1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Wann gibt man Biologika?

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von faxe, 30. Oktober 2011.

  1. faxe

    faxe Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2011
    Beiträge:
    37
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Südhessen
    Mir (atypische rheumatoide Arthritis; hauptsächlich die Ellenbogen sind betroffen) geht es seit einer geraumen Zeit (ca. 3 Wochen) nicht gut:

    - nehme MTX (15mg) und Quensyl
    - habe einen Versuch mit Sulfasalazin (-> nicht vertragen) schon hinter mir
    - Rheumatologin hat in der Zeit schon zwei Mal eine Erhöhung der Prednisolon-Dosis vorgeschlagen, erst auf 15mg, dann auf 25mg (was zwar etwas hilft, dann aber dann wieder reduziert werden sollte -> wieder Schmerzen)
    - habe massive Schmerzen in den Ellenbogen; Celebrex hilft kaum weiter

    Bei mir kommt hinzu, daß ich mich arbeitstechnisch seit einem Monat in Probezeit befinde, die noch 5 Monate anhält, einhergehend:
    - muß ich bei der Arbeit topfit sein: Initiative zeigen, Überstunden machen, etc.
    - kann mir keine häufigen Artzbesuche leisten
    - kann mir keine Krankschreibungen leisten bzw. ich möchte diese für heftigere grippale Infekte (kommen diesen Winter sicherlich noch) "reservieren"

    Jetzt meine Fragen:

    Ist bei obigem Krankheitsbild bzw. bei obiger Sozialanamnese ein Vorstoß in Richtung Biologika angezeigt?

    Es gibt sicherlich handfeste Kriterien, wann der Rheumatologe Biologika verschreiben darf (da diese im Vergleich zur herkömmlichen medikamentösen Behandlung sehr teuer sind). Wie sehen diese aus? Wie setzen das Eure Rheumatologen um? Müssen zBsp. so-und-so viele Schübe innerhalb eines gewissen Zeitraums auftreten? Sollte man den Rheumatologen darauf ansprechen, oder schlägt dieser von alleine Biologika vor?


    P.S.: Falls ihr Biologika in dem von mir geschilderten Fall für überzogen/unangebracht/unrealistisch haltet; was würdet Ihr vorschlagen, damit ich wieder dauerhaft schmerzfrei werde (so wie ich es den Sommer über war)? Mehr Cortison? Mehr MTX? Anderes Schmerzmittel? Für mich steht eines fest: So kann es nicht mehr weitergehen... mittlerweile fangen die Schmerzen an, mich depressiv zu machen (was ich vor allem bzgl. meiner noch nicht stabilen beruflichen Situation sehr, sehr kritisch sehe).
     
    #1 30. Oktober 2011
    Zuletzt bearbeitet: 30. Oktober 2011
  2. Meerli13

    Meerli13 Meerschweinchen-Guru

    Registriert seit:
    9. August 2008
    Beiträge:
    900
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Soltau
    Hallo faxe:

    Ist bei dir ausschliesslich nur das Ellenbogengelenk betroffen?
    Wenn ja würde ich örtliche Massnahme ergreifen: Wie Cortisoneispritzung oder Synovektomie, damit dann endlich ruhe ist.

    Denn wenn du jetzt andere basis ausprobierst, kann es auch zu heftigen Nebenwirkungen kommen (es kann noch arava gegeben werden, MTX erhöhung auf 25mg als Spritze), dann erst Biologicals, aber dafür musst du gesicherte diagnose Rheumatoide Arthritis Morbus Bechterew oder PSA haben.

    Schau mal den Beitrag: das war auch mein operateur, denn meine Hüfte hatte auch auf kaum was angesprochen und das Rheuma immer angeschoben.

    http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/visite/medizin/innere_krankheiten/rheuma127.html

    Gruss Meerli