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Überforderung

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von JMCL, 21. Mai 2005.

  1. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Guten Morgen und Sonne im Herzen und eine Anfrage an alle, die Erfahrung mit Überforderung und den "Folgen" haben: Nach Urlaub ging es mir so blendend, dass ich mich Vollbesitz meiner Kräfte wähnte und mich überfordert habe. Meine Handgelenke und meine Schultern zeigen mir sehr deutlich meine Grenzen auf.Abgesehen davon, dass es mich so ziemlich deprimiert, hab ich mal eine Frage: Ist es in einem solchen Fall sinnvoll, kurzfristig das Cortison hochzusetzen, als Stoßbehandlung einige Tage auf 10 mg, oder aber mit Schmerzmitteln versuchen, über die Runde zu kommen (kühlen und Umschläge mach ich sowieso)? Meine Medikamentation ist 10 mg MTX - 1xwö. - 20 mg Arava tgl. und Cortison z.Zt. 8mg tgl.. Aus sicher nachvollziehbaren Gründen möchte ich eigentlich Cortison nicht erhöhen, aber auch andererseits nichts noch mehr kaputtmachen bei mir als es eh schon ist.
    Danke im voraus für eine Rückmeldung, bin so ziemlich am Boden, weil mir auch klar wird, dass ich cP immer noch nicht hundertprozentig akzeptiert hab und in mein Leben eingebaut hab.
    JMCL
     
  2. Uschi

    Uschi Neues Mitglied

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    Huhu, guten "regnerischen" morgen,

    also davon kann ich Arien singen. Ich habe cP aktiv seit 1997 und war, trotz 22 Monate Dauerschub, Hüft-Tep und CRP weit über 75 Anfang 2000 auch der Meinung: nur Faule und Möchtegernkranke sitzen rum :(

    Ich suchte mir einen 30 Stunden/Woche-Job, Schicht, nachmittags bis nachts und fühlte mich auch anfangs bestätigt. Genau nach 7 Monaten erlag ich einer heftigen Grippe mit Bronchitis, lag 4 Wochen komplett flach - dann ging es weiter. 3 Monate später - Winterzeit - wieder das selbe und danach merkte ich zusehends, wie meine Kräfte schwanden, wie ich immer mehr Corti anheben musste, Voltaren zusätzlich nahm, nur um den Tag zu schaffen.

    Oktober 2001 liess ich eine Totaloperation durchfuhren und war am 31.12.01 aus dem Job - froh, dass ich 2002 + 2003 frei hatte und meine Rente geniessen konnte. Nicht früh raus, kein Druck, kein Zwang, die Schmerzen reduzierten sich zusehends und ich war bis Ende 2004 im Himmel der "fast Gesunden" :cool:

    Ich bin, wie die meisten von uns, auch heute noch Zweifler. Ich kann und will es nicht akzeptieren, daß alles nicht mehr so ist - aber ich habe mich auch dran gewöhnt. Heute kann ich dennoch mein Nichtstun geniessen und ich weiss jeden Tag, wenn ich mal "wieder-über-meine-Kräfte" gehe, dass es sinnlos ist sich zu wehren.

    Wenn immer es dir gut geht, geniesse es in Maßen - der rheumatische Körper schlägt immer sofort zurück, wenn er misshandelt wird.

    In diesem Sinne, Kopf hoch, es braucht alles seine Zeit.

    Grüssle aus dem verregneten Karlsruhe
    Pumpkin
     
  3. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo JMCL,

    just heute geht's mir genauso wie Dir, nachdem ich gestern unbedingt einen Teil unseres Gartens entwildern musste. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, regelmäßige Päuschen einzulegen bzw. nur ein Stückchen weit zu arbeiten. Aber dann überkam mich die Grabe- und Rupfwut ... naja, 5 Stunden Knochenarbeit am Stück war dann ganz eindeutig zuviel.

    Vorerst mach ich gar nichts, gebe Ruhe, mache kühle Umschläge und warte ab, ob sich die Gelenke von selbst wieder beruhigen. Wenn morgen oder übermorgen noch mehr entzündete Gelenke hinzukommen, greife ich kurzzeitig zum guten alten Corti. Damit komme ich persönlich am besten klar. Das einzige Schmerzmittel, das ich noch vertrage, ist Novalgin, aber das hilft mir im Schub viel zu wenig.

    Mal vom gestrigen "Ausrutscher" abgesehen, hab ich mit der Zeit aber gelernt, alles ruhiger anzugehen. Es ist halt vieles nicht mehr wie früher, fertig.

