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unfassbar!!!!

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von Susann2, 19. Juni 2012.

  1. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    Hallo,
    ich muss jetzt wieder Frußt ablassen!:mad:
    Wie ich ja schon im Thema Rheumatologenwechsel geschrieben habe,wollte mein HA(vertretung meines eigentlichen HAtes mir einen Termin in der Rheumaklinik in Bad Bramstedt holen.Das war letzte Woche Donnerstag.Er wollte noch am gleichen Tag anrufen.Nun bis heute hab ich nach mehrmaligem Anfragen endlich einen anruf von der Hausarzt-Praxis bekommen.Und was soll ich schreiben-die Rheumaklinik nimmt nur Schwerstrheumakranke auf.Stationär wie auch ambulant.(Ja soll ich denn jetzt den "Sterbenden Schwan" spielen?!)Ich müßte mich jetzt selbst um einen Rheumatologen in der Nähe kümmern.Unfassbar!Oder was sagt ihr dazu?
    Ich hatte mich so gefreut, dass endlich etwas unternommen wird.
    Jetzt bleibt mir nur noch die Empfehlung von Francop und Tine.An dieser Stelle auch nochmal herzlichen Dank an euch!!
    Leider hab ich im Moment nicht mehr den Mut und die psychische Kraft dort anzurufen.Ich habe einfach Angst vor der nächsten Abfuhr!:eek:Was bleibt mir dann noch.
    Ich bin jetzt noch bis Mittwoch krankgeschrieben.Es hat sich nichts getan,und ich werde am Donnerstag weiter mit Schmerzen zur Arbeit gehen.Zuhause bleiben ist nicht.6 Wochen sind schnell rum und das Krankengeld ist für mich als Alleinverdiener ,zu viel zum Sterben und zu wenig zum Leben Alles was unternommen wurde ist diese lächerliche, einfache Röntgenaufnahme die zu keinem Befund führte.
    Ich muß eine Woche auf der Arbeit durchhalten,dann habe ich 2Wochen Urlaub und vielleicht auch den Mut,bei dem anderen Rheumatologen anzurufen.

    Ich danke euch wie immer fürs Lesen!:)
    lg.Susann
     
  2. bise

    bise Neues Mitglied

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    kaum zu glauben, habe ich bislang noch nie so erfahren, nur schwerstkranke patienten werden aufgenommen. im gegenteil, je leichter zu behandeln - desto eher aufgenommen (kostet dann nicht so viel kraft und nerven).
    schwerstkranke patienten sind kostspielig und arbeitsintensiv, deshalb aus mediz. gründen abgelehnt - das kenne ich bestens: nun mal die andere variante? kann ich mir noch nicht vorstellen.

    und deine hausdoc konnte/wollte dich nicht als schwerstkrank hinstellen?
    was ist das eigentlich: schwerstkrank ? bereits im koma liegend?
    jeder patient mit einigen befunden kann als schwerstkrank angesehen werden.

    villeicht solltest du das mal hinterfragen.

    lg
     
  3. Juliane

    Juliane Neues Mitglied

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    Hallo Susann,
    ich würde mit der Geschichte auch bei der KK auflaufen.
    Mit der Bitte um einen Termin durch sie.

    LG Juliane.
     
  4. Mona-Lisa

    Mona-Lisa habe RA seit 2011

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    Hallo Susann,

    ich war im März / April in Bad Bramstedt zur Reha. Und dort bin ich mit einer Patientin aus der Rheumaklinik ins Gespräch gekommen.

    Sie erzählte mir, daß sie schon jahrelang dort in Behandlung ist und immer sehr zufrieden war... bis ihr dann gesagt wurde, sie solle sich doch ab sofort einen anderen niedergelassenen Rheumatologen suchen!

    Begründung: Sie wäre nicht krank genug!!! :confused:

    Es scheint also wirklich traurigerweise wahr zu sein...

    Ich drück dir die Daumen, daß du bald einen fähigen Rheumatologen findest!

