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Was würdet IHR machen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von charlyM, 22. Mai 2008.

  1. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Hallo, zusammen...
    nachdem der KH-Aufenthalt, wie in „wieder eine Enttäuschung“ beschr., keinen Erfolg brachte, ich danach auch noch hier einen Rheuma-Doc aufsuchte UND meine HÄ auch nicht mehr weiter weiß, herrscht totales Schmerz-Chaos!! Denn sie haben mir im KH zwar das Korti rubbedikatz abgesetzt...ich soll Voltaren stattdessen nehmen, doch d a s hab ich ja alllll die Jahre zusätzl. zum Korti genommen - ALLEIN bringts jedoch garnix!
    Jetzt steh ich also nicht nur ohne ne vernünftige Diagnose, sondern auch ohne wirksame, schmerzlindernde Medis da und kann mich kaum bewegen.

    Ein „ausführliches“ klärendes Gespräch über die neu erstellte „Diagnose“ mit dem Zusatz: „zur Zeit mit unklarer Zuordnung“.. – von ner "verschwundenen" polymy... die mich 3 Jahre begleitete!! oder den neu aufgetretenen irrrren Knie-Schmerzen ( hatte ich noch NIE!!) sodass ich kaum von Stuhl oder Couch hoch komme und die Treppe nur mit Ach und Krach schaffe, wenn überhaupt.... und diese seltsame Kuhle im Hüftbereich (bzw. Po-Backe) als ob sich der dort sitzende Muskel „aufgelöst“ hätte..... hielt bisher KEINER für nötig.
    Folglich geht mir Tag und Nacht die Frage, WAS kann ich noch unternehmen, um Hilfe zu bek. nicht mehr aus dem Kopf.
    Okay, eins muß ich gestehen – mit Korti geht’s entschieden besser und so hab ich in den letzten Wochen doch ab und an zu meiner noch vorhandenen „Reserve“ gegriffen. So 4 bis 5mg bringen dann wenigstens für 3 Tage ne Linderung, so dass ich wenigstens das Nötigste schaffe. Doch nach diesen 3 Tagen fangen die Schmerzen mit voller Wucht wieder an. Okay, dann versuche ich zwar, die nächsten Tage OHNE zu überstehen....doch ist DAS ne Lösung?? – dieses heimliche Tabs-Schlucken?

    Deshalb die Frage an Euch - w a s würdet IHR machen? Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch tun soll - KH, Rheuma-Doc und HÄ ..und keine Lösung? - weder medikamentös, noch ein Gespräch?
    Habt Ihr en Vorschlag? – wobei, noch ne Überweisung würd ich von meiner HÄ nicht bek. dann müsste ich schon privat einen Arzt aufsuchen und wenn es NUR für`n Gespräch über die neuen Berichte wäre....obwohl, die Schmerzen machen mich allmählich fix und alle!!-
    Jopi H. is besser auf den Beinen als ich, wenn das Korti nachläßt. ....
    Vielen Dank schon mal für`s Lesen und wenn Ihr nen Tipp habt, dann bitte her damit - charly
     
    #1 22. Mai 2008
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2008
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Cortison von heute auf morgen abzusetzen funktioniert eh nicht. Such mal die Beiträge zur Cortisonreduzierung, da gibts einige. Wenn man versteht wie das funktioniert, versteht man auch warum nach 3 Tagen die Schmerzen wieder einsetzen.

    Ansonsten: Rehaantrag, nach Bad Kreuznach z.B. die haben grad auch Etu it gemacht. Sind gute Leute dort.

    Gruß Kuki
     
  3. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Reha wäre eine Möglichkeit.

    Was ist aus den Gichtkristallen im Knie geworden. Behandelst Du diese jetzt ?
     
  4. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hi, ich hab ja schon geschrieben , dass Corti nicht mein Freund ist. Ich es aber nehme, weil ich eine kleine Besserung merke. wenn es dir hilft, würd ich es wieder nehmen, deutet ja alles auf eine entz. Erkrankung hin. Ich würd "Rattengift" nehmen, wenn ich wüßte, dass es mir hilft.
    Auf alle Fälle würd ich meine Ärzt mal aufmischen!!!!!!!!!!!!!!!!! Was heißt hier keine Überweisung mehr? wenn sie am Ende mit ihrem Latein ist, hat sie gefälligst dafür zu sorgen, dass du in gute !! fachliche Hände kommst.
    Bringt eine Klinik nichts (was bei mir auch schon der Fall war, gehe ich in die Nächste. mir geht es auch schlecht im Moment und ich bin nervlich am Ende, aber was bleibt?-----------nicht unterkriegen lassen!

