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Was steht mir zu .....??

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Renate 12, 17. Juni 2009.

  1. Renate 12

    Renate 12 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ..ich habe Chronische Polyarthritis und hätte gern gewusst was mir an Physikalischen Anwendungen im Quartal zusteht zB.: Fango, Massagen & Kranken Gymnastik --> oder gibt es da nur Entzündung´s Hemmer, Schmerzmittel & Cortison???

    Ganz Liebe Grüße
    Renate 12
     
  2. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Hallo Renate,

    bei der gesicherten Diagnose cP stehen dir meines Wissens nach pro Quartal 20 Einheiten Ergo zu (regulär). Wenn Notwendig kann dein Arzt auch über den Regelsatz verschreiben - was aber wahrscheinlich nicht passieren wird :p. Wie das bei KG ist weiß ich nicht ganz genau - aber ich glaube auch 20 Einheiten........


    Guckst du hier: [​IMG]http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/sb5.htm oder
    hier http://www.heilmittelkatalog.de/physio/cs.htm

    LG

    manu :)
     
  3. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    meines Wissens steht einem garnichts in dieser Richtung zu. Der Arzt muss abwägen ob es notwendig, sinnvoll und hilfreich ist und es dann verordnen.
    Es steht nirgendwo geschrieben, dass man, wenn man cp oder PSA oder MB oder ähnliches hat soundsoviele Anwendungen im Quartal beanspruchen kann.
    Zustehen im Wortsinn tut einem nicht einmal ein bestimmtes Medikament von denen die man so schluckt oder spritzt.
    Solange man im Erwerbsleben steht hat man ganz gute Chancen immer mal wieder und bei heftigen Verläufen - wie bei mir zum Beispiel - regelmässig Rezepte zu bekommen, aber wenn man erst mal erwerbsunfähig ist, wird das ungleich schwieriger.

    Um Rezepte für meine Docs zu sparen, gehe ich zur Rheuma-Liga. Wenn es mir einigermaßen gut geht, reicht das auch, 1 x wöchentlich 60 Min. Qi Gong und 1x wöchentlich Wassergym. In der Regel gehe ich auch 1x wöchentlich 40 Min. zu meinem Physio, damit der mich wieder aufrichtet, meine Schultern versucht runter zu kriegen und ganz vorsichtig den Übergang zwischen Brust- und Halswirbel behandelt. Wenn es richtig schlecht geht, verordnet mir meine Ärztin bzw. mein Arzt 2 - 3x 60 Minuten pro Woche.
    LG Gabi
     
  4. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Das behaupten Ärzte gerne.........Ergotherapie und KG kann präventiv und akut verordnet werden. Ich habe mich von diesen Aussagen auch jahrelang "zurück schrecken" lassen und nun ist die Bewegungsfähigkeit einiger Gelenke bereits so eingeschränkt, dass es nun schwierig wird, diese zu mobilsieren. Teilweise ist es unmöglich. Ich wurde ebenfalls nicht über die "Existens" von "Rheumaringen" aufgeklärt. Diese hätten, früh genug angewendet, meine Schwanenhalsdeformierungen stoppen / verhindern können. Auch hinsichtlich des Tragens von Handbandagen bzw. -schienen (und deren Vorteil für meine Handgelenke) aus Ergotherapeutischer Praxis bin ich nicht beraten worden. Beide Handgelenke sind mittlerweile zerstört. All das wirft natürlich "Bugettbelastungen" für den Arzt auf - aber kaputte Gelenke behindern den Patienten Lebenslänglich!

    LG

    manu

    siehe http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/; http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/kapitel1.htm:
    http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/sb7.htm
    http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/sb5.htm
    http://www.heilmittelkatalog.de/ergo/sb6.htm
     
  5. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo liebe Manu,

    der Heilmittelkatalog zeigt auf was möglich ist und was der Arzt ohne großen Verwaltungsaufwand verordnen kann, aber nicht muss. Die physiotherapeutischen Therapien sind nach meiner Ansicht das sinnvollste und erfolgversprechendste was es für uns gibt, aber zustehen tut es uns nun mal nicht. Wir haben keinen Rechtsanspruch drauf im Sinne von "wenn ich das nicht kriege, klage ich es ein." Es gibt keinen Rechtsanspruch auf Rezepte für KG oder MT.

    Es ginge mir ungleich schlechter, wenn ich die Therapie nicht bekäme, vielleicht wäre ich schon nicht mehr erwerbsfähig oder sogar schon auf pflegerische Hilfe angewiesen, aber zustehen tut mir die Therapie nicht. Meine Ärzte sehen sie als notwendig und sinnvoll an und so bekomme ich sie, mal vom Hausarzt, mal vom Orthopäden und auch mal vom Rheumatologen.

    LG Gabi (bibi ro-lerin seit 2003)
     
  6. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Meine Therapien sind nicht begrenzt, sondern gehen nahtlos weiter - und das schon seit Jahren.