    LG Mona-Lisa
     
  5. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    Hallo ihr Lieben,
    hier bin ich wieder!Ich bin mit meinen bißchen Mut und meine letzte Kraft die ich noch habe,zur Krankenkassenberatungsstelle hier vor Ort gefahren.Habe meine ganze Situation geschildert, und erwarte in der nächsten Zeit einen Anruf der Hauptzentrale meiner Krankenkasse.Von dort soll ich einige Telefonnummern von Ärzten bekommen, die mir über Kollagenosen Auskunft geben.Außerdem habe ich erwähnt zu welchem Rheumatologen ich gerne möchte, und ich hoffe das die Krankenkasse mir dort einen Termin macht.Ich werde jetzt aber nicht wieder euphorisch werden und mich zu früh freuen.Aber wie heißt es so schön. Die Hoffnung stirbt zuletzt!:rolleyes:

    Ich wünsche euch allen noch einen
    schönen Tag,und habt vielen Dank!!!!
    Ihr seid super:top:
    Lg Susann
     
  6. Allgäu

    Allgäu Mitglied

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    Hallo Susann,ab wann ist man schwer krank.Wer kann das sagen ohne einen gesehen zu haben,
    Du bist nicht krank genug für uns?
    Rufe doch deine KK an die machen doch auch Termine für ihre Mitglieder,so wie in deinem Fall mit der Klinik aus.
    Da hat Heilpraktiker schon recht.
    Ein Veruch ist es doch wert.
    Lg Allgäu
     
  7. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    Hallo Allgäu,vielen Dank!:)
    Ist schon in die Wege geleitet, (siehe Beitrag)nun muß ich erstmal wieder abwarten.
    Mir würde ein Termin bei einem guten Rheumatologen schon reichen!

    Wünsche dir noch einen schönen Abend
    Lg.Susann
     
  8. Putzel

    Putzel Mitglied

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    Ja so ist das leider geworden bei uns in Deutschland. Das war früher noch nicht so schlimm.
    Krankheiten werden heute kommerziell "bewirtschaftet" Es geht schon lange nicht mehr um das Wohl des Patienten!

    Man muss sich immer wieder wehren, denn man hat eigentlich viele Rechte, die vom Gesetz unterstützt werden. Nur werden diese Gesetze oft nicht so umgesetzt, wie sie gedacht sind. Das sehe und höre ich hier in vielen Reportagen. Da können einem die Haare zu Berge stehen, was sich manche Kassen, manche Ärzte, manche Institutionen erlauben.

    Da sind Leute per Rechtsanwalt gegen gewisse Entscheidungen vorgegangen und haben dann gewonnen und wurden dann endlich behandelt. So etwas darf doch aber bei uns in Deutschland nicht der Normalfall werden - oder ist es das doch schon?????

    Wenn Du wieder etwas zu Kräften kommst - auch psychisch - dann nimm wieder Anlauf und bleibe zäh. Versuche es - immer wieder.... Steter Tropfen höhlt den Stein.............

    LG Grit
     
  9. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    Hallo Grit,
    nein, aufgeben werde ich nicht!ich mach jetzt nur eine Pause.Ich hoffe das die Krankenkasse was für mich tun kann.Ich habe immernoch die Hoffnung an einen Rheumatologen zu gelangen, der mich und seinen Beruf ernst nimmt.Ich kann und will mir einfach nicht vorstellen, dass alle so verantwortungslos sind, wie ich bisher erfahren habe.

    Ich danke dir fürs Mutmachen!
    Ich schaff das schon!:)Oder?:rolleyes:
    Ach klar!

    Lg.Susann
     
  10. Cailean

    Cailean Neues Mitglied

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    also ich hab auch so das gefühl, dass man neuerdings schon dreiviertel tot sein muss, bevor sie einen ernst nehmen.

    die höhe der norm bei den autoantikörpern wurde auch angehoben, bei den anti dns ak von 35 auf 200, früher war man mit zweistelligen ak schon schwer krank..

    prävention gilt auch nicht mehr, es muss was spektakuläres sein, sonst hat man nichts. ältere leute können nicht in würde sterben, werden zwangsernährt und krampfhaft am leben erhalten, wenn sie das nicht ausdrücklich verbeten haben und andere werden einfach nicht behandelt, weil sie nicht "krank genug" sind.

    ich drück dir die daumen, dass du bald einen arzt findest, der dich ernst nimmt. ich muss auch wieder suchen und kraft dazu hab ich eigentlich auch nicht.
     
