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Warum?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von smilyed, 5. Januar 2010.

  1. smilyed

    smilyed Mama hoch 3

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    Hallo, bitte nennt mir Gründe, warum ich eine Diagnose stellen lassen sollte. Ich hatte vor ca. einem Jahr einen (und meinen ersten) deutlich erkennbaren Schub. Nehme seit dem Meloxicam 15mg Panthozol & schon seit Jahren L-Thyroxin 175. Bin nicht schmerzfrei, aber komme so damit klar. Wenns ernst wird nehme ich bei Bedarf 35 Tropfen Novaminsulvon.
    Hab keine Lust auf Ärzte, die einem entweder erst gar nicht glauben und oder einen wie einen Simulanten behandeln...etc.
    Hab da auch schon jede Menge Erfahrung ;o)
    Warum, oder wie seht ihr das?
    Im Vorfeld schonmal DANKE :top:
    Es tut gut hier immer wieder Antworten zu bekommen, oder zumindest Hilfen.
    Und zum Schluss noch allen ein gesegnetes neues Jahr :a_smil08:
     
  2. Gitta

    Gitta Aktives Mitglied

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    Ist die Frage ernst gemeint?:eek:
     
  3. Benjamin

    Benjamin Neues Mitglied

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    ohne richtige diagnose keine richtige behandlung ??????????
    denk mal nach !!!!!!!!!!!! :uhoh:
     
  4. kukana

    kukana Moderatorin

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    Warum? Weil eine unbehandelte rheumatische Erkrankung sogar auf lange Sicht tödlich verlaufen kann? Oder wenn nicht, dann ernsthafte langfrostige Probleme an Gelenken und Organen nach sich ziehen kann. Und die Medikamente die du nimmst sind ohne richtige Diagnose auch nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, keine Wirkung ohne Nebenwirkung.

    Sieh auch mal den Beitrag über Eva im Forum *In Gedenken*

    Gruß Kuki
     
  5. pinguin74

    pinguin74 Neues Mitglied

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    ich kann die Gedanken von smilyed durchaus nachvollziehen. Wenn man hier im Forum verschiedene Beiträge in verschiedenen Threads liest bekommt man nicht das Gefühl dass eine wirksame Rheumabehandlung überhaupt möglich ist. Allenfalls verschaffen die Medikamente, die alle auf eine dauerhafte Einnahme angelegt sind, für einen begrenzten Zeitraum Linderung. Heilung kann mit Rheuma sowieso keiner erwarten. Und des weiteren kommen, zumindest scheint es so, mit der Dauer der Erkrankung noch weitere Krankeiten hinzu. Die wenigsten Ärzte geben dies zu, aber viele Folgekrankheiten werden auch von den Medikamenten verursacht bzw. begünstigt.

    So unrecht hast du wirklich nicht smilyed, vielleicht ist es wirklich besser du belässt es dabei. Der Arzt wird dir mit ziemlicher Sicherheit mehrere Medikamente verschreiben die du ab diesem Zeitpunkt täglich auf unbestimmteZeit nehmen sollst. Und das ohne dass eine Heilung in Aussicht steht.

    Ich bin einen ähnlichen Weg gegangen, habe nach einigen Monaten alle Rheuma Medikamente abgesetzt und bin zur Heilpraktikerin gegangen. Mir geht es jetzt wesentlich besser als jemals zuvor mit den Medikamenten. Es git auch Tage da geht es mir auch schlechter, aber ich nehme dann, und nur dann ein homöopatisches Mittel. Sollte man zumindest mal drüber nachdenken.

    grüße

    pinguin
     
  6. neele

    neele Mitglied

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    1. Wegen deinen Kindern :top::top:
    2. Diagnose :top::top:
    3. Viele von uns suchen heute noch nach einen kompetenten Arzt :uhoh::uhoh:
    4. Der nächste Schub kann viel viel schlimmer sein :sniff::sniff::sniff:

    Liebe Smmilyed,
    ich wünsche dir das du die richtige Entscheidung triffst!!!!!!!!!!
    Liebe Grüße Birgit
     
  7. Ducky

    Ducky Guest

    @pinguin, über natur und chemie wird in deinem anderen beitrag genau über die beiden wege diskutiert.

