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Vielleicht wisst ihr ja was/mehr?!

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von AtTiLa, 11. Oktober 2003.

  1. AtTiLa

    AtTiLa Guest

    Hallo,

    habe heute beschlossen nach einem Jahr mal wieder anzufangen was zu tun gegen meine Schmerzen die ich nun ca. 4 Jahre habe. Da die meisten Ärzte nicht wirklich viel Interesse zeigen, hoffe ich ihr könnt mir ein paar Tips geben, damit ich den Ärzten sagen kann nach was sie mal schauen sollten :))

    Also

    Meine momentane Diagnose ist Seronegative Spondarthritis. Betroffen ist das ISG. Aussage von einem Professor in einer Uniklinik (der nach dem dritten mal dann doch auch kahm). Es kann besser werden, schlechter oder es bleibt so. Wenn Sie Schmerzen haben, nehmen sie diclofenc. Tja, sch****e wenn man nicht privat versichert ist :)))

    So, nun mal zum Krankheitsverlauf:

    Also angefangen hat alles vor ca. 4-5 Jahren, ich war die Top Sportkanone und machte Kampfsport, irgendwann fing es an in der Leiste weh zu tun, war aber nicht weiter tragisch, ich konnte jedoch den Sport nicht weiter ausüben. Nach 2 Wochen ca. fing irgendwie an meine Hüfte weh zu tun, was schon eheer etwas tragisch war da es schon etwas weh tat ^^
    Naja aber wie man nun mal ist, habe ich erstmal abgewartet und tatsächlich es ging wieder weg. Leider fing nach ein paar Monaten der selbe Schmerz in der Hüfte wieder an, diesmal kahmen aber noch zusätzlich leichte Rückenschmerzen dazu. Also bin ich doch mal zu ein Orthopäden und Rheumatologen. Diagnose, nachdem ich geröngt worden bin... Ka, da müssen sie zu einer richtigen Rheumatologin :D
    Also nach 4 Monaten einen Termin bekommen. Zwischenzeitlich ging alles wieder weg, kahm aber auch nochmal in dieser Zeit. Die RHeumatlogin machte Blutuntersuchungen und Röngte meinen Kiefer, kein Rheumafaktor, keine Entzündung---> NICHTS! Also sagte sie ich solle wenn es wieder kommt einen Termin machen. Ok, erstmal sauer gewesen und es damit beruhen lassen. Nach weiteren kleineren (mittlerweile denke ich waren kleinere, damals war es schon schlimm) Schüben, die ich mit Diclofenc bekämpfte, wurden die Schmerzen immer stärker und die Schübe gingen länger. Da ich nicht wieder 4 Monate warten wollte, bin ich in die Uniklinik... ach wenn ich das auch noch schreibe dauerts zu lange :) Die haben jedenfalls auch nicht rausbekommen. bis auf die Aussage von oben. Ich habe mich damit abgefunden was aber nicht das richtige ist, da ich sicher bin die Diagnose stimmr nicht wirklich.

    Also jetzt mal was schon alles gemacht wurde:

    Röntgen (mind 5 mal) ---> Nichts
    Kernspint --->starke entzündung im ISG Bereich
    Blutuntersuchung ----> Alles toll
    HIV ---->Negativ
    Bureliose ---->Nichts
    dieses Ding wo man so ein mittel drinken muss ---> Knochen sehen auf dem Bild aus wie bei einer 70 jährigen Person an Schulter und Becken (lt. Arzt)
    Stuhluntersuchung ---> Kein Blut und keine Pilze im Kot
    sonst glaub nix mehr

    So ansonsten zu den Schüben und sonstigen Begleiterscheinungen.
    Seit ca. 2 Jahren habe ich teilweise so heftige Schübe (ganz schlimm abends so ca. 22 Uhr), dass ich Schüttelfrost vor Schmerz bekomme. Die Schübe kommen ca. 4 mal im Jahr so richtig schlimm. So ein wenig Schmerzen habe ich immer in den Hüften (mal links mal rechts) und so ziemlich genau in der mitte des Rückens. Diese Schmerzen sind aber ganz gut zu ertragen, ich kann zwar nicht joggen oder sonstiges aber mich ganz normal bewegen, zwar etwas langsamer aber es geht gut. Seit ca. 3 Jahren habe ich dazu noch öfter Durchfall, zwar nicht so, dass ich 3 mal am Tag muss aber es ist halt immer etwas , wie soll man es sagen? matschig?
    :D :D
    Ansonsten fühle ich mich oft ziemlich schlapp und Müde und bin weil ich mir oft gedanken mache halt sehr gestresst und leicht reizbar. Falls ich mehr als eine Stunde spaziere, 2-3 Tage hintereinander, hab ich 100% in den nächsten Tagen einen diese ganz schlimmen Schübe bei denen ich für die 15m zur Toilette 30 Minuten brauche (war echt schonmal so)