  11. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    hallo Cailean,
    vielen Dank fürs Daumendrücken!Das wird schon.Hoffe ich!:D
    Aber warum mußt du neu suchen?Hast du auch Probleme mit den Ärzten?
    Ja, es ist wirklich nervenzerrent, aber irgendwann klappt es und ich habe den Richtigen gefunden.
    Das schaffst du auch!!!Wir drücken uns einfach gegenseitig die daumen!:top::)

    Lg.Susann
     
  12. Cailean

    Cailean Neues Mitglied

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    deshalb muss ich neu suchen: http://www.rheuma-online.de/forum/threads/51682-ich-bin-total-frustriert-%28nicht%29behandlung-durch-%C3%A4rzte-bei-meinem-sle

    es ist echt schlimm. da streikt immer mehr und es wird einfach behauptet, es ist nichts rheumatisches basta.

    es kostet halt extrem viel kraft, vor allem glaubt man irgendwann selber, man hat nix und bildet es sich ein.
    leider sind die ärzte ja nicht gerade dicht gesät und bis man dann mal jemanden gefunden hat, muss der einen auch noch ernst nehmen.

    also drücken wir uns mal die daumen :vb_cool:
     
  13. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Tja, ist so eine Sache mit den Begriffen. Ich kann gut verstehen, dass eine betroffene Person schwer akzeptieren kann, nicht als "schwer oder schwerst krank" eingeschätzt zu werden, die subjektiv stark leidet.

    Es gibt aber Kriterien für eine stationäre Behandlung, die anderen Maßstäben folgen (müssen).
    Die Indikation für eine stationäre Aufnahme wird auf der Einweisung ggf. vom Hausarzt oder Facharzt gestellt; die Entscheidung über die Notwendigkeit der Aufnahme wird jedoch immer vor Ort überprüft, d.h. dass die Ärzte, die für die stationäre Behandlung zuständig sind, auch entscheiden, ob die Behandlung stationär stattfinden muss oder eben doch vorstationär oder gar ambulant erfolgen kann; das ist übrigens auch in Notfallaufnahmen so.
    Längst nicht jeder in einer Notfallambulanz vorstellige Patient IST de facto ein Kandidat für eine stationäre Behandlung, oft genügt eine Abklärung und ein Therapievorschlag bzw. Rückverweis an den Hausarzt.

    Es ist weder korrekt noch politisch gewollt noch realisierbar und m. E. übrigens auch nicht sinnvoll, jeden Patienten mit einigen Befunden als schwerst krank und damit krankenhauspflichtig einzustufen. Bei Rheumaerkrankungen kommt es auf die Akuität des Verlaufs UND die direkte Bedrohung für Leib und Leben an, ob eine stationäre Behandlung erforderlich ist; so manche Komplikation der Behandlung oder auch einer vielleicht sogar noch undiagnostizierten Grunderkrankung fällt sicher darunter. In der Regel ist das aber nicht zu übersehen.

    @Susann2
    Ich kann dir nur raten, aktiv dranzubleiben - dein Hausarzt könnte z. B. einen dringlichen Termin bei einem Facharzt für dich vereinbaren. Er kann sicher die Notwendigkeit der zeitnahen Beurteilung (die kann ja auch durchaus erst einmal orientierend sein!) einem Kollegen effektiver vermitteln als das den Betroffenen oft möglich ist. Auch Rheumatologen haben für wirklich dringende Fälle "Notfall"termine.
    Dafür wünsche ich dir viel Glück ;)

    Liebe Grüße, Frau Meier
     
  14. Cailean

    Cailean Neues Mitglied

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    also wir reden nicht von normalen krankenhäusern. die rheumakliniken nehmen einen eigentlich auch nicht dreiviertel tot auf, sondern zum auf medikamente einstellen, zur diagnostik und abklärung bei verschlechterung des zustandes.
    zumindest war das bis vor einem jahr noch so. im januar wurde mir ambulant auch gleich wieder gesagt, kommen sie stationär...

    es geht sicherlich auch nicht darum, als schwer krank eingeschätzt zu werden, sondern ernst genommen zu werden und vor allem, behandelt zu werden mit symptomen und zwar nicht erst, wenn die organe versagen, das passiert bei kollagenosen zwangsläufig, wenn man nicht behandelt wird.