    denke die user, die glück haben und ihre behandlung recht gut verläuft egal ob chemie oder natur, schreiben meist gar nicht

    man schreibt erst wenn man probleme hat--meistens zumindest

    und auch ein heilpraktiker kann das rheuma nicht heilen..nur erhält man da keine mittel, die die langfristigen folgen--je nahcdem welche diagnose und wie der verlauf ist-- beeinflussen


    @smilyed
    hm, warum eine diagnose..muss jeder für sich selber wissen--aber ich möchte wissen was ich habe und was ich dagegen machen kann..
    du schreibst du bekommst auch L-Thyroxin, also kann das ganze theiirretisch auch als "nebenwirkung" deiner schiilddrüsenerkrankung kommen und die diagnose wäre dann gar nicht rheuma, im engeren sonne...
     
  8. DarkMoon

    DarkMoon Neues Mitglied

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    Hallo pinguin74,
    ich weiß was du meinst aber glaubst du wirklich dass es auf Dauer der richtig Weg ist? Ich weiß es gibt viele User die viel positives sagen zu einer Homoäpathischen Behandlung habes selbst auch versucht ohne Erfolg. Und ich glaub ohne die Medis würde es mir noch schlechter gehen. Da nehme ich die Nebenwirkungen gerne entgehen. Von meinem lten Physiotherapeuten habe ich gesagt bekommen, dass ich ein guter Rollstuhl Patient wäre. Und ich werde alles möglich tun, dass dies nicht in den nächsten 5-10Jahren passiert.

    Liebe Grüße Chrissie.

    P.S.: Fühlt euch nicht persönlich angegriffen, es ist meine Meinung.
    Bye und gute Nacht.
     
  9. pinguin74

    pinguin74 Neues Mitglied

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    @DarkMoon

    ich weiß nicht, ist es auf Dauer der richtige Weg sich jahrelang mit allen möglichen Medikamenten vollzustopfen?



    grüße

    pinguin
     
  10. kukana

    kukana Moderatorin

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    @pinguin und andere

    Das Thema ist nicht ob sich jemand mit Medikamenten behandelt oder mit Homöopathie oder sonstigen Alternativen.

    Der Titel fragt "Warum?"

    Gibt es einen Grund warum ein Mensch sich eine Diagnose stellen und behandeln lassen sollte?
    Gibt es einen Grund warum man lieber evtl. folgende Schäden in Kauf nehmen möchte?
    Gibt es einen Grund "ja" zu sagen für eine Behandlung.

    Also bitte nicht ein anderes Thema hierherholen und zusätzlich diskutieren.

    Kukana
     
  11. Neli

    Neli Optimistin

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    Hallo smyled,

    nachdem ich fünf Jahre lang mit Schmerzen herumgelaufen bin und keiner mich ernst genommen hat,
    wurde mir endlich eine Diagnose gestellt, und das war 1991, also vor fast 19 Jahren.
    Ich bin dankbar dafür, dass ich zuerst mit Goldspritzen,
    und heute mit Mtx und Arava behandelt werde.

    Mir geht es sehr, sehr gut, und das trotz meiner verschiedenen zusätzlichen Erkrankungen.
    Ich bin inzwischen 73 Jahre alt.

    Ich möchte mal sagen, dass ich bisher durch die Medikamente keinerlei Nebenwirkungen hatte.

    Das gibt es also auch.

    Ich bin sowieso der Meinung, dass hier meistens Leute schreiben, denen es schlecht geht und die, denen es dank der Rheumabehandlung gut geht, dann einfach wegbleiben.

    Manchmal kann einem wirklich angst und bange werden, wenn man die vielen negativen Beiträge hier sieht.

    Ich habe hier schon viele User kennengelernt, die sich weigerten, eine Behandlung durchzuführen, und denen es heute sehr, sehr schlecht geht.

    Hinzu kommt noch, dass eine frühe Behandlung sehr wichtig ist,
    je früher, desdo besser, um einen guten Erfolg zu haben.

    Das wollte ich Dir nur mal eindringlich sagen.