    Ach ja, bin übrigens 25 Jahre alt (noch 4 Stunden, dann 26)

    So, falls Euch jetzt vielleicht DER Gedanke kommt, wäre ich Euch sehr dankbar!!

    Gruß

    Basty

    P.S. Ach ja, HLAB 27 NEGATIV
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Basty,

    sei erst mal willkommen hier bei r-o (aber pass auf, kann süchtig machen - spätestens wenn Du im Chat gelandet bist :D).

    Ob ich Dir weiterhelfen kann, weiß ich nicht. Ich habe cP-ähnliche Psoriasisarthritis, Fibro und Arthrose. Außerdem habe ich ebenfalls immer wieder Entzündungsschübe in den ISG. Leider ist es bei der Psoriasisarthritis so, dass kaum ein Laborwert direkt darauf hinweist. Bei mir sind sogar BSG und CRP meistens völlig in Ordnung (auch während eines Schubs). HLAB27-neg. bin ich auch.

    Entscheidend bei mir war, dass 1. ich Psoriasis habe (derzeit aber ruhend), 2. bei mir eine Cortisonstoßtherapie innerhalb von nicht mal 2 Tagen zu fast völliger Schmerzfreiheit führte und 3. eine Gelenkspunktion während einer akuten Entzündung eindeutig auf eine hohe lokale Entzündungsaktivität schließen ließ.

    Von meinen ersten Arztbesuchen wegen Gelenkprobs bis zur Überweisung zu einem Rheumatologen sind über 10 Jahre vergangen, danach vergingen nochmals fast 2 Jahre, bis ich endlich eine Diagnose hatte und damit endlich eine entsprechende Therapie bekam.

    Heute nehme ich noch 4 mg Urbason (Methylprednisolon = Cortison) und bekomme Goldspritzen. Mit beidem zusammen geht es mir inzwischen prima.

    Weshalb ich das alles schreibe ... nun, möglicherweise hast Du ja auch Psoriasisarthritis, wobei es diese auch ohne Schuppenflechte gibt. Oft hatte es nur einer der Großeltern, aber der Enkel hat dann die dazugehörige Arthritis (wenn er Pech hat).

    Überleg mal. Bleib auf jeden Fall am Ball und geh nicht zu irgendeinem Arzt, sondern zu einem internistischen Rheumatologen.

    Liebe Grüße aus Tirol von
    Monsti
     
  3. AtTiLa

    AtTiLa Guest

    Hi,

    erst mal danke für Deine Antwort! Also ich kenne leider KEINE der Krankheiten die Du da aufgeschrieben hast aber darum bin ich ja da.
    Schuppenflechte? Hmm, ich hab da schon was komisches mit der Haut, hab das aber schon immer und war daher nie deswegen beim Arzt. Mein Vater hat Schuppenflechte und so komische Haut (schält sich oft, änlich wie Pilz, ist aber keiner) an den Händen und Füssen. Das an Händen und Füssen habe ich auch. Vielleicht sollte ich das mal untersuchen lassen ob das sowas in der Art ist?! So, muss jetzt meine Geb. feiern gehen, es klingelt. Bis heute Nacht oder Morgen :D :D :D

    Basty
     
  4. Manuela

    Manuela Guest

    hi

    Du solltest wen es noch nicht gemacht wurde mal die

    schilddrüße untersuchen lassen

    wäre in versuch wert

    das deine knochen aussehn wie bei einer 70jährigen
    sollte doch einen arzt zum handeln bringen

    aber wenn du hier öffters liest wunders dich dan auch nicht mehr das es nicht so is

    Also bis bald und kopf hoch
    Hulda
     
  5. Manuela

    Manuela Guest

    vergessen!

