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Was meint ihr? Homöopathie und Polyarthritis

Dieses Thema im Forum "Naturheilkunde und Komplementärmedizin / Alternati" wurde erstellt von monikaa, 5. Oktober 2010.

  1. monikaa

    monikaa Neues Mitglied

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    :a_smil08:Ich hab seit 19 Jahren cP und hab versch. Basismedis genommen. Die letzten waren 8 Jahre MTX, 3 Jahre Kortison, seit 1/2 Jahr wieder MTX.
    Bin jetzt bei einem Homöopath gelande (wegen fast 2 monaitiger Mattheit, Fieber,....). Gut bin wieder gesund. Mit Absprache meines Rheumadoc´s hab ich 3 Wochen das MTX nicht genommen, damit das Immunsystem meinen Infekt oder was das war, davonscheucht.
    Nun will dieser Arzt, dass ich das MTX weiterhin nicht nehme und ich soll ihm versuchen lassen, dass er mit Hilfe der Homöopathie meine cP bessert.
    Hab mich drauf eingelassen, da ich es schon als große Chance sehe.
    Andererseits weiß ich, dass man Basismedikamente nicht so einfach absetzten soll. Aber - leider bin ich kein Arzt um zu wissen, was das Richtige für mich ist.
    hat irgendwer von euch ein Gefühl oder eine Erfahrung, die mir weiterhelfern könnte -wäre euch wirklich sehr dankbar!
     
  2. nathalil

    nathalil Neues Mitglied

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    liebe mariaa,
    schön, dass es dir besser geht.
    hast du denn eine gute Homöopathin, Homöopath, oder ist das der Arzt selber, der sich auskennt?
    wenn du so lange schon MTX nimmst, kannst du dir vielleicht wirklich eine Pause gönnen und es mit Homöopathie versuchen. Ich hatte sehr gute Erfolge, muss aber trotzdem Basis+Kortison nehmen, weil nur ein Teil meines Rheumas dank Homöopathie wegging.

    Also Homöopathie, Ernährung umstellen (Zucker, Mehl, Kaffee und so weiter weglassen) und vielleickt klappt es.

    Meiner Meinung nach, ist es ein Versuch Wert (man muss sich aber schon etwas Zeit lassen, um das richtige Mittel zu finden)
    Und wenn es zu schlimm wird, kann man immer noch zurück zur Chemie...
    Viel Erfolg wünsche ich Dir!
     
  3. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    ich wäre da sehr vorsichtig mit dem komplett abbrechen, das kann unter Umständen einen fatalen Schub auslösen und das müsste Dein Doc, wenn er ein guter ist, eigentlich wissen. Es gibt hier viele, die nach Jahren mit Basis-Medis für längere Zeit ganz ohne auskamen, aber die meisten haben erst mal die Dosis reduziert, dann evtl. die Abstände verlängert und dann erst ganz aufgehört.
    Ist den Dein Rheuma-Doc gleichzeitig Homöopath? Das wäre eine eher seltene Konstellation, aber dann könnte man davon ausgehen, dass er weiß was er tut.
    Viele hier setzen auch zusätzlich zu den Basis-Medis und Biologicals die Homöopathie ein oder andere Naturheilverfahren und die meisten fahren wohl ganz gut damit. Ich habe leider bis jetzt - mit Ausnahme von Ohr-Akkupunktur - keine guten Erfahrungen gemacht, aber das ist ja bei jedem anders.

    Liebe Grüße
    Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  4. Nora_Luka

    Nora_Luka Neues Mitglied

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    Nach schlechten Erfahrungen halte ich nichts mehr von Heilpraktikern, die eine strenge entweder-oder Strategie fahren. Der beste Witz war eine HP, die mich wegen meinem Rheuma nicht behandeln wollte, weil ich MTX nehme, bei einer Erkältung könne ich aber gern wiederkommen. Sorry, MTX fährt einfach das gesamte Immunsystem runter und wenn es der Behandlung von Rheuma "im Wege steht", dann auch bei einer Erkältung. Oder umgekehrt, wenn es bei der Erkältung nicht stört, dann auch nicht bei Rheuma... So spezifische Medikamente, die "nur" gegen Rheuma wirken, sind leider noch nicht entwickelt worden.

    Meiner Meinung nach sind das eher Machtkämpfe und Glaubensfragen, als dass da konkretes Wissen dahintersteht. HP wollen halt gern das "blinde Vertrauen" ihrer Kaninchen, äh-Patienten, und das zeigt sich halt am besten daran, ob sie auf ihren Rat hin die "böse" Chemie absetzten.

