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Was nun?

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von sun1233, 22. September 2008.

  1. sun1233

    sun1233 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Also manche wissen ja, wie es mir in letzter Zeit gegangen ist.

    Kurz gesagt beschi……:(

    Na ja, wie denn auch sein mag.

    Ich habe jetzt gesundheits- bedingt, mit dem arbeiten aufgehört.

    Habe eigentlich mal Mustergestalter/ Sticker gelernt, diesen Beruf konnte ich nicht mehr ausüben. Wurde dann zur Bürokauffrau umgeschult. Wirtschaftskolleg habe ich gemacht. Währenddessen habe ich zusätzlich den Finanzbuchhalter absolviert.

    War jetzt im Büro tätig. Kam aber auch dort nicht mehr zurecht. Mein Gesundheitszustand hat sich mit Monat zu Monat verschlechtert. Nach anraten der Ärzte, habe ich die Arbeit dann aufgegeben.

    Was soll ich denn nun machen. Ich habe jetzt stempeln angemeldet, bekomme aber nicht viel. Von dem her, müsste ich sofort wieder arbeiten gehen.

    Bin zurzeit mal gerade ein wenig…….. :azcrying:

    Weiß nicht wie beschreiben. Merke ja, dass es mir so ein wenig besser geht. Kann mich tagsüber nach Tätigkeiten gleich wieder ausrasten. Es war die richtige Entscheidung. Brauchte sehr lange mir dies einzugestehen.

    Komm mir irgendwie komisch vor. Was soll ich denn nun mit meinem Alter machen?

    Was sind die nächsten Schritte? Könnt ihr mir da ein wenig weiterhelfen? :confused:
     
  2. ioani

    ioani Neues Mitglied

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    guten morgen liebe sun,

    ich hab vor ca. 3 jahren das arbeiten aufgegeben. teils aus gesundheitlichen gründen, teils weil ich für kinder, mann und haus da sein wollte.
    anfangs hab ich es genossen, dann kam die große leere... :sniff:
    inzwischen hab´ich einen fixen tagesplan - wenns die cp zuläßt. tragisch - nicht? das mit 40! :o
    darf ich dir einen rat geben? na ich mach´s einfach :D: wenn es die gesundheit zuläßt und du die kraft hast, such dir etwas, das dir wirklich spaß macht und das das "arbeits"-loch etwas füllt. der absolute durchhänger kommt schneller als man denkt und man merkt es oft nicht mal.

    wie alt bist du denn? hast du familie?

    liebes bussi ioani
     
  3. -Dani-

    -Dani- Guest

    Hallo Sun1233!

    Ich kann dich verstehen, dass es dir nicht so gut geht. Ich selber noch jung (bin 28 Jahre alt) und auch mir raten die Ärzte an, nicht mehr arbeiten zu gehen. Auch wenn es mir schwer fällt, ich habe einen Job, wo ich 2x die Woche insgesamt 10 Std. arbeite. Auch mir fällt es schwer, aber ich bin froh, dass ich das mache. Würde ich zu hause bleiben, dann würde es mir ja auch nicht besser gehen. Ich würde mich auch nicht ausruhen, sondern den Haushalt schmeißen.

    Außerdem würde ich mir zu hause viel zu viele Gedanken machen über mich und meine Krankheit. Und wenn ich Arbeiten gehe, dann lenkt mich das ab.

    Ich wünsche dir alles Gute und vorallem, dass es dir wieder besser geht und du wieder positiver nach vorne schauen kannst.

    Liebe Grüße

    Dani
     
  4. Juri

    Juri Neues Mitglied

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    Krank sein und Arbeiten?

