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Was zum Nachdenken....

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von Muckel, 7. Juni 2004.

  1. Muckel

    Muckel Das Muckelchen

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    502
    Zustimmungen:
    1
    Guten Morgen!


    Hiermal etwas, was mich sehr zum Nachdenken gebracht hat....:rolleyes:

    Liebe Grüße


    Muckel



    Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen
    Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig Platz nebenden Namen zu lassen.
    Dann sagte sie zu den Schülern, sie sollten überlegen,
    was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer Klassenkameraden sagen
    können und das sollten sie neben die Namen schreiben.
    Es dauerte die ganze Stunde,bis jeder fertig war und bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der Lehrerin.
    Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt
    Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre Mitschüler über den Einzelnen aufgeschrieben hatten.
    Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?" hörte man flüstern. "Ich wusste gar nicht,dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste nicht, dass mich andere so mögen" waren die Kommentare.
    Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht, ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert hatten, aber dasmachte ihr nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck erfüllt.
    Die Schüler waren glücklich mit sich selbst und mit den anderen.
    Einige Jahre später war einer der Schüler in Vietnam gefallen und die
    Lehrerin ging zum Begräbnis dieses Schülers. Sie hatte noch nie einen
    Soldaten in einem Sarg gesehen - er sah so stolz aus, so erwachsen. Die
    Kirche war überfüllt mit vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der
    den jungen Mann geliebt hatte, ging am Sarg vorbei und erteilte ihm die
    letzte Ehre. Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg.
    Als sie dort stand, sagte einer der Soldaten, die den Sarg trugen zu
    ihr: "Waren Sie Marks Mathe-Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er: "Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen." Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
    "Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark gefallen ist. Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben hatten. "Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben" sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr geschätzt. "Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin.
    Charlie lächelte ein bisschen und sagte, "Ich habe meine Liste auch
    noch. Sie ist in der obersten Lade in meinem Schreibtisch".
    Chucks Frau sagte, "Chuck bat mich, die Liste in unser Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch" sagte Marilyn. "Sie ist in meinem Tagebuch." Dann griff Vicki, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich trage sie immer bei mir", sagte Vicki und meinte dann ohne mit der Wimper zu zucken: "Ich glaube, wir haben alle die Listen aufbewahrt." Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
    Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen
    würden.
    Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass jedes Leben eines Tages endet. Und dass wir nicht wissen, wann dieser Tag sein wird.
    Deshalb sollte man den Menschen, die man besonders mag und um die man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind. Sag es ihnen, bevor es zu spät ist. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du wieder einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und Schönes zu tun. Denke daran, Du erntest, was Du säest. Was man in das Leben der anderen einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein guter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Du es bist!!!
     
  2. Glitzerchen

    Glitzerchen Guest

    Das ist klasse

    Hallo Muckel,
    ja, es ist schon sehr zum Nachdeneken. Wieviel Zeit nehmen sich
    die Menschen um das negative an ihren Mitmenschen zu finden.
    Denn leider sind wir meist so, das wir das Gute an den und in
    den menschen um uns herum, as selbstverständliches nehmen.
    Ich war am We, auf einem Klassentreffen und war sehr erstaunt,
    was bei den meisten von uns noch in Erinnerung war, das war
    das diese Menschen, sich an das positive erinnerten, das wir
    damals miteinander erlebt haben. Für mich war es schön zu hören,
    das sich alle freuen, das ich mein Lachenn behalten habe und das ich so
    positiv geblieben bin Dieses Kompliment konnte ich an viele der
    Anwesenden weiter geben. Vieleicht liegt es an dem Alter, das wir uns nach langer Zeit nur an die schöner dinge erinnern. Die einzigen die nicht ganz so gut weg kamen, waren einige Lehrer, aber auch das wird sich bestimmt nie ändern. :D

    Liebe Grüße
    Glöitzerchen
     
  3. Sunflower

    Sunflower Neues Mitglied

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    Hi Muckel,

    die Geschichte hat mich auch sehr nachdenklich gestimmt. Meiner Schwester hat sie so gut gefallen, dass sie beschlossen hat, sie mit ihren Rabauken in der Schule zu lesen.

    Ganz liebe Grüße,
    Ramona