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Verlauf nach Synovektomie / Radiosynorviorthese

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von wolff, 13. Mai 2003.

  1. wolff

    wolff Guest

    Hi erstmal,
    bin neu hier und heisse eigentlich Wolf, aber der Name war schon vergeben.
    Wegen einer pigmentierten villo-nodulären Synovitis, die mich 3 Jahre lang geplagt hat, habe ich mich vor 4 Monaten eine arthroskopische Synovektomie und vor 5 Wochen einer Radiosynoviorthese unterzogen. Nach beiden Eingriffen war das Knie sehr geschwollen und es dauerte nach der OP 8 Wochen und nach der RSO ist es auch noch nicht restlos abgeschwollen. Was mir aber mehr Sorgen macht, das die Gelenkhaut immer noch brennt, sich irgendwie pelzig und gefühllos anfühlt und beim beugen spannt. Ist das normal?
    Sicher hat der eine oder andere auch schon solche Eingriffe hinter sich. Freue mich über jede Antwort
    Bis jetzt geht es mir schlechter als vorher. Vielleicht bin ich aber nur zu ungeduldig.
    Grüße
    Wolf
     
  2. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Guten Morgen Wolff,




    Meine beiden Knie wurden arthroskopisch behandelt und ich überlege gerade, ob es bei mir so lange dauerte...
    Ich denke nicht, daß ich 4 Monate dieses "pelzige" Gefühl hatte. Natürlich hat es noch eine ganze Zeit gezwickt und weh getan, aber ich glaube nicht, daß es 4 Monate waren. Das erscheint mir doch eine recht lange Zeit.

    Hast Du eine normale Beugung? Kannst Du Treppensteigen? Was sagt Dein Krankengymnast dazu?

    Auch das die Radiosynoviorthese hat bei mir nicht einen so nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

    Es könnte natürlich sein, daß die Gelenkinnenhaut von der OP noch so gereizt war (aber nach 4 Monaten??
    :rolleyes: )daß die Folgen der Radiosynoviorthese verstärkt schmerzen.

    Mich wundert sehr, daß das Knie 8 Wochen später noch so geschwollen ist.

    Könnte es sein, daß Du Dich evt. derzeit in einem Schub befindest, sodaß Dein Knie dadurch entzündet ist?

    Viele Grüsse
    Sabinerin
     
  3. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @ Wolff

    Hi Wolff,

    entschuldige ich noch etwas vergessen:

    Zuerst einmal herzlich willkommen in diesem Forum :D

    [​IMG]

    Viele Grüsse :D
    Sabinerin
     
  4. wolff

    wolff Guest

    Hallo Sabinerin,
    Danke für die schnelle Antwort.
    Beugung ist fast normal. Treppen hochsteigen geht ganz gut, runter nicht so gut.
    Nach der OP war die Schwellung nach 8 Wochen weg. Das Brennen und pelzige Gefühl nicht ganz.
    Jetzt 5 Wochen nach der RSO ist nur noch wenig Schwellung und etwas Wärmegefühl vorhanden. Das Brennen und pelzige Gefühl ist aber noch relativ stark. Die Ärzte und KGs antworten da eher ausweichend: Könnte schon mal vorkommen, daß die Gelenkhaut durch die Eingriffe noch etwas gereizt ist, oder Nervenirritation durch die Schnittwunden (das glaube ich aber nicht). Aber ich dachte genau dies sollte dadurch abgestellt werden.
    Ob ich einen Schub habe weiss ich nicht. Eine Rheumatologische Ursache konnte man bei mir nicht feststellen, auch der Rheumatologe nicht. Man tippt eher auf die Folgen von diversen Sportverletzungen und mehreren Operationen. Allerdings verliefen meine Beschwerden auch Schubförmig.
    Zur Zeit bin ich zwar auf dem Weg der Besserung, aber es geht schon sehr langsam, und auch nur durch immer noch relativ viel Ruhigstellung. Früher hat mir Bewegung (Schwimmen, Fahrradfahren) meistens gut getan. Im Moment verstärkt es aber das Brennen.
    Wie lange ist es denn bei dir her? Und wie bist du mit dem langfristigen Ergebniss zufrieden?

    Liebe Grüße
    Wolf
     
  5. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Wolff

    Hi Wolff,



    eher ausweichend antworten...*gg* ja, das können so manche Ärzte ganz gut ;)

    Wenn ich richtig verstehe, dann hast Du früher viel Sport getrieben und die Knie wurden entsprechend belastet? Wenn diverse Sportverletzungen und Op´s vorhanden sind, dann ist es m.E.sehr schwierig herauszufinden, wo das Problem liegt. Theoretisch könnte die letzte Op und die Radiosynoviorthese längst vergessene Sportverletzungen wieder "aufleben" lassen, weil das Knie offensichtlich überansprucht wurde. Und durch die vielen Eingriffe ist es schwierig den tatsächlichen Grund festzustellen.