    He,Ihr Lieben und einen schönen Tag

    Eine nicht so schöne Woche liegt hinter mir.Wie Ihr wisst,war ich das erste Mal beim Rheumadoc und warte auf die Testergebnisse sowie auf grünes Licht für eine Reha.Im Anschluss war ich direkt bei meinem Hausarzt,weil er mir ja eigentlich von einer stat. Einweisung in eine Rheumaklinik erzählte,sollte aber eben vorher noch den Termin beim Facharzt wahrnehmen.So,muss Euch sagen,dass ich ab Okt. einen neuen HA habe.Mein bisheriger HA hat mich überhaupt nicht ernst genommen,keine Einweisung,nur Vorwürfe.Es stellte sich heraus,dass er sauer war,weil ich mir eigenmächtig nach meinem KH-Aufenthalt im Aug. Hilfe gesucht hatte u. mein HA mit der Wahl des Arztes nicht einverstanden ist und ich praktisch nun mit der Vorgehensweise des Rheumadoc zufrieden sein müsste.Dieser hat mich zunächst bis zum 6.10. krank geschrieben.
    Die Zeit wird vergehen,ich kann mir nicht vorstellen,dann wie gewohnt meiner Arbeit nachzugehen.Meine Beschwerden sind unverändert,hänge so in der Warteschleife,hinzu kommt wie ich finde,ich bin echt am Ende und stecke mit beiden Ohren in einer Depression,weiß nicht,wie es weiter gehen soll.Meinen Job als Leiterin einer kleinen Tagespflege bin ich los,solange konnte man die Stelle provisorisch besetzen,jetzt wurde aber eine geeignete Fachkraft gefunden,was ich ja auch irgendwie verstehe,bei einer neu eröffneten sozialen Einrichtung steht schnell mal der MDK auf der Matte.Trotzdem ist es für mich natürlich ein herber Verlust,weil ich die Räumlichkeiten im Alleingang quasi hergerichtet und dekoriert habe und dort einfach nur alles meine Handschrift trägt.
    Für mich bleibt am Ende die Rückführung in das benachbarte Pflegeheim,um dort wieder als KS zu arbeiten,so ähnlich sagte es mir meine Chefin.Das kann ich aber nicht,das krieg ich körperlich nicht mehr hin.Eigentlich sah ich den Wechsel zur Tagespflege als Chance,nicht mehr so körperlich schwer arbeiten zu müssen.Was nun???
    Ich kämpfe echt mit den Gedanken,mich völlig neu zu orientieren,denke jedoch,dass es vielleicht günsiger wäre,noch ein bissel zu warten,da ja die Kur noch ansteht und der Rheumadoc sagte,dass es ziemlich bald sein wird.Aber arbeiten geht nicht,Anfang Okt. sind die 6 Wo.um,dann gibt's Geld von der KK,lasse ich mich weiter krank schreiben?Das sind soviele Fragen und ich finde keine Antworten.Ich spüre aber,dass ich innerlich mit meiner Arbeit abgeschlossen habe,weil es auch in früheren Zeiten öfter schon Unstimmigkeiten gab,eben weil man nicht mehr so 100%-ig einsatzfähig war vom Körperlichen her,es war schon irgendwie auch Mobbing,ich habe es so empfunden.So schlecht es mir jetzt zu Hause auch gehen mag,ich weiß noch nicht genau,was bei mir diagnostiziert wird,bin im Moment gar nicht aktiv,aber die Gedanken,tja,die lassen einen einfach nicht los.Und so ringe ich auch Tag für Tag auf's Neue.Bin aber mehr zu dem Entschluss gekommen,das mein Weg in der Altenbetreung hier und bald zu Ende sein wird.Es ist ,glaub' ich richtig,auch in Anbetracht der schwierigen Arbeitsmarktlage,auf seinen Körper zu hören und das zu tun,wozu man im Stande ist und was einen glücklich macht.Wir haben noch das Leben vor uns!
    Manchmal fliegen die Schutzengel unseres Lebens so hoch,dass wir sie nicht sehen können,doch verlieren sie uns nie aus den Augen.
    -Jean Paul-

    Liebe Grüße von Eurer Juri
     
  5. sun1233

    sun1233 Neues Mitglied

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    Hallo!

