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warum glaub keiner einem was ???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Muckimaus79, 4. März 2005.

  1. Muckimaus79

    Muckimaus79 Registrierter Benutzer

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    hallo ihr lieben,

    ich war gestern bei meiner hausärztin und sie verschrieb mir novalgintropfen gegen die schmerzen, da mein orthopäde nicht da war, leider halfen sie nicht. da meine nacht bescheiden war, hab ich heut früh meinen rheumatologen angerufen das ich arge schmerzen in den gelenken habe und die tropefen nichts halfen und er meinte nur das ich zur hausärtin nochmal gehen soll uns sie ihn anrufen soll. gesagt, getan...sie rief den arzt an ohne mein beisein, nach ein paar minuten sagte sie zu mir ich soll ihnen nichts mehr aufschreiben, wenn es eine entzündung im körper geben sollte dann müssten die tropfen helfen und da sie ja nicht anschlagen..blablabla....!!!! ich könnte kotzen, sorry für das wort!!!
    der rheumatologe ist ein anderer den ich zuvor hatte da die andere keine termin vor juli hätte und dann bin ich halt zu ihm gegangen er war auch super nett und verständnissvoll, aber seit heute denke ich das er das nicht ist. im telefongespräch mit meiner ärzte hat er nur noch gesagt das ich zu meiner neurologin gehen soll, da es psychisch bedingt wäre! hallo???? nur weil ich eine angststörung habe (agoraphobie) schiebt er es einfach darauf der macht sich das leicht, aber die weiteren untersuchen soll ich noch machen blut/urin/sonograph und durch die röhre. meine störung hab ich erst seit oktober 2003 und meine körperlichen schmerzen hab ich seit meinem 13. lebensjahr, ich bin 25 jahre alt. das kenne ich zu genüge wenn die ärzte am ende ihres lateins sind dann schicken sie einen wieder weg, sie haben nichts, keine rheumapaktoren im blut festellbar, aber chronische schleimbeutelentzündung das wissen sie. aber wie gesagt ich hab ja angeblich nichts nur was mit dem kopf! ich könnte heulen vor wut, wie kann ein arzt sich so ein urteil bilden obwohl er mich nur ein mal gesehen hat...bevor ich zur hausärztin ging hab ich ja noch mit dem rheumatologen telefoniert und er meinte ich bräuchte eine kortisonbehandlung und das ende vom lied ist ich habe nichts bekommen. ich fühl mich total verars...und hintergangen, ich habe starke schmerzen und ich habe nichts um sie zu lindern.



    muckimaus
     
  2. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    ja, muckimaus,

    manchmal ist es wirklich schlimm! manchmal wünscht man sich
    von herzen, dass die damen und herren der allwissenden ärzteschaft
    allesamt, durch die bank weg, mal 1 woche mit ordentlichen schmerzen
    rumlaufen müssten. nicht wahr?

    ich hatte dir ja schon unter deiner vorstellung geschrieben und wiederhole
    einen teil hier nochmal:

    ich hoffe für dich, dass man bei deiner szinti (das meinst du wohl)
    herausfindet, was mit dir los ist, und du einen schritt weiterkommst.

    evtl, dann eine basis-medi einstellung, die dir sicher helfen wird,
    vorausgesetzt, es ist (entzündliches) rheuma.

    du könntest zunächst in die apotheke gehen, deine beschwerden schildern
    und dir ein anderes schmerzmittel besorgen. denn novalgin hilft bei dir
    nicht. ansonsten, wenn du psychisch dazu in der lage bist, geh zurück zu
    deiner ha, und geh nicht wieder weg ohne ein vernünftiges anderes schmerzmittel.