    Alle guten Wünsche von Padost
     
  5. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Hallo Charly,

    mein Rat an dich ist arbeite an deiner Enstellung dem ganzen gegenüber und ich meine das gar net so blöd wie es sich jetzt vielleicht lesen mag.

    Dein Unterbewußtsein muss die Chance haben den Kreis zu durchbrechen.

    Viel Erfolg
    Kira
     
  6. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Hallo,
    Danke für Eure Antworten - glieder sie jetzt mal auf....
    Kukana - JA!! - genau DAS hab ich dem Arzt auch gesagt, dass man - nach 3 Jahren!! - nicht einfach absetzen sollte, evtl. eine Erhaltungsdosis von 3...5mg in Erwägung ziehen!! - leider ohne Erfolg!
    Frank - dafür nehm ich jetzt Colchicum, doch bisher hat`s leider noch NIX gebracht. Geb aber die Hoffnung noch nicht auf...
    Zu REHA - das wär ne gute Lösung, nur meine HÄ spielt da nicht mit. "kriegen wir sowieso nicht durch, warum soll ich mir die Mühe machen und diesen langen Antrag ausfüllen" ...toll, nicht? ( Frank, da siehste, warum ich letztens so neg. geschr. habe - nee, nicht NUR weil sie nicht anrufen wollte?? )
    Und ne neue KH-Einweisung..." ich kann sie doch nicht schooon wieder in ne Klinik einweisen" ( bzw. "überweisen"....)
    Padost - es tut mir leid, dass du im Moment auch nicht gut drauf bist. Aber dass dann auch die Nerven irgendwann nicht mehr so mitspielen.. ist verständlich. Deshalb wünsch ich Dir, dass Du schnell wieder "in die Pötte kommst" und ansonsten, wie du `s ja auch geschr. hast...weiter kämpfen, nicht aufgeben!!
    Kira - in welcher Form hilft Dir DEINE Einstellung, wenn Du vor der Treppe stehst und nicht weißt, wie Du raufkommen sollst? oder wenn Du vom WC nicht hoch kommst?? Oder dir die Haare nicht wasche kannst, obwohl sie`s dringend nötig hätten?? ? - d a s wüßt ich wirklich gerne mal.

    So, ich wünsch Euch alles Gute und jetzt werd ich mir ein Stückchen Korti genehmigen...kann ja nicht den ganzen Tag hier rumsitzen....charly
     
  7. Marimo

    Marimo in memoriam † 28.8.2008

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    Richtig so, Charly, nimm das Corti, hauptsache ist doch, dass es Dir hilft. Und wenn Dir 5 mg schon helfen, wen stört es, wenn Du sie weiter nimmst? Ich wäre froh, wenn ich es bei 5 mg Cortison belassen könnte. Nehme zur Zeit und werde wohl heut abend noch 5mg dazu nehmen, weil es anders nicht geht. Also - nimm Du Deine 5 mg Cortison und ich hoffe für Dich, dass es anschlägt. Ich schicke Dir ganz viele
    .
     
  8. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    -> Charly

    Natürlich hilft Dir die Einstellung nicht, die Treppe hoch zu kommen.

    Aber wenn ich die Beiträge so lese, dann kommt bei mir der Eindruck auf, dass es zu viele Grabenkämpfe gibt. Es sollte mehr Behandlung sein und mehr Kommunikation. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es nicht so bedeutend war, ob die HÄ nun die Laborwerte angefordert hat oder nicht. Viel bedeutender ist die Behandlung der Schmerzen.

    Ich glaube aus Deinen Beiträgen (auch ältere) heraus gelesen zu haben, dass es nun schon sehr viele Untersuchungen gab. Korrigiere mich, wenn das nicht stimmt.
    Aber es wurde nicht erreicht, dass Du schmerzfrei bist. Da fehlt es eventuell an einer normalen und sachlichen Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten.

    Und man muss Prioritäten setzen. Eine Priorität wäre beispielsweise der Kardiologe.
     
  9. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hi Charly,
    Warum füllst du denn nicht den Antrag aus? ich hab meinen allein gemacht und nur Belege der Ärzte beigefügt. War nicht ganz einfach, aber ok. Es gibt auch Rehaberater die dabei helfen. Den Antrag gibts online.

    Gruß Kuki


    ANTRÄGE
     
  10. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    -Kukana

    Dein Link verweist auf den einen Teil, den der Patient sowieso ausfüllen muss.

