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Vitamin E-wird nicht mehr erstattet!?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Katja steen, 18. September 2006.

  1. Katja steen

    Katja steen Neues Mitglied

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    Hallo, ich bin bei der HUK-Coburg privat versichert und außerdem beihilfeberechtigt. Seit Jahren bekomme ich wegen meiner Polyarthritis Vitamin E verschrieben, bis vor einigen Wochen mir die Huk mitteilte, dass es sich um ein Nahrungsergänzungsmittel handelte, das nicht mehr erstattet würde. Auf meinen telefonischen Protest geriet ich an eine nicht sehr kompetente Mitarbeiterin, die sich dann mit ihrem Abteilungsleiter besprach.
    Fazit: Man habe mir das Mittel aus Versehen immerhin 7 Jahre lang erstattet(komische Verwaltung), das ginge nun nicht mehr, nach neuesten Studien sei die Wirkung von Vitamin E nicht erwiesen(!) und es würde nicht mehr erstattet.
    Was soll ich tun, wie wehre ich mich am Besten.
    Mir geht es gar nicht so sehr um das Geld, als vielmehr um die Tatsache, dass die Leistungen immer weniger werden, für das gleiche Geld!!
     
  2. Tabby

    Tabby Neues Mitglied

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  3. kroeti

    kroeti Mitglied

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    Hallo,
    ich bin beihilfeberechtigt und bei der Debeka privatversichert. Auch dort wird Vitamin E nicht mehr erstattet-gleiche Begründung, Nahrungsergänzungsmittel. so ein Quatsch. Aber auch zwei Schreiben meiner Fachärzte (Rheumatologe und der andere Orthopäde) mit jeweils dem Hinweis es sei kein Nahrungsergänzungsmittel und hat den und den Grund hat die Debeka nicht erweicht zu zahlen. Die Beihilfe zahlt ja schon länger nicht mehr.
    Gruß Kröti
     
  4. Auch Vitamin B12 muss selbst bezahlt werden (mein Mann ist nicht Privatversichert). Wird dich vielleicht nicht so sehr trösten.
    LG von Sylke
     
  5. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    ehrlich gesagt, ich finde es völlig in ordnung, dass ich meine
    nahrungsergänzungsmittel, und das ist vitamin e, selber kaufen
    muss, auch wenn es hinweise aus studien gibt, dass vitamin e
    bei arthrose + arthritis sich günstig auswirken könnte.

    die anerkannten studien zu vitamin e hinsichtlich
    gesundheitsschädlicher wirkung bewegen mich dazu,
    die hände von v.e zu lassen, da schluck ich lieber omega 3 kapseln,
    die ich auch selber bezahle.

    vitamin e in hohen dosierungen gesundheitsschädlich

    lieben gruss marie
     
  6. laface

    laface Mitglied

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    hi katja,

    da hast du aber glück das die schnösels von der verwaltung es erst jetzt entdeckt haben. ich muss das zeug schon seit jahren selber finanzieren.
    ich hatte es aus kostengründen eine zeitlang abgesetzt und es bereut. mir bekommt der mix aus vitamin e 400 einheiten am tag (übrigens nicht schädlich) und selen sehr gut. seitdem haben sich meine iritiden um ein vielfaches verringert.
    ich schreibe diesen postiven effekt den beiden mitteln zu. eine langzeitstudie fehlt natürlich dafür ;) im endeffekt muss jeder selber testen was gut für ihn ist. ob omega 3 oder andere mittelchen.

    gruß
    laface
     
  7. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Hallo Katja,

    ich bin über Beihilfe und Rest privat versichert und bei mir ist noch nie das Vitamin B erstattet worden. Wahrscheinlich hast Du bisher einfach Glück gehabt, weil die SachbearbeiterInnnen gepennt haben.
    Interessant finde ich zu Vitamin E die Aussage eines Professors aus Sendenhorst (komme grade von dort wieder zurück), der da meinte, dass Vitamin B bei cP keine nennenswerte Erfolge vorweisen könne und auf meine Frage, ob ich es denn weglassen solle, bejahend nickte. Er sprach von etlichen Studien, die keine Unterschiede zwischen "Nehmen" und "Nichtnehmen" aufgezeigt hätten.
    Tja, nun ist man leider auch nicht viel schlauer, nicht? Denn ich frag mich nämlich jetzt, warum mir meine RheumaDoc das Vitaminchen bei der Diagnosestellung vor 2 Jahren empfohlen hat und seitdem auch nichts anderslautendes dazu gesagt hat.

    LG
    JMCL
     
  8. laface

    laface Mitglied

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    ja, genau.. wie war das noch gleich?

    3 ärzte 4 verschiedene meinungen ;)
    ich z.b hab meinen doc zum vitamin e gefragt. er sagte er kann nicht dafür und nicht dagegen sprechen.
    er sagte mir ganz offen. es gibt zig studien und gegenstudien. wenn eines tages 100 % belegt wird, dass bestimmte spurenelemente oder "nahrungsergänzungsmittel" ihre wirkung haben will er nicht schuld sein, indem er mir das ausgeredet hätte.
    er sagt, wenn ich mich persönlich besser damit fühle, dann sind wir auf dem richtigen weg. früher durfte er es mir verschreiben und er würde es auch gerne weiterhin aber da haben einige etwas dagegen.

    ich hoffe ihr konntet mir folgen? :)))

    lieben gruß
    laface