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Uveitis und tnf

Dieses Thema im Forum "Biologische Therapien (Biologika und niedermolekul" wurde erstellt von MichaelaK., 8. November 2010.

  1. MichaelaK.

    MichaelaK. Neues Mitglied

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    Hallo Ihr Lieben,
    habe mal wieder, nach langer Zeit der Abwesenheit auf ro, eine Frage an Euch....
    Aber erstmal zum Hintergrund:
    Ich hatte gerade wieder eine Panuveitis, wenn auch einen leichten Verlauf.
    Die letzte hatte ich 2007 unter Enbrel, danach habe ich auf Humira gewechselt. Beide Medis in Kombi mit MTX und alles bestens vertragen.
    Dem Rest von mir geht es richtig gut, meine Rheumatologin spricht bis dato von Remission, alle Werte im Normbereich und das schon sehr lange. Nun aber wieder das Augenproblem und sie wirft die Frage in den Raum eventuell auf ein anderes Biological umzusteigen.
    Und nun meine Frage bzw. Fragen:
    Welche Erfahrungen haben die Uveitis-geplagten unter Euch mit den anderen tnf-a Blockern?
    Wäre ein Wechsel ratsam oder sollte man das zwischenzeitliche aufteten einer "leichten" Uveitis in Kauf nehmen und an der derzeitigen Medikombi festhalten?

    Über hilfreiche Tipps und Anmerkungen würde ich mich sehr freuen,
    da ich im Moment nicht so wirklich weiss was ich machen sollte...

    Danke
    und allen einen schönen und schmerzarmen Tag
     
  2. Trixi

    Trixi (vor)laut

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    Hallo,

    ich würde an deiner Stelle an der Medikation festhalten, wobei bei Uveitis beides - also entweder Humira oder Enbrel - etwas bringt. Mit anderen tnf-a Blockern hat man nicht so gute Erfahrungen gemacht, zumindest nicht so gute wie bei den bereits erwähnten.

    Ich persönlich vermeide stets einen "erfolgreichen" Weg zu ändern. Einen Uveitis-Schub - selbst wenn er vergleichsweise harmlos ist - würde ich nicht riskieren wollen.

    lg
     
  3. bise

    bise Neues Mitglied

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    ich hatte letztes jahr einen uveitis schub unter enbrel, so etwas war mir bis dahin nicht bekannt. es war ein schub vom aller, allerfeinsten. natürlich tauchte sofort der verdacht auf: liegt an enbrel - mit vorschlag, sofort abzusetzen. darin waren sich die augen docs einig. gott sei dank traf ich dann auf einen alt gedienten oberarzt, der war mit mir der meinung, könnte so sein, könnte auch anders sein. also nahm ich nach abklingen der uveitis weiter enbrel unter überwachung. nix geschah. gut, dass ich nicht gewechselt habe.
    vielleicht hilft dir das bei deiner entscheidung zu humira weiter.
    menschen sind nun mal keine maschinen.
    gruss
     
  4. Kira73

    Kira73 Uveitispapst

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    Enbrel sollte man bei Uveitis nicht nehmen.

    Die andern TNFa sind gleichwertig geeignet.

    Ich würde und nehme leichte Schübe in Kauf,
    dennoch wurde eine Änderung der Medikation notwendig.
    Ich hab mich gegen einen Therapiewechsel entschieden
    und für eine Kombitherapie - wie schon vor ein paar Jahren -
    zusammen mit MTX. MTX ist , wenn es vertragen wird, nach
    wie vor mit am besten wirksam bei Uveitis.

    Gruß
    Kira
     
  5. MichaelaK.

    MichaelaK. Neues Mitglied

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    Danke für Eure Antworten

    ... meine derzeitige Tendenz ist die Medi-Kombi MTX 15 mg und Humira 40 mg weiterhin zu nehmen und nicht zu wechseln, ich vertrage sie gut und dem Rest Rheuma geht es bestens, sollte sich in nächster Zeit wieder eine Uveitis einstellen werde ich mir neue Gedanken machen (müssen).... bin im Dezember bei meiner Rheumaärztin und auch beim Augendoc in Münster, mal sehen was die dazu sagen, vielleicht wird es ja auch nur eine Dosisanpassung der o.a. Medi........

    Danke für Eure Unterstützung
    und Alles Gute
     
  6. MichaelaK.

    MichaelaK. Neues Mitglied

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    jetzt Ciclosporin statt MTX

    Hallo Ihr Lieben,
    arbeite einfach mal in meinem "alten" Thread weiter...
    Bin auf der Suche nach Erfahrungen, Meinungen, Tipps, Ratschlägen...
    Wegen meiner Augengeschichte bin ich jetzt vom Mtx weg zu Ciclosporin. Meine letzte 15 mg Spritze war am 17.01. meine erste 100 mg Sandimmun am Abend des 20.01. Nehme also Sandimmun derzeit 2 x 100 mg.
    Wöchentliche Blutkontrollen sind spitzenmäßig ausgefallen, danach bin ich quitschgesund, kein CRP bzw. 0,8 (<10 Norm), BSG bei 6 (6-11 Norm) Leber- und Nierenwerte sind auch im Normbereich. Muss dazu sagen das die Blutwerte jetzt schon seid Ende 2009 so gut sind.
    Eigentlich alles gut, eigentlich....
    Nun stelle ich aber doch so einige Zipperlein fest (die ich schon lange nicht hatte):
    einige schmerzende Finger- und Zehengelenke, Sehnenschmerzen am Sprunggelenk, ISG Schmerzen. Alles aushaltbar, aber eben spürbar.
    Und gestern war ich als Notfall beim Augenarzt weil ich dachte ich bekomme wieder eine Uveitis. Ist aber nichts zu sehen (keine Zellen, Sehstärke nicht verschlechtert). Trotzdem alle 3 Stunden Inflanefran Tropfen, alle 3 Tage einen weniger, langsam ausschleichend. Eventuell hat mein Frühwarnsystem gut funktioniert?!
    Nun frag ich mich was das alles zu bedeuten hat? Meine Rheumaärztin hält sich etwas bedeckt. Wir hatten eine Auseinandersetzung weil sie sich gestreubt hat mit dem Augen-Prof. aus Münster zu kommunizieren, von denen kam das mit dem Ciclosporin nämlich.
    Wie lange wirkt MTX nach und wann setzt die Wirkung des Ciclosporin ein?
    Merke ich da überhaupt einen Übergang?
    Zusätzlich nehme ich ja auch noch 14 tägig 40 mg. Humira.
    Wer hat auch diese Kombi und kann mir dazu Erfahrungberichte geben?

    Danke fürs Lesen und für Eure Hilfe,
    liebe Grüße