    Alles gute zum Geburstag

    Hulda
     
  6. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Basty,

    ja bleib am Ball und erwähne unbedingt das mit der Schuppenflechte Deines Vaters bzw. Deine eigenen Hautveränderungen! Ich weiß, es klingt so banal, aber es ist wirklich wichtig!

    Ansonsten:

    ALLES LIEBE ZUM GEBURTSTAG!!!!!

    Grüßle von Monsti
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Sorry Basty,

    Nachtrag ... Was man net im Hirn hat ... :D:

    Schuppenflechte schaut meistens tatsächlich aus wie ein Pilz: Dicke gelblich-weiße Schuppenschicht auf den betroffenen Stellen, die sich oft in richtigen Platten abziehen lassen. Darunter kommt rote, dünne Haut zu Vorschein, die oft winzige Blutungsstellen zeigt.

    Wenn andere das sehen, ziehen sie sich meist angewidert bzw. erschrocken zurück, weil sie meinen, das sei ansteckend. Ist es aber nicht. Schaut nur ätzend aus.

    An besonders aktiven Stellen kann es allerdings tatsächlich passieren, dass sich ein Pilz einnistet. Das ist bei mir auch schon mal passiert. Den Pilz wieder loszuwerden, ist allerdings viel einfacher, als die Schuppenflechte zum Verschwinden zu bringen.

    Liebe Grüße und bitte fröhlich weiter feiern!
    Monsti
     
  8. AtTiLa

    AtTiLa Guest

    huhu,

    hier bin ich wieder mit ein paar Bier mehr :D :D
    Also so wie ich das lese könnte das echt Schuppenflechte sein. Ist dieses Psoriasisarthritis echt schlimm? Was sind so die Hauptsymptome?

    Vielen Dank für die Glückwünsche von Euch! Und mal echt, ist dr Hammer wie schnell hier geantwortet wird, da geht es einem gleich besser! THX!

    Basty
     
  9. Samira

    Samira Neues Mitglied

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    Hallo Basty

    zur Schuppenflechte kann ich dir zwar nichts sagen, davon habe ich keine Ahnung, aber das haben die anderen ja schon gemacht.

    Ich wollte dir zum Geburtstag gratulieren

    also

    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag


    ich hoffe du kannst trotz der Probleme schön feiern und wünsche dir alle Gute

    liebe Grüße

    Samira
     

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  10. sito

    sito wölfin

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    hallo,

    auch von mir alles liebe zu deinem geburtstag, sollen all deine wünsche in erfüllung gehen.:)

    hoffe das du nun bald eine diagnose bekommen wirst.

    lg sito
     
  11. AtTiLa

    AtTiLa Guest

    Guten Morgen alle zusammen,

    habe eben mal meine ganzen alten Unterlagen rausgekramt und festgestellt das ich das ganze doch nicht erst 4-5 Jahre habe sondern 6-7 Jahre aber ist ja eigentlich egal ;) ;)

    Ausserdem wurden noch viel viel mehr Untersuchungen gemacht aber waren eh alle negativ. Das mit meinem Vater hatte ich wohl auch schon erwähnt, da es in einem Bericht vorkommt.

    Diagnose ist übrigens doch nicht Spondyarthritis sondern Sacroielitis.
    Mal ein Bericht von 1999:

    Ich verstehe da kein Wort :D

    Die Iliosacralfugen sind scharf konturiert und normal weit. Auffällig sind aber die zum Teil meanderförmigen bis fleckigen, unscharf begrenzten, nicht iliosacralfugennahen Knochenmarködeme im Os Ilium mit entsprechender Signalhebung bei t2-Gewichtung. Das Sacrum zeigt nur links lateral iliosacralfugennah seitendifferent ein diskretes Ödem.

    Klasse, oder? :D :D :D

    Der neuste Bericht dann von 2001

    Seitens des re. ISG zeigt sich nicht scharf konturierte Darstellung des ISG im Sinne einer Sakroielitis. Li.-seitig ist der Befund weniger ausgeprägt. Altersentsprechender knöcherner Normalbefund ohne Anhalt auf eine Spondylarthritis.

    Wenn man so alles durchliest(also nicht nur die beiden), habe ich eigentlich gar nichts, oder doch?! Mal links mal rechts, mal gar nichts. Ärzte spinnen doch alle:( :( :( :(

    Naja, werde jedenfalls trotzdem nicht aufgeben, Das Problem scheint mir nur einen Arzt zu finden der sich das alles anhört und auch ernst nimmt.