    Wünsche Dir gute Besserung und schicke sonnige Grüße!
    Monsti
     
  4. Emu

    Emu Neues Mitglied

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    Hallo,
    Danke im voraus für eine Rückmeldung, bin so ziemlich am Boden, weil mir auch klar wird, dass ich cP immer noch nicht hundertprozentig akzeptiert hab und in mein Leben eingebaut hab.
    Ja.
    Stimmt bestimmt.
    Kann ich so sagen, weil ich genau das gleiche schon mehrmals hinter mir habe. Mittlerweile kann ich ein bischen besser damit umgehen. Ich zwinge mich zu Pausen (nicht, weil ich nicht mehr kann, sondern weil ich die Überanstrengung im allgemeinen erst danach spüre) und damit geht es besser.
    Wenn es sich mal nicht vermeiden läßt oder mich mal wieder der Hafer sticht: die nächsten Tage höre ich dann einfach auf meinen Körper, mache nur das notdürftigste und ruhe mich ohne schlechtes Gewissen aus. Medikamente nehme ich nicht zusätzlich (ist bei mir aber auch auszuhalten und letztendlich will mir mein Körper ja auch mal wieder etwas sagen und ich fasse das dann immer als Warnung auf).
    Nach einigen Tagen ist dann wieder alles gut.
    Aber nach 2 Jahren cP habe ich immer noch Probleme, damit auch im Kopf klarzukommen.
    Liebe Grüße und gute Besserung!
    Emu
     
  5. Burwil

    Burwil Neues Mitglied

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    Hallo !!

    Ich war kurzlich bei meiner Rheumaärztin und habe ihr geschildert, wie anstrengend und schwierig Tage mit erhöhter Aktivität für mich sind (z.B. Geburtstagsvorbereitungen, Packen für den Urlaub usw.).

    Da hat sie mir vorgeschlagen, für 2 - max. 3 Tage Cortison zu nehmen (was ich z.Z. regulär nicht nehme). In dieser kurzen Zeit proziert der Körper trotz der externen Zugabe von Cortison selbst noch weiter, somit falle ich dann danach nicht in ein "Cortisonloch".

    Also wenn ich weiss, dass ein Tag mit mehr Arbeit kommt, soll ich schon kurz vorher Cortison nehmen.

    Ich helfe mir somit selbst, sowohl körperlich als auch seelisch, weil ich dann nicht so sehr unter den Folgen leide.

    Aber wie gesagt: Maximal 3 Tage lang einnehmen.

    Es sollte auch natürlich nicht häufig gemacht werden.

    Ich habe es noch nicht so versucht, aber spätestens im nächsten April ( :D )
    werde ich es wohl mal machen, da haben wir drei Geburtstage an drei nacheinander folgenden Tagen - Puh.


    Ein ruhiges und endlich regenfreies Wochenende wünscht Burwil
     
  6. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Hallo JMCL,

    also ich denke das jeder mit einer chronischen Erkrankung die Phasen des "Nichtakzeptierenwollens" kennt. Das das immer wieder schwankt und man an manchen Tage gut mit seinen Einschränkungen leben und an manchen Tagen nur heulen möchte, weil man "endlichWiederNormalSeinWill" ist irgendwie auch klar.

    Wenn man immer nur auf seinen Körper achtet und sich alles versagt, weil es ja zum Schub führen könnte, dann wird man zum Grantler. Ich habe in der Reha zwei Fibro-Patientinnen kennengelernt, die mich ganz irre gemacht haben, weil man dieses und jenes nicht durfte, weil es nicht gut wegen dem Rheuma ist. :( Jedem von uns ist klar, wie weit er gehen kann und wo es zuviel wird. Und manchmal wird man eben schmerzhaft an seine Grenzen erinnert.

    Ich würde, wie bereits vorgeschlagen, das Cortison erhöhen und warten bis es besser wird. Dann langsam(!) wieder zur alten Dosis zurückkehren.

    War das "Überfordern" wenigstens was Schönes, also hat es Dir was gebracht? Oder war es so ein blödes "Arbeitsüberfordern"?