    Ich bin ja erst 26 Jahre alt.
    Habe mir jetzt mal ein Mini Hündlein angeschaft.
    Naja das mit der Ablenkung bei der Arbeit dachte ich auch immer. Bis es dann garnicht mehr ging. Ich konnte vier Wochen kaum was schlafen. Das war dann der Schluß.

    Hauptsächlich geht es mir, was man denn nun allgemein machen sollte. Kann ja nicht ewig stempeln.

    Was wären da für welche Schritte wichtig?

    Jetzt gehe ich mal Kur. Werde dann mal einen Verschlechterungsantrag machen für den GDB.

    Und dann, was dann.
     
  6. Mücke

    Mücke Guest

    hallo sun,

    schau erstmal wie du aus der kur rauskommst und freue dich an deinem hund

    ja, arbeit stabilisiert--aber nur wenns einem nicht zu schlecht geht, dann kann es wie du selber gemerkt hast, ins negative rutschen.

    ich weiß nicht wie das bei euch mit zeitrente o.ä. ist...dass du erstmal eine weile aus dem verkehr gezogen bist um wieder boden unter die füße zu bekommen

    ja, du bist jung..ich war 30 als ich in die klinik kam, dort 18 monate blieb und anschließend gleich erst in die zeit und dann in die unbefristete rente geschickt worden
    es hat mich lange zeit gekostet, dies zu akzetieren--zumal ich auch nicht viel geld bekomme--hatte zu dem zeitpunkt zwar 3 schulische und eine umschulung,allerdings auch 3 jahre schule, so dass meine arbeitszeit sich auf nur etwas über 2 jahre bezog und die umschulung mit wenig punkten berechnet wurde..
    so bleibt nicht viel geld für hobbys

    ich habe zu beginn geschaut ob ich irgendwo ehrenamtlich unterkomme
    da hab ich glücklicherweise durch meine berufe u.a. erzieherin undlogopädin einen ganz guten stand
    das ehrenamtliche hat leider nicht geklappt

    jab dann versucht 2x2 std zu arbeiten, nach wenigen monaten auch in schuss in den ofen..jetzt schaue ich nach einer job für kinderbetreuung für abends oder mal am we--habe aber drauf geschrieben dass ich rente beziehe und dass wird auch n thema sein, dass es eben mal sein kann, dass ich einen termin nicht einhalten kann.---bin da mehr für ehrlichkeit

    such dir etwas was du gut kannst--schau ob du dazuverdienen darfst.
    frag deinen doc was er von einer rente auf zeit hält um dann weiterzuschauen
    und such selber etwas, womit du dich beschäftigen kannst...
    wo du gerade sagst du hast de kleinen---vielleicht mit ihm kunststücke einüben
    agility als tsichwort..dir bücher darüber holen und schauen was du selber mit ihm und deinen einschränkungen verwirklichen kannst

    häng zettel aus, ob noch jemand lust hat mitzumachen--eben auf eigene faust ohne verein

    irgendetwas was dir spaß macht, eben auf dich und deine situationsbedingten bedürfnisse zu schneiden

    vielleicht liegen dir ja auch sachen, die in der ro- kunstgalerie ausgestellt -sind-nicht nur malen

    steck dir kleine ziele und wenn es erstmal ist..mit dem hund nicht erst um 11 das erste mal rausgehen, sondern schon um 9, damit du einen tagesablauf irgendwie beibehalten kannst ( weiß nicht wie du es jetzt hand habst)

    nächstes ziel, das beste aus bad gastein rauszuholen etc...

    und versuchen positiv nach vorn zu schauen

    auch wenn du nicht arbeiten kannst, bist du dennoch nicht nutzlos!!!

    viell nachilfe geben in dingen die du gelernt hast, so behälst du das wissen und gibst gleichzeitig an andere weiter--irgendwie sowas

    bringt dir die verschlechterung des gdb etwas ??
    ich habe zwar den antrag seit jahren hier liegen *öhm-rot werd* aber irgendwie-weiß auch nicht


    alles gute für die kur