    Basty
     
  12. Petra16

    Petra16 Neues Mitglied

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    hallo basty!
    einerseits wird da im bericht von 2001 gesagt, dass eine sakroielitis besteht, aber dann steht halt wieder, dass es keinen hinweis auf eine spondarthritis gibt. komisch irgendwie, aber die anderen wissen sich mehr drüber.
    ws ich dir aber noch sagen möchte, dass die radiologischen befunde nicht das einzig ausschlaggebende sind! der arzt sollte sich deine beschwerden zu herzen nehmen, und dann mit den befunden kombinieren- auch wenn sie ob sind.
    hab irgendwie auch ein ähnliches problem wie du, es wurden schon "100 000" radiologischen befundungen vorgenommen, aber wirklich rausgekommen ist nie was. kam dann mal zu einemrheumatologen der mir wirklich zuhörte und meinte "man behandelt ja den patienten mit seinen beschwerden und nicht die befunde". er ist sich sehr sicher, dass ich eine arthritis habe, und deshalb auch gleiche mal eine basis mitgegeben hat. die untersuchungen die er anforderte sind wieder ob- bin schon gespannt was er machen bzw sagen wird!
    aber gib nie auf- such so lange einen arzt bis du dich gut aufgehoben fühlst!
    und nachträglich, wenn heute auch schon etwas spät, alles gute zum geburtstag!
    lg petra
     
  13. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    Hallo Basty,

    alles Gute zum Geburtstag :). So jung möchte ich auch nochmal sein :p.

    Also das links- rechts - Problem was Du eben ansprichst kann wirklich zum Thema werden. Bei mir z.B. ist es so, das ich über Jahre ...lol ja wohl seit meiner Geburt eine Doppelniere habe ... die ist links diagnostiziert worden.. jahrelang, immer wieder aufs Neue, weil ich zeitweise große Probs mit den Nieren hatte.
    Irgendwann dann mal wieder Kontrastaufnahmen, aber in einer anderen Praxis .... und siehe da, meine Doppelniere war plötzlich rechts .. hmm :confused: .

    :D :D Ist vielleicht ne Wanderniere :D :D .

    Kopf hoch, lass Dich nicht unterkriegen.
    Was Du brauchst ist einen vernünftigen Hausarzt und natürlich einen guten Rheumatologen. Aus welcher Gegend kommst Du denn?
     
  14. AtTiLa

    AtTiLa Guest

    Hiho,

    Komme aus Reutlingen, das ist ca. 25KM von Stuttgart und ca. 10KM von Tübingen. Also in Reutlingen/Tübingen gibt es nur eine Rheumatologin und einen orthopädischen rheumatolgen. Die rheumatologin ist einfach vollkommen überlastet und nimmt sich ca. 5 Minuten Zeit wenn man dann mal einen Termin bekommt (mind. 3-4 Monate für einen Termin) und der Orthopäde hat keine Ahnung von Rheuma, der Spinner wollte mich bei meinem ersten Besuch wegen Rückenproblemen einrenken... :D :D
    In der Uniklinik in Tübingen braucht man auch ca. 3 Monate für einen Termin und sitzt zusätzlich ca. 4-6 Stunden im warteSAAL (Zimmer passt einfach nicht), nur die Privatpatienten sitzen dort in einem kleinen Vorraum wo an der Tür dann Prof. Dr. KeineAhnungWie steht....

    Ich war in Berlin als ich meine Mutter besuchte bei einer super Ärztin, wollte eigentlich nur Diclofenac verschreiben lassen, da ich es zuhause vergessen hatte aber diese Ärztin hat sich ganz locker mal 20 Minuten mit mir unterhalten, leider habe ich alles schon getestet was ihr eigefallen ist. Sie wollte mich in Berlin zu einem andeen Arzt schicken von dem sie meinte er wäre wirklich gut aber Berlin sind nunmal 600KM, das ist dann doch ein bisschen weit.

    Ich weiss auch nicht, manchmal denke ich schon ich hab einfach eins an der "Rübe" und bilde mir das ganze nur ein. Dann aber wieder wenn ich auf der Strasse versuche einen 70 jährigen zu Fuss zu überholen und es nicht schaffe oder wenn ich mal wieder zitternd vor Schmerz im Bett liege, denke ich das kann man sich gar nicht einreden. Ka!

