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Vitamin E - eine Linderung?

Dieses Thema im Forum "Ernährung" wurde erstellt von darkangel82, 29. Februar 2004.

  1. darkangel82

    darkangel82 Guest

    Hi!


    ich möchte in 2 Wochen meinem Rheumadoc vorschlagen bei mir einen Versuch mit Vitamin E zustarten.
    Ich würde gern wissen wie eure Erfahrungen damit sind? Wie man es optimal ein nimmt? Welche sorten mir emphehlen könnt? Und ob man es zusammen bei einer MTX- Therapie versuchen sollte?!


    Freu mich über Antwort!


    Viele Grüße
     
  2. anko

    anko Neues Mitglied

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    Hallo darkangel82,

    ich gebe meinem Sohn Vitamin E zusätzlich zum MTX. Allerdings muss ich es selber bezahlen, da es die KK wohl nicht mehr trägt.

    Ich habe das Gefühl, wenn ich die VitaminE gabe mal eine Zeitlang vergesse dann geht es Jascha gleich schlechter.
    Ich gebe ihm 500 i.E. pro Tag. Er wiegt aber auch nur 40 kg. Ich habe mal gelesen, dass man bis 1.200 I.E geben sollte, aber das ist mir zu viel, da auch Vitamin E bei zu hoher, lang andauernder Gabe Nebenwirkungen haben kann.

    Bei mir selber war ich bisher nicht so konsequent, vielleicht sollte ich es doch einmal ausprobieren :)

    Gruß

    anko
     
  3. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hallo Darkangel,

    ich habe (bei MB) mehrere Wochen Vitamin E 1000 iE genommen, habe aber nicht wirklich einen Unterschied festgestellt. Da es die gesetliche Kasse auf keinen Fall bezahlen darf (sogar die Beamtenbeihilfe meines Mannes stellt sich da furchtbar an), habe ich es dann irgenwann weggelassen, weil mir die Kosten für so wenig Wirkung zu hoch waren.

    Es ist aber durchaus möglich, dass es bei dir was bringt. Da musst du auch nicht unbedingt deinen Arzt fragen - verschreiben darf er es ja sowieso nicht.

    Liebe Grüße

    Ulmka
     
  4. Rollo

    Rollo Meistens Optimist

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    Hi darkangel82!

    Bei den meisten Rheumadocs hat sich mittlerweile die Erkenntnis durchgesetzt, dass es durchaus hilfreich sein kann, wenn der Patient zusätzlich zu den bekannten und bewährten Medikamenten etwas aus dem Bereich der Naturheilkunde einnimmt. Dafür kommen letztlich sehr viele Produkte in Frage. Die mir bekannten sind Brennessel, Teufelskralle, Weihrauch, Selen und Vitamin E. Nicht nur hier in r-o kann man feststellen, dass sehr viele Rheumatiker auf solche Mittel zurückgreifen und damit auch Erfolge erzielen. Mit Erfolg ist gemeint, dass man mit weniger Schmerzmitteln (wie z. B. Diclofenac) auskommt und damit auch deren Nebenwirkungen vermindert. Heilen kann man eine rheumatische Erkrankung damit nicht.

    Ich selbst schlucke seit einiger Zeit ein Brennessel-Präparat und jeden zweiten Tag 1.000 IE Vitamin E. Dadurch gelingt es mir immer häufiger, eine Celebrex wegzulassen, die ich vorher jeden Tag nötig hatte. Das Vitamin E ist allerdings ein reines Privatvergnügen.

    Im Internet gibt es sehr viele Beiträge zum Thema Rheuma und Ernährung. In denen wird immer wieder darauf hingewiesen, dass im Blut von Rheumatikern oft zu wenig Vitamin E enthalten ist. Eine Ergänzung mit Tabletten erscheint daher durchaus sinnvoll. Vor allem weil dadurch nicht nur ein paar Medikamente eingespart werden können, sondern weil sich das Allgemeinbefinden dadurch bessert. Ob das dann letztlich auch auf Dich zutrifft, kann nur der Selbstversuch zeigen. Viel Erfolg dabei wünscht Dir

    Rollo
     
  5. Dinkel

    Dinkel Guest

    Hallo darkangel...

    Deine Frage bezüglich Vitamin E ist durchaus berechtigt und die Anwendung sinnvoll. Wie allgemein bekannt handelt es sich hierbei um das Durchblutungsvitamin. Sicher ist es nicht in jedem Fall erfolgreich, jedoch wie einige Vorautoren bereits ausführten, sind in einigen Fällen
    Erfolge zu verzeichnen. Bei Vitamin E empfehle ich immer ein bißchen Fett hinzuzugeben, da es soich um ein fettlösliches Vitamin handelt. Am Besten ist Olivenöl, aber auch andere Fette wie Margarine oder ein anderes Pflanzenöl hat gleiche Erfolge. Noch besser ist es ergänzend zur täglichen Ernährung Weizenkeime oder Weizenkeimöl einfließen zu lassen. In diesen Lebensmitteln ist das Vitamin E in natürlicher Form in hoher Dosierung vorhanden. Es ist zwar auch von Nutzen bestimmte Mineralien, Vitamine und Spurenelemente in künstlicher, hochdo-
    sierter und konzentrierter Weise zu verabreichen, jedoch die Einbettung und Bindung an anderen Lebensmitteln ist unübertroffen. Die Ausnutzung dieser Lebensmittel durch den Organismus ist optimal. Auch die Hinweise von Rollo auf Brennessel, Petersilie, Wacholder usw. ist nicht schlecht. Es ist natürlich nur eine unterstützende Maßnahme die durch den dioretischen Effekt dieser auch zu verwendenden Naturheilkräuter begründet ist. Wenn Du allerdings auf schnelle Erfolge aus bist so wirst Du sicher enttäuscht sein. Es muß die bereitschaft zu einer sehr langzeitigen Indikation gegeben sein.
    Wenn Du bereit bist, so wünsche ich Dir viel Erfolg. Grüße aus dem verschneiten Chiemgau
    "Dinkel"
     
  6. darkangel82

    darkangel82 Guest

    DANKE

    Hallo!

    Ich danke euch für eure Antworten! ich werde meinen Arzt nächste Woche gleich darauf ansprechen und es auf jegenfall versuchen, auch wenn es sehr lange dauert! :)
     
  7. towanda

    towanda Neues Mitglied

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    hallo Darkangel,
    ich nehme seit einigen jahren vitamin e (spondivyt), und zwar eine kapsel mit 400mg morgens. es wird mir nach wie vor von meinem hausarzt verschrieben (diagnose: mb, chronifiziertes schmerzsyndrom). es gibt wohl untersuchungen zu cp und vit. e-einnahme, da wird so viel ich mich erinnere von 800mg pro tag gesprochen. wichtig ist, dass es aus natürlichen keimölen ist, also kein synthetisiertes vit. e.
    ausprobieren ist sicher gut, gib' dir dafür aber 4 -6 wochen zeit um zu entscheiden, ob es dir hilft oder nicht.
    lieben gruß
    Towanda