    Wichtig ist das Kreuzchen bei "außerhalb des Regelfalls".

    Ich bekomme 2xwtl. gr. Lymphdrainage (45 Min.) und 2xwtl. Krankengymnastik, bei Bedarf auch Massage und/oder KG an Geräten.

    Die richtige, ausführliche Beschreibung der Notwendigkeit (im unteren Teil des Rezeptes) ist sehr wichtig! Einfach nur "RA" reicht nicht.

    Ursula
     
  7. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Hallo liebe Gabi,

    damit magst du Recht haben :) - aber wer nicht weiß, was möglich ist, kann auch nichts einfordern. Leider schlagen die wenigsten Ärzte diese Therapien von selbst vor........mit schönem Gruß von der Gesundheitsreform :D.

    Ich finde das sehr traurig.

    Ich finde es weniger wichtig, wie lange jemand in einem Forum ist, als vielmehr jüngste Erfahrungsberichte mitzuteilen und weiterzugeben. So kann jeder lesen und sich daraus seine eigene Meinung bilden - denn man sollte in der heutigen Zeit mit allen Möglichkeiten und Unmöglichkeiten rechen. Eine ärztliche Aussage in der o.g. Hinsicht sollte man gut hinterfragen und ausleuchten - das habe ich zu spät erkannt....leider.
    Ich bin noch nicht solange in diesem Forum, aber ich habe 11 Jahre Krankheits- und Ärzteerfahrung hinter mir - und diesbezüglich einiges, leider wenig Gutes, erlebt........:eek:

    LG

    manu :)
     
  8. Renate 12

    Renate 12 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ...wenn man das Liest was Ihr zu Berichten habt wird einem ganz Übel und spiegelt in gewisser Weise wieder was ich selbst auch schon Erlebt habe... :(
    Ich habe heute von meinem Neurochirurgen und auch von meinem Hausarzt je 6x Kg (WS2d) bekommen -> leider ist das Kreuzchen nicht bei "außerhalb des Regelfalls", aber vielleicht nur deshalb nicht weil ich gerade erst wieder mit KG anfange - es stimmt mich auch sehr Nachdenklich & Traurig was Ihr so schreibt, weil hier wieder zu Tage kommt das es in den Arztpraxen wie immer nur ums Geld geht ..hätte ich heute nix gefordert --> hätte ich auch nix bekommen, in diesem Sinne.... Euch allen vielen Lieben Dank !


    Einen schönen Abend ...
    GGlg Renate 12
     
  9. chueca

    chueca Mitglied

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    Was steh MIR zu.........

    Liebe Renate,
    auch ich kann Dir da leider gar nichts positives berichten,
    habe CP und werde seit Wochen von de Krankenkasse hingehalten,
    auf Anfrage einer Reha hat man mir deutlich zu verstehen gegeben,
    dass ich ( ALG II) ja kein Krankengeld von der Krankenkasse erhalten würde,
    deshalb auch kein Interesse (meine Empfindung) der Kasse, mich wieder
    einigermaßen "herzustellen".

    Ich habe fast 40 Jahre meines Lebens gearbeitet, nun leider
    ALG II Empfängerin.
    Ich kann es kaum in Worte fassen, wie übel ich das Vorgehen der Kasse
    finde.
    Mein Tod wäre sicher günstiger für sie.

    Tut mir leid so negativ zu schreiben, ICH, die immer ein total lebensfroher
    Mensch war,der alle mit meinem Lachen angesteckt hat.

    Das Lachen habe ich inzwischen verlernt.

    Jedoch möchte ich noch erwähnen, dass ich nun versuche über die
    BFA eine Reha zu beantragen.

    Dir liebe Renate wünsche ich alles erdenklich Gute!

    Liebe Grüße
    Chueca
     
  10. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Hallo chueca,

    wenn Du noch nicht in Rente bist (auf Dauer), ist die KK für Dich auch nicht zuständig, was eine Reha betrifft. Die Argumentation der KK ist leider richtig.

    Hier ist die RV der richtige Ansprechpartner für die Reha. Sie ist der richtige Kostenträger, weil die RV daran interessiert sein muss, daß Du wieder "hergestellt wirst und dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stehst.

    Ursula
     
  11. Fichtenlaus

    Fichtenlaus Neues Mitglied

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    Was steht mir zu?

    Guten Morgen an alle,

    Gabis Zitat: "Solange man im Erwerbsleben steht hat man ganz gute Chancen immer mal wieder und bei heftigen Verläufen - wie bei mir zum Beispiel - regelmässig Rezepte zu bekommen, aber wenn man erst mal erwerbsunfähig ist, wird das ungleich schwieriger."

    Weshalb ist das so?

    Danke für euere Antworten.

    Liebe Grüße
    Fichtenlaus
     
  12. ursl53

    ursl53 Neues Mitglied

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    Ich bin seit 07/2003 in Rente (seit 05/2005 auf Dauer) und habe keinerlei Probleme mit Therapieverordnungen.

    Ursula