Hallo zusammen,
ich habe ein Thema, was mich aktuell sehr beschäftigt und wo ich mich über Eure Meinung sehr freuen würde.
Im April diesen Jahres, genau passend zum 50. Geburtstag, ging es los mit Schmerzen und Schwellungen in den Füßen, Knien, Händen und Armen. Dazu ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl und Morgensteifigkeit. Der Orthopäde zu dem ich daraufhin gegangen bin, hat mir Blut abgenommen und mich aufgrund der Werte dann zum Rheumatologen überwiesen. Der RF war damals nicht erhöht, BSG und CRP Wert nur minimal.
Die Suche nach einem Rheumatologen der noch neue Patienten aufnimmt, hat sich als äußerst schwierig herausgestellt und ich habe, weiter entfernt, Gott sei Dank noch einen finden können der mir relativ schnell einen Termin angeboten hat.
Bei dem Termin wurde ich ausgiebig untersucht und mir wurde einiges an Blut abgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass der ANA Wert mit 1:5120 starke erhöht war. Die BSG und CRP Wert sowie der RF waren nun auch höher als bei der ersten Blutabnahme. RF war da 18, also vermutlich noch nichts dramatisches. Der Arzt diagnostizierte Polyarthritis mit einhergehender Kollagenose sowie ein Raynaud Syndrom. Mit der Diagnose hat er mich dann nach Hause geschickt. Ich war recht perplex und ziemlich überfordert, konnte damit nichts anfangen.
Über Umwege bin ich dann doch zu einem Termin bei dem örtliche Rheumatologen gekommen und habe die Sache mit ihm besprochen. Er hat mich daraufhin nochmal komplett untersucht, auch nochmal Blut abgenommen, es wurde mein Thorax, sowie Hände und Füße geröntgt.
Die Blutwerte haben auch hier wieder einen ANA-Titer von 1:5120 gezeigt, ein positiver SS-A Wert wurde auch festgestellt. SCL-70 und andere sind negativ. Der BSG Wert ist erneut gestiegen sowie der RF nun auf 23. Anti-CCP war und ist jetzt auch noch negativ.
Auf dem Röntgenbild wurden an Händen und Füßen flaue Aufhellungen festgestellt, vereinbar mit einer Polyarthritis.
Medikamente nehme ich aktuell 5mg Prednisolon sowie seit nun 5 Wochen 2x200mg Hydroxychloroquin. Trotz allem, meinte mein Rheumatologe, dass dies alles nicht so eindeutig wäre und ich habe das Gefühl, er zweifelt an der Diagnose des ersten Rheumatologen.
Das Ganze macht mir ziemlich zu schaffen, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Habe ich jetzt Rheuma oder nicht, habe ich eine Kollagenose und wenn ja, welche?
Aktuell habe ich noch ziemliche Probleme mit meinen Händen. Sie sind ziemlich geschwollen, oft kalt und an den Fingerspitzen weiß. Das wird vermutlich das Raynaud-Syndrom sein.
Außerdem kann ich keine Faust machen und die Finger werden steif wenn ich sie eine Zeit nicht bewege.
Ich weiß, dass ihr mir diese Fragen vermutlich nicht beantworten könnt aber ich freue mich trotzdem über Erfahrungen oder Kommentare dazu. Ich gehe meiner Familie mit dem Thema schon ziemlich auf den Zeiger, überfordere sie damit und möchte das so nicht mehr. Da ist es vermutlich besser, wenn ich das hier mache
Mein Fragenkatalog für den nächsten Rheumatologentermin Ende November wächst auf jeden Fall täglich
ich habe ein Thema, was mich aktuell sehr beschäftigt und wo ich mich über Eure Meinung sehr freuen würde.
Im April diesen Jahres, genau passend zum 50. Geburtstag, ging es los mit Schmerzen und Schwellungen in den Füßen, Knien, Händen und Armen. Dazu ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl und Morgensteifigkeit. Der Orthopäde zu dem ich daraufhin gegangen bin, hat mir Blut abgenommen und mich aufgrund der Werte dann zum Rheumatologen überwiesen. Der RF war damals nicht erhöht, BSG und CRP Wert nur minimal.
Die Suche nach einem Rheumatologen der noch neue Patienten aufnimmt, hat sich als äußerst schwierig herausgestellt und ich habe, weiter entfernt, Gott sei Dank noch einen finden können der mir relativ schnell einen Termin angeboten hat.
Bei dem Termin wurde ich ausgiebig untersucht und mir wurde einiges an Blut abgenommen. Dabei stellte sich heraus, dass der ANA Wert mit 1:5120 starke erhöht war. Die BSG und CRP Wert sowie der RF waren nun auch höher als bei der ersten Blutabnahme. RF war da 18, also vermutlich noch nichts dramatisches. Der Arzt diagnostizierte Polyarthritis mit einhergehender Kollagenose sowie ein Raynaud Syndrom. Mit der Diagnose hat er mich dann nach Hause geschickt. Ich war recht perplex und ziemlich überfordert, konnte damit nichts anfangen.
Über Umwege bin ich dann doch zu einem Termin bei dem örtliche Rheumatologen gekommen und habe die Sache mit ihm besprochen. Er hat mich daraufhin nochmal komplett untersucht, auch nochmal Blut abgenommen, es wurde mein Thorax, sowie Hände und Füße geröntgt.
Die Blutwerte haben auch hier wieder einen ANA-Titer von 1:5120 gezeigt, ein positiver SS-A Wert wurde auch festgestellt. SCL-70 und andere sind negativ. Der BSG Wert ist erneut gestiegen sowie der RF nun auf 23. Anti-CCP war und ist jetzt auch noch negativ.
Auf dem Röntgenbild wurden an Händen und Füßen flaue Aufhellungen festgestellt, vereinbar mit einer Polyarthritis.
Medikamente nehme ich aktuell 5mg Prednisolon sowie seit nun 5 Wochen 2x200mg Hydroxychloroquin. Trotz allem, meinte mein Rheumatologe, dass dies alles nicht so eindeutig wäre und ich habe das Gefühl, er zweifelt an der Diagnose des ersten Rheumatologen.
Das Ganze macht mir ziemlich zu schaffen, ich weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Habe ich jetzt Rheuma oder nicht, habe ich eine Kollagenose und wenn ja, welche?
Aktuell habe ich noch ziemliche Probleme mit meinen Händen. Sie sind ziemlich geschwollen, oft kalt und an den Fingerspitzen weiß. Das wird vermutlich das Raynaud-Syndrom sein.
Außerdem kann ich keine Faust machen und die Finger werden steif wenn ich sie eine Zeit nicht bewege.
Ich weiß, dass ihr mir diese Fragen vermutlich nicht beantworten könnt aber ich freue mich trotzdem über Erfahrungen oder Kommentare dazu. Ich gehe meiner Familie mit dem Thema schon ziemlich auf den Zeiger, überfordere sie damit und möchte das so nicht mehr. Da ist es vermutlich besser, wenn ich das hier mache
Mein Fragenkatalog für den nächsten Rheumatologentermin Ende November wächst auf jeden Fall täglich