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was ist der richtige weg?

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von forevernyfan, 27. Oktober 2009.

  1. forevernyfan

    forevernyfan Neues Mitglied

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    hallo ihr lieben,

    heute mal wieder ein beitrag von mir. und viele fragen die mir kopfzerbrechen bereiten:-(

    in meiner krankengeschichte hat sich nicht viel aber doch einiges geändert ... und dieser widerspruch zeigt momentan mein gedankenkaos.
    bin seit april krankgeschrieben. war in der zeit zur drei-wöchigen kur. wurde arbeitsunfähig entlassen mit der empfehlung einer synovektomie des linken knies. meine diagnose: atypische psoriasisarthritis mit therapierefraktärer knie- und sprunggelenksarthritis. meine rheumatologin hat sich jetzt nach einem jahr der nichtbesserung für eine therapie zusätzlich mit humira entschieden. (vorerst vermeidung der synovektomie). nach einer woche krankenhausaufenthalt spritze ich mir nun also humira - neben mtx und cortisoneinahme.

    nachdem ich soviel positives über humira gehört habe, ist dies nun wieder einmal ein hoffnungsschimmer. ich kann nach der ersten spritze noch keine große verbesserung bemerken - nur das meine morgensteifigkeit jetzt wieder nach und nach nachlässt:)!!!

    mit der hoffnung einer endlichen besserung (vorallem das ich wieder richtig laufen kann) drehen sich meine gedanken nun wieder um meinen job (bin momentan weiterhin krankgeschrieben). dass ich meinen job nicht mehr ausüben werden kann, bestädigen mir meine ärzte.
    nur was ist in zukunft der richtige weg. nach zusätzlichem mobbing möchte ich in jedem fall die firma verlassen.

    ist die kündingung aus gesundheitlichen gründen der richtige weg? und wann sollte ich diese in angriff nehmen? einen antrag auf leistungen zur teilhabe am arbeitsleben habe ich während meiner kur auch erhalten. nur wie reagiert die rentenversicherung, wenn ich denen von meinem vorhaben berichte? oder sollte ich in der zeit, in der ich noch nicht wieder in der lage bin zu arbeiten, schon bei der rentenversicherung vorsprechen?

    hat jemand erfahrung mit meiner situation? man wünscht es ja keinem, solch eine situation durchmachen zu müssen aber ich bin über alle tipps von euch sehr dankbar!

    dajana:)
     
  2. silke 1

    silke 1 silke

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    Hallo Dajana,
    ich hoffe das ich deinen Bericht richtig verstanden habe.Du bist momentan krank geschrieben,hast aber einen Arbeitsvertrag in einen Beruf den du durch deine Erkrankung nicht mehr ausüben kannst.
    Ich schildere mal wie diese Sache bei mir abgelaufen ist und hoffe dir ein wenig damit helfen zu können.
    Mir erging es so wie dir.Ich wahr krank geschrieben ,fast ein ganzes Jahr und bin dann zur Kur gefahren von der ich als gesund entlassen wurde.Darauf hin hat mich mein Arzt wieder krank geschrieben.Nach weiteren 4 Monaten bekam ich ein Attest von meinen Arzt das ich meinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben kann.Mit diesen Attest bin ich aufs Arbeitsamt und konnte sofort ohne Sperre stempeln.Das Arbeitsamt hat mich denn zum medizinischen Dienst geschickt um meine Einschränkungen zu prüfen.(ich habe PSA)Danach habe ich eine Wiedereingliederung(6 Monate) vom Arbeitsamt bekommen, in der ich in einen neuen Beruf angelernt wurde.Durch ein Praktikum habe ich eine neue Stelle gefunden.
    Ich wahr 23 Jahre Bedienung Vollzeit und arbeite heute als Empfangskraft in einer Physiopraxis auf 30 Stunden.Der Weg wahr lang und beschwerlich,aber ich habe den Schritt nicht bereut.Ich wünsche dir viel Glück dabei und hoffe dir ein wenig geholfen zu haben.


    MfG Silke
     
  3. forevernyfan

    forevernyfan Neues Mitglied

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    danke

    hallo silke,

    ich danke dir für deine schnelle antwort! es ist sehr schön zu hören, dass du einen job gefunden hast in dem du dich jetzt wohl fühlst!

    ich bin voller hoffnung, dass dies bei mir auch klappt. schließlich stehe ich mit 28 jahren mitten im berufsleben. nur irgendwie kommt man sich so "schäbig" vor, nicht arbeiten gehen zu können. vorallem wenn man zuvor nie krank war und für seinen job gelebt hat. ich habe zur zeit nicht in meinem erlernten beruf gearbeitet (visuelles merchandising im einzelhandel = 10 h tag, viel tragen, den ganzen tag auf den beinen, laden umbauen ...)bin gelernte werbekauffrau und hoffe auf einen job mit dem ich in zukunft meine krankheit vereinbaren kann. das blöde ist ja, dass man sich in einer zeit in der es einem wirklich schlecht geht, sich auch nicht bewerben kann, sodass man den weg zum arbeitsamt vermeidet.

    uns muss man wohl am wenigsten sagen, die hoffnung nicht zu verlieren ... und aus diesem grund sage ich nochmal danke und wünsche dir das beste!

    lg,

    dajana:)
     
  4. silke 1

    silke 1 silke

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    dajana ich kann dich voll verstehen.Ich bin 39 Jahre und wahr damals 36.Man muss erst aus den Loch wieder raus kommen in den man steckt und das ist manchmal nicht einfach.Ich hatte da auch meine Zeiten drinnen wo ich lieber den Kopf in den Sand gesteckt hätte.Aber das geht schon,weil die wollen ja das du arbeitest,also werden sie schon versuchen dich irgend wie in das Arbeitsleben wieder rein zu bekommen.Du darst blos die Hoffnung nicht aufgeben,weil es geht weiter.Mach dir Gedanken was du jetzt beruflich tun möchtest und was du auch auf längere Zeit körperlich schaffst.Las dir Zeit das braucht eine Weile.Wenn ich dir da einen Tipp geben kann,suche mal unter Lehrstellen und Alternativen was dir gefallen könnte und wo du dich auch wohl fühlen würdest.Es kann ja auch an deinen Beruf angelehnt sein,aber es sollte Spaß machen.Ein klares Ziel ist halt wichtig und dann kannst du auch deinen Weg suchen.Ich wünsche dir viel Glück dabei.


    LG Silke