    Lieben Gruß von der ganz doll erkälteten
    Katharina
     
  7. Elke41

    Elke41 Guest

    Gut geschrieben Uschi, das ist einfach nur richtig.
    Wenn es Einem gut geht, dann meint man gleich alles wieder so machen können wie zuvor.
    Leider ist das falsch, doch man wird gleich darauf gestossen, mit neuen Schmerzen. [​IMG]
     
  8. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    ja, ein thema, womit jeder zu kämpfen hat,

    keiner möchte diese sch...rheumakrankheit haben, am liebsten an der nächsten garderobe abgeben und sagen: .."hier haste....wirf sie weg"... man das wärs doch.
    ich träume auch noch immer den traum, das alles nur ein langer ekliger alptraum ist und ich aufwache und so arbeiten kann, wie früher, das mir der schweiss vor anstrengung von der stirn läuft und nicht vor erschöpfung, das ich nicht überlegen muss, ob ich jetzt versuche, die treppe hochzukommen oder runterzugehen, dabei einen plan mache.... was ich auf dem weg noch gleich mitnehmen kann ..... alles wird irgendwie zur tortour. ich mag so oft nicht mehr. als ich die rollstühle bekam ....... das muß dann wohl ein echter alptraum gewesen sein ....... nun schämt man sich auch noch dafür, krank zu sein, da es offensichtlich ist. jeder der nachbarn und bekannten glotzt, kennt mich von meiner fitten zeit, sieht jetzt als aussenstehender meine körperliche not. ja es ist eine not, mit der man lernen muss umzugehen,

    auch ich überfordere mich oft, habe aber schon etwas gelernt, mich meist positiv zu überfordern, also selbst an der sache freude gehabt zu haben und da ists mir manchmal egal, wie schlecht es mir hinterher geht, denn es hat mir spaß gemacht es hat meiner seele gutgetan :).

    monsti ging es sicher bei ihrer gartenarbeit auch so, der spaß war einfach da, sie hat gesehen, was sie mit ihren eigenen händen geschafft hat .. das die quittung dafür kommt, wußte sie eigentlich schon direkt vorher.

    ich denke, so lange man sich noch irgendwie fortbewegen kann und halbwegs geistig auf der höhe ist, wird man immer wieder solch einen "spontanschub an tätigkeitsdrang" haben .........mal mehr, mal weniger......... und im nachhinnein dafür bestraft werden. aber wie schon gesagt, wenn man sich stress schafft, dann sollte es wenigstens positiver stress sein, stress, von dem man was hat, stress, von dem die seele zeeren kann.
    ich wünsche euch allen einen ruhigen sonntag. bei uns regnet es seit vergangener nacht leise vor sich hin.
     
  9. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Klara,

    Du sagst es:



    Na logisch wusste ich genau, was mir nach meinem Buddelanfall blüht, aber es hat einfach Spaß gemacht, macht's mir auch heute noch, wenn ich mein frisches Beet anschaue, auf das ich mächtig stolz bin. Immer noch versuche ich meinen Körper davon zu überzeugen, dass alles, was meiner Seele gut tut, ihm doch auch gut tun müsste. Zumindest merke ich, dass die Gelenke nach positivem Stress zwar heftig, aber immer nur ganz kurzzeitig (2-3 Tage) Theater machen, während negative Stresssituationen leicht längerfristige Schübe auslösen.

    Euch allen einen schönen Sonntag und liebe Grüße aus dem noch sonnigen Tirol!
    Monsti
     
  10. kukana

    kukana Moderatorin

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    hi jmcl,

    auch ich habe mich in der vergangenen woche etwas verausgabt, aber ohne folgen- ausser muskelkater in den waden :D das bedeutet für mich, meine cp ist wirklich in remission und ich *darf wieder*. trotzdem mache ich häufiger pausen, weil herausfordern möchte ich einen schub ja auch nicht.

    meine verausgabung bestand in einem spaziergang 20 minuten bergauf zur gondelbahn, von dort nochmal 20 minuten bergauf zum eingang einer höhle und dort in der eisriesenwelt 170 stufen hoch und danach wieder runter, dann noch die wege retour bis zum auto. wie gesagt, ausser muskelkater keine nachwirkungen.


    gruss kuki
     
  11. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

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    wenn du das alles geschafft hast ohne böse folgen, dann kannst du wirklich sagen, du bist in einer (teil ?) remission! ich bin ja selber in so einer
    glücklichen situation, darum: glückwunsch! und es möge lange so bleiben!

    lieben gruß marie
     
  12. claudia-dd

    claudia-dd Neues Mitglied

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    also , ich würde mir auch wünschen, mal in remission zu kommen.

    leider wird das bestimmt nie was, denn mein körper freut sich auf die party , wenn die medis verringert werden......

