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Vielleicht doch Borreliose ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Easy, 13. Oktober 2005.

  1. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo,

    ich habe mich vor ein paar Wochen ja in der Uniklinik in Frankfurt vorgestellt, zunächst einmal in der Endokrinlogie, weil ich abklären lassen wollte, ob nicht doch eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse besteht. Dieser Verdacht hat sich bestätigt, ich bin jetzt also auch ein "Hashi".......

    Dann hatte ich mich als Probant für eine Studie bezüglich Polyneuropathien interessiert und es mussten Untersuchungen durchgeführt werden, um zu testen, ob ich in Frage komme. Aufgrund von Messungen meiner Beinnerven wurde festgestellt, dass meine Polyneuropathien noch zu "schwach" sind, um an der Studie teilzunehmen.

    Glücklicherweise habe ich darauf bestanden, dass mir die Werte der Blutuntersuchungen, die im Rahmen der Tests gemacht wurden, in Kopie nach Hause geschickt werden. Was entdecke ich da ?

    Die Antikörper für Borreliose sind erhöht .......

    Für den 1. November habe ich nun einen Termin bei einem Internisten, der sich auf Borreliose spezialisiert hat. Ich bin ziemlich aufgeregt, gibt es hier doch vielleicht endlich die Erklärung für meine jahrelangen, vielfältigen Probleme ?

    Klingt zwar paradox, aber drückt mir die Daumen, dass die weiteren Untersuchungen den Verdacht auf Borreliose bestätigen - damit wären (alle ?) meine Fragen endlich gelöst !

    Aufgeregte Grüße

    Easy
     
  2. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

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    Hallo easy!

    dein Gefühl kann ich grade gut nachvollziehen! :)
    Ich war am Montag bei einem orthopädischen Rheumatologen, weil ich auch mal wissen wollte, ob es nicht doch eine orthopädische Erklärung für meine Beschwerden gibt, und dieser Orthopäde hat dann zum ersten Mal was von Borrelien und anderen Bakterien erwähnt. Es wurde dann auch Blut abgenommen, um das zu testen, die Ergebnisse hab ich noch nicht.
    In den zwei Jahren, in denen ich jetzt mit Verdacht auf Rheuma lebe, hat nie jemand auf Borrelien oder ähnliches bei mir getestet.
    Nun bin ich auch ins Grübeln gekommen, ob ich vielleicht die Chance haben könnte, dass meine Probleme durch Antibiotika-Einnahme wieder verschwinden *???* Eigentlich hatte ich mich schon darauf eingestellt, dass ich den Schrott für den Rest meines Lebens habe. Aber ich muss erst das Ergebnis abwarten, und wahrscheinlich ist es dann doch nicht so einfach... jedenfalls bin ich sehr gespannt.

    Ich wünsch dir Glück! :)
     
  3. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo Amulan,

    das mit dem Nachweis von Borrelien scheint wohl nicht so einfach zu sein. Ich habe mich die letzten Tage ein wenig "belesen". Leider gibt es sehr viele "falsch negative" Laborergebnisse, zumindest, was die Elisa IgM und IgG Tests angeht. Ein sogenannter Westernblot gibt da scheinbar mehr Aufschluß, außerdem sollen manche Labors "bessere" Tests machen als andere, was für mich allerdings nicht so ganz nachvollziehbar ist. Aber da ich kein Risiko eingehen will, wende ich mich nun doch lieber gleich an einen Spezialisten.

    Bei mir wurden in den letzten 8 Jahren mehrfach Tests (Elisa) auf Borrelien gemacht, immer mit negativem Ergebnis. Jetzt auf einmal ist der IgG positiv. Meine Symptome würden ALLE passen. Naja, und bevor es mich erwischt hat, habe ich mich im Sommer vornehmlich auf Wiesen und Weiden herumgetrieben .....

    Es wäre einfach zu schön, um wahr zu sein ......