    Viele liebe Grüße
    Neli
     
  12. saurier

    saurier Bekanntes Mitglied

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    an einem fluss
    warum

    hallo smilyed,

    die spannende antwort:
    wenn du gar nicht weisst was du hast.ohne diagnose gehts ja nicht ;)wo bekommst du dann deine medi's her?

    weil"selbstbehandeln" zwar vor wenigen vielen jahren in war, es aber auch noch keine so gut entwickelte medizin gab. weder die für die"Diagnosen" noch die für die "Medikamente", lebten die menschen aber auch viel kürzer.

    wenn dir dein glaube dabei weiter hilft, dann ist das legitim, schließlich gibt es studien(doppelbllindstudien)in der am-forschung.wo eine hälfte das medi bekommt und die andere hälfte bekommt einfach mal nen placebo. die ergebnisse sind immer wieder erstaunlich, es gibt probanden da gehen die schmerzen auch mit ohne medikamnt weg.

    Es muss jeder für sich selbst entscheiden welchen weg der medizin er beschreitet oder auch nicht. ich jedenfalls bekomme medikamente, muss aber gewisse diagnostik über mich ergehen lassen, weil mein doc keine medis ohne sich sachkundig zu machen verschreibt.

    lg sauri, der liebe heute traurige dino
    [​IMG]


     
  13. smilyed

    smilyed Mama hoch 3

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    Vielen Dank für eure Antworten.
    Es tut mir gut zu lesen,
    dass die Meinungen auch hier so auseinander gehen,
    wie teilweise in meinem Kopf.
    Ich habe schon einige pro und contra-Listen geführt und komme nicht wirklich zu einer Entscheidung.
    Aber trotzdem Danke für alle eure Beiträge.

    Ach ja, die Frage ist ernst gemeint!!!
     
  14. Tiramisusi

    Tiramisusi chaos-queen

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    Hallo smilyed,

    tja, gute Frage..... Ich denke, Du bist schon oft von Ärzten frustriert worden (manche gehören aber auch auf den Mond geschossen) und hast jetzt einfach keine Lust mehr. Verständlich.

    Aber:
    Wenn Du eine Diagnose hast, kannst Du Dich besser informieren, was Dir gut tut und was nicht (Kälte/Wärme, Bewegung/Ruhe), Du kannst Deinen Lebenstil in diese Richtung beeinflussen.

    Sollte mal das Thema Rente oder so aufkommen, dann ist eine ärztliche(!!!!) Dokumentation wichtig!

    Die Nebenwirkungen der Medis, die Du nimmst, sollten überwacht werden (Magen, Leber, Niere!).

    Ich war einige Zeit nicht im Forum, deswegen meine Frage: welche Beschwerden hast Du? Welche Verdachtsdiagnosen?

    Liebe Grüße
     
  15. Colana

    Colana Musikus

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    Hallo Smilyed,

    nun musste ich doch glatt erst mal schaun, was Du überhaupt für eine Diagnose erhalten hast:

    seronegative rheumatoide Arthritis - ist das korrekt?

    Desweiteren hast Du auch Probleme mit der Schilddrüse, wenn ich es anhand Deiner Medikamentenangabe richtig gesehen habe... Wenn die nicht richtig eingestellt ist, kann die auch verantwortlich für Gelenk- und Muskelschmerzen sowie - beschwerden sein... daher meine Frage an Dich:

    Ist sie richtig eingestellt?

    Zum anderen zu Deiner Frage:

    Nein - Du musst Dich nicht damit abfinden,

    d. h. aber: kämpfen...

    Ich lege Dir mal die Tipps für Neugierige an Herz. Darin sind einige Hinweise enthalten, wie wir was machen können, worauf wir achten können, so ein kleiner roter Faden halt... Vielleicht hilft der Dir ja schon mal weiter.

    Viele müssen weiterkämpfen, weil sie mit einer Diagnose "abgespeist" ( so fühlt es sich für viele zumindest an) worden sind, wo ihr Bauchgefühl sagt, nein, das ist etwas anderes. Da ist es mir nicht anders gegangen - ich habe "nur" 2 Jahre lang gegen die Ausschluss-Diagnose Fibromyalgie gekämpft und auch recht bekommen.

    Hast Du mal Cortison ausprobiert? Wenn ja, warst Du schmerzfrei? Wenn ja, dann ist irgendwo in Deinem Körper eine Entzündung, die es aufzuspüren gilt und das kann in eine Sysiphus-Arbeit enden, worauf viele Ärzte keine Zeit und kein Geld mehr haben.

