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Tramal - und Probleme

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von jd4401, 7. März 2008.

  1. jd4401

    jd4401 Neues Mitglied

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    Hallo zusammen,

    ich habe am Montag wegen meiner immer noch bestehenden Schmerzen Tramal long 100mg verschrieben bekommen. Eigentlich wollte ich diese zum ersten Mal am Wochenende nehmen da ich ja Vollzeit arbeite und nicht wußte wie ich es vertrage. Aber am Dienstag abend hatte ich sehr starke Schmerzen im Rücken, Hüften., Knien und Sprunggelenken (immer wenn Schnee bevorsteht ist es ganz besonders schlimm). Ich wußte nicht mehr wie ich Sitzen oder Liegen sollte und lief unruhig im Zimmer hin und her. Kurz vor dem zu Bett gehen nahm ich dann die erste Tablette. Und was soll ich sagen, eine halbe Stunde später spürte ich bereits eine leichte Besserung und ca. 1 Stunde später war ich fast schmerzfrei. Ich konnte trotzdem lange nicht einschlafen war aber am Morgen dann doch ausgeschlafen und munter. Ich fühlte mich so gut wie schon lange nicht mehr. Nur ein klein wenig schwummrig war mir. Am Nachmittag wurden dann die Schmerzen wieder stärker und nun nehme ich jeden Abend eine Tablette. Die Schmerzen sind nur noch im erträglichen Maß vorhanden, aber leider wird mein Allgemeinzustand immer schlechter. Ich habe seit Mittwoch ständig Kopfschmerzen, die Übelkeit wird immer stärker und ich kann nicht mehr richtig schlafen. Heute früh habe ich dann ein Triptan genommen weil ich dachte ich hätte einen Migräneanfall. Die Kopfschmerzen sind zwar etwas besser geworden aber ganz weg sind sie noch nicht. Und das Allgemeinbefinden ist immer noch schlecht. Außerdem bin ich heute sehr nah am Wasser gebaut., so kenne ich mich eigentlich nicht.
    Ich fürchte das das ganze doch vom Tramal kommt. Da es mir aber so gut hilft möchte ich eigentlich nicht schon am Anfang aufgeben und hoffe das sich mein Körper noch daran gewöhnt.

    Wie war das bei Euch? Kann ich da noch Hoffnung haben?

    Ich hatte eigentlich vor das Tramal jetzt mal ein zwei Wochen regelmäßig zu nehmen und es dann wieder weglassen um zu sehen was passiert. Ist das so o.k. oder wie geht ihr damit um? Nehmt Ihr das nur bei akuten Schmerzen und dann nur einen Tag? Was aber wenn man jeden Tag Schmerzen hat?

    Muß ich z.B. auch dem Zahnarzt vor einer Behandlung mitteilen das ich das nehme?

    Ich werde im April operiert. Kann ich Tramal bis dahin nehmen oder muß ich es vorher absetzen?

    Ihr seht schon, ich bin jetzt ein bißchen verunsichert und habe viele offene Fragen (die mir natürlich nicht beim Arzt eingefallen sind). Vielleicht könnt Ihr mir ja die eine oder andere beantworten.
     
  2. Gilla54

    Gilla54 Ruhrpott-Mädel

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    Hallo Dagmar,

    http://www.netdoktor.de/medikamente/100000943.htm

    ich habe mir grad mal den Link durchgelesen und dort steht, daß Kopfschmerzen und auch depressive Verstimmungen (nah am Wasser gebaut!!) vorkommen können.
    Wenn es natürlich Deine Schmerzen lindert, ist das ja schon mal positiv. Aber ich würd trotzdem Rücksprache mit dem Arzt halten; und vor allen Dingen wegen deiner bevorstehenden OP und eventuellem Zahnarztbesuch.

    Leider kann ich Dir dazu nicht mehr sagen, weil ich das Medi nicht nehme. Aber vielleicht haben andere User hier noch Tipps für Dich.
     
  3. Freitag

    Freitag Ich denke, also bin ich

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    Hi Dagmar,

    die Nebenwirkungen von Tramal sind bekannt.
    Nach einer Eingewöhnungzeit (ca. 1-2 Wochen) verschwinden die Nebenwirkungen in der Regel.

