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Vorstellung hallo ich bin neu und verzweifelt!

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von Schwiecker, 29. Dezember 2012.

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kennt jemand einen guten Arzt in Köln?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 8. Januar 2013
  1. Wohne in Köln könnte Adressen von guten Rheumatologen oder Internisten gebrauchen

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  2. Kann es möglich sein das der CRP bei Rheuma mit Antibiotika runter geht?

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  1. Schwiecker

    Schwiecker Mitglied

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    Hallo zusammen,ich bin Geli und seit heute Neuzugang.
    Bin 50 Jahre verheiratet 1 Sohn 23 Jahre.
    Seit meinem 6 Lebensjahr habe ich eine Skoliose die 1980 operativ versteift wurde. 1Jahr Krankenhausaufenthalt 3 OP`s.Meine Mutter litt schwer an Rheuma Gicht und Arthrose, ebenfals Skoliotikerin.Habe anscheinend vieles von meiner Mutter Anlage mäßig vererbt bekommen. Ob ich Rheuma habe ist noch nicht eindeutig festgetellt, werde gerade darauf getestet.Habe eine Odyssee von Ärtzen und Blutabnahmen hinter mir.Seit 3 Monaten bin ich arbeitsunfähig und hatte etliche Untersuchungen mit Kontrastmitteln, CT Abdomen u. Wirbelsäule, Zintigraphie Ganzkörper, Ultraschall Galle ,Nieren, Blase etc. Es kotzt mich an!!!!!!!!!!! Fühle mich wie durch den Wolf gedreht, Gliederschmerzen, Gelenke Fasern, Augenschmerzen,nicht belastbar, hoher Puls, Erschöpfungszustand. Hohe Entzündungswerte CRP 10,die seit 10 Wochen mit Tavanic /Antibiotikum behandelt werden.Zustand zu Beginn mit starken Hüftschmerzen/Flankenschmerzen ins Bein ausstrahlend, Rückenschmerzen hoher Puls, an Schlaf nicht zu denken. Alle dachten an Skoliosebeschwerden, wurde durch die Abklärungsmühle Knochenzinti gedreht, um auszuschließen ,das sich am Material Entzündungsherde befinden.Ergebnis Arthrose in der LWS und Sakralgelenkeverschleiß, keine Entzündungsprozesse erkennbar, da nicht eindeutig zu sehen, also CT des Abdomens und der LWS keine Entzündungsherde zu sehen. Verdacht auf Nierenbecken, aber keine Keime im Urin und Ultraschall unauffällig. Unter Einahme des Antibiotikums gingen die Beckenschmerzen /Flankenschmerzen zurück CRP rückläufig, was bleibt schweres Krankheitsgefühl ,Arm und Fingerschmerzen,reißen,keine Kraft ein Glas zu heben,ständiges frieren zittern, Nachtschweiß, Erchöpfungszustände Grippe ähnliche Symptome!!!!!!!!!!

    Mein Hausarzt ist überfordert war schon 2 x stationär im Krankenhaus, alle sind überfordert und auf Fokussuche. Rheumawerte sollen jetzt bestimmt werden ANA und Doppelstrang DNS habe keine Ahnung ob das ausreicht und was das ist?? Werde jetzt einen Rheumatologen aufsuchen. Ausserdem wurde 2003 eine Hashimoto festgestellt keine Ahnung ob da Zusammenhänge bestehen? Bin verzweifelt habe anspruchsvollen Job leitende Tätigkeit und keine Ahnung wie ich meinem Arbeitgeber klarmachen soll, das die Ärzte nichts finden und ich nicht arbeitsfähig bin!! Auch mein Umfeld reagiert mittlerweile genervt.

    Ich würde mich sehr freuen wenn mir jemand schreiben würde und etwas zu meiner Geschichte sagen könnte,:confused: auch wenn hier im Forum so viele Menschen soviel schlimmer dran sind fühle ich mich doch plötzlich von meinem bisherigen Leben abgeschitten und völlig aus den Angeln gehoben!!!:vb_confused: Schluchz!!

    Wichtig wäre vielleicht noch zu erwähnen diese Symptome hatte ich 2003 das erste mal, dann 2009 noch einmal, jedesmal wurde mit Antibiose die Geschichte erfolreich behandelt, nur jetzt kommt nach absetzen des Antibitikas, der Schub erneut und der CRP steigt wieder.

    Seit herzlich gegrüßt

    Geli
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    Hallo,
    Einen guten Rheumatologen finden in Köln ist fast so schwer wie die Nadel im Heuhaufen, wir haben aktuell in 2013 wahrscheinlich 3 weniger und es verteilt sich auf die übrigen- die alle gut sind - und Termine bekommst du bei allen wahrscheinlich erst in 4-6 Monaten. Auch im Umland.