    ich zb wäre froh, wenn ich so gesund wäre, wie mich der rheumatologe vor paar tagen in 10min eingeschätzt hat, ohne lunge und herz abzuhören, bzw genauere untersuchung. oder sich befunde genauer anzusehen. er bezog sich einfach auf blutwerte vom februar und dass in der zwischenzeit alles schlimmer wurde, wurde herunter gewiegelt und zwar so, dass alles bestens wäre. ja klar ekg zacken unten, verdacht auf myokardinfarkt, shrinking lung syndrom und alles ist gut :rolleyes: hätte ich gelenkprobleme, na dann wäre ja alles anders. super. und dieser junge, mittlerweilse sehr von sich überzeugte arzt, stellte aussagen von einem erfahrenem kardiologen und einem lungenfacharzt einfach mal als falsch hin.

    ich kenne leute, die wurden erst ernst genommen, als gelenke deformiert waren, dann kam warum sind sie denn nicht eher gekommen und die waren *eher* da und wurden als ach das zwackt schon mal wieder weggeschickt.

    man wird einfach häufig nichternst genommen, man sieht gesund aus und es wird einfach nicht mehr zugehört, bzw man wird nicht mehr als mensch behandelt, sondern als objekt.
     
  15. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo Cailean,

    Das ist eben nicht ZWANGSLÄUFIG so. Nicht alle Kollagenosen müssen überhaupt oder durchgängig behandelt werden, aber das führt jetzt zu weit.

    Es tut mir leid, wenn du schlecht behandelt wurdest (was sich aber nicht verallgemeinern lässt) und sicher ist es oft notwendig, Rheumapatienten stationär zu behandeln. Dennoch obliegt die Beurteilung den aufnehmenden Ärzten ;)
    Die "fetten" Zeiten - in denen Patienten auch ohne größere Nöte wochenlang in Krankenhäusern lagen - sind seit Einführung des DRG-Systems unwiderruflich vorbei, vielleicht schade, aber wahr. Alle Krankenhäuser (auch Rheumakliniken) werden in zunehmendem Umfang nach Wirtschaftlichkeit (neudeutsch: Effizienz) geführt.

    LG, Frau Meier
     
  16. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    Hallo Frau Meier,
    erstmal vielen Dank für das Glück wünschen!:)
    Wie ich ja schon im Beitrag geschrieben habe(sorry, aber ich habe keine Ahnung wie man einzelne Absätze zitiert),hab ich, nachdem der HA gemeint hat ich müßte mich dann selbst um einen Rheumatologen in der Nähe umschauen, das ganze meiner Krankenkasse übergeben.
    Ich meine ich war wegen der Schmerzen Krankgeschrieben und es wurde einfach nicht behandelt.Es ist nichts passiert außer einer Überweisung zum Orthopäden.Den Befund habe ich heute bekommen.Mein Knie ist verplumpt mit Kapselschwellung.Und so scheint es auch in der
    Hüfte auszusehen.Dies aber abzuklären wäre Aufgabe meines HA und des Rheumatologen, so der Orthopäde.Der Orthopäde hat die Vermutung, dass es an der undifferenzierten Kollagenose
    liegt.Er empfiehlt die Medikation zu überprüfen und ggf. die Kollagenose spezifisch abzuklären.
    Und genau das ist der Grund warum mein HA.mich in der Rheumaklinik in der Ambulanz anmelden
    wollte.Zur Ab -und Aufklärung der Kollagenose!Nun ich wäre auch schon zufrieden wenn er mir einen Termin bei einem Rheumatologen, der auf Kollagenose spezialisiert ist, besorgt hätte.
    Es ist einfach so, dass man viel zuwenig Info. über diese Rheumaerkrankungen bekommt.Ich zum Beispiel habe meine Infos nur aus dem Internet.Es ist nun mal so, dass viele Ärzte Mundfaul sind.Würden wir Rheumakranken mehr Antworten auf unsere Fragen bekommen könnten wir vielleicht auch unsere Beschwerden leichter einschätzen.Es ist ja nun mal so, dass viele Rheumaerkrankungen auch auf die inneren Organe gehen können, und wenn man dann schlecht Luft bekommt oder Herzstolpern hat, bekommt man doch schon mal Panik,zumal nicht jeder Rheumatologe oder HA die notwendigen Kontrolluntersuchungen veranlaßt.Man fühlt sich eben oft mit der Erkrankung alleingelassen.
    Aber, liebe Frau Meier, ich werde nicht aufgeben und am Ball bleiben.Es geht ja schließlich um meine Gesundheit, und die ist niemandem so wichtig wie mir.

