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Was versteht man unter Remission?

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von Nora_Luka, 5. Februar 2009.

  1. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Hallo,

    habe hier von einigen wenigen gelesen, dass sie nach Behandlung mit MTX oder einem anderen Basismdikament in Remission sind. Was versteht man darunter? Beschwerdefreiheit ohne Medikamente oder nehmt ihr die Medikamente weiter?

    Liebe Grüße
     
  2. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    #2 5. Februar 2009
    Zuletzt bearbeitet: 5. Februar 2009
  3. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Das heißt also, nach einigen Jahren MTX oder so was kann diese Immunentgleisung sich auch wieder einpegeln? Mein Artzt hat was von lebenslanger Diagnose und Medikamenteneinahme erzählt... wahrscheinlich ist das auch hauptsächlich so....

    Gibt es irgendwelche Statistiken, wie häufig dauerhafte Remissionen vorkommen? Hab wahrscheinlich cPA im Frühstadium + Haschimoto.

    Liebe Grüße
     
  4. sabsi

    sabsi Neues Mitglied

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    Hallo Nora

    Wenn die Erkrankung im Frühstadium erkannt und sofort adäquat behandelt wird sind die Chancen in Remission zu kommen deutlich höher als wenn erst jahrelang nach einer Diagnose gesucht wird.Das heißt aber jetzt nicht daß die Autoimmunerkrankung einfach wieder verschwindet sondern eben daß verhindert wird daß sie sich weiter ausbreitet und im Idealfall zum Stillstand gebracht wird.Leider ist es halt so daß keiner dir sagen kann wie lange Ruhe ist und ob und wann die Krankheit wieder aufflackert:(.
    Ob es dazu Statistiken gibt kann ich dir nicht beantworten,eine AI Erkrankung gilt bis Dato ja leider als unheilbar.
    Ich wünsche dir auf alle Fälle alles Gute und eine baldige Remission.:a_smil08:
     
  5. Tennismieze

    Tennismieze Neues Mitglied

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    Bei mir ist nach 1 Jahr MTX für 3 Jahre eine Remission eingetreten, worauf wiederum 1,5 Jahre Rheuma-Aktivität zu verzeichnen war. Inzwischen bin ich offiziell wieder in Remission. Die Ärzte der Rheuma-Klinik sind sogar soweit gegangen, zu sagen, daß ohne bestehende Befunde keine Anzeichen für eine Erkrankung zu erkennen seien.

    Das sehe ich zwar etwas anders. Schließlich merke ich trotzdem eine minimale Morgensteifigkeit auf den ersten 5-10m, mehr aber auch nicht. Dementsprechend bin ich zur Zeit zumindestet in dieser Hinsicht medikamentenfrei.
     
  6. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Danke Euch :) zumindest ist das ja denn doch ein Hoffnungsschimmer und ein Ziel :rolleyes:.

    Hab am Wochenende mit MTX angefangen und es gut vertragen. Bis auf ein Zungen- und Lippenbrennen 24 Stunden nach der Einnahme. Hab dann die Folsäure genommen und es wurde besser. Werd dann mal noch weiter Folsäure nehmen. Schein ich wohl einen Mangel zu haben....

    Liebe Grüße
     
  7. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Hallo,

    wollte nur kurz meinen aktuellen Status schreiben. Nachdem ich vor MTX gehörigen Schiss hatte und mir verschiedene Seiten ein schlechtes Gewissen gemacht haben was für heftige medis ich nehme....

    Ich vertrag MTX sehr gut, bin mit dem Korti weit runter gekommen (2,5/5 mg im Wechsel) und hoffe, dass ich es ganz ausschleichen kann. Meinen Gelenken geht es sehr gut, hab wieder mehr Energie und war wieder wandern in den Bergen :a_smil08:

    Also nur Mut und sich nicht vom Beipackzetteln, Heilpraktikern etc. abschrecken lassen. Wenn man es nicht verträgt, kann man es ja auch wieder absetzten.

    Liebe Grüße

    Nora