    ich denke jetzt nur an meine op, da wurde enbrel und mtx ausgesetzt, keine coxII hemmer für eine woche. mir hat es gereicht, denn auch die überlastungsentzündungen an den fingergrundgelenken, sprunggelenken, fußgelenken sind ganz schnell da gewesen.....

    aber, ich verliere nicht den kopf, sondern nehme es so wie es ist. ich gehe auch mal weg- egal op schmerzen- und feier mit freunden. einfach nur, damit ich mich wieder seelisch wohler fühle.

    gut, am nächsten habe ich die doppelte rechnung zu bezahlen, aber ich hatte einen schönen abend, den ich nicht vergessen werde.

    so ist jedenfalls mein denken und vielleicht komme ich auch deshalb recht "gut" mit allem zurecht. könnte ja sein......

    claudia
     
  13. klaraklarissa

    klaraklarissa Neues Mitglied

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    hallo monsti,
    du mußt schon die nächste kraft sammeln, denn bald wirst du die hacke schwingen müssen, gegen unkraut und co ..... also hol schon mal die hacke raus und guck, wie das kraut wächst
    [​IMG]

    :D :D könnte dir ja helfen kommen ... ;) aber habe selber sooooooooooooooooooooooooo viel kraut und sooooooooooooooooooooooooooooo wenig saubere beete ..eigentlich so wirklich eben gar keines :( .......... aber das wird wieder .....irgendwann ..spätestens im winter, wenn schnee draufliegt :D

    nachtchen oder guten morgen
     
  14. Monsti

    Monsti das Monster

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    Guten Morgen Klara,

    der Garten darf sich grad von mir erholen, weil ich jetzt nämlich wieder kamerabewaffnet in den Felsen herumkraksle. Hier ein Bild von meiner gestrigen Tour. Ort des Geschehens: ca. 500 m hinter unserem Haus in einer Schlucht. Ich kam leider nicht weit ...

    Fröhliche Muskelkatergrüße von
    Monsti
     

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  15. KayC

    KayC Stehauffrauchen

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    Morgen,

    @JMCL, wie geht es Dir? Melde Dich doch mal

    also ich habe das Unkrautproblem dieses Jahr durch eine intensive Staudenbepflanzung gelöst, der Frauenmantel will zur Zeit nur nicht so recht :D . Allerdings habe ich seit dem letzten Wochenende ein "behindertengerechtes" Hochbeet, mit Mäuerchen zu Draufsetzen und Blümchen beim Wachsen zusehen :D .

    Bild 1 : die Clematis blüht (leider nur die Unterlage, der Rest ging mal verloren?)
    Bild 2 : eines der 2 umgebauten Beete, die Flaschen rechts sind übrigens Mini-Gewächshäuser für Rosen-Stecklinge
    Bild 3 : eines der Steckhölzer, vor einer Woche gesteckt und schon ordentlich am Wachsen :eek:

    LG
    Katharina
     

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  16. JMCL

    JMCL Neues Mitglied

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    Liebe Beantworter, mir geht es inzwischen besser, ich hab meine Cortisondosis um 2mg angehoben, fleißig weiter Verbände gemacht, gekühlt, meiner Familie beim Arbeiten zugesehen - und jetzt sind die Schwellungen sichtbar zurückgegangen und damit auch die Schmerzen. Soviel zum körperlichen Befinden, danke für die Tips, die mir meine Unsicherheit genommen haben. Und übrigens, es war ein guter Stress, bei dem ich mich überfordert hab, also wenigstens das - man ist ja schon für Kleinigkeiten dankbar, nicht wahr?
    Interessant finde ich die Richtung, die meine Anfrage genommen hat, nämlich die Überforderung an und für sich.Irgendwie glaubte ich bisher, ich muss mich vor Überforderung schützen, dachte aber schon mal ab und zu in den vergangenen Wochen, dass ich mich damit auch fürchterlich einenge mit dieser Angst vor Überforderung. Aufgrund Eurer Rückmeldungen fühle ich mich jetzt nicht mehr allein mit diesem Dilemma und außerdem ist meine Angst ein klein wenig geringer geworden - Dank Euch mal wieder.
    Leider bin ich zu blöd, sonst würd ich den Auslöser meines positiven Stresses auch zur Ansicht `reinstellen, es ist nämlich mein Mann, der Geburtstag hatte und dessen "kleine" Feier plötzlich und unerwartet und freudig zu einem Familientreffen führte, bei dem wir auch noch erfuhren, dass wir Großeltern werden, zum ersten Mal, und wir freuen uns riesig und hoffen sehr, dass alles gut gehen wird.
    Der RO-Fan JMCL