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Unterschriftenaktion

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von majosu, 4. November 2010.

  1. majosu

    majosu Mitglied

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    Keine Politik auf Kosten chronisch Kranker!

    [SIZE=-1]Die Bundesregierung hat zwei Gesetzesvorhaben auf den Weg gebracht, die zu erheblichen Mehrbelastungen chronisch kranker Menschen führen werden. Vor allem die Bezieher von staatlichen Transferleistungen und niedrigen Einkommen werden zusätzlich belastet und müssen herbe Rückschläge bei ihrer sozialen Sicherung einstecken. Das GKV-Finanzierungsgesetz sieht nicht nur die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge auf 15,5 % vor, sondern sorgt vor allem durch das Einfrieren des Arbeitgeberanteils dafür, dass alle zukünftigen Mehrbelastungen allein durch die Versicherten getragen werden. Mit dem Arzneimittelneuordnungsgesetz soll das Sachleistungsprinzip als einer der Grundpfeiler der gesetzlichen Krankenversicherung aufgeweicht werden.[/SIZE]
    [SIZE=-1]Die Deutsche Rheuma-Liga hat zu beiden Gesetzesvorhaben ausführliche Stellungnahmen abgegeben und einen Blog eingerichtet, in dem Sie Ihre Meinung zu den Beschlüssen darlegen können. Dabei soll es nicht bleiben: Mit einer Unterschriftenaktion gibt der Verband allen Betroffenen und Interessierten die Möglichkeit, die Bundesregierung zu einer Korrektur ihres gesundheitspolitischen Kurses aufzufordern. Wir freuen uns, wenn auch Sie die Aktion unterstützen![/SIZE]
     
  2. puffelhexe

    puffelhexe Bärenmama von Pedro

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    ...

    ist ja wirklich alles sehr unschön und dieser blog bzw. diese unterschriftenaktion ist ne feine sache...

    aber warum siezt du uns plötzlich?
     
  3. Rückenweh

    Rückenweh Neues Mitglied

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    Hallo majosu,

    warum eine Unterschriftenaktion? Warum nur von einer Liga?
    Unserer Gesundheitssystem ist in einer systemischen Krise - und diese Krise gilt es zu beheben. Diese Krise ist nicht dadurch verursacht, dass die Menschen heute kränker (wenn sich krank überhaupt steigern lässt) als vor 60 Jahren. Diese Krise ist bedingt durch eine neoliberale Denke, der auch unser Gesundheitsminister unterliegt - der unterliegt nämlich dem Trugschluss, dass ein Gesundheitsminister und das Gesundheitssystem für Gesunde da sein muss. Schwierig ist an der Sache, dass die Geschichte über die Beiträge der Krankenversicherung finanziert wird. Aber lassen wir den Punkt mal aussen vor...
    Also warum nur eine Unterschriftenaktion? Mittlerweile kann man beim Bundestag ganz bequem epetitionen einreichen. Die meisten chronisch kranken Menschen sind mittlerweile gut vernetzt, auch und insbesondere diejenigen, die vllt. schon im Ruhestand sind!
    Und warum nur auf Ligaebene? Warum nicht die Sache etwas größer aufziehen, also weitere Verbände / Ligen einschalten - etwa die Foren, die MS, Morbus Basedow, Morbus Crohn, Diabetiker vertreten?
    Zudem könnte deren Mitglieder wiederum im Netz weiterstreuen, dass wäre auf dieser breiteren Basis sicherlich leichter möglich als Leute zu suchen, die Unterschriften auf Papier sammeln. Und man könnte sogar diejenigen ins Boot holen, die am meisten nach den Betroffenen leiden - nämlich das Pflegepersonal, die Physiotherapeuten, etc. - weil unendlich mehr bezahlen wird zukunftig nicht mehr sein, wenn nur noch die Arbeitnehmer mehr löhnen müssen...

    Gruß