    @Petra, Deine Glückwünsche stimmen genau, ich habe heute Geburtstag. Bin nur gestern "reinfeiern" gegangen. Danke!
     
  15. gisela

    gisela kleine Käsemaus

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    Hallo Basty,
    erstmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Geburtstag.

    Ich kann mich eigentlich nur flower und Monsti anschließen. Wenn Dein Vater Schuppenflechte hat und Du irgendwelche Hautveränderungen hast, würde ich das beim Hautarzt abklären lassen.

    Auch würde ich beim Rheumadoc erwähnen, das Dein Vater Schuppenflechte hat (auch wenn man bei Dir gar nichts sieht). Deine Blutwerte können bei Psoriasisarthritis völlig normal sein.

    Du kannst hier im Forum unter Krankheitsbilder (seronegative Spondarthritis) etwas stöbern.

    Vielleicht etwas zu mir. Ich bin 42 Jahre und habe seit 1999 Pso-Arthritis (Probleme habe ich allerdings schon länger). Durch meine Medis (MTX, Cortison, usw) geht es mir heute eigentlich sehr gut.

    Liebe Grüße
    gisela
     

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  16. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hallo Basty,

    erst mal :D :D herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag :D :D

    Hoffentlich hast du trotz deiner Probleme schön gefeiert!

    Jetzt zu deinen Befunden:

    In deinem Bericht von 1999 steht ja, dass die ISG-Fugen noch scharf konturiert waren und nur links ein Oedem (also eine Flüssigkeitsansammlung) war. Das heißt, da war schon eine Entzündung, aber der Knochen war noch nicht angefressen.

    2001 war die Entzündung dann schon so stark - bzw. sie hat schon so lange am Knochen genagt, dass der schon beidseitig ausgefranst ('nicht scharf konturiert') ist - rechts mehr als links. Das jetzt plötzlich die andere Seite schlimmer ist, kann ja durchaus sein - die Entzündung kann ja springen, und vielleicht belastest du die Seite, die gerade weniger weh tut, unbewusst mehr - bis die dann wieder mehr weh tut :( .

    Hast du, bzw. deine Ärzte, denn schon mal an M. Bechterew gedacht?
    Ansonsten hört sich dein Problem nämlich so ein bißchen an wie meins: ich hatte seit 1993 Rückenschmerzen, die aber lange erträglich waren. Am Anfang konnte man auch keine geaue Diagnose stellen, weil ich kurz nach Beginn der Schmerzen schwanger wurde. Nach dem Abstillen (1995) wurde dann auch bei mir eine Sakroiliitis bds. und eine leicht chronische Entzündung in den Knien festgestellt - und ich bin, im Gegensatz zu dir , HLA-B27-positiv.

    Damals meinte mein Orthopäde, das könne evtl. Morbus Bechterew sein, aber weil meine Blutwerte in Ordnung und die Schmerzen nicht so stark waren und ich eine Frau bin, wäre das wohl doch nicht so. Ich sollte dann nur den Rücken warm halten und regelmäßig CRP und Rheumafaktor untersuchen lassen.

    So habe ich dann bis diesen Sommer ganz gut weitergelebt - und dann hatte ich einen Schub mit kaum erträglichen Schmerzen im ISG und dazu entzündete Füße und Knie.

    Mein Orthopäde (wegen Umzug ein neuer) hat mich dann in die Rheumaklinik geschickt, weil er im Röntgen nichts sehen konnte, noch nicht mal die Sakroiliitis. In der Klinik konnten die auf seinen Bildern auch nicht sehen, die waren nämlich verwackelt!:o :o

    In der Klinik habe ich dann Krankengymnastik, Wassergymnastik :)) die tut richtig gut), Kältekammer und Massage bekommen, und die ISG haben nach etwa einer Woche Ruhe gegeben (bis heute sind die Schmerzen nur noch ganz leicht, so wie sie schon die letzten Jahre waren). Als Diagnose hat der Chefarzt gesagt, er will nicht M.Bechterew sagen, weil an den Wirbeln noch nichts zu sehen war, nur in den ISG; er hat's dann HLA-B27-positive Spondylarthritis genannt, aber die Stationsärztin hat in den Abschlussbericht M. Bechterew geschrieben (soviel zur Einigkeit der Ärzte untereinander...:( )

    Du bist zwar HLA-B27-negativ, aber ansonsten hat mich, wie gesagt, viel von deiner Geschichte an meine erinnert. Es gibt ja auch (ca. 5 %) negative Bechterewler - und auch Bechterew mit Psoriasis ist nicht so selten.