    Hashimoto ist eine Autoimmunerkrankung und hat manchmal im Handgepäck eine weitere dabei. Lass bei deinem Hausarzt ein großes Labor machen mit allem drum und dran, außerdem die Schilddrüsenwerte nochmal, nicht dass da unterschwellig eine Entzündung dazu kam. Yersinien, Borrelien und Co checken, wenn ANA und DNS schon geprüft werden hilft das auch schon weiter. Dein Hausarzt kann dann im Vorfeld schon klären was es u.U. nicht ist.

    Wenns dringend wird, dann gehts stationär in eine Rheumaabteilung oder in eine Rheumaambulanz (Uni).

    Gruß Kukana

    PS: zwecks Austausch komm doch beim nächsten Treffen mal mit, Termin haben wir noch nicht
     
  3. chaoskrümel

    chaoskrümel Mitglied

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    Hallo,
    Erstmal herzlich Willkommen,das mit dem Umfeld kenn ich auch,aber damit lernt man umzugehen.Die Menschen die mich wirklich kennen wissen das man nicht markiert und halten zu einem alle anderen sind mir egal.
    In Köln kenn ich mich auch nicht so gut aus, aber meine Schwiegermutter hat auch Rheuma und war in Köln in einer Rheumaklinik die sehr gut war. Ich kann Sie ja mal fragen wo das war.
    Nicht den Kopf hängen lassen.Ich hoffe das Dein Chef Verständnis hat.Auch ich arbeite in einer leitenden Position und mein Arbeitgeber hat 2 Jahre gesehen wie es mir immer schlechter geht und hofft das ich gesund wiederkomme.
    Dir erstmal einen guten Rutsch.
    L Krümel
     
  4. Eneu2502

    Eneu2502 Neues Mitglied

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    Hallo Schwiecker bzw. Geli,

    was Du hier schreibst klingt ja wirklich schlimm. Die Ärzteodyssee kennen hier fast alle, wenn man sich die einzelnen Geschichten so durchliest. Auch ich kenne sie, wenn auch nicht so lange wie Du. ich hatte da wirklich sehr großes Glück, dass ich relativ schnell die richtige Diagnose gestellt bekommen habe. Das habe ich aber auch nur enormer Hartnäckigkeit zu verdanken. Wenn es einem so lange und ohne Aussicht auf Besserung so schlecht geht gerät die Welt erstmal aus den Fugen und im Freundes und Verwandenkreis trennt sich die Spreu vom Weizen. Auch da kann man hier von vielen Erfahrungen die gleich sind lesen. Aber weswegen ich Dir hier hauptsächlich schreibe ist folgendes:
    Als ich zur Diagnose in der Rheumaklinik lag habe ich eine sehr liebe Freundin kennengelernt, welche schon mehrmals dort war (Rheumaverdacht) und auch so eine Ärzteodyssee über einige Jahre hinter sich hatte, ohne speziellen Befund. Auch sie wurde hauptsächlich mit Antibiotika behandelt. Ihre Symptome entsprachen fast denen, welche Du sie hier beschreibst.
    ( wie durch den Wolf gedreht, Gliederschmerzen, Gelenke Fasern, Augenschmerzen, nicht belastbar, hoher Puls, Erschöpfungszustand, Hüftschmerzen/Flankenschmerzen ins Bein ausstrahlend, Rückenschmerzen, schweres Krankheitsgefühl, Arm und Fingerschmerzen ,reißen, keine Kraft ein Glas zu heben, ständiges frieren, zittern, Nachtschweiß, Erschöpfungszustände, Grippe ähnliche Symptome ).
    Sie wurde dann vor mir entlassen. Da wir weiteren Kontakt haben, habe ich erfahren, dass sie bis heute nicht in der Lage war, wieder zu arbeiten und die Beschwerden immer schlimmer wurden.
    Sie hat dann darauf gedrängt in eine neurologische Klinik eingewiesen zu werden. Die machen natürlich ganz andere Untersuchungen als einer Rheumaklinik. Sie lag dort 3 Wochen zur Diagnose und man hat ihre Erkrankung gefunden. Sie hatte MS. Sie wurde dann gleich medikamentös auf die für MS entsprechenden Medikamente eingestellt und hat auch gleich eine Reha bekommen.
    Trotz der schlimmen Diagnose hat sie geweint vor Freude, dass das Kind endlich einen Namen hatte und auch mit einer Behandlung begonnen werden konnte, denn sie hatte langsam an ihrem Verstand gezweifelt und auch ihre Umwelt.
    Ich will Dir jetzt keine Angst machen, aber vielleicht kannst Du ja mal Deinen Arzt bzgl. dieser Krankheitsmöglichkeit ansprechen? Das Wichtigste ist doch, dass die Ursache bzw. Krankheit gefunden wird und dann auch entsprechend behandelt werden kann.
    Ich wünsche Dir viel Glück und alles Gute.
    Eneu2502