    Vielen Dank fürs lesen!
    Lg.Susann

    :rolleyes::vb_confused:Kann mir vielleicht jemand einen Tipp geben, wie man einzelne Absätze zitiert?:D
     
  17. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    susann, du markierst und kopierst den text den du zitieren willst,
    klickst dann im schreibfeld auf das icon zitat einfügen, das ist das 3. von rechts in der mittleren zeile, wenn du mit der maus draufgehst siehst du es auch, klickst in die mitte der klammern, einfügen.

    oder du klickst unten im posting auf zitieren und löschst den text den du nicht kopieren willst.

    viel erfolg, marie


    ps: hier kannst du testen
    nur test, nicht gucken
     
    #17 22. Juni 2012
    Zuletzt bearbeitet: 22. Juni 2012
  18. Susann2

    Susann2 Mitglied

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    [viel erfolg, marie ]


    Ich danke dir, marie!!!

    Eine "Gute Nacht"

    Lg.Susann
     
  19. Cailean

    Cailean Neues Mitglied

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    ich habe mittlerweile viele leute kennen gelernt, denen es ähnlich geht wie mir.
    ich denke es ist eine frage der zeit, wann schäden eintreten. manchmal ist es jahre ok und geht dann rapide bergab. das wurde mir so von den ärzten erklärt. ich habe solche leute kennen gelernt. kollagenosen sind nicht ohne und mittlerweile wird es aber ziemlich abgetan, als hätte man einen schnupfen.

    in der rheumaklinik wird oft lange verweilt, da passiert an manchen tagen gar nichts.
    ich war da schon mehrere wochen drin, fast zwei wurde auf den neurologen gewartet, da passierte nichts weiter an untersuchungen. die ganzen dinge hätte man ambulant machen können. ich hätte mir auch was anderes vorstellen können, zumal mein lebensgefährte mit unserem 6 monate alten säugling alleine zuhause war. also ich bin durchaus für kurze verweildauer im krankenhaus. auch effiziens ist gut. ich kenne arztpraxen die gut organisiert sind, die ärzte zuhören, nachdenken und dann auch in kurzer zeit das richtige veranlassen. diese ärzte wollen aber aufgeklärte patienten und fühlen sich nicht in ihrer arztehre gekränkt, wenn der patient gut informiert ist.

    ist es denn wirtschaftlich die leute erst gut zu behandeln, wenn etwas richtig kaputt ist? prävention ist deutlich billiger.
    es ist ja auch ein volkswirtschaftlicher schaden, wenn die leute nicht gut behandelt werden und dann dadurch nicht mehr arbeiten können.

    wirtschaftlichkeit gut und schön, aber die wirklichen kosten verursachen doch der verwaltungskram der immer mehr wird, schlechte organisation und fehlbandlungen.
    man wird ja auch noch psychisch krank, wenn man schmerzen und immer mehr probleme dadurch hat und dann aber hört, ist doch alles bestens...

    @susann wenn du mehrere texte zitieren möchtest, gehst du auf das "+ unten rechts unter jedem beitrag den du zitieren möchtest, klickst das an, dann kommt ein häkchen und wenn du alle beiträge die du zitieren möchtest, angeklickt hast, gehst du auf antworten, dann hast du alle beiträge zum zitieren in einem beitrag. du schreibst deine antwort dann unter den jeweiligen beitrag nach [/QUOTE]

    und ich hoffe du findest bald einen arzt, der dir weiter hilft.
     
  20. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @Cailean

    Das ist deine und übrigens auch meine Lesart; leider sind beide aber systemirrelevant....

    Ich wünsche mir das System wirklich anders - ist es aber nicht. Auch wenn immer wieder behauptet wird, dass "jeder bekommt, was er braucht", ist es Fakt, dass woanders als vor Ort (nämlich politisch) definiert wird, was das sein darf!
    Auch in Rheuma- und REHA-Kliniken gibt es eine "Effizienzsteigerung" - das bedeutet verkürzte Aufenthalte (früher dauerten REHA-Aufenthalte grundsätzlich 4 Wochen und wurden oft auf 6 Wochen verlängert - heute eher die Ausnahme), reduzierte Women-/Manpower im ärztlichen, pflegerischen und sonstig therapeutischen Bereich und weniger umfassende Betreuung als sie unter früheren Bedingungen möglich war :(

    Aber das führt vom Thema gerade ein bisschen weg und hilft Susann ja nicht weiter.
    Ihr wünsche ich jedenfalls viel Glück ;)

    Grüße, Frau Meier