    Alles Gute

    Nora
     
  5. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    huhu!

    habe auch nur schlechte erfahrungen mit homöopathen und heilpraktikern gemacht!

    obwohl ich immer lange nach guten therapeuten gesucht habe und auf empfehlungen gehört habe, habe ich letztendlich viel geld und zeit für nichts investiert.

    meiner meinung nach läßt sich eine jahre- bis jahrzehntelange, schwere R.A. nicht allein durch homöopathie heilen oder deutlich lindern.

    ich befürchte, es ist vergebliche liebesmüh.

    lieben gruß von puffelhexe
     
  6. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Hallo,

    wie oben schon mal erwähnt, habe ich bislang auch nicht viel Gutes erfahren außer mit der Ohr-Akkupunktur. Das war ein Heilpraktiker, der von Hause aus ursprünglich mal Physiotherapeut war und dann über lange Zeit eine Zusatzausbioldung gemacht hat. Die allerbeste Erfahrung habe ich mit einem Heilpraktiker gemacht der mir gesagt hat "Eine solche Behandlung gehört in schulmedizinische Behandlung, ganz unbedingt. Ich helfe aber gerne beim Mildern der Nebenwirkungen." Ehrlich und fair, so wie man es sich wünscht. Das schlimmste habe ich erlebt als man mir teure Vitamin C Infusionen geben wollte um meine Erkrankung "100 %-ig" auszuheilen. Seit gehe ich jedem weiteren Kontakt mit "solchen Leuten" aus dem Weg. Ich bin allerdings dabei mir ein bisschen Geld anzusparen, dann möchte ich mich mal in der TCM umsehen und hören was dort so empfohlen und gesagt wird.
    LG Gabi
    bibi, ro-lerin seit 06/2003
     
  7. ThorstenGuenzl

    ThorstenGuenzl Neues Mitglied

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    Ich persönlich fahre auf zwei Schienen (Schulmedizin und alternativ) und bin recht zufrieden. Manchmal wundert sich der Hausarzt darüber, dass es mir so gut geht und auch mein Heilpraktier erfährt etwas aus der Schulmedizin was ihm weiterhilft. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit TCM und Homöopathie gemacht.

    Grüße
    Thorsten
     
  8. monikaa

    monikaa Neues Mitglied

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    HP und Rheumaarzt

    Danke für die vielen Antworten. Leider sind der HP und der Rheumaarzt 2 Personen. Ja das wär ein Hit. Ich bin noch immer nicht sicher, was ich nun machen soll. Ich weiß, das kann nur ich entscheiden. Hab voriges Jahr jede Menge für einen Arzt gezahlt, der mich mit Eigenblutspritzen angeräuchert mit Ozon "heilen" wollte. Bis ich dann nachgefagt hab, und er gesagt hat, nein, da geht nichts mehr, ich hab di cP schon zu lange. Ha ha - dem hab ich insgesamt sicher 800 € in den Rachen geschmissen. Und der HP ist ja auch grad nicht billig. Aber wenns wirken tät, würd ich sogar putzen gehen (das könnt ich ja dann) damit ich das Geld hätte - wenn man das wüsste!?!
     
  9. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    HalloMaria,
    meine Tochter hat Rheuma und ist seit der Diagnose vom Rheumadoc auch bei einem Arzt in Behandlung der ausschließlich anthroposophisch behandelt, d.h. homöopathisch und andere alternative Therapien, bei denen der ganze Mensch behandelt wird und nicht nur die Krankheit. Es wird nach den Ursachen gesucht und den Schwächen im Körper. Nach etwa einem halben Jahr der Behandlung ist jetzt eine deutliche Verbesserung eingetreten, sie nimmt keine Basismedis nur in Ausnahmefällen Naproxen, ansonsten ist die Therapie vollkommen frei von Nebenwirkungen. Wir sind überzeugt von der Behandlung und werden sie auch so weiter führen. Auch wenn wir weit fahren müssen,
    LG
    Marly
     
  10. monikaa

    monikaa Neues Mitglied

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    Danke Marly!
    Das gibt mir wieder große Hoffnung und macht mich sicherer, diesen Weg zu beschreiten.
    Bin jetzt ca 5 Wochen ohne MTX und mir geht es überraschend gut.
    Alles Liebe auch für deine Tochter!:a_smil08:
     