    Gruß

    Easy
     
  4. kate

    kate Guest

    hallo easy,

    ich überlege das auch die ganze zeit bei mir. sogar der westernblot ist ja nicht verlässlich, das referenzlabor ist dafür, soweit ich gelesen habe, köln. in den anderen labors gibt es unterschiedliche ergebnisse, da der test so wenig standartisiert ist.
    aber wenn du ja bald einen termin beim spezialisten hast......
    selbst wenn der die antikörper dann "schön" reden sollte, würde ich dir auf alle fälle mal einen versuch mit doxycyclin für mind. 4 wochen raten! ich kann nicht müde werden, es zu wiederholen,;) aber es ist echt so: doxy ist so wenig toxisch im vergleich zu allen den chemos und NSAR und co. , kindern mit akne wird es für monate verschrieben, ich würde auf ALLE fälle einen versuch machen! du kannst nur gewinnen! vor allem ist es ja am ende meist interpretationssache mit der borreliose: jeder arzt wird dir was anderes erzählen. aber lieber als lebenslang chronisch krank zu sein, würde ich mir die antibiose 2mal überlegen....
    meld dich doch mal, wie es weitergeht! interessiert mich sehr!
    alles liebe,
    kate
     
  5. kate

    kate Guest

    p.s. ich finde es echt unglaublich, dass man nicht gleich am anfang darauf getestet wird. chlamydien, borrelien, yersinien, salmonellen etc. sollten doch bei der rheumadiagnose echt zum standardprogramm gehören!
    wenn ich mir überlege, wie leichtfertig cortison und sogar MTX verschrieben wird, ohne vorher eine infektiöse ursache auszuschließen, krieg ich echt was an mich!

    bei mir wurden jetzt erst hohe chlamydien-titer festgestellt (bin gerade seit 6 wochen bei der antibiotikaeinnahme). da sollte man doch schonmal nachdenklich werden......

    und an alle: bitte nicht vom arzt einreden lassen, "das kommt nicht von den chlamydien, yersinien etc.". doch!!! so was KANN SEHR WOHL von sowas kommen! ;-)
     
  6. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo Kate,

    wie schon gesagt, ich wurde sofort auf Borreliose getestet, als es vor 8 Jahren mit meinen Probs anfing. War aber wie gesagt negativ. Damals habe ich auf das Ergebnis vertraut und nicht weiter geforscht (dachte damals noch, sowas machen die Ärzte :rolleyes: ).

    Mittlerweile habe ich mich (endlich) etwas mehr informiert und habe von dem - auch von dir beschriebenen - Problem mit den Labors gelesen. Deshalb habe ich jetzt den Termin bei einem Spezialisten, der mir im Borreliose-Forum empfohlen wurde. Verrückterweise praktiziert der Mann in meinem Wohnort, aber man kann ja auch mal Glück haben. Dieser Arzt arbeitet angeblich mit dem "entprechenden" Labor und verlässt sich wohl nicht nur auf die Laborergebnisse. Was ich am Telefon schon sehr positiv fand, dass die Sprechstundenhilfe mich bat, zum Termin meine gesamte Krankenakte inkl. aller vorhandenen Bilder und eine Auflistung meiner Beschwerden (was und seit wann) mitzubringen.

    Gerne werde ich weiter berichten.

    Lieben Gruß

    Easy
     
  7. kate

    kate Guest

    easy, dann drück ich dir doch mal die daumen für den termin!! hört sich ja schon mal nach einer guten organistation an!!!
    bis bald, kate
     
  8. Ruth

    Ruth Bekanntes Mitglied

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    hallo, easy!

    vor etlichen jahren bekam mein vater plötzlich probleme mit einem bein; es wurde auch auf borrelien untersucht, ergebnis negativ; er lag im krankenhaus, alles mögliche wurde untersucht, kein ergebnis; dann behandelte ein neurologe mehr oder weniger "auf verdacht" auf borreliose, und zwar stationär mit antibiotika-infusionen- und das war´s!! der neurologe sagte, dass die laborwerte oft nicht eindeutig seien. der zeckenbiss lag übrigens 15 (!!) jahre zurück! kaum zu glauben. mein vater ist seine beschwerden los. allerdings sagte ihm der neurologe, dass sie möglicherweise wieder auftreten können, dann würde noch mal so eine antibiotika-infusions-kur gemacht.
    ich wünsche dir alles gute! viele grüsse von ruth
     
  9. schladde

    schladde Neues Mitglied

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    Borreliose

    HiHo,

    also wartet das Ergebniss erst mal ab. Ich kenn ich da aus denn ich habe Borreliose und mein "Zeckenbiss" liegt mindestens 12 Jahre zurück war immer kerngesund. Ich bekam eines Tages Schmerzen und dann gings los. Mittlerweile habe ich dies nun schon fast 3 Jahre. Zur Zeit geht mir es einigermaßen gut. Lest hier meine kranken Geschichte:

    Mittlerweile ist die noch ein wenig länger aber es hat sich kaum was verändert.

