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und noch eine neue

Dieses Thema im Forum "Ich bin neu!" wurde erstellt von 002nicki, 16. November 2010.

  1. 002nicki

    002nicki Neues Mitglied

    Registriert seit:
    16. November 2010
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    Hallo ihr alle

    Bin auch noch eine Neue und habe viele Fragen.

    Ersteinmal zu mir : bin 49 Jahre ,7 Kinder und renne seid nun mehr 11 Jahren von Arzt zu Arzt .Anfang diesen Jahres ging nichts mehr ,ich wollte auch nicht mehr .Meine kleine Schwester besorgte mir dann einen Thermin in einer Schmerzklinik,wo ich dann "endlich " einige Diagnosen bekam und nicht mehr als Simulant da stand .Meine Hausärztin hilt garnichts davon und wollte mich mit AD voll stopfen ,also Arztwechsel,naja war wohl auch nicht so toll.Er nimmt mich zwar schon ernst ,aber alles was zu tun ist ,muß ich ihm vorgeben und das wo ich mir selbst nichteinmal helfen kann.

    Selbst Blutwerte und Anwendungen gebe ich vor ,also kanns das wohl auch nicht sein.Bei einem Rheumatologen war ich auch ,der sprang mir auf meiner Wirbelsäule rum und sagte ,ja links ist es schlimmer wie rechts und mehr wie ihr Hausarzt kann ich auch nicht tun.Toll ,wieder eine Erfahrung mehr.
    Phsychologe muß erst meinen Dock fragen ,ob und wie er mich behandeln soll.
    War nun mittlerweile das 4. mal im Krankenhaus und habs echt langsam satt.Letzteres wieß exakte Blutuntersuchungen an ,die ich auch noch selbst in Angriff nehmen mußte.Finde mich mit den Werten nicht zurecht ,aber mein Dock erwahnt kein Wort darüber.
    Dazu müßt ihr wissen ,das in meiner Familie seid mehreren Generationen ,Kollagenosen,chronische Polyarhtritis ,Fibromyalgie und sonstiges bei allen Frauen vorhanden sind.
    Die Fibro gesteht er mir zu ,aber weiter wird nichts gesucht,obwohl ANA und ENA Werte nicht ok sind .Werde nur mit Pillen vollgestopft,schon einiges versucht,unter anderem auch MTX .

    Zur Zeit lebe ich nur von Schmerzmitteln ,2X 100mg Tillidin und 500mg Naproxen,also den ganzen Tag nur unter Strom.

    So das solls für den Anfang gewesen sein.

    lg nicki
     
  2. waldzwerg

    waldzwerg Neues Mitglied

    Registriert seit:
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    Hi

    Also man kann ja schon manchmal mehr als ärgerlich werden, wenn man so hört, welche Odysee so mancher hier hinter sich hat. Nicht zu fassen.

    Aber sag mal - welche Beschwerden hast Du denn?

    Und was ich nicht verstanden habe: wie läuft das mit diesen Blutwerten und so ab, wenn Du das selbst machen musst?

    Ich frag so blöd, weil bei mir ist es so, (beim Rheuma-Doc und beim HA), dass halt Blut (reichlich finde ich....) abgenommen wird und dann wirds eingeschickt und nach ein paar Tagen werde ich angerufen - oder ich hab nen neuen Termin - und dann wird mir gesagt: bla bla war normal, bla bla war erhöht, bla bla ist besser geworden...

    Dann bekomme ich jeweils eine Kopie (evtl. zugeschickt) von den Werten, damit ich sie beim jeweils anderen wieder zeigen kann. (Ich mach mir dann - Dank Tipp vom Forum hier - auch ne Kopie und hefte sie in meinen Rheuma-Ordner).

    Und das MTX hat nix geholfen? Wie lange haste das denn genommen?

    Nur Schmerzmittel - hm - das kanns ja nicht sein - allerdings, wie gesagt, wir kennen ja Deine Beschwerden nicht.

    Vielleicht müßtest Du den Herren Ärzten auch mal ein bißchen einen Schubs geben.. also bildlich bitte :)

    Oft machen ja auch die Helferinnen einiges - da hab ich die Erfahrung gemacht, wenn man die auf seiner Seite hat, dann kriegt man so manches - die fragen auch nochmal nach oder so.

    Und ganz wichtig bei mir: Spickzettel - sonst geh ich raus und spät. im Auto hab ich (wieder) 7 Fragen....

    Also - sei herzlich willkommen - das Forum und der Chat helfen sehr!!!

    bd
     
  3. 002nicki

    002nicki Neues Mitglied

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    hallo Blechdoeschen

    Das sind meine Diagnosen ,die ich seid März diesen Jahre bekommen habe .
    Fibromyalgie , Arthrose, Depressionen, Verwachsungsbauch, Schwerhörigkeit, Bandscheibenvorfall, Osteochondrose, Dyspareunie, Tinnitus, Reizdarm,und sehr warscheinlich noch chronische Arthritis.
    Was noch im Argen liegt weiß ich nicht.

