1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Vaskulitisfrage / Sensa

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von kukana, 30. März 2006.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.416
    Zustimmungen:
    236
    Ort:
    Köln
    Ich kopiere mal hier den Bietrag von Sensa an ingrid-anna hinein und lösche ihn im krankenvita posting, da es dort um eine reine datensamlung geht.
    gruss kuki

    Zitat:
    Zitat von ingrid-anna
    Hallo, bin auch so gut wie neu hier,

    Diagnose seit Ende Dez. 2005: Vaskulitis - Entzündung an der Hauptschlagader im unteren Bauchbereich mit Aneurysmen (Ausbuchtung der Aterie).

    Beginn im März 2005 mit einer "merkwürdigen" schweren Grippe, extrem schlechtem Allgemeinzustand. Gewichtsabnahme, teilweise hohes Fieber (um 40°) nächtliches Durchschwitzen, Muskelschmerzen, sehr hoher BSG-Wert (Sturzsenkung) unendliche Müdigkeit und keine Energie mehr auch nur noch ein paar Meter zu laufen. Medikamente: Antibiotika, die nicht geholfen haben und auch auf das Fieber keinen Einfluß hatten.

    War 3 Wochen krank und bin dann wieder zur Arbeit (war noch in der Probezeit), obwohl ich mich nur minimal besser gefühlt habe.

    Anfang Mai 2005 (4 Wochen später): 3 1/2 Wochen Krankenhausaufenthalt, da ich einen schweren bakteriellen Infekt hatte. Ursachensuche bzw. Verdacht auf einen Tumor; es wurde nichts gefunden, was die schwere Entzündung hätte auslösen können, trotz Knochemarksbiopsie, Bronchoskopie, Magen-Darmspiegelung usw.
    Wurde 3 1/2 Wochen täglich mit Antiobiotika-Infusionen behandelt.

    Danach ging es mir "etwas" besser. Aber dann gingen die Entzündungswerte (BSG, CRP) wieder hoch, Gewicht hatte ich immer noch nicht zugenommen, nächtliches Schwitzen war immer noch da und die extreme Müdigkeit ebenfalls vorhanden. Dazu kamen massive Rücken- und in diesem Bereich auch Muskelbeschwerden, wogegen auch keine Massagen geholfen haben.

    War zusätzlich noch bei 2 Heilpraktikern, die aber auch nichts wesentliches "gefunden" haben und habe mir über 5 Wochen (wöchentlich 2 x) Vitamin C-Infusionen bei meinem Hausarzt geben lassen.

    Dez. 2005: 2 Wochen Krankenhaus, Verdacht auf eine Riesenzellenarteriitis (Vaskulitis) hatte sich konkretisiert (wurde von einer internistischen Rheumatologin behandelt). 3 Cortisionspitzen haben Wunder bei mir bewirkt. Wurde mit 30 mg Cortison entlassen.

    Bin jetzt wieder auf 22 mg, nachdem ich mich bis vor 14 Tage auf 16 mg heruntergeschlichen hatte. Es geht mir jetzt recht gut (Dank Cortison!)
    und ich vermute, dass die Grippe keine Grippe war, sondern ein Rheumaschub - mit dem das ganze "Drama" begann.

    Liebe Grüsse
    ingrid-anna




    hallo ingrid-anna,
    hoffe du hast meine antwort nicht schon 2x erhalten. mein rechner ist ein bissel eigensinnig oder ich bin schusselig :mad: .jetzt probiere ich es nochmal.

    habe deine vorstellung gelesen, bin auch neu und habe ein paar fragen an dich:
    1. hattest du vor der vaskulitis schon eine rheumatische erkrankung?
    2. schluckst du außer corti noch andere rheuma-medis?
    3. bist du ständig bei der rheumatologin und
    4. wurdest du dort auch schon auf kollagenosen untersucht?

    zu mir: im forum "ich bin neugierig" habe ich meine krankengeschichte dargestellt. Alles in allem aber hatte ich auch vor ca. 10 Jahren eine deftige Virusgrippe und 4 Jahre später bestätigte sich der Verdacht auf chronische Polyarthritis. Zwischen der Grippe und der cP-Diagnose hatte ich auch immer wieder grippeähnliche Beschwerden. aus verschiedenen Informationsquellen weiß ich mittlerweile, daß unter anderem auch Viruserkrankungen rheumatische Erkrankungen zur Folge haben können.

    Erzähl`mir ein bissel - würde mich freuen

    lieben Gruß
    Sensa