Unfruchtbarkeit/Langzeitschädigung bei MTX

Dieses Thema im Forum "Klassische langwirksame Antirheumatika" wurde erstellt von hobbykicker91, 30. Oktober 2017.

  1. hobbykicker91

    hobbykicker91 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. Oktober 2017
    Beiträge:
    1
    Zustimmungen:
    0
    Hallo zusammen,

    ich habe am Freitag die Diagnose chronische Polyarthritis bekommen, welche sich bei mir auf die Sehnen in meinen Händen schlägt. Nun soll eine MTX Therapie mit 15 mg in Spritzenform gestartet werden.
    Meine Ärztin hat mich auch darüber informiert, dass man bei Kinderwunsch ca. 3 bis 6 Monate nach Absetzen von MTX warten muss, bzw. weiter verhüten muss.
    Beim durchlesen des Beipackzettels bin ich allerdings auf folgende Aussage gestoßen:

    "Methotrexat kann erbgutschädigend wirken. Männern, die mit Methotrexat behandelt werden, wird daher empfohlen, während der Behandlung und bis zu 6 Monate danach kein Kind zu zeugen. Da eine Behandlung mit Methotrexat zu Unfruchtbarkeit führen kann, sollte vor Behandlungsbeginn die Möglichkeit einer Beratung über eine Spermakonservierung genutzt werden." (Quelle: Apothekenumschau, Beipackzettel MTX 15mg Hexal Injekt)

    Davon dass es auch zu Langzeitschäden bzw. Unfruchtbarkeit kommen kann hat mir meine Ärztin allerdings nichts gesagt. Nun bin ich natürlich etwas verunsichert wie wahrscheinlich das Auftreten einer Unfruchtbarkeit ist und ob jemand ebenfalls schon Erfahrung mit dem Thema hat und mir evtl. ein paar Infos geben kann.
    Noch habe ich die Therapie nämlich nicht begonnen und wollte deshalb einmal nachfragen bevor es dann auch wirklich losgeht. Ich versuche auch meine Ärztin nochmal zu erreichen, allerdings ist es aufgrund der beiden Feiertage morgen und übermorgen nicht ganz so einfach.

    Ich würde mich sehr über ein paar Antworten freuen.

    Viele Grüße!
     
  2. ana.t

    ana.t Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    4. Januar 2017
    Beiträge:
    45
    Zustimmungen:
    6
    Deine Ärztin hat sicher Recht.

    Im Beipackzettel steht alles Mögliche drin, was nicht unbedingt immer "stimmen" muss. Die Pharmaunternehmen wollen sich rechtlich so gut wie möglich absichern, deswegen stehen meistens alle jemals aufgetretenen Horrorszenarien drinnen, die zB irgendwann irgendwo bei einem Pat mit MTX eingetreten sind. Dass bedeutet noch lange nicht, dass da eine Kausalität zu MTX besteht ;)

    In deinem Fall zB kann es vielleicht mit der Krebstherapie zusammenhängen, da werden viel höhere Dosen an MTX verabreicht, was natürlich viel schädigender ist.

    Mach dich nicht wahnsinnig :) alles Gute.
     
    Lagune gefällt das.
  3. Clödi

    Clödi Registrierter Benutzer

    Registriert seit:
    22. August 2009
    Beiträge:
    2.716
    Zustimmungen:
    650
  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden