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Wachstumshormone?

Dieses Thema im Forum "Kinder- und Jugendrheuma" wurde erstellt von katrin65, 30. September 2004.

  1. katrin65

    katrin65 Überlebenskünstler

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    Hallo ihr Lieben,

    ich bräuchte mal wieder einen Rat:

    Heute bekamen wir nun einen Anruf aus den Krankenhaus, dass Susi stationär
    wieder aufgenommen werden soll. Es sind alle Befunde wegen ihrem Wachstum gecheckt worden und nun soll doch über eine Hormontherapie entschieden werden. Susi belastet ihre Größe (1,47m 14 Jahre) sehr, da sie auch sehr zierlich ist. Seit 2 Jahren ist sie nicht mehr gewachsen.
    Was hat so eine Hormontherapie aus eurer Erfahrung für Nebenwirkungen? Susi hat ja schon MTX zu spritzen, etwas anderes nimmt sie augenblicklich nicht.
    Ich denke, es ist eine schwerwiegende Entscheidung, die wir da treffen
    müssen, deshalb würde ich mich über euren Rat freuen.
    Hat von euch schon jemand so eine Therapie hinter sich?

    Liebe Grüße
    Katrin
     
  2. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Wachstum

    Hallo Katrin,

    ich hab ja schon einen Beitrag zu deinem letzten Thread betreffend Wachstum geliefert.

    Du schreibst, Susi belastet ihre Größe etwas ... insoferne muss wohl sie bzw auch du entscheiden was das richtige ist.

    Wenn ich aber jetzt von meinem Standpunkt berichte, muss ich sagen, dass mein Leben mit 1,50 m und durchscnittlich 40 kg total gut läuft - zumindest ist das mein geringstens Problem. Wichtiger für mich ist vielmehr, dass sich meine cP ruhig verhält.

    Ich denke, eine Hormontherapie ist eine sehr belastende aber sicher auch vielversprechende Form das Wachstum noch etwas zu fördern. Ihr müsst also wirklich abwägen.

    Liebe Grüße
    Trixi
     
  3. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    Hallo Katrin,

    ich kann mich aus einem Fall in meinem Bekanntenkreis erinnern. Die Tochter (heute 19) hatte etwa die gleiche Größe wie Susi.
    die Eltern waren seinerzeit zur Hormonberatung in der Uniklinik in Münster. Sie wurden seinerzeit gebeten sich das ganz genau zu überlegen. Zum einen wäre es wichtig so früh wie möglich mit der Therapie anzufangen. Durch die Hormontherapie würde die Pupertät nicht nur beschleunigt, sonder die körperlichen Auswirkungen würden im "Sauseschritt" und das unter großer Belastung des Körpers durchlaufen. Auch hat man seinerzeit (also vor etwa 5 - 6 Jahren) daraufhin gewiesen, dass die Erfolgsaussichten einer Hormontherapie drastisch abnimmt, wenn das Mädchen beriets die Regel bekommen hat.
    Wie gesagt mein Wissenstand hierzu ist etwa 5-6 Jahre alt - es kann sich natürlich viel in der Zwischenzeit verändert haben.
    Außerdem wurden die Elten (waren privatversichert) darauf hingewiesen, dass die monatlichen Therapiekosten bei etwa 1.000 Euro liegen - und ich weiß nicht, ob diese Kosten heute noch vom der KK übernommen werden.

    wünsche Euch aber trotzdem alles Gute und das Ihr die richtige Wahl für Euch und Eure Tochter trefft - was mit Sicherheit nicht einfach werden wird.

    Birgit