    Meine Werte sind nun einigermaßen im Rahmen aber noch zu hoch. Ich habe von November letzten Jahres bis Februar diesen Jahres mindestens 80 Infusionen und dabei auch noch Tabletten. Es war eine spezielle Therapie. Das waren jeden Tag Tabletten und Infusionen.

    Mein nächster Termin ist im November für das Blut und wenn die Werte nicht wieder gestiegen sind werden wir (Habe einen Super Hausarzt) vorerst weiter nichts unternehmen. Den Schmerzen nach sind die Werte aber gestiegen. Da es mir im Sommer besser ging hat mein Arzt gemeint das es auch an der kalten Witterung liegen kann. Das wollen wir nun probieren. Ich habe vollstes Vertrauen zu ihm.


    Lest nun die Geschichte und gerne könnt ihr mich auch weiteres fragen. Auch per PN oder mail.
    Schmerzen seit langer Zeit

    Ich hatte letztes Jahr so ab Mitte Januar immer stärker werdende Schmerzen im HWS Bereich und den Armen. Am Anfang waren dir Schmerzen vor allen Dingen in den Armen. Von Tag zu Tag wurde es schlimmer doch ich habe immer weiter gearbeitet. Der Schmerz wurde dann immer schlimmer und verteilte sich noch mehr im HWS Bereich. Bereits im Juni konnte ich nicht mehr schlafen . Da ich in meinem Beruf als Bäcker sowieso nicht lange geschlafen habe (in der Regel 2 - 3 Stunden) 2 mal am Tag (Nacht)und ich daran gewöhnt war habe ich mir dann auch keine Gedanken gemacht. Im Juli ging ich dann zum Arzt (ich wollte mein Haus umbauen im Urlaub) und dieser stellte als Diagnose Halswirbel ausgerenkt. Am Tag danach sofort zum Ortopäden und dieser sagte dann nicht ausgerenkt sondern Arthrose und Bandscheibenvorfall. Da ich ja Urlaub hatte habe ich dann mit Hammer und Meisel Wände abgeklopft. In der Zeit hatte ich rund um die Uhr wahnsinnige Schmerzen. Ich bekam IBU 800 und Spritzen. Nach 2 Wochen (17.08) mußte meine Frau mich Sonntags zum Arzt fahren und dieser hat dann sofort Infusionen (Fellinger) gemacht. Der Kernspinn sagte dann nur Bandscheibenvorwölbung und Arthrose. Ich bekam jede Menge Infusionen doch die Schmerzen wurden nur geringfügig besser. Gleichzeitig wurde im Knie vom Orthopäden Arthrose Grad 4 festgestellt was dieser dann auch sofort operieren wollte. Ich habe dann den Orthopäden gewechselt. Dieser hat dann die Diagnose vom anderen Orthopäden bestätigt. Doch der wollte wenigstens mein Knie nicht gleich operieren und mir helfen meine Schmerzen in der HWS zu behandeln. Die Schmerzen wurden aber trotz Infusionen, Spritzen und Tabletten nicht besser. Mein HA hatte bereits im Juli Blut genommen und da waren Borreliose Werte zu hoch doch behandelt wurde nichts. Die anderen Werte waren fast im Rahmen. Als nichts mehr half (ich hatte ja jede menge Schmerzmittel und ähnliches in mir) wurde mir im Oktober nochmals Blut genommen und auf Borreliose getestet da ich bereits im Juli 2000 einen Wert von größer als 180 hatte (sowie hochspezifische Banden im Spätstadium). Bei dem normalen Test im Juli 03 hatte ich größer als 160 weshalb mein Hausarzt damals nicht weiter geforscht hatte da er ja weniger war als der von 2000. Als der Test dann im Oktober kam hatte ich Werte von größer 6400 und wurde auch dann sofort 2 Wochen lang mit Antibotika (14 x Rocephin iv 2mg?) behandelt. Dann bekam ich beim Orthopäden eine Spritze mit Cortison in die HWS Nerven. Nach der Spritze waren meine Schmerzen noch stärker als zuvor. Ich bekam dann keine weitere mehr. Nachdem der Arzt dann 3 Monate später (nach dem Rochephin) mein Blut auf Borre untersucht hat waren die Werte ein wenig besser und trotzdem noch bei 3400 und starke Schmerzen hatte ich immer noch. Dann kam ich im März 7 Wochen in eine Rehaklinik (Psychosomatik) und anschliesend noch 9 Wochen ambulant. Doch die Schmerzen blieben. Jetzt (Juli 04) nachdem ich immer noch sehr starke Schmerzen habe wurde von meinem Hausarzt Fybromylagie diagnostiziert. Ich habe unzählige (Schmerz)tabletten (IBU 800 3 Monate bis November 03, Tramadolor 100 long bis ende Juni 04, 6 Wochen Ortodon , Saroten 6 Wochen November 03, jetzt seit Juli 04 Trimipramin 25 mg, und nun nochmals ein anderes Antidepressiva morgens 20 mg)genommen, Infusionen (ca. 25 Fellinger, 15 Ortodon)plus das Rocephin. Weiterhin die Spritze direkt in die Nerven der HWS im Dezember. Zur Zeit bekomme ich eine Schmerztherapie (6 ml Schmerzmittel iv) nun beendet 12.09. Ach ja in der Reha haben die mir dann noch Concor 5 mg aufgedrückt (Betablocker)doch das hat dann mein HA wieder abgesetzt.

