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Viele Knochenbrüche = Osteoporose?

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Zonkobel, 10. März 2010.

  1. Zonkobel

    Zonkobel Neues Mitglied

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    Hallo zusammen
    Nach langer Abwesenheit bin ich mal wieder da.
    Habe SLE.
    Treibe trotzdem viel Sport. Leider nicht so den schonenden... Nennt sich Handball.
    Habe letztes Jahr im Juli oder so meine Kortisontherapie endlich beenden können. Habe in der Zeit auch Calcium und Vitamin D genommen und danach noch eine Zeit lang.
    Im Oktober jedoch haben die Probleme angefangen.
    Mehrere Brüche im Fussgelenk links. Mittelfussknochen rechts gebrochen und Handgelenk (Kahnbein) gebrochen. Handgelenk musste operiert werden weil es nicht gleich erkannt wurde. Schraube bleibt drin.
    Jetzt hab ich mir halt so Gedanken gemacht das es doch nicht normal ist innerhalb kürzester Zeit so viele Brüche zu kriegen. Insbesondere die Füsse machen mich nahcdenklich da ich mich an keine Situation erinnern kann die zerstörerisch gewirkt haben könnte.
    Da ich letzte Woche mal wieder zum Arzt musste(Thrombose arm rechts), habe ich ihn gleich darauf angesprochen.
    Jetzt wird nächste Woche ne Knochendichtemessung gemacht.
    Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht mit vermehrten Knochenbrüchen?
    oder mit Osteoporose?

    Gruss Andy

    PS: bin 25. falls das von Interresse ist
     
  2. Ducky

    Ducky Guest

    könnten es auch stressbrüche sein?
    und hast du mal beim doc nachgefragt?
     
  3. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo,
    bei Langzeit-Cortisongaben kann es sicher auch in jungen Jahren zur Osteoporose kommen. Besonders zu Brüchen der peripheren Gelenke so wie bei Dir, also nicht nur Oberschenkelhals oder Wirbelsäule. Die Untersuchung mit der DEXA Methode solltest du auf jeden Fall machen lassen, allein schon für Dokumentationszwecke. Es gibt auch Osteoporose Medikamente wie Bisphosphonate etc., auch wird vielfach eine zusätzliche hochdosierte Vitamin D3 Zufuhr empfohlen. Ich würde das mit einem Facharzt besprechen und am Ball bleiben. Eventuell musst Du bei Deiner Krankheit später wieder eine Cortisontherapie machen, das bleibt einem nicht erspart, wenn man chronisch krank ist. Grüße vom Alten Hasen
     
  4. Zonkobel

    Zonkobel Neues Mitglied

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    @Ducky
    Diese Vermutung bestand am Anfang, aber da waren nur die Brüche im Sprungelenk bekannt.
    Was dagegen spricht ist die pure Anzahl der Brüche.

    Naja ich hoffe jetzt mal das ich einfach nur verdammt viel Pech gehabt habe...

    Gruss
     
  5. Syde

    Syde Neues Mitglied

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    Hallo Andy,

    mit der Knochendichtemessung in der nächsten Woche bist du sicher gut am Ball und erfähst sicher mehr zu den Dingen und zu deiner Frage zu einer möglichen Osteoporese.
    Sollte hart sein für dich in deinem Alter, gut dass du das noch angegeben hast, aber du kannst dann dein Leben, leider, darauf ausrichten.

    Wünsche dir nur, dass kein positives Ergebniss dazu herauskommt, dazu bist du in meinen Augen, trotz Cortison, einfach noch zu jung!!

    LG
    martina

    P.S. schreib mal von dem Ergebnis!!
     
  6. Zonkobel

    Zonkobel Neues Mitglied

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    SO heute war DEXA-Termin. Resultate weiss ich am Freitag.
    Leider war ich auch noch wegen meinem gescharubten Kahnbein zur Kontrolle im Spital. Nach 6 Wochen Gips keine Anzeichen einer Heilung!!! mindestens noch weitere 6 Wochen Gips. Und wenn das nicht funktioniert noch ne Op und dann mindestens 12 Wochen Gips. Bereite mich im Geiste schonmal darauf vor.
    Bin am Boden zerstört
     
