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Vater hat Polyarthritis

Dieses Thema im Forum "Arbeit und Allgemeines" wurde erstellt von rose7, 24. November 2006.

  1. rose7

    rose7 Registrierter Benutzer

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    Hallo an alle Leidgeplagten,

    ich schreibe hier für meinen lieben Vater (65 J.).
    Er leidet seit den letzten 3-4 Jahren an sog. Polyarthritis.

    Er hatte früher eigentlich damit nie zu tun. Erst, seidem meine Eltern ein Haus gebaut haben u. mein Vater dann sehr viel Zeit im kalten Keller (Böden gefliest usw.) verbracht hatte, machten sich die Schmerzen bemerkbar.
    Evtl. Zufall od. kann das sein, dass solche Situationen (nass-kalter Keller etc.) dann zum Ausbruch dieser Krankheit führen können?

    Oder Ernährung? Welche Rolle spiel diese da mit?

    Wurde dann vom Arzt im Krankenhaus (stationäre Behandlung, Blutabnahme usw.) festgestellt.

    Seit dem hat er mal weniger/mal häufiger mit dieser Krankheit zu tun.
    Macht sich bemerkbar durch Schmerzen an den Gelenken (Hände/Arme/Beine od. auch mal am ganzen Körper)
    Vor allem (so sagt er) wenn das Wetter umschlägt, spürt er Schmerzen.

    Welche Form v. Rheuma ist das (fortgeschrittene/nicht mehr heilbare/schlimme?) Sorry, fürs blöde Fragen, kenne mich da aber überhaupt nicht aus ...

    Meine Fragen an euch "Fachleute": Welche Medikamente (evtl. pflanzliche) helfen wirklich?
    Welche Medikamente auf keinen Fall (z.B. wg. Nebenwirkungen)?

    Was haltet ihr von sog. Rheuma-Decken, Kufpermatten usw.?

    Sie hat ihm die Tabletten Soggon (Trockenextrakt aus Teufelskralle) gekauft, damit er weg kommt v. den chemischen Medikamenten.
    (greifen Magen an usw.)

    Was kann meinem Vater helfen? Hat jemand DEN Geheimtipp?
    Hat jemand Erfahrung mit dem Gasteiner Heilstollen?
    (Wie ist es da mit der Strahlenbelastung?)

    Kennt jemand einen GUTEN Rheumatologen im Raum Vöcklabruck (Oberösterreich)?

    Herzlichen Dank für Euere Ratschläge!

    Rose
     
  2. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo liebe rose..

    ...und herzlich willkommen hier bei r-o :) ,
    finde es nett, dass du dich für deinen pa mal informierst,
    werde versuchen, deine fragen ein wenig zu beantworten,
    es werden sich aber sicher noch andere user melden,
    @polyarthritis - ist die diagnose gesichert als rheumatoide arthr,(früher chron.polyarthr.) oder nur der verdacht?
    es wäre unbedingt nötig, dass er zu einem internistischen rheumatologen geht !!! kann dir keinen sagen, bin aus nö..
    @nasskalt/wetter- verschlechtert häufig aber löst nicht die erkrg aus
    @ernährung -ebenso bei manchen verschlechterung auf best. speisen,
    aber nicht auslöser,muß man selber rausfinden(oft schweinefleisch, viel süßes uä)
    @teufeslskralle oä -zusätzlich oft schmerzlindernd, aber bei gesicherter dg wird arzt unbedingt sogenannte basistherapie verordnen, um eine sonst evt drohende gelenkszerstörung (kann, muß aber nicht sein!)hintanzuhalten,
    @rheumadecken etc - eher geschäft für verkäufer;) ,aber wenn man dran glaubt, kann es durchaus linderung geben ,aber immer nur unterstützend!!!
    @gasteiner heilstollen uä-evt kurantrag versuchen, gh direkt-tut manchen gut, andere haben eher eine verschlechterung,
    @info lies dich "durch" das forum einfach ,-rheuma von a-z,
    - unter "suchen rechts oben auf der leiste kannst du auch begriffe (zb gast.heilstollen) eingeben,
    sehr viel auch im deutschen rheumaforum, da dort natürlich viel mehr sind,
    hoffe du kannst mit meiner "masse" was anfangen - anfangs schwirrt der kopf...
    wünsche dir und deinem pa alles gute, vor allem, dass er gute notwendige therapie bekommt und er und ihr, seine familie ,mit der erkrankung leben lernt- das ist wohl das wichtigste
    alles gute + lg ivele:)
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Rose,

    auch von mir ein herzliches Willkommen!

    Iveles Antwort kann ich mich nur anschließen. Welche der ca. 400 verschiedenen Rheuma-Formen Dein Vater hat, können wir Dir natürlich nicht beantworten. Sollte tatsächlich eine Rheumatoide Arthritis (RA) diagnostiziert worden sein, wird Dein Vater vermutlich nicht auf "Chemie" verzichten können, denn diese Erkrankung schreitet fort und kann die betroffenen Gelenke bis zur völligen Unbrauchbarkeit zerstören. Dieser Prozess wird mit Hilfe einer sog. Basismedikation stark verlangsamt und im Idealfall gestoppt (= sog. Remission). Heilbar ist die RA bisher nicht.

    Liebe Grüße von
    Angie