    Kannst Du denn unter Entlastung Radfahren (z.B. Ergometer) oder Schwimmen? Oder verursacht jede Bewegung einen Schmerz?
    "Brennen" hört sich nach einem stechenden Schmerz an und diese Art Schmerz tritt ja häufig in Verbindung mit Entzündungen auf.

    Für mich hört es sich so an, als wenn die Vielzahl der Verletzungen und Eingriffe das Knie restlos überansprucht haben.

    Meine Knie-Op´s wurden 10/97 und 02/98 durchgeführt, davor und danach bekam ich chemische Synoviorthesen etc.
    Mein rechtes Knie macht z.B. weniger Probs und schwillt nicht so gewaltig an, obwohl eine Baker-Zyste in der Kniekehle vorhanden ist.
    Das linke Knie schwillt i.d.R. bei der kleinsten Anstrengung an, ist also ständig dicker und bei mehr Anstrengung bzw. an schlechten Tag kann es einen erheblichen Umfang annehmen *staun* ;)

    Ich bin recht zufrieden mit dem Zustand der Knie und wenn die Schwellungen zu heftig werden, schone ich mich und meine Knie und lege sie hoch.

    Viele Grüsse
    Sabinerin
     
  6. wolff

    wolff Guest

    Hi Sabinerin,
    wie geht denn das mit dem Zitat einfügen? Wenn ich auf Antworten klicke, dann erscheint hier dieses leere Eingabefeld!

    Irgendwie hast du sicherlich Recht, mit der Überbeanspruchung des Knies durch die ganzen Verletztungen u. Eingriffe.
    Ich seh das so: Es ist aber wohl noch ein Rest Knorpel vorhanden, der allerdings ziemlich aufgeweicht ist. Ich denke aber mit Schwimmen, gemäßigtem Fahrradfahren und vorsichtigem Muskeltraining kann ich da eine Verbesserung erreichen, zumindest daß der Restknorpel wieder stabiler wird.
    Daran hat mich aber die letzten 3 Jahre immer mehr diese Gelenkhaut gehindert. Die Gelenkhaut war durch die Vorgeschicht völlig entartet und hat Zysten gebildet und ständig Entzündungen wegen der kleinsten Belastung hervorgerufen, so ähnlich wie dein li.Kn. ist bei mir übrigens auch das linke. Deshalb wurde sie jetzt entfernt. Aber bis jetzt bereitet sie mir mehr Problem als vorher. Ich war jetzt mal ein Woche gar nicht Schwimmen, seitdem ist eine leichte Besserung eingetreten. Fahrradfahren tue ich z.Z. nur 1km bis zur Arbeit. Ist halt schwierig den Zeitpunkt zu finden, wann man von Schonphase in die Bewegungsphase übergeht. Meistens läuft das bei mir so ab: Die ersten Bewegungsübungen tun mir gut, dadurch werde ich dann irgendwie euphorisch, mach am nächsten Tag das gleiche, oder noch mehr, und so am dritten Tag wirds dem Knie dann wieder zuviel. Ich denke, ich müßte die Entzündung mal gründlich ausheilen, und dann wirklich gemächlich mit Bewegungsübungen anfangen. Ist blos nicht so einfach, arbeiten muß und will ich ja auch, der Haushalt (z.Z. eher Schweinestall) will auch gemacht sein.
    Freut mich das du zufrieden bist mit dem Ergebnis . Ich bin es noch nicht, aber das kann ja noch werden. Tut wirklich gut, mit jemanden zu kommuniziern, der sich auskennt. In meinem Umfeld versteht mich da so richtig keiner, und wenn ich dann auch noch tolle Ratschläge von Ignoranten kriege, rast ich mittlerweile aus.

    Grüße
    Wolf;) ;)
     
  7. elfi

    elfi Neues Mitglied

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    Hallo Wolf,
    bei mir wurde im November 2002 eine Radiosynov. des Ringfingers gemacht. Die ersten 3 Monate habe ich garnichts gemerkt. Danach ist der Finger etwas dünner geworden.
    (immer noch doppelt so dick) wie normal. Mein Rheumatologe
    sagt, man könne dies noch einmal wiederholen. Mein Orthopäde
    möchte eine Synovektomie durchführen. Nun weiß ich auch nicht
    wie ich mich entscheiden soll.
     
  8. elfi

    elfi Neues Mitglied

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    Rheinland-Pfalz
    Entschuldigung, habe meinen Namen nicht genannt

    Also tschüss, Elfi!
     
  9. knobi2

    knobi2 Guest

    Hallo Wolf,

    Problem mit Synovektomie hatte ich auch. Im Mai verangenen Jahres wurde bei meinem linken Knie diese OP durchgeführt, es trat aber keine Besserung auf. Im laufe des Jahres wurde das Knie noch zwei mal arthorskopisch behandelt (Knorpelschäden etc.)
    Erst mit der Diagnose einer cP im Januar d. J. und den damit verbundenen Medikamenten geht es (etwas) besser.
    Aber ich denke, ganz gut wirds nimmer.
    Gruss
    Knobi2:)