    Es gibt aber noch einen 2. Teil = Ärztlicher Bericht.

    Und den kannst Du nicht selbst ausfüllen, weil da ein Befund erforderlich ist und eine ärztliche Unterschrift am Schluss. Den muss der Arzt an die Rentenversicherung schicken.
     
  11. kukana

    kukana Moderatorin

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    ja ok - stümmt. hast Recht und wer Recht hat gibt einen aus :D trotzdem kann ab er doch ein Arzt nicht einfach so einen Antrag verweigern?
     
  12. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Da würde ich sagen Jaein


    Immerhin muss er ja bescheinigen, dass er einen Erfolg erwartet, er muss die Therapien vorschlagen, er muss in seinem ärztlichen Bericht bescheinigen, dass der Patient ausreichend mobil ist für eine Reha und auch belastbar.

    Er muss mit seiner Unterschrift bescheinigen, dass dieser Antrag notwendig und auch aussichtsreich ist.

    Und er muss auch bescheinigen, dass keine weitere Diagnostik oder stationäre Behandlung momentan notwendig ist.

    Andererseits kann er auch ankreuzen, dass der Antrag auf Vorschlag des Patienten erfolgt ist. Dennoch muss die Notwendigkeit und die guten Aussichten auf Besserung durch Reha vom Arzt bescheinigt werden, sonst wäre der Antrag ja sinnlos.

    Zu dieser Überzeugung kann man den behandelnden Arzt nicht zwingen, insofern kann er das auch ablehnen.

    Im übrigen ist die Ablehnungsquote sehr hoch.

    Bei der Rentenversicherung steigern sich die Ablehnung ab Juni / Juli erheblich. Bei den Krankenversicherungs-Rehas war es im letzten Jahr auch sehr problematisch einen Antrag durchzubekommen ( es gab 2007 bundesweit ca 100.000 mehr Anträge durch die neuen Gesetze.)

    Manche Ärztekammern haben aufgrund des niedrigen Honorars sogar zum Boykott aufgerufen. Sie haben auf die Ärzte der Rentenversicherung verwiesen. ( Das Honorar wurde vor einigen Jahren einseitig von den Renteversicherungen halbiert).

    Ich halte in diesem Fall einen Antrag für möglich, weil die Behandlungen am Wohnort ausgeschöpft sind.

    Aber um auf die Frage zurück zu kommen:
    Grundsätzlich ist die HÄ nicht verpflichtet, den Antrag positiv auszufüllen.
     
  13. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Charly,

    sag mal, ausser einem Kardiologen wäre da noch zusätzlich ein Schmerztherapeut bei Dir in der Nähe... Das wäre noch eine Möglichkeit, dass der die ganzen Fäden in die Hand nimmt. Und wenn es den nicht gibt, dann würde ich auch zum Kardiologen plädieren...

    Irgendeiner muss die Fäden in die Hand nehmen und Dich anleiten. Leider klappt es mit der Kommunikation zwischen der Hausärztin und den anderen Ärzten inkl KH und Dir ja nicht. Ist sie evtl mit der Situation überfordert?
    Das hört sich für mich fast so an...

    Schitt Situation....
    Ich wünsche Dir gute Besserung und liebe Grüße
    Colana
     
  14. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    Colana,

    so wie Charly schreibt, besteht ja eine Unzufriedenheit mit der Klinik und auch dem anschliessenden Facharztbesuch.

    Ich habe auch erwähnt, dass die Erklärung aller Ursachen nicht möglich ist. So ist die Ursache der Blutdrucksteigerungen nicht immer abzuklären.

    Es wurden aber noch keine Untersuchung der Nieren und Nebennieren gemacht (nehme ich an). Und hier kann auch die Ursache der Blutdruckkrisen liegen (Stichwort Phäochromozytom oder ev. Nierenarterienstenose, Schilddrüsenabklärung)

    Das ist nun unabhängig von den Schmerzen.

    Sicher fehlt da die koordinierende Hand. Und da ist aber auch das Vertrauensverhältnis zur Hausärztin gestört ( beidseits wohl).
     
  15. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Frank,

    nur kann es doch nicht angehen, dass eine Patientin einfach von den Schmerzmedis trotz Wissen, dass sie wirken, abgesetzt wird und sie damit nach Hause gehen lassen, wo sich die Patientin kaum noch rühren kann.
    Da ist etwas schief gelaufen, und zwar bei besagter Hausärztin und Krankenhaus...