    Ich gehe mittlerweile zum Psychiater weil ich Depressionen habe. Keiner hat mir mehr was geglaubt und das schlimmste war eigentlich das ich selbst nichts mehr machen konnte. Jede Belastung ist für mich eine Qual.
    In der Zwischenzeit war ich auch beim neurologen und der hatte gleich bei zu meinem HA gesagt es muß ein organisches Prob sein.
    Heute 29.09. war ich beim Spezi (Internist) in Pforzheim. Dieser meinte dann Borre und hat mir nochmals Blut genommen. Hier wird nun der Westernblot bestimmt da der positiv ist aber sonst nichts dabei steht.Hier hatte ich nach langer Zeit endlich mal das Gefühl das mich einer versteht und nicht einfach die Psychoschiene ins Spiel bringt. Der Mann kennt sich aus.
    Ich bin ganz schön entäuscht. Mein HA meinte er will erst mal noch den Bericht des Internisten abwarten. Und die Empfehlung zur AB Behandlung ist nicht seine Sache weil da eine Amerikanische Behandlung angegeben ist und wenn die was wäre würde sie in Deutschland genehmigt und das ist sie aber nicht. Dann meinte er ja mal wieder ich hätte ja im Oktober/November 14 x 2 mg Rocephin iV bekommen und normal wären nur 10 also 4 mehr als nötig.

    Nach langem hin und her bekomme ich nun doch seit heute 02.11.04 eine Behandlung über vorerst 20 Tage 200mg Doxcy i.V und 3 x 500mg Tetracyclin.
    Mein HA ist nun bereit doch alles mögliche zu tun.
    Peng das wars. Zum Psychiater muß ich immer noch gehen weil die Schmerzen kommen vom Kopf was mittlerweile alle Ärzte sagen sogar der Rheumatologe bei dem Ich am 5.10. war.
    Der Termin dort war eigentlich für die Katz. So eine arogante Behandlung hatte ich noch nie in meinem Leben.

