1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Warum nur ich???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Honiggesicht, 2. November 2011.

  1. Honiggesicht

    Honiggesicht Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2011
    Beiträge:
    63
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Leute,
    ich kann oft nicht einschlafen, weil ich mir dann immer denke "Warum nur ich ?".:(:vb_confused: Ich wollte fragen geht es nur mir so oder euch auch. Und habt ihr Tipps wie man das beenden kann also die Gedanken, denn eigentlich kann man ja nicht beeinflussen was man hat.

    Ich würd mich für Antworten bedanken
    LG Honiggesicht
     
  2. Madita

    Madita Giraffenfan

    Registriert seit:
    1. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.358
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Niedersachsen
    Hallo Honiggesicht !

    Kann Dich verstehen, denn es ist schwierig für manch einen die Krankheit an zu nehmen. Anderen Leuten mit anderen Krankheiten geht es auch so und erst heute abend hab ich mit einer älteren Dame darüber gesprochen. Auch wenn es einem bescheiden geht, sollte man jeden Tag dankbar sein, dass man noch da ist. Ich verfahre auch so. Habe meinen "Untermieter" auch angenommen und lebe ja nun schon ne ganze Weile damit. Ich warte nicht auf die Zipperlein, sondern mache das was ich kann. Wenn es nicht mehr geht und die Kraft nicht mehr reicht, dann höre ich auf.
    Wünsche Dir viel Kraft Deinen "Untermieter" an zu nehmen :top:

    Grüße Dich ganz herzlich
     
  3. desdemona

    desdemona Neues Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juli 2011
    Beiträge:
    54
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Österreich
    Liebes Honiggesicht,

    ich kenne zwar deine Krankengeschichte zwar nicht, aber ja natürlich, dass wird sich immer jeder mal denken.

    Und es gibt auch bei mir Zeiten wo ich mir denke, wieso ich, wieso wieso wieso. Aber man kann es nicht ändern, sondern nur das beste draus machen.

    Bin grad in der Austestphase, welche Medikation bei mir anschlägt. Es gibt Tage da gehts mir relativ gut, und dann wieder wo alles mit voller Härte zuschlägt.

    Ich dachte nie, dass mir so etwas passieren könnte, dass es überhaupt soviele "junge" Leute mit Rheuma gibt, wie Rheuma überhaupt wirkt uvm. Man stösst des öfteren auf Unverständnis. (na da muss man doch was machen können) und und.. Ich nehme zur Zeit Enbrel und noch paar andere, und bin teilweise tagelang ausser Gefecht gesetzt, habe aber Vollzeitberuf, Kind, Mann, Hund Haus :) .. Und ja es wird mir öfters zuviel, weil ich auch keine bin, die die Aussenwelt einbezieht, sondern wirklich sehr für mich "leide", nach aussen hin stark. Meine Familie weiß Bescheid, wie es mir geht, und untertstützt mich. Aber es ist sehr oft nicht leicht.

    Ich wünsche dir, dass die Wieso ich Tage nicht überhand nehmen. Und du trotzdem dein Leben annehmen und geniessen kannst.

    Alles Gute
     
  4. sternchen21

    sternchen21 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2011
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Honiggesicht,

    ich kann dich gut verstehen. Ich hab das auch oft gedacht und frage mich immer noch ab und zu. Aber ich denke man sollte das beste aus der Situation machen und die Tage an denen es einem gut geht geniesen. Und wenn nicht kann man das auch nicht ändern. Ich versuche nicht mehr darüber nachzudenken, warum ich diese Krankheit bekommen habe.
    Im Moment geht es mir gut aber das war nicht immer so.
    Ich habe gelernt mich über kleine dinge zu freuen und dadurch geht es mir zum Teil sogar besser als vor meiner Erkrankung auch wenn da immer so ein paar kleine Zipperlein sind die mich daran erinnern.

    Ich hoffe dass es dir auch bald so gehen wird. Dann lässt auch die Frage nach dem "Warum?" nach.
    Liebe Grüße
    Sternchen
     
  5. Kecky

    Kecky Mitglied

    Registriert seit:
    19. Februar 2010
    Beiträge:
    477
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    An der Oder
    Gesetz des Glücks

    Wenn du etwas magst, genieße es
    wenn du etwas nicht magst, vermeide es.