    alles gute:)
    marie
     
  3. Verena64

    Verena64 Guest

    hallo

    oja,das kenne ich.15 jahre haben die götter in weiß behauptet ich bräuchte einen psychiater.dann bin ich nach ungarn gefahren für ein kernspin vom rücken, denn das wurde mir hier in deutschland von den doks verweigert.....und......... ich bekam gleich mehrere diagnosen----> mischkollagenose und multiple sklerose.ich wieder zurück in deutschland,sofort zum dok.da sagte dieser sch.... doch: "Tja,wenn man sich lange gnug auf eine krankheit konzentriert,dann kiegt man sie auch"
    HALLO!!!!!!
    ich habe im laufe der jahre gelernt die ärzte zu wechseln wie meine unterwäsche.
    novalgin wirkt bei einigen schmerzen einfach nicht.es blockt zwar die schmerzrezeptoren im zentralen nervensystem,aber.....das hilft eigentlich nur bei nervenschmerzen und nicht unbedingt bei gelenkschmerzen.
    du bräuchtest z.b. kortison und diclo.
    geh zum orthopäden.wenn deiner nicht da ist,hat der bestimmt ne vertretung. und den hausarzt,sowie den rheumadok........den würde ich in den wind schießen und woanders nochmal neu starten.

    alles liebe für dich
    verena
     
  4. Gonzo

    Gonzo Guest

    Hallo Muckimaus,

    tjaja, die lieben Herren Doktoren.
    Auch ich kann ein Lied davon singen... Nach meinen beiden LWS-Versteifungen in den Jahren 1997+2001 haben sich nun vor zwei Jahren Schmerzen in den ISG-Gelenken, in der Schulter, dem Knie, der Achillessehne und der Ferse eingestellt. Die Schmerzen sind so stark, daß ich seit einem Jahr Morphium nehme und die Rente beantragen mußte.

    Kein Arzt will sich auf eine Diagnose festlegen, weil die Laborergebnisse nicht eindeutig sind. Alles deutet auf Morbus Bechterew hin, aber.....

    "Ja, Frau ..., die Befunde der Szinti, des MRT sind ja schon aussagekräftig und passen ja auch zu Ihrem Schmerzbild... aber im Blut ist nichts zu finden...."

    So oft habe ich diesen Satz gehört und der führte in meiner Rentenangelegenheit nun dazu, daß ich eine psychosomatische Reha machen muß, weil einer dieser sch... Gutachter der Meinung ist, daß ich einen >"nicht bearbeiteten konflikt"< in mir trage. 20 Minuten war ich bei ihm, keine körperliche Untersuchung!!

    Wie Du siehst, Du stehst mit Deinen Empfindungen und Erfahrungen nicht alleine da...
    Ich kann Dir nur den Rat geben, weiter am Ball zu bleiben, die Suche und die Hoffnung auf den! richtigen Arzt, der Dir helfen wird, nicht aufzugeben.
    Ich tue dies auch nicht, so schwer es auch immer wieder fällt, alles zu erzählen und sich untersuchen zu lassen.

    Ich wünsche Dir alles Liebe und viel Kraft!!!

    Gonzo



     
  5. level42

    level42 Neues Mitglied

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    Glaubhaftigkeit und Vertrauen

    Hallo Muckimaus,

    ersteinmal wünsche ich Dir viel Kraft diese Schmerzen zu überstehen und das Du schnell Hilfe findest.

    Ich hab auch so meine Erfahrungen gemacht. Allerdings etwas anders. Bei mir ist der Rheumafaktor eindeutig im Blut nachweisbar. Ich hatte vor 1 1/4 Jahren im Knie Schmerzen. Mein HA und ein Orthopäte haben das ganz einfach aufs Rheuma geschoben, obwohl ich ganz klar gesagt habe, dass das keine Rheumaschmerzen sind. Als es dann nicht mehr auszuhalten war, bin ich ins Krankenhaus. Dort wurde dann festgestellt, dass mein Innenmeniskus gerissen ist. Ich habe nichts vom Rheuma erwähnt. Als die Diagnose feststand habe ich mein bezüglich meines Rheumas geoutet. Du glaubst nicht was ich mir für Sprüche von den Ärzten anhören hab müssen, was mir einfiele das zu verheimlichen.
    Ich denke das einem nicht geglaubt wird, weil es dann Arbeit macht der Sache auf den Grund zu gehen. Es ist ja auch einfach dieses, jenes oder welches auf eine Vorerkrankung zu schieben.

    Wozu studieren die eigendlich?

    Alles Gute und viele Grüße
    level42