    Nachdem ich im Sommer die berufliche Wiedereingliedeung abgebrochen habe und die Rehaklinik meinte ich solle einen Antrag auf Umschulung stellen bekam ich diese Antwort von der LVA
    Da steht nun:
    Ihren Antrag vom xx.xx.xxxx zur Teilhabe am Arbeitsleben haben wir genehmigt.
    Leider habe ich keine Ahnung was das bedeutet.
    Habe da nun am 18 Oktober einen Termin.
    Nachdem ich den Termin am 18 bei der LVA gehabt hatte bekam ich am 19 schon einen Anruf von dem Rehaberater das ich am 28 schon zum Psychologischen Test gehen kann. Das ging mal schnell. Laut Psychologin bin ich geeignet ein Umschulung zu machen.
    Heute bekam 02.11.04 bekan´m ich auch nochen einen ANruf der Krankenkasse und ich solle krankheitsbedingt bei meinem Arbeitgeber kündigen. Allerdings soll ich vorher noch das Gespräch mit dem Rehaberater in 2 Wochen abwarten und mit ihm Rücksprache halten. Die Kasse meint selbst das ich meinen Beruf als Bäcker nicht mehr ausüben kann.
    Meine Blutwerte:

    26.10.2000

    Untersuchung Messwert Richtwert

    Borrelia b. IgG EIA > 180 positiv u/ml bis 20
    Borrelia b. IgM EIA < 8 bis 12
    Borrelia b. IgG Blot positiv negativ

    Nachweisbare Banden
    P83 (Spaetphase), p41 (Flagellin), p39, p31 (OspA) p21 Borrelien Interpret


    23.09.2003

    Borrelia b. IgG EIA > 160 positiv Grenzbereich 6-20
    Borrelia b. IgM EIA < 8 Grenzbereich 8-12

    Borrelien Interpret


    Am 16.10.2003

    B. Burgdorferi IgG Elisa > 6400 negativ = < 25
    B. Burgdorferi IgM Elisa 10 negativ = < 25


    Westernblot
    B. Burgdorferi IgG positiv

    94-kd Protein positiv
    83-kd Protein positiv
    60-kd Common antigen positiv
    41-kd Flagellin positiv
    39-kd Protein positiv
    31/34-kd OspA/B positiv
    22-kd pc-Protein negativ
    17-kd Protein negativ


    Das Reaktionsmuster im Borrelien IgG Westernblot mit den hochspezifischen Banden bei 31/34 kd und 94 kd sprechen fur eine spätere Infektionsphase (Stadium II: Meningitis, Meningoradikulitis, Karditis, Stadium III: Lyme-Arthritis, Acrodermatitis chronica atropicans, chronische Enzephalomyelitis).


    Am 05.02.2004

    B. Burgdorferi IgG Elisa 3341.00 negativ = < 25
    B. Burgdorferi IgM Elisa 14.00 negativ = < 25


    Westernblot
    B. Burgdorferi IgG positiv

    94-kd Protein positiv
    83-kd Protein positiv
    60-kd Common antigen positiv
    41-kd Flagellin positiv
    39-kd Protein negativ
    31/34-kd OspA/B positiv
    22-kd pc-Protein negativ
    17-kd Protein negativ

    Rückläufiger Borrelien IgG Antikörpertiter im Vergleich zum Vorbefund

    Am 13.07.2004


    B. Burgdorferi IgG Elisa 1294 negativ = < 25
    B. Burgdorferi IgM Elisa 7 negativ = < 25


    Westernblot
    B. Burgdorferi IgG positiv

    94-kd Protein positiv
    83-kd Protein positiv
    60-kd Common antigen positiv
    41-kd Flagellin positiv
    39-kd Protein negativ
    31/34-kd OspA/B positiv
    22-kd pc-Protein negativ
    17-kd Protein negativ


    Rückläufiger Borrelien IgG Antikörpertiter im Vergleich zum Vorbefund
     
  10. schladde

    schladde Neues Mitglied

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    Ups, sorry vor lauter schreiben habe ich ganz vergessen:


    Ich wünsch euch gute Besserung.
     
