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Wann gehts einem besser nach MTX

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von tievttik, 28. April 2009.

  1. tievttik

    tievttik Neues Mitglied

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    :confused:Was ist mit Arbeiten ?
    ich bekomme langsam auch schwierigkeiten wenn ich öfters Krankheitbedingt ausfalle .Der Betriebsrat sagt mit , das ich einen Antrag auf Schwerbehinderung stellen soll ( habe ich im Dez . gemacht ) um einen gewissen Kündigungsschuz zu haben .(ZITAT von queenkiss01)

    :confused:Bin auf diesen Artikel gestossen,der mich anregt mal eine Frage in den Raum zu stellen.Bin seit 15.Januar krankgeschrieben(Diagnose chronische Polyarthritis)und weiter bis mindestens 20.Mai.Mir geht die ganze Sache mit der Arbeit auch ständig durch den Kopf(wie gehts überhaupt weiter mit der Krankheit,wie lange nnoch werde ich krankgeschrieben usw.)Nach welcher Krankheitszeit kann man daran denken auch einen solchen Antrag zu stellen oder ist es noch zu früh darüber nachzudenken???
    Sollte man mit dem Rheumatologen darüber sprechen oder kommt er von selbst damit auf einen zu?:confused:
    Hab jetzt 8 MTX-Spritzen weg,hab den Eindruck das es mir langsaaaaam besser geht,oder red ich mir dies ein? Wie sind Eure Erfahrungen ?
    Nehm zur Zeit nur noch 5mg Predni pro Tag und 15mgMTX pro Woche.:uhoh:
    __________________
    :sperm:
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  2. Tom64

    Tom64 Neues Mitglied

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    hallo tievttik
    das du angst um deinen job hast ist auch normal das ging mir genau so da du einen antrag gestellt hast bist du erstmal auf der sichere seit so lange der antrag nicht durch ist gilst du als 100 % schwer behindert ...... hast du auf der arbeit einen schwerbehindeten vertreter der kann dir dann bei den antrag helfen und sagen wie es weiter geht was du alles machen mußt damit der antrag auch durch kommt

    mfg Tom

    ich habe da noch was gefunden kannst ja mal rein schauen


    rund um das thema vom vdk aktuell aus 04.2006 BEHINDERUNG UND AUSWEIS:
    http://www.vdk.de/de9216


    zu dem thema schwerbehinderung:http://www.behinderten-ratgeber.de

    auskunftspflicht beim arbeitgeber:
    http://www.rheumawelt.de/rhe/Display....do?wid=103670



    der schwerbehindertenantrag:
    http://www.schwerbehindertenausweis.de/
     
    #2 28. April 2009
    Zuletzt bearbeitet: 28. April 2009
  3. tievttik

    tievttik Neues Mitglied

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    Danke für deine Antwort!Aber das hast du falsch verstanden.Einen Antrag habe ich noch nicht gestellt,freue mich aber trotzdem über deine Links.Man weiss ja auch nicht wie es überhaupt weitergeht krankheitlich,da gibt es ein paar Tage wo man denkt jetzt kann ich wieder arbeiten gehen und prompt kommt der Hammer einen Tag später-furchtbar:sniff:-naja,geht ja vielen hier so,leider.
     
  4. Maikey85

    Maikey85 CP-männlein

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    Hi, ich bin zwar erst 23 aber mir gehen fast die selben Dinge durch den Kopf wie dir.
    Bei mir ist es aber so, ich bin selstständiger Fotograf.
    Bin zur Zeit auch am überlegen wegen so einem Antrag, wobei ich dadurch nur auf Unterstützungen hoffe weil ich irgendwann meine selbstständigkeit kündigen muss.
    Noch gehts so einigermaßen. Meine Handgelenke schmerzen zwar ganz schön aber das ist zum Glück auch das einzige.

    Falls du nicht genau weißt, wo du hingehen solst odet wo du infos bekommen kannst... Einige Ämter sind verpflichtet zur Auskunft und ich glaube sogar deine Krankenkasse.
    Bei mir zb war es so, ich war bis vor 2 Wochen noch im Rheumazentrum und da kam eine Frau von der "Rheuma-Liga" zu mir und hat mir Infomaterial gegeben und auch nützliche tipps.

    Vielleicht hilfts dir bissl weiter? Die haben auch eine Internetseite. Einfach den namaen googlen;)

    LG der Maik
     
  5. manu1111

    manu1111 Wasserfrau

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    Antrag auf GdB -

    Hallo tievttik,

    Ich weiß nicht, wie alt du bist. Ich bin 48 und habe seit 11 Jahren cP. Ich habe mich bis vor 1,5 Jahren immer geweigert einen solchen Antrag zu stellen und es dann doch getan - denn diese Krankheit ist nicht heilbar und wenn man sie stoppen kann, hat man Glück gehabt. Leider ist Rheuma aber auch unberechenbar. Jahrelang kann es mit dem Stoppen durch Medis klappen und plötzlich geht es ab wie nie zuvor - habe ich jetzt erfahren und gelernt. Wenn man also plötzlich doch zu sehr gebeutelt wird und eventuell die Arbeit reduzieren muss oder gar früher in Rente gehen möchte bzw. muss, kann ein anerkannter GdB doch sehr hilfreich sein. Ich habe 50% bekommen und jetzt nach einer weiteren OP einen Verschlimmerungsantrag gestellt. Außerdem hat das auch steurliche Vorteile. Um genügend % für´s Alter zu sammeln, muss man früh genug anfangen. Ein Kündigungsschutz ist es auch - allerdings nur bedingt.

    Viele Grüße

    manu :)
     
  6. susigo

    susigo Neues Mitglied

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    hallo tievttik,
    ich kann dich sehr gut verstehen.Mir geht es im Moment genau so.Bin seit 23.02. nach einem heftigen Schub krank geschrieben.Habe jetzt meine 6.Spritze MTX weg und warte,wann es anschlägt.Bilde es mir manchmal auch schon ein,habe aber immer noch Schmerzen und kann so nicht arbeiten gehen.Ich habe sooo ein schlechtes Gewissen.Ich habe meine Diagnose PSA aber schon seit 2003 und war schon sehr häufig krank geschrieben,nur noch nie so lange.Bei mir kam damals auch die Sozialberatung des Betriebes auf mich zu.Ich sagte,ich bin doch nicht Schwerbehindert.Sie hat mit mir diesen Antrag ausgefüllt,habe nur alle Beschwerden und Ärzte angegeben und 4 Monate später erhielt ich 50% und einen Ausweis.Heute bin ich sehr dankbar.Habe Steuervorteile , 1 Woche Zusatzurlaub und wer weiss,was noch kommt,wenn ich so lange krank geschrieben bin.

    LG Susi