    Ich wünsche Dir viel Kraft, Energie und eine gute Portion Nerven für Deinen Diagnoseweg
     
  16. Gabi Kemnitz

    Gabi Kemnitz Neues Mitglied

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    Bingen
    weil ich möglichst lange ein selbst bestimmtes Leben führen möchte

    weil ich möglichst lange nicht auf den Rollstuhl angewiesen sein möchte

    weil ich möglichst lange mit funktionierenden Organen leben und mich am Leben freuen möchte

    weil ich den Verlauf dieser unheilbaren Erkrankungen so lange wie möglich positiv beeinflussen möchte

    weil die Nebenwirkungen in aller Regel weit weniger schlimm sind als das was recht oft passiert wenn man sich nicht adäquat behandeln lässt. Rollstuhl und Hilfe beim täglichen Leben sind da die geringsten Dinge.

    Ich habe über MTX, Arava, Sulfasalazin und zuletzt etwas mehr als 2 Jahre Humira immer wieder das Pech, dass mein Organismus sich an da Medikament "gewöhnt" und dieses dann nicht mehr funktioniert.
    Seit November spritze ich nun Simponi. Eine Spritze kostet knapp 2.000 Euro, die Nebenwirkung sind für 4 - 5 Tage nicht die reine Freude, aber ansonsten geht es mir endlich wieder besser. Ich kann wieder besser laufen, bin wieder belastbarer und an einzelnen Stellen lassen sogar die Schmerzen nach.
    Wir haben ja überhaupt nur eine Chance wenn unser Immunsystem ordentlich platt gemacht, also geschwächt wird damit es mit dem Unsinn aufhört Gelenke, Sehnen, Knochen, Organe usw. als Feind anzusehen und zu zerstören.

    Bitte denke nicht zu lange nach und fange mit einer vernünftigen unter Umständen sogar lebensrettenden Behandlung an.
    Gabi (bibi ro-lerin seit 2003)
     
  17. padost

    padost Neues Mitglied

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    Hi, ich denke dir geht es noch verhältnismäßig gut mit deiner Erkrankung. Falls du aber abrutschst wirst du froh sein, dass es mittlerweile gute medikamentöse Hilfe gibt. Die Erkrankung kann auch weiterschreiten, ohne das du es gleich merkst.
    Vielleicht reicht deine jetzige Behandlung für dich auch aus, ganz ohne Medis bist du ja nicht, aber ich würde den Krankheitsverlauf immer im Auge behalten und vom Arzt kontrollieren lassen.

    Grüße
    Padost
     
  18. smilyed

    smilyed Mama hoch 3

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    Nochmals DANKE!
    Ja, ich bin in ärtzlicher Behandlung.Da bekomme ich ja auch die Medis her.Mein Doc kennt mich sehr gut und ich vertraue ihm.So habe ich ihn aber auch wissen lassen, dass ich nicht bereit bin weiter diagnostizieren zu lassen.Und aus welchem Grund.Nämlich:
    Wenn ich zurückblicke habe ich diese Schmerzen, wenn anfänglich auch nicht so dramatisch, seit ca.8-9 Jahren.Zumindest, dass sie symetrisch sind. Vorher hatte ich Probleme im linken Arm.Tennisellenbogen, der ca 5 Jahre mit allem möglichen behandelt wurde, welches aber entweder gar nicht half, oder die Sache verschlimmerte. Abgespeißt wurde ich oftmals als simulantin, frei nach dem Motto: Das bilden Sie sich nur ein. Dann erstmalig Schmerzen li+re Knie.Nach dem mich ein Orthopäde mit Spritzen behandelte, die mir nicht halfen, weil reines Kochsalz darin enthalten war und er meinte ich würde eh nur simulieren, ich habe gar nichts an meinen Knieen und bilde mir das alles nur ein.SUUUUPER:mad: also suchte ich mir schnellstmöglich einen neuen Arzt und dieser opperierte mich erfolgreich am re Knie.Erfolgreich deshalb, weil ich was eingeklemmt hatte , welches einen akuten Schmerz verursachte und man dieses entfernen konnte. Die Schmerzen in beiden Knien blieben aber.
    Mit der Zeit bekam ich eine schwere Depression und wer die hatte und hat sich behandeln lassen( auch dies tat ich), weiß selber, dass spätestens jetzt ein dicker roter Stempel auf einem klebt, wenn man mit irgendeinem Wehwehchen zu einem Doc kommt.
    Die ist doch psychosomatisch gestört, also ein hoffnungsloser Fall.Die Schmerzen bildet die sich auch bestimmt nur ein, soll die mal ne Therapie machen....
    Danke! ich habe Therapien gemacht. Sogar erfolgreich. ich habe keine Depression mehr. Ich glaubte nicht dass diese heilbar ist und muss gestehen, ich habe mich geirrt. Sie ist weg. Ich habe keine Depression mehr.
    Was das für ein Glück ist, kann sich keiner Vorstellen, aber dass ist ein anderes Thema.
    Psyche hin, Psyche her, ja, die Psyche spielt immer ein Stück mit.
    Aber ich bin tierisch genervt davon, immer gleich alles an ihr festmachen zu wollen.
    Wißt ihr, spätestens, wenn man zu dritt bei einer Ultraschalluntersuchung und akuten Koliken Gallensteine auf dem Bildschirm erkannt hat und einem der Cheffarzt am NÄCHSTEN Tag sagt, sie haben nichts und da sind auch keine Steine, spätestens dann, fängt man an zu glauben man sei verrückt.
    Die Koliken kamen wieder und die Steine wurden entfernt.
    Versteht ihr jetzt WARUM ich keine Lust mehr habe.
    Ja, ich denke wirklich es geht vielen hier schlechter als mir momentan.
    Ich bin hin und hergerissen, weil man so früh wie möglich behandeln sollte. Das leuchtet mir ja auch ein. Ich habe bis jetzt so viele Kämpfe gekämpft und bin einfach mal müde.
    Ihr Lieben netten Menschen, Danke, ihr tut mir gut!!!
     