    Wir wissen alle, wenn Cortison für Schmerzfreiheit sorgt, dann ist eine Entzündung im Körper.... WARUM wird dem nicht nachgegangen?

    (Ich habe hier an meinem Wohnort das gleiche Spiel durchgezogen, die wollten mich auch auf die Psycho-Schiene schicken und ich durfte 2 Jahre lang für eine vernünftige Diagnose kämpfen, nur weil die hiesigen Ärzte keinen Bock hatten zu suchen und sie heute mir erzählen, meine Fibro wäre eine Verlegenheitsdiagnose gewesen - herzlichen Dank *grummel*Die hiesigen Ärzte hatten es auch nicht für nötig befunden, weiter nachzuforschen, trotz akuter Schmerzen, trotz CK-Erhöhungen, trotz Cortison-Schmerzfreiheit - das wäre die Psyche....)

    Und deshalb sage ich auch, kämpfe weiter..., aber - und da gebe ich Dir wiederum Recht - ein Arzt muss das Gesamte in den Händen halten, und zwar einer, zu dem Charly Vertrauen haben kann. Und vom Thema her wäre dies doch ein Schmerztherapeut, da der ja die Hintergründe zu den Schmerzen wissen will, um eine dementsprechende Schmerztherapie einleiten zu können....

    Du hast Recht:
    die Nierengeschichte und die Blutdruck- bzw. Herzgeschichte muss auch mit abgeklärt werden, um nichts zu übersehen.

    Oh je, nun habe ich wieder mit Herzblut geschrieben... - aber wenn sich Ärzte und KH quer stellen und es sich Marke einfach machen (so wie es zumindest im Augenblick aussieht), dann könnte ich hochgehen - sorry...
    Viele Grüße
    Colana
     
  16. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    sorry, seit wann wird in einer reha-klinik eine gründliche diagnosestellung betrieben?
    die reha-kliniken erhalten einen pauschalen tagessatz, dieser betrag wäre niemals kostendeckend.
    seit wann gibt es in einer reha-klinik fachdocs verschiedener diszipline? (ich kenne etl. reha-kliniken....)

    nieren, herz, gelenke, blutdruck, schmerzen..... bei charly sind viele kompetente fach docs gefragt, die alle zusammenarbeiten müssen... irgendein doc muss die koordination leiten. daran mangelt es hier. die haus doc scheint damit überfordert zu sein. irgendwann gibt jede/r auf....

    das schwierige ist, jetzt einen arzt zu finden, der gewillt ist, sich in diesen fall "hineinzuknien", sich ein bild zu machen. ein wust von befunden liegt schon vor, kann mir gut vorstellen, dazu hat kaum jem. lust - wird ja auch nicht bezahlt......
    viele - auch schmerzhafte - untersuchungen sind bereits gemacht worden, rö-bilder liegen vor, laborergebnisse... das alles muss aufgearbeitet, verwertet werden (war auch teuer für die kk).... welcher arzt will wohl diese "altlast" übernehmen?
    zumal die zusatzversicherung inzwischen wohl auch schon protestiert... welcher doc will sich mit dieser auseinandersetzen?

    die dumme ist leider Charly als patient.
    hier haben viele leutchen "versagt", nicht rechtzeitig und ordentlich ihre hausaufgaben erledigt. Charly muss dies nun alles ausbaden..... ich kann diese situation sehr gut nachvollziehen... doch was hilft es?