    An deiner Stelle würde ich vielleicht wirklich mal einen Termin an der Uniklinik holen (trotz Wartesaal), denn die sollen ganz gut sein - und wenn du Schmerzen hast, kannst du Druck machen (bzw. von deinem Arzt Druck machen lassen, das wirkt mehr), dann bekommst du viel schneller einen Termin und musst nicht 4 Monate warten (ich hatte meinen Termin in der Rheumaklinik innerhalb einer Woche und bin nicht privat versichert!). Nur die Zeit im Wartesaal musst du wohl in Kauf nehmen - aber wenn sie dir helfen können!

    Bis dahin würde ich auf jeden Fall Krankengymnastik (spezielle Bechterewübungen) machen, damit alles beweglich bleibt ('normaler' Sport hilft da nicht) und die Schmerzen nicht noch schlimmer werden (die werden dann eher besser).

    Viel Erfolg bei deiner Diagnosesuche und eine schmerzfreie Zeit wünscht dir

    Ulmka :)
     
  17. engel

    engel Guest

    Happy Birthday

    Hallo

    willkommen im Club der komisch kranken
    Ich habe im stillen immer gebeten lasst doch entlich mal eine Diagnose fallen dann stehe ich nicht wie ein simulant oder etwa einem Faulpelz da
    Mitlerweile nach fast 4 Jahren habe ich die Diagnosen von dennen ich 3 nennen möchte

    Schuppenflechten-Rheuma
    sekundäre Fibro
    Neuropathie




    alles liebe nachträglich
    zum Geburtstag

    Engel:D
     
  18. AtTiLa

    AtTiLa Guest

    Hi Ulmka,

    erstmal vielen Dank für Deinen Bericht, hat mir wirklich weitergeholfen! War auch sehr interessant zu lesen!

    Zu MB, das war das aller erste an was auch die Ärzte dachten (ich übrigens auch, da ich einen MB kranken kenne der mir das auch sagte), sie haben es aber gegen später wiederlegt, warum weiss ich auch nicht so genau.

    In der Uniklinik war ich schon 3 mal in Tübingen, es ist also nicht so das ich nichts gemacht hätte. Beim ersten mal wurde ich nur von Assistenzarzt angeschaut. Beim zweiten mal Assistenz und Oberarzt, beim dritten mal dann Assitenz, Ober und Leitender Prof. der Klinik.
    Leider bekam ich ja genau von dem die Superantwort: "Kann besser, schlechter werden oder es bleibt so. Wenn es weh tut nehmen Sie halt Diclodispers wenn die so gut bei Ihnen helfen...". Ab da hatte ich dann erstmal die Nase voll von Ärzten.

    Insgeasamt war ich bisher bei:

    1 Orthopädischem Internist
    2 Internisten
    3 Orthopäden
    1 Rheumatologin
    2 Assistenzärzte
    2 Oberärzte
    1 Prof.

    Und nun weiss ich nicht wirklich weiter, es hat zwar noch keiner wirklich gesagt Simulant aber behandelt werde ich meistens so.

    Was ich vielleicht noch vergessen habe zu erwähnen weil mich das kaum stört ist ein Druckchmerz an dem Knochen beim Solaplexus (oder wie man das auch schreibt (ist das vielleicht das Brustbein?!)), da scheint mir auch was entzündet zu sein.

    Krankengymnastik habe ich auch schon gemacht, leider wurde es danach immer schlechter als besser. Nur direkt am Rücken hilft es, das was für das ISG gemacht wird verschlechtert jedesmal eher ziemlich.

    Was mich wundert im gegensatz zu anderen ist das bei mir der Schmerz bei Bewegung zunimmt an den darauffolgenden Tage. Bei anderen hilft ja Bewegung so wie ich das gelesen habe?!

