene sind synthetische Progesteronderivate. Natürliches Progesteron ist beispielsweise in Utrogest enthalten, welches auch ich verwende.
     
  16. BienchenSumm

    BienchenSumm summt herum

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    Ich hatte vor den Wechseljahren jahrelang extrem starke Blutungen durch Myome.
    Eine Ausschabung brachte nur kurzzeitig Erleichterung.
    Meine Frauenärztin meinte, dass die Beschwerden durch Myome in den Wechseljahren verschwinden, weil sie eintrocknen.
    Bei mir hat die Regelblutung mit der Einnahme von MTX fast schlagartig aufgehört, seitdem habe ich keine Beschwerden mehr.

    Meine Frauenärztin wollte mir wegen Schlafstörungen und Schweißausbrüchen gerne Hormone verschreiben, meine Rheumatologin war dagegen.
    Ich habe mich dann gegen eine Hormontherapie entschieden, weil mir die Risiken (Thrombose, Brustkrebs...) zu hoch sind, da reichen mir die Rheumamedikamente schon.
    Außerdem glaube ich, dass man die Beschwerden nur zeitlich verschiebt, schließlich kann man die Hormone ja nicht ewig nehmen, irgendwann ist Schluss damit.
    Wenn meine Gesundheit es zulässt, versuche ich regelmäßig leichten Sport zu machen (Crosstrainer, walken), weil das die Beschwerden durch Wechseljahre und das Osteoproserisiko mindern soll.
    Eine Kollegin hat sich wegen extrem starker Schweißausbrüche mit klassischer Homöopathie behandeln lassen. Das hat bei ihr großen Erfolg gehabt, sie schwitzt kaum noch.
    Ich glaube, man kann so einiges ausprobieren und letzten Endes muss jeder für sich selbst entscheiden.
     
  17. mimi67

    mimi67 Aktives Mitglied

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    Au Mann, das hört sich ja alles nicht so prickelnd an! Klinke mich jetzt mal ein, weil ich seit kurzem auch vermehrt unter Schlaflosigkeit leide und jetzt auch grundlos Schwitzattacken habe, musste gestern insgesamt 3 T-Shirts binnen 1 Stunde nass in die Wäsche tun. Ich geh bald mal zur Gyn und lasse die Werte checken. Bin jetzt 46, und je eher das Elend ein Ende hat, umso besser. Aber auf so Hormone habe ich auch keine Böcke. :D
     
  18. Gertrud

    Gertrud Aktives Mitglied

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    So, 2 Monate später!

    Nix besser.
    Seit 4 Wochen habe ich quasi eine Dauerblutung. Fing an wie eine normale Regelblutung, war eine normale Regelblutung, hörte auf wie eine normale Regelblutung .... 2 (!) Tage war Ruhe ... dann fing es wieder von vorn an ... so, als wären die 2 Tage der normale Zyklus gewesen.

    Donnerstag muss ich zum Gyn.
    Er sagte zwar schon bei der letzten Untersuchung nach Blick in mein Innenleben (per Ultraschall), dass organisch alles i.O. wäre und es deshalb hormonelle Ursachen hat ... trotzdem hat man ja immer Angst, dass da irgendwas Böses ist, was die Blutungen auslösen kann.

    Ob ich jetzt Gestagen nehmen soll oder nicht!? Bei der Entscheidung bin ich auch noch nicht weiter ....

    :(
     
  19. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    ich würde dir vorschlagen, mal einen HormonSpezialisten, also einen endokrinologen, aufzusuchen.die haben dann doch einen ticken mehr Ahnung als normale Frauenärzte.vielleicht gibt es auch Frauenärzte,die sich auf HormonProbleme spezialisiert haben. aber das weiß ich nicht.
     
  20. holzwurm

    holzwurm Mitglied

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    Hallo Gertrud,

    ich bekam von sämtlichen Hormontabletten oder Pflaster Dauerblutungen. Darum kam das für mich nicht mehr in Frage. Meine Regelblutungen waren schon immer sehr stark und mein Eisenspeicher war immer sehr tief. Mir hat dann Cimicifuga von Ratiopharm sehr geholfen. Hat zwar 3 Wochen gedauert bis die Wirkung eintrat, aber meine Hitzewallungen waren bis auf klitzekleine Wallungen verschwunden.