  11. Marly

    Marly Bekanntes Mitglied

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    Hallo Maria,
    ja die Unsicherheit, die Angst und die Unwissenheit haben es auch uns oft schwer gemacht, einen anderen Weg zu gehen. Es ist aber auch verdammt schwer einen guten Arzt oder Heilpraktiker zu finden, wir haben auch schlechte Erfahrungen gemacht. Heilpraktiker ist nicht gleich Heilpraktiker, da gibt es riesige Unterschiede.
    Unsere ganze Familie geht nur zu alternativen Ärzten oder Heilpraktikern und wir sind sehr zufrieden, vor allem lernen wir auch viel über uns, woran wir in unserem Verhalten und Denken arbeiten müssen, um gesund und glücklich zu sein. Und das wollen viele Menschen gar nicht. Veränderungen werden häufig als sehr lästig und unnütz angesehen, dazu kommt noch der "innere Schweinehund" den man überwinden muß und natürlich das Verständnis dafür, dass es immer einen psychischen Auslöser für eine Erkrankung gibt.
    Das erlebe ich seit einiger Zeit am eigenen Leib, ich habe durch psychischen Stress einen Reizdarm entwickelt. Wenn es mir schlecht geht, weiß ich genau warum, weil mein Darm sofort reagiert.
    Ich bin also gezwungen "ruhig" zu bleiben, wenn ich keine Durchfallattacken riskieren will. Das wiederum zwingt mich zum Umdenken und Umleiten sogenannter negativer Energien, wie Angst usw.
    Ich lerne das in einer Therapie, manchmal ist es ganz schön hart, aber letztendlich will ich ja wieder gesund werden und meine Tochter und ihr Rheuma profitieren sehr von meiner "Veränderung".
    Bei einem Schulmedziner wäre ich nie soweit gekommen. Ich hätte Medikamente bekommen, vielleicht den hinweis darauf, dass Entspannungsübungen mir gut tun würden, aber sonst???
    Liebe Grüße und Kopf hoch und viel Mut, auch für Krisen!!
    Marly
     
  12. alteschachtel

    alteschachtel Gabriele

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    Homöpathie sit sicherlich gut solange es immer mit dem behandelteten Arzt zusammen abgesprochen ist. Kein Heilpraktiker darf irgendwie ein MEdikament absetzen das ist schon mal eine straftat. ( habe mich 3 Jahre lang mit der Hp-Ausbildung rumgeschlagen bis ich merkte das ist nicht genau das was ich lernen wollte bzw. machen wollte)

    Es muss ein genaues abwägen sein. Wenn du schon lange Medis genommen hast dannist es nicht gut diese sofort abzusetzen sondern müßen langsam reduzeirt werden. Die Homöpathie ist auch kein Ersatzt dafür sie hilft nur unterstützend. Mit der Zeit lernt der Körper sich selber wieder zu regenerieren ( Selbstheilungskraft aktiv zumachen), deswegens olltes du egal ob nun 2 oder1 Person dich behandelt regelmäßig alles untersuchen lassen.

    Die Entscheidung muss du mit dem Herzen treffen und mit dem Verstand.
    ICh habe mich für beide Wege entschieden. auf der einen Seite der Rheumadok und auf der anderen Seite ich selber als Kybernetikerin ( mein Vorteil hab da alles aus der Natur zu hause) so kann mein Arzt gleichzeitig sehen ob sich was verbessert während ich einige Methoden testen kann ohne mich selber zu gefährden.

    Zur Zeit hilft mit die homöpatische Photonensequenztherapie sehr gut. Wie lange das weiß ich nicht aber alleine das es hilft ist doch etwas wert.
     
  13. bise

    bise Neues Mitglied

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    bei Frau Antje
    meine persönl. erfahrung:
    nur beide behandler zusammen agieren lassen. homöopath ist ein ausgebildeter doc. HP ist kein doc, nur unter gr. bedenken.
    der rheuma doc sollte immer wissen, was der andere behandler vorschlägt. es gibt soviele interaktionen der medis mit langzeitwirkung. immer daran denken.

    manchmal ist es hilfreich, manchmal doch gefährlich.

    gruss
     
  14. Vico

    Vico Neues Mitglied

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    Krankenhaus für Naturheilwesen München

    Hallo an alle,

    wer war schon mal im Krankenhaus für Naturheilwesen in München und kann mir eine Einschätzung dazu geben? Die website wirbt mit einer Verbindung aus Schulmedizin und Naturheilverfahren und klingt viel versprechend.(Ich habe Polyarthritis und Haarausfall/Entzündungen/Schuppen, Diagnose unklar) Schulmedizinisch ist z.Z. alles ausgereizt, vor allem diagnostisch. Suche nach einer Klinik, die auch diagnostisch alternative Wege geht, und möchte dann Schulmedizin und Naturheilverfahren verbinden.
    Gruß Vico