  7. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo,
    ich hoffe, Du hast heute nicht noch mehr deprimierende Ergebnisse erhalten. Bist Du auch bei einem einem fachlich versierten Orthopäden? Mir scheint, Deine Gipsdauer sehr lang zu sein. Ich selbst nehme auch seit Jahren Cortison, da ist die Wundheilung extrem schwierig. Nach einem Unterarmbruch habe ich über 6 Wochen daran rumgedoktert, schließlich, weil es nicht zur Durchheilung kam, kam der Gips ab. Der Arm war regelrecht verkümmert, ganz schlecht durchblutet, so ein lange Zeit im Gips trägt zusätzlich zur schlechten Heilung bei. Ich habe dann Krankengymnastik bekommen, mit Ultraschall, heißer Rolle, etc. alles was "Leben" in den Arm bringt, und siehe da - nach kurzer Zeit hatte ich keine Probleme mehr. Alles Gute, der Alte Hase
     
  8. Ducky

    Ducky Guest

    bei mir wurden die knochenenden während einer op angefrischt und ich musste täglich 10 minuten 10 lio auf ner wage belasten--war halt bein und das ganze im liegen
    das 10 kilo drücken sollte auch zur bessern knochenheilung beitragen
     
  9. Zonkobel

    Zonkobel Neues Mitglied

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    So hab endlich die Resultate...
    Hüfte ist ok
    Lendenwirbelsäule ist ok
    Handgelenk ist nicht ok. Osteoporose im Anfangsstadium.

    @alter Hase: Der Bruch ist mit grösster Wahrscheinlichkeit im Oktober passiert. Erkannt wurde er erst Ende Januar. OP war am 2. Februar. Seither keine Heilung.

    Momentan hab ich einfach keine Lust auf gar nichts. Das nächste "Problem" hat sich schon angekündigt. Langsam aber sicher vergeht mir die Lust
     
  10. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

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    Hallo,
    solche Diagnose ist niederschmetternd und es ist sicher nicht leicht für Dich, jetzt dagegen anzukämpfen. Hat man Dir wenigstens schon eine Osteoporose Therapie angeboten? Die Tabletten muss man ja auch erstmal 3 Jahre nehmen - weiß nicht genau wie das bei jungen Männern ist. Aber wenn Du wieder Kraft hast, musst Du Dich auch unabhängig im www informieren, über Osteoporose gibt es viele Einträge. Häufig geht es einem nach langer Durststrecke auch wieder besser. Das habe ich erlebt, wünsche es Dir auch. Alter Hase
     
  11. Zonkobel

    Zonkobel Neues Mitglied

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    Zurzeit kommt einfach alles schlechte aufs Mal.
    Zuerst der Bruch der nicht heilen will, dann die Thrombose und jetzt der Mist.
    Hab momentan schon genug zu tun, wegen meiner Weiterbildung. da steht gerade die Diplomarbeit vor der Tür.
    Was ich gefunden habe hat mir grundsätzlich keine Freude gemacht. Am einfachsten scheint mir die Biphosphonat-therapie zu sein. Wobei soll ja auch gewisse Nebenwirkungen haben und bei meinem Glück wird garantiert eine davon eintreten. War ja auch bei MTX so. Hat mir die Lunge angegriffen und seither hab ich noch 69% Lungenfunktion.
    Morgen wird noch mal meine Wirbelsäule geröntgt, da es da "Auffälligkeiten" gegeben hat beim DEXA. Morgen weiss ich hoffentlich auch mehr wie es jetzt mit der Medikamentation weitergeht.
    Gruss
     
  12. Zonkobel

    Zonkobel Neues Mitglied

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    So mal wieder eine kleine Aktualisierung.
    Mittlerweile ist klar das ich Osteopenie in beiden Armen habe.
    Mein operiertes Handgelenk hat es auch geschafft die 2.te OP ins Unwirksame verpuffen zu lassen.
    Sprich mein mit Schraube und Beckenknochen gespicktes Handgelenk ist immernoch gebrochen. der eingesetzte Knochen wurde abgebaut.
    Mein Hausarzt macht sich voll die Vorwürfe das er das mit dem handgelenk damals im Oktober nicht gesehen hat.
    Jetzt wird der dritte Eingriff geplant.
    Sie wollen jetzt ein Knochenstück der Speiche mit einem Blutgefäss dran in mein Handgelenk setzen.
    Und so wirklich zuversichtlich sind die Ärzte nicht mehr.
    sie haben mich schon darüber aufgeklärt was dann eventuell als nächstes kommen könnte, wenn der Eingriff wieder keine Wirkung zeigt.
    Eine Entfernung des Kahnbeins und anschliessende Teilversteifung des Gelenks.

    Grüsse