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Unterschied Rheumatologe - Rheumaambulanz?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Julopali, 29. Juli 2012.

  1. Julopali

    Julopali Neues Mitglied

    Registriert seit:
    15. März 2012
    Beiträge:
    12
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    0
    Ort:
    Rhein-Main-Gebiet
    Hallo!
    Ich habe am 6.8. endlich einen Termin in der Rheumaambulanz einer Klinik hier in der Nähe, die wohl einen sehr guten Ruf hat. Ich hoffe sehr, dass die mir dann endlich mal was konkretes sagen können!
    Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen der Rheumaambulanz und einem niedergelassenen Rheumatologen? Ich war vor einem knappen Jahr beim Rheumatologen. Der konnte keine Diagnose stellen, meinte evt. was im Anfangsstadium, was man erst später feststellen kann oder vielleicht geht es ja auch von alleine wieder weg. Er hat aber z.B, auch keine ANAs bestimmt, weil er meinte, die wären zu niedrig. Zu dem Zeitpunkt waren die mal kontrolliert worden und lagen bei 1:160. In der Zwischenzeit waren sie mal bei 1:640 mit einer Unterbestimmung von 1:320 Antkörper gegen Centrosomen. Das war kurz nach dem Besuch beim Rheumatologen, der meinte ich bräuchte nicht mehr wiederkommen. Seit dem sind die ANAs nicht mehr bestimmt worden. Spricht doch aber dafür, dass die steigen und es doch orgendwas in die Richtung ist, oder? Auf jeden FAll werden die Schmerzen mehr.
    Sollte ich alle Vorbefunde, also z.B. Bericht des Rheumadocs, dass ich bisher nichts habe, mitnehmen, oder eher nicht? Ich habe ein bisschen Angst, dass die dann denken, ach, die war doch schon beim Rheumatologen und hat gar nichts, und mich nicht mehr ernst nehmen.
    Und gibt es sonst noch was, auf das ich mich vorbereiten sollte? Habe z.B. meine Eltern schon nach Rheuma in der Familie befragt. Sollte ich da noch irgendwas in Erfahrung bringen?
    Kann es eigentlich auch sein, dass die dort dann sagen, sie wollen mich für weitere Untersuchungen dabehalten? Ich habe zwar einen Termin in der Ambulanz, muss aber keine Über-, sondern eine Einweisung mitbringen. Oder wie ist da so der Ablauf? Ich vermute mal, dass beim ersten Termin noch nicht allzuviel passieren wird, oder?
    So langsam werde ich echt nervös! Was mache ich nur, wenn die mir auch nicht helfen können?

    Können eigentlich andere "kleinere" Beschwerden, die aber auch zeitgleich mit den Schmerzen angefangen haben, evt. damit zusammenhängen? Also z.B. hatte ich früher so gut wie nie Blasenentzündung, vielleicht alle paar Jahre mal. Jetzt habe ich das ca. 2-3 mal im Jahr. Ausserdem noch Rosacea, allgemein trockene Haut, manchmal leichten Ausschlag und eine Landkartenzunge, die zwar unbedenklich ist, aber manchmal auch ganz schön weh tut. Sollte man sowas auch alles erwähnen, oder hat das nichts damit zu tun?
    Bin echt froh, dass es Euch hier gibt!
    Liebe Grüße

    Inka
     
  2. käferchen

    käferchen Guest

    Hallo Julopali,
    ich kann Dir nur von den Erfahrungen in "meiner"Rheumaambulanz berichten.
    Du solltest auf jedenfall die Befunde mitbringen die Du hast, dann haben die Ärzte dort schon mal ein Anhaltspunkt und können eventuell schauen ob sich was verbessert oder verschlechtert hat. Die Ärzte dort wissen natürlich auch dass viele zur zweiten Meinung kommen, die Diagnose bestätigt haben wollen oder mit dem jetzigen Rheumatologen nicht zufrieden sind.
    Was sinnvoll ist, wenn Du Röntgenbilder brauchst, nicht jeder Rheumatologe hat in seiner Praxis ein eigenes Röntgengerät, eine Klinik aber.

    Und, keine Sorge. Wenn Du ersteinmal nur einen Vorstellungstermin hast behalten sie Dich nicht gleich dort.

    Viele Grüsse vom käferchen