  19. roco

    roco Guest

    weiter diagnostizieren? ich sage ja und auch warum...jahrelang wurde ich wie eine simulantin behandelt, nämlich garnicht. jahrelang wurde von depressionen geredet. die hatte und habe ich (chronisch). jahrelang wurde mir fibro bescheinigt, die ja "sehr schlecht bis garnicht zu behandeln ist"

    jahrelang habe ich auf eigene faust schmerzmedikamente (ibuprofen bis zu 1800mg am tag, titratta usw.) geschluckt um auszuhalten, was nach den ärzten garnicht da war. jetzt habe ich diagnosen (siehe meine vita) und KANN die medikamente, die ich jetzt verschrieben bekomme, nicht mehr nehmen, weil mein magen kaputt ist... jetzt stehe ich da, obwohl ich mich weiter diagnostizieren liess, obwohl man mit den augen rollte, wenn ich die praxis betrat.

    und du willst nicht? was? ne diagnose? sorry... kann ich nicht verstehen... aber jeder muss selber wissen, was er tut... ich kanns nicht verstehen...

    lg rocofra
     
  20. Melanie_1972

    Melanie_1972 Neues Mitglied

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    Ich auch nicht, denn wenn ich keine Diagnose gehabt hätte, hätte ich zweimal fast das zeitliche gesegenet. Wäre die Grunddiagnose nicht klar gewesen, dann wäre sicher viel später auch dementsprechend reagiert worden.

    Ein Fall, der fast schief ging. Hausarzt im Urlaub, super Mann. Starke Bauchschmerzen, kaum vor Schmerzen Luft bekommen. Am WE dann so schlimm, dass ich zum Notdienst ging. Diagnose, Magen. Tabletten. Null Wirkung. Weiter starke Schmerzen, wieder hin, da HA immer noch im Urlaub. Sollte warten, bis HA wieder da ist. Ne, dachte ich, ab zur Rheumaambulanz, war ich voher schon mal dort, erzählt, da der Arzt wußte, dass ich einen Morbus Crohn habe, hat er wohl geschaltet. Blut abgenommen, 2 Stunden später mich zu hause angerufen.

    Sofort ins KH. Ihr Zustand ist Lebensbedrohlich!. Akute Bauchspeicheldrüsenentzündung. Super!!!!

    Hätte ich gewartet, wäre ich tot gewesen, oder Diabetiker.

    Sicher hat der Vertretungsarzt Mist gebaut, zudem ich ihm gesagt habe, dass ich einen Crohn habe. Aber ich mache dann weiter, denn nichts kommt von nichts!