    Wenn du etwas nicht magst
    und nicht vermieden kannst, ändere es.

    Wenn du etwas nicht magst
    und nicht vermeiden
    und nicht ändern kannst,
    akzeptiere es

    und ändere deine Sicht auf die Angelegenheit.

    Wenn du es nicht akzeptierst,bliebst du unglücklich.

    Lg Kecky
    ;)

     
  6. inged

    inged Neues Mitglied

    Registriert seit:
    6. Juli 2010
    Beiträge:
    535
    Zustimmungen:
    0
    das ist ein halber Leitsatz beim Yoga: Wenn du etwas was du nicht magst, nicht verändern oder abstellen kannst, akzeptiere es und warte auf die Gelegenheit, wenn man es ändern oder abstellen kann.
     
  7. enya

    enya Mitglied

    Registriert seit:
    14. August 2010
    Beiträge:
    412
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Nähe Hamburg
    Hallo Honiggesicht,

    ich kann deinen Gedanken sehr gut nachvollziehen, denn wer möchte schon gerne krank sein. Aber um so besser, dass du hier bist. Denn viele Menschen mit chronischen Erkrankungen haben das Gefühl, mit der Erkrankung allein zu sein. Es gibt im persönlichen Umfeld auch selten Menschen mit der gleichen Erkrankung. Und die meisten Menschen sprechen auch nicht darüber. Doch wenn man weiß, dass es Gleichgesinnte gibt, mit denen man Kontakte aufbaut, dann kann ein Gefühl von "Wir schaffen das" entstehen. Und vielleicht kannst du dieses Gefühl hier im Forum entwickeln, indem du gute Tipps mit anderen Usern austauschst. Denn dann stellt sich nicht mehr die Frage "Warum ich?", sondern vielmehr die Frage "Was kann ich meinem Körper und meiner Seele Gutes tun, damit es mir besser geht?" Manchmal hilft schon ein gemütliches Stündchen auf dem Sofa mit einer heißen Schokolade. Manchmal aber auch ein weiterer Arztbesuch oder ein gutes Gespräch mit einem Freund oder einem Psychologen.
    Die Krankheitsbewältigung ist ein Prozess, der dich immer begleiten wird. Du wirst gute und schwierige Phasen haben. Und wenn man sich schon von vornherein auf die Phasen einstellt, ist es leichter, auch die schweren Phasen anzunehmen. Wenn du eine gute und nahezu schmerzfreie Phase hast, dann genieße diese in vollen Zügen und verinnerliche das Gefühl der Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Und wenn dann wieder eine schlechte Phase kommt, dann versuche dir das Gefühl der Unbeschwertheit in Erinnerung zu rufen. Versuche dich zu erinnern, was dir in der schmerzfreien Phase gut getan hat. Und versuche trotz Schmerzen etwas zu finden, was dir auch in der schwierigen Phase Spaß macht.
    Und noch ein letzter Gedanke, der mir am meisten hilft: Ich mache mir die Körperteile bewusst, die an mir gesund sind: Ich kann unbeschwert atmen und lachen. Mein Herz ist kräftig, und meine lebenswichtigen Organe sind gesund. Und: ich habe zwar Rheuma, aber immerhin keinen Krebs, keine Diabetis, keine Migräne, keine..., es könnte also schlimmer sein, ist es aber nicht!

    Da ich mich im letzten halben Jahr selbst mit der Krankheitsbewältigung sehr intensiv auseinander gesetzt habe, habe ich ein paar Berichte zu dem Thema geschrieben. Wenn du Lust hast, schaue sie dir mal an. Vielleicht ist ein hilfreicher Gedanke für dich dabei:

    http://photo-lebnis.jimdo.com/lebens-lauf/

    Ganz liebe Grüße :)
    Enya
     
  8. Honiggesicht

    Honiggesicht Neues Mitglied

    Registriert seit:
    2. November 2011
    Beiträge:
    63
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Hamburg
    Hallo Leute,
    ihr alle habt mir mit euren Beiträgen geholfen. Mit dem leichten mitgefühl, aber auch sehr mit eurten Radschlägen ich werde sie mir sehr zu Herzen nehmen und mal Swchauemn vielleicht helfen sie ja!!!!
    DANKE!!!!!!!!!!!!
    LG Honiggesicht