    gruss
     
  17. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Hallo, schönen Feiertag erstmal..und dank Euch für die Zeilen.
    Also, 1. beim Kardiologen - Termin, Ende August!!
    2. die Nieren wurden 05 gecheckt, wg des hohen Blutdrucks. ( die Nieren sind leider v. fam.Seite her ne "Schwachstelle")
    Mit einer Aussage habt Ihr allerdings den Nagel genau auf`n Kopf getroffen - irgendwo müßten die Fäden mal zus. laufen!!! Doch wie sagt meine HÄ immer " bei ihnen gibts leider so viiiele Faktoren, die ineinander greifen"und damit ist sie, tut mir ja leid für sie, wirklich überlastet. Deshalb hab ich ja letztes Jahr bei nem andren Arzt en Versuch gestartet. Bei einem, den ich vom Bereitschaftsdienst kannte ( war vorher 3x dort gewesen) und der mir auch vom Typ her unwahrscheinlich lag. Doch schon beim 2. Besuch zeigte sich, dass es ein Reinfall war. Er wollte mir sofort die Blutverdünner streichen, kein Azathioprin mehr aufschr. und Zuckerstreifen....neee, sie müssen NUR eingestellt werden ( bei Kortison? ) .. .kurz, ich war ihm wohl zu teuer!
    Okay, ich seh ja ein -dass es schwer ist nen Pat zu "übernehmen", der nicht nur 1 gesundh. Problem hat, sondern bei dem einiges im Argen liegt. Da ich aber damals dringend meine Tabl. brauchte, bin ich eben zurück zu meiner HÄ. ..was blieb mir andres übrig..
    Ausserdem, dies muß ich - zu meiner Schande - in dem Zusammenhang aber auch gestehen, ich hab so meine Probleme mit Ärzten. Zuuu viel ist in allden Jahren geschehen, bzw. falsch gelaufen, was ich einfach nicht vergessen kann. Es tut mir leid, doch ich kann nicht mit Menschen umgehen, die entweder garnicht reagieren, die man an ALLES und JEDES erinnern muß oder die sich nicht entscheiden können, die einem mit diesem schrecklich fragenden Blick gegenübersitzen.. (oh, Mann... innerlich "weine" ich meinem früheren HA immer noch hinterher, ihm konnt ich vertrauen und wir konnten auch mal kurz zoffen, wenn`s drauf an kam..)
    Doch WO findet man, gerade heute, wo an allen Ecken und Enden gespart wird, nen Arzt, der sich die Mühe macht und mal ALLE Befunde studiert und dann bereit ist, die weitere Behandlung zu übernehmen? Da kann ich Bise nur zustimmen - wie einfach war es noch zu Beginn, als man nur mit 1 Problem zum Arzt kam...
    Und noch kurz zur Reha - war die letzte Klinik nicht ne Art Reha - Anwendungen in Hülle und Fülle... jedoch Untersuchungen einsparen?
    Jetzt wünsch ich Euch nen schönen Tag und machts gut - charly
     
    #17 24. Mai 2008
    Zuletzt bearbeitet: 24. Mai 2008
  18. Frank_Stuttgart

    Frank_Stuttgart Neues Mitglied

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    -Charly

    ein paar Vorbemerkungen nebenbei:

    -Blutverdünner
    Wenn es ASS oder Marcumar ist, dann ist alles klar. Wenn es Plavix oder Iscover ist, dann dürfen diese nur noch verschrieben werden, wenn eine nachgewiesene (!) Enge der Beinarterien vorliegt. (also nicht der Herz- oder Hirngefäße)

    -Blutzuckermessstreifen
    Es hängt nicht von der Cortisontherapie ab. Es hängt davon ab, ob Du Insulin spritzt oder nicht. Wenn kein Insulin, dann sind nach Kassenmeinung auch keine BZ Messstreifen erforderlich.

    Solltest Du von diesen 2 Regelungen betroffen sein und dennoch die Verordnung bekommen, dann solltest Du das als Positivpunkt sehen. Laborwerte zwischendurch vom Facharzt abfragen ist nicht üblich. Das sollte also kein Kritikpunkt sein.

    Dass Du kein Vertrauen zu Deiner Hausärztin hast, wird ihr auch nicht verborgen geblieben sein. Das belastet die Zusammenarbeit wohl von beiden Seiten.
     
  19. charlyM

    charlyM Neues Mitglied

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    Danke, Frank!!
    sag mal, bist Du bei ner KK angestellt oder wieso kennst Du dich in den Vorschriften bzw, in der Gesetzgebung derart aus?? Da könnt sich ja jeder Sachbearbeiter ne Scheibe abschneiden....
    Nur zur Info - ich muß seit 05 spritzen!! seit ich Kortison um 1. Mal bek. habe und der Zucker von "O" auf 380 hoch schoß.
    Und da sich jede kleinste Änderung in der Korti- Dosis sofort auch beim Zucker bemerkbar macht, konnte, bzw kann ich (noch) nicht "eingestellt" werden.
    Wünsch Dir nen schönen Sonntag - charly
     
  20. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    Charly, corti und diabetes, das wird immer wieder verdrängt. das erklärt nun auch, weshalb die docs das corti abrupt absetzen wollten....
    der rheumatologe beschäftigt sich nicht mit diabetes und
    der diabetologe nicht mit rheuma medis.
    du musst 2 fach docs finden, die eng miteinander zusammenarbeiten und sich zügig austauschen.
    ich glaube, die wenigstens user haben von diesem gr. prob. nur ansatzweise ne ahnung. dazu noch bluthochdruck und herz, da kommt was zusammen.

    good luck,
    bise