1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Umstellungsosteotomie

Dieses Thema im Forum "Operationen / Chirurgie, Radiosynoviorthese (RSO)," wurde erstellt von Grenzwolf, 18. Mai 2015.

  1. Grenzwolf

    Grenzwolf Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2009
    Beiträge:
    227
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    an der Küste, wo es wunderschön ist
    Hat hier irgend jemand Erfahrungen mit der Umstellungsosteotomie des Kniegelenkes?
    Habe gerade arge Probleme.Eine Arthroskopie hinter mir und nun droht mir dieses aufgrund eimer Chondromalazie retropatellar und einer Arthrose am medialen Femurcondylus.
    O man ich hoffe ich habe alles richtig geschrieben.

    Heißt auf deutsch eigentlich nur....ich kann keine einzige Treppe mehr schmerzfrei runtergehen. Und schon gar nicht ohne Stützen. Es ist als wenn ein Knochensplitter mitten im Kniegelenk sitzt und bei jedem Schritt schmerzt.

    Ferner kann ich das Bein nach wie vor nicht richtig durchstrecken ohne Schmerzen.

    Bin grad echt bischen ratlos. Bei der Kniespiegelung wurde ein Stück Meniskus im Hinterhorn entfernt und alles wieder geglättet etc.

    Vielleicht hat jemand einen Rat für mich oder noch Erfahrungen.


    Liebe Grüße von einer heute kalten Küste sendet Euch:):(


    Anja
     
  2. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    Hallo Anja,


    Jepp, hast Du :top:

    Zur Operation selbst kann ich Dir nicht viel sagen.
    Dass die Arthrose nur am medialen Femurcondylus (das ist der Fortsatz des Oberschenkelknochens an der Innenseite des Beines; Femur = Oberschenkelknochen; medial = mittig im Gegensatz zu lateral = seitlich)
    fortgeschritten ist, zeigt m. E. eine asymmetrische Belastung an. Die Folge davon ist eine einseitige Schädigung (in Deinem Fall in der Mitte) mit zunehmenden O-Beinen (Varusstellung, richtig?)
    Eine Umstellungsosteotomie ist dazu da, eine Achsabweichung zu begradigen.
    Das Alles natürlich nur mit Vorbehalt; Dein Operateur wird Dir die Details viel besser erklären können ;)

    Alles Gute für die OP! :)
    Frau Meier
     
  3. Grenzwolf

    Grenzwolf Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2009
    Beiträge:
    227
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    an der Küste, wo es wunderschön ist
    Danke Frau Meier,

    Ja so in etwa wurde mir das auch gesagt.
    Bekomme erst heute die Fäden gezogen von der letzten OP ( 14 Tage) und habe doch arge Bedenken, weil das so gar nicht gebracht hat.
    Die Schmerzen sind inzwischen unerträglich und die Lebensqualität natürlich gleich null.

    Die Arthrose hat im gesamten Bereich einen Grad II. Aber diese neuen Diagnosen sind schon der Hammer.

    Ich hoffe dass jemand da ist , der das schon hinter sich hat.

    Die einseitige Belastung kommt durch die Arthrose wurde mir gesagt. Eine Mikrofrakturierung wurde schon vor 6 Jahren vorgenommen.

    Es wäre natürlich toll, wenn es Alternativen zu dieser OP gäbe, denn es scheint mir doch eine langwierige Sache zu sein, die nicht ganz ohne ist.
    Aber so kann und will ich nicht mehr.

    Habe schon Angst vor dem Aufstehen morgens.

    Liebe Grüße

    Anja:rolleyes:
     
  4. Tinchen1978

    Tinchen1978 Bekanntes Mitglied

    Registriert seit:
    20. Januar 2014
    Beiträge:
    1.023
    Zustimmungen:
    127
    Ort:
    BW
    Hallo Anja,

    ich weiß jetzt nicht, was die ganzen Fachbegriffe bedeuten. Ich habe eine Umstellungsosteotomie an beiden Beinen hinter mir. Der Knochen wurde je überhalb des Knies durchtrennt und dann mit Schrauben und einem Bügel wieder begradigt fixiert. Ich war damals noch jung und man hat das gemacht, um eine Arthrose zu verzögern. Bei mir persönlich spielten damals allerdings eher die kosmetischen Gründe eine Rolle ;). Sicherlich hat es mir aber frühe künstliche Kniegelenke erspart. Auch wenn die sicher trotzdem früher zu erwarten sind als durchschnittlich.
    Ich will dich jetzt nicht erschrecken, aber du hast ja nach Erfahrungen gefragt. Die ersten Tage nach der OP waren schon schmerzhaft. KG ging nur mit Schmerztropfen vorher und auch die Bewegungsschiene war ohne Schmerzmittel nur schlecht zu ertragen. Aber nach ein paar Tagen geht es bergauf. Man darf anfangs erstmal nur abrollen. Das wird dann zunehmend gesteigert. Bei der ersten Umstellung habe ich keine Reha gemacht und nur KG in Anspruch genommen. Das würde ich nie wieder so machen. Ich hatte lange Probleme mit gehen und bin lange gehumpelt. Bei der zweiten Umstellung und nach Reha ging das alles viel flotter mit der Heilung. Es sind schon einige Wochen, in denen man an Krücken geht. Trotzdem würde ich es sicher wieder so machen.
    Alles Gute für dich und ich hoffe, du triffst die für dich richtige Entscheidung.

    LG von Tinchen
     
  5. Grenzwolf

    Grenzwolf Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juni 2009
    Beiträge:
    227
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    an der Küste, wo es wunderschön ist
    Danke dir Tinchen für deinen ehrlichen Erfahrungsbericht. Genauso wollte ich es :top:, man muß ja nichts beschönigen.
    Mal sehen, noch bin icb am überlegen, ob oder nicht.

    Liebe Grüße an alle