  11. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

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    Hallo schladde!

    das hört sich ja auch überhaupt nicht gut an :( . Ich hatte mich ja bisher mit dem Thema nicht beschäftigt, weil bei mir nie davon die Rede war. Aber ich hab eigentlich gedacht(ohne mich darüber schlau gelesen zu haben), dass man die Antibiotikatherapie so lange macht, bis die Borrelien komplett eliminiert sind, und damit ein für alle mal Schluss ist. Also nicht nur mal für 2 Wochen. Bist du sicher, dass die Therapie wie sie bei dir gemacht wurde, richtig war? Bei anderen Therapien mit Antibiotika (z.B. bei Angina oder so) wird doch immer betont, dass man auf keinen Fall zu früh absetzen soll, weil dann hinterher mit Rückfall alles noch viel schlimmer wird (?). :confused:

    Ich wünsche dir auch gute Besserung und viel Erfolg für die Umschulung. Ich weiß ja nicht, ob du mit dem Bäckerberuf zufrieden warst, mein Ding wär das jedenfalls nicht - ich bin eine Schlafmütze! :rolleyes:
     
  12. Easy

    Easy Das Schaf

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    Hallo nochmal und vielen Dank für eure Antworten !

    @schladde
    Danke dir besonders, für deine ausführliche Antwort. Ich kenne die Problematik, als Psycho dargestellt zu werden, ebenfalls. Mich wollte man auch schon in eine Klinik für psychosomatische Erkrankungen einweisen. Mittlerweile habe ich aber einen super Hausarzt, der mich ernst nimmt. Ich muss zwar immer noch selber forschen, in welche Richtung meine Erkrankung geht, aber ich werde überall hin überwiesen, wo ich möchte. Bisher meist mit Erfolg, den ein paar Krankheiten (wie sich das anhört .... :rolleyes: ) wurden bei mir ja schon diagnostiziert, nur dass es immer heisst "da muss noch was anderes sein".....

    Was ich an deinem Fall besonders schlimm finde, dass bei dir Borreliose im Blut bereits angezeigt war und keiner reagierte. So etwas regt mich maßlos auf. Bei mir war es jetzt ja ähnlich, den Docs in der Uniklinik habe ich meine Probleme genau geschildert, trotzdem wurde der Wert einfach überlesen. Klar, es kann evtl. ein falsch positives Ergebnis sein, aber ich finde, man sollte jedem Hinweis auf den Grund gehen. Vor allem, wenn der Patient erzählt, dass er bereits so eingeschränkt ist, dass er seit 2 Jahren nicht mehr arbeiten gehen kann, den Haushalt kaum bewältigt, nach 3 Minuten gehen schon Schmerzen in den Beinen hat, etc. etc.

    @Amula
    Ich hab mein Wissen ja bisher nur aus dem Inet. Soweit ich verstanden habe, sitzen die Borrelien oft auch an Stellen, die vom Antibiotika nicht erreicht werden können. Die können dann jederzeit wieder Schaden anrichten. Dann spricht man wohl von einer chronischen Borreliose - auch keine nette Krankheit. Soweit ich weiss, ist die Wahrscheinlichkeit, die Borreliose gänzlich weg zu bekommen, am höchsten, wenn direkt nach der Infektion behandelt wird.

    Ich lass jetzt mal den Termin auf mich zukommen.

    Lieben Gruß

    Easy
     
  13. schladde

    schladde Neues Mitglied

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    Hallo,


    das mit den bestimmten Stellen sitzen

    Code:
    Soweit ich verstanden habe, sitzen die Borrelien oft auch an Stellen, die vom Antibiotika nicht erreicht werden können.
    stimmt nach Aussage meines "Spezies" nicht ganz denn die Borrelien vermehren sich alle 8 - 12 Stunden. Und genau in dieser Zeit muß das Antibiotika gegeben werden. Sollte der Einnahmezeitpunkt nicht richtig oder rechtzeitig sein dann war diese Umsonst. Aus diesem Grunde empfehlen die Spezies die Einnahme über einen längeren Zeitpunkt damit der richtige getroffen wird. Die "normalen" Ärzte gehen dabei genauso wie die Krankenkassen davon aus das die in der Zeit getroffen werden.

    Aber dem ist meistens nicht so. Deshalb sprechen die von bestimmten Stellen.

    Die Krankenkassen emofehlen eine Therapie über 10 Tage mit Rocephin dann ist für die meistens die Behandlung erfolgreich gewesen. Leider ist dies meistens nur dann erfolgreich wenn die Erkrankung (der Zeckenbiss) frisch also sprich "NEU" war. Leider kann frühestens erst nach 2 Wochen eine Infektion erkannt werden. Doch trotzdem hilft dann díe Behandlung.