    Ich war im Oktober wieder im Krankenhaus ,dort stand im Brief für den Dock ,es sollen doch die ANA und ENA Werte getestet werden.Dies störte ihn wohl nicht,also habe ich bei den Schwestern einfach einen Abnahmethermin gemacht.Sicher hat er es befühwortet,aber allein wäre nichts passiert und so gehts mir mit allem anderen .

    Kopien muß ich die Schwestern auch fragen ,sonst bekomm ich nichts.
    MTX habe ich ca. 6 Wochen genommen ,aber nichts bewirkt ,also hat er es sofort abgesetzt.

    Bildlich ? :( Wenn ich kaum laufen und nichts mehr machen kann,bildlicher kanns doch nicht sein ,kann mir nicht einmal mehr das Weinen verkneifen ,weil ich nicht mehr weiter weiß und nur noch unter Schmerzen leide.Schubs hatte ich die letzten Wochen keine ,nur Dauerschmerz,der immer schlimmer wird,ohne Pillen würde ich nichts mehr packen .

    Naja bei den Schwestern komme ich mich als Störfaktor vor ,ich glaub die verdrehen schon die Augen ,so genervt kommen sie rüber ,wenn ich nur mal wegen einer Kopie frage.

    Mit dem Merken gehts mir wie dir ,kann mir nichts merken,hab echt schon bammel da eh was zu fragen.

    lg nicki
     
  4. waldzwerg

    waldzwerg Neues Mitglied

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    Hi

    Ich bin ja auch noch Rheuma-Anfänger - also zumindest was die Behandlung betrifft - die Schmerzen kenn ich länger (haha).
    Aber 6 Wochen MTX - da kann man doch noch nix erwarten, sagt zumindest mein Rheuma-Doc - wobei - ungeduldig bin ich auch!!

    Ich würde Dir gerne ne Portion Selbstvertrauen rüberschicken.
    Die Schwestern verdrehen die Augen? So what. Soll ja für den Augenmuskel gesund sein. Das ist ihr Job.
    Ich muss in meinem Job auch Dinge tun, die mich nerven.
    Dass eine Schwester oder Arzthelferin mich dämlich findet, vielleicht übertrieben ängstlich oder doof, dass ich sie nerve, weil ich die 17. Patientin bin, die die 845. für sie blöde Frage stellt, ja, damit kann ich leben.
    Diese Schwester muss ja meine Schmerzen nicht ertragen!
    Auch eine Arztpraxis oder KH-Station bleibt ein Dienstleister und zwar einer, der im Mittel daran ganz gut verdient. Da erwarte ich für meine Kröten eine gute Behandlung - und zwar eine Patientenzentrierte - ja - ich stehe (für mich) im Mittelpunkt und das kann ich (mittlerweile) auch einfordern.

    Meine Ärzte kennen mich schon, denn ich bin die, die am Ende immer alles nochmal zusammengefasst haben will.
    Die lächeln unter Garantie da drüber.
    Ich sage immer: Also - meine Werte xyz waren so und so und das heißt, das ich das Cortison noch so und so weiternehmen muss.
    Ich spritze weiterhin MTX am Donnerstag und ich komme am .... wieder.
    Ich soll nächste Woche zum Blutabnehmen.
    Ein leichter Husten nach MTX ist nicht schlimm und ich darf.... usw. usf.

    Meine Frauenärztin frag ich z.B. immer nochmal, ob sie etwas beunruhigendes gefunden hat und dann sagt sie (weil sie es nach 11 Jahren kennt...): nein, alles in Ordnung, kein Krebs! (bescheuert, oder? - aber ich brauchs.... :))

    Allerdings muss ich sagen, bin ich auch echt nett zu den Helferinnen oder Schwestern. Klingt jetzt blöd, aber die habens ja auch nicht leicht.
    Ich bedanke mich z.B., wenn eine gut Blut gezapft hat und halte auch immer ein nettes Schwätzchen, über ne neue Frisur o.ä. - habe ja Menschen vor mir.

    Aber sag mal - was ich jetzt noch nicht rausgelesen habe ist, was genau Du von den Ärzten erwartest - meine ich nicht böse - habs einfach wirklich nicht verstanden.
    Das sind so viele Diagnose, in so unterschiedlichen Bereichen und manche sind ja auch nicht so aus dem ff zu kurieren - was wäre Dir denn aktuell das Wichtigste, damit Du wieder den Alltag gut bewältigen hast?
    Sozusagen die Hitparade der Schmerzlinderung?

    Liebe Grüße,
    bd
     
  5. 002nicki

    002nicki Neues Mitglied

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    hi

    Was mir schon helfen würde ,wäre mir die Last zu nehmen,das ich entscheiden muß ,welche Anwendungen und was gebraucht wird.Welche Überweisungen und Ärzte ich benötige ,ich weiß es doch nunmal nicht.
    Ich lese mich durch und hole mir dann die Überweisungen ,wo ich denke ,das ich diesen Arzt bräuchte ( Phsychologen).Je mehr ich lese ,das es anderen auch so geht ,umso frustrierter werde ich glaube.

    Immer nur Pillen verschreiben ,ohne weiter zu schauen ,woran es liegt , das sich nichts ändert.Vielleicht bin ich auch zu ungeduldig ,aber 11 Jahre reichen langsam.

    lg nicki