    Jedenfalls verstehe ich auch nicht so ganz was ein Arzt machen soll. Heilen kann man das ganze ja nicht wirklich. Man kann die Schmerzen lindern aber dafür mit Tabletten/Spritzen die Nebenwirkungen haben das einem schlecht wird. Ich frage mich nun seit Jahren was ich tun soll?! Soll ich einfach den Dauerschmerz (der ist ja gut zu ertragen bzw. man gewöhnt sich daran) ertragen und die paar mal im Jahr wenns richtig heftig ist Tabletten nehmen? Oder soll ich lieber Tabs nehmen und damit alle möglichen Organe schädigen? Ich weiss es einfach nicht!

    Vielen Dank für die Antworten und auch für die die hoffentlich noch kommen werden :rolleyes: :rolleyes:


    Basty
     
  19. Monsti

    Monsti das Monster

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    am Pillersee in Tirol
    Hi Basty,

    außer mit Schmerzmitteln gegen die unmittelbaren Beschwerden vorzugehen, gibt es noch etliche andere Möglichkeiten. Nur musst Du halt auch endlich mal bei einem Rheumatologen landen, der Deine Probleme ernst nimmt.

    Deinen Berichten zufolge hast Du mittlerweile Schäden im ISG. Sowas lässt sich nicht mit Schmerzmitteln oder NSAR (cortisonfreie Entzündungshemmer, z.B. Voltaren, Ibuprofen usw.) lösen, sondern NUR mit Hilfe von Basismedikamenten. Diese sind nicht schmerzlindernd und wirken auch erst nach (je nach Mittel) längerer oder langer Zeit. Sie verhindern Zerstörungen von Knochen- und Knorpelsubstanz bzw. können sogar bereits entstandene Schäden wieder "reparieren". Leider sind all die Basismedis nicht ganz ohne, außerdem wirken sie auch bei jedem anders (auch, was die Nebenwirkungen betrifft).

    Wie ich schon geschrieben hatte, bekomme ich wg. meiner Psoriasisarthritis neben Cortison auch Goldspritzen. Auf deren Wirkung musste ich geschlagene 3 Monate warten. In der Zwischenzeit hielt ich mit höheren Cortisondosen über Wasser. Heute bin ich nahezu beschwerdefrei ... naja, außer zur Zeit, aber da bin ich selber schuld. Wer innerhalb von nicht einmal einer Woche einen 7 qm großen und 1,50 m tiefen Gartenteich per Minischaufel buddelt, ist eh nicht ganz dicht :D

    Liebe Grüße von Teichbuddlerin
    Monsti
     
  20. Ulmka

    Ulmka Guest

    Hi Basty,

    du warst schon bei reichlich Ärzten, die müssten da eigentlich auch schon dran gedacht haben, aber was mir nicht aus dem Sinn geht, ist, dass die Probleme bei dir bei Bewegung schlimmer werden - das spricht doch eigentlich gegen eine Entzündung!

    Eine Arthrose oder eine anderweitige Knochenveränderung ist aber doch wohl ausgeschlossen worden????

    Es gibt ja Krankheiten, bei denen sich z.B. auf Grund von zu vielen Wachstumshormonen die Knochen verformen oder bei denen die Knochen weich werden, weil irgendein 'Baustoff' fehlt.

    Wenn's dann aber doch rein entzündlich ist, würde ich auch Tabletten nehmen, denn die bekämpfen ja nicht nur die Schmerzen, sondern auch die Entzündung - und wenn die zu heftig wird oder zu lange dauert, nagt sie an den Knochen und verursacht bleibende Schäden, die meist viel schlimmer sind, als die Tablettennebenwirkungen.

    Ich glaube, ich würde an deiner Stelle versuchen, doch noch mal zu einem anderem Arzt zu gehen, und zwar zu einem internistischen Rheumatologen - ich kann mir nicht vorstellen, dass es rund um Stuttgart nur die Klinik und einen weiteren Arzt in dieser Richtung gibt. Selbst bei mir hier oben im 'strukturschwachen' Niedersachsen kurz vor der Nordsee habe ich - in Oldenburg und Bremen - 7 Rheumatologen und zwei Kliniken mit rheumatologischer Abteilung zur Auswahl!

    Vielleicht findest du ja doch noch einen Arzt, der dir helfen kann!

    Außerdem kannst du auch noch Dr. Langer - hier bei R.O. - per e-mail an info@rheuma-online.de fragen. Das habe ich auch schon gemacht, und ich fand die Antwort hilfreich.

    Viel Glück :) :) :)

    Ulmka