    Wichtig ist das bei einer alten Infektion immer wieder das Blut untersucht wird.

    Bei mir war halt so das ich zwar die hohen Werte hatte aber diese auch wie aus dem Wsternblut herausstellte auch schon langzeit war und da wird dann normalerweise keine Therapie mehr gemacht. Denn die sagen 10 mal Rocephiin ist genug da ja die Erkrankung scvhon lange her ist. Nur eine aktive Borreliose kann gut behandelt werden.

    Deswegen lasst euch nicht mit 10 x abspeisen denn die Schmerzen kommen wieder. Ich habe das selbst erlebt.

    Aber trotz llem wird manchmal viel zu viel Panik gemacht. Es gibt halt auch Leute die Borreliose haben und nie daran erkranken. Und das sind weitaus mehr als solche die daran erkranken. Leider werden diese erkrankten dann meistens für "verrückt" erklärt. Na ganz so schlim ist es nicht.

    In meinem Fall waren es die Schmerzen dann gings halt in die Pschosomatische Klinik´. Aber ich hatte dort eine super Therapeutin die mir zumindest soweit helöfen konnte das ich mit den Schmerzen umgehen kann und dauch wieder neuen Lebensmut habe. Ich mache eine Umschulung und dann sehen wir weiter.

    Wenn ihr irgendwohin kommen solltet und die wollen euch beibringen das die Schmerzen vom Kopf kommen glaubt es nicht ihr müßt nur überzeugen das ihr Hilfe braucht damit umgehen und leben zu können. Mir wollte die am Anfang das auch aber nach einiger Zeit hat das super funktioniert. Ich verdanke dieser Therapeutin wirklich viel.

    Auch meinem "Spezie" (Internist) der die Behandlung dann über 5 Monate ausgearbeitet hat und dann meinem Hausarzt der diese Behandlung dann auch durchführte.

    Wenn ihr einen Arzt haben solltet der euch nicht so behandeln möchte oder diese Behandlung auch ganz ablehnt sucht euch einen anderen. Es gibt viele die machen die Behandlung aber leider erst wenn der Spezi diese vorgeschlagen hat.

    Das Kölner Labor soll auch das beste sein mit der Blutuntersuchung.

    Und lasst euch auf jeden Fall die Westernblood Untersuchung machen.

    Ich wünsch euch allen eine gute Besserung und Kopf hoch es geht weiter ich habe die Erfahrung gemacht.
     
  14. ClaudiaC

    ClaudiaC Neues Mitglied

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    Borreliose oder nicht?

    Hallo easy,

    vor 19 Jahren bekam ich nach einem Zeckenbiss Borreliose, mit vielen verschiedenen Entzündungen. Wurde dann mit Antibiotika behandelt.

    1 Jahr später bekam ich wieder ähnliche Beschwerden, Borreliose haben die von Anfang an ausgeschlossen, nach 5 Jahren stellte sich heraus das ich EBV habe.

    Als ich letztes Jahr wieder derartige Beschwerden bekam dachte ich auch sofort an Borreliose und EBV. Wurde dann 8 Wochen mit Antibiotika-Infusionen behandelt, ohne Erfolg.

    Im Verlauf von mehrern Monaten wurde mein Blut dann in vier verschiedenen Laboren untersucht und alle waren einhellig der Meinung, das ich weder Borreliose noch EBV habe. Es sind zwar Antikörper vorhanden aber das wäre nicht "akut".

    Inzwischen hat ein Rheumatologe Morbus Still diagnostiziert. Die Symptome sind allerdings bei allen drei Krankheiten ziemlich ähnlich und vermutlich gibt es noch eine ganze Menge Krankheiten mehr auf die das zutrifft.

    Vielleicht solltest Du Dir die Bestätigung auch von verschiedenen Labors geben lassen. Nach vieren war ich dann der Meinung, das sie nicht alle irren können *gg*.

    Ich drücke Dir die Daumn, das Du richtig diagnostiziert wirst und das das dann entsprechend behandelt werden kann.

    Gruß Claudia