    Tramal ist ein ein gutes Schmerzmittel mit relativ wenigen folgeschweren Nebenwirkungen, dass über einen langen Zeitraum eingenommen werden kann.

    Wenn Du Tramal länger wie 3 Wochen einnimmst, solltest Du es nicht abrupt absetzten, sondern ganz langsam ausschleichen (Entzugserscheinungen- obwohl dies von einigen Ärzten ausgeschlossen wird).

    Bei anstehenden Op- Terminen, sollte der Arzt immer über alle Medikamente (auch die frei verkäuflichen) informiert werden!
    So können mögliche Wechselwirkungen mit weiteren Medikamenten vermieden werden.

    L.G. Frei
     
  4. Bodo

    Bodo (Mittel)alter Hund

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    Hallo Dagmar,

    Die Nebenwirkungen (Kopfschmerzen, Übelkeit), die Du beschreibst, hatte ich auch, haben sich aber nach ca. 2 Wochen gelegt. Allerdings habe ich mit Tropfen (3x20 Früh, Mittag, Abend) angefangen, bei Bedarf etwas mehr. Ist so vielleicht leichter verträglich. Probiere evtl. die Tramal Long zu halbieren und eine Hälfte am Abend und eine Hälfte Frühs. Ich hatte wegen der Überkeit am Anfang MCP-Tropfen. Sprich doch mal mit deinem Doc darüber.
    Meineserachtens (so war es zumindest bei mir) kannst Du Tramal bis zur OP nehmen, solltest allerdings auch das mit Deinem Doc absprechen.
    Ich nehme Tramal jetzt schon seit 2003 regelmäßig, und es hilft mir sehr gut.
    Liebe Grüße und schmerzfreie Tage
    Bodo
     
  5. Mupfeline

    Mupfeline Neues Mitglied

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    Liebe Dagmar

    Deine Frage zu Tramal betreffend: Meine Erfahrungen :)

    Ich habe Tropfen genommen 2 - 3 x 40 Tropfen. Hochdosiert.
    Die Schmerzen waren definitiv weniger, aber die Nachtruhe war
    weg, die Ausgeglichenheit - die bei mir eh Seltensheitswert
    hat - sowieso. Meine depressiven Phasen haben sich
    sehr verstärkt und habe ich das Zeugs nachts genommen
    war ich so überdreht dass ich in der Nacht die Küche um-
    geräumt habe. Buchstäblich!

    Ich habe mich - es ging nicht anders - über Nacht von den
    Tropfen getrennt und bereue es nicht. Natürlich hänge
    ich jetzt wieder am Kortison. Lungenmässig - aber auch
    die Gelenkschmerzen sind erträglicher.

    Mein Fazit für mich - persönlich wohlgemerkt:

    Ich würde die Tropfen nicht mehr nehmen.

    LG Mupfeline
     
  6. Katjes

    Katjes Bekanntes Mitglied

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    hallo dagmar,
    tramal gibt es in allen möglichen ausführungen und dosierungen.
    ich habe mit tramaltropfen angefangen,weil man dann individueller
    dosieren kann.
    übelkeit trat bei mir ein wenn ich zu hoch dosiert hatte.
    ich bin dann auf zäpfchen im akut fall und bei dauerschmerzen 50mg
    tramal tbl eingestellt worden.
    wenn ich das zäpfchen genommen hatte war es klar das nix mehr geht,also eine medikation um dich aus zu knocken.mit den 50mg tbl 2xtgl
    bin ich eine zeitlang sehr gut gefahren, an tagen an denen die schmerzen
    heftiger waren konnte ich noch diclo oder ibu zusätzlich nehmen.
    dann wurde ich auf tramal long umgestellt,nachts halfen sie ganz gut,
    aber bei mir reichte es nicht um durch den tag zukommen.
    bei tramal long waren die neben wirkungen am stärksten.
    ich bin jetzt auf durogesic 50 pflaster eingestellt und kann in akuten phasen noch tramal long und tetrazepan nehmen.
    was ich dir damit sagen möchte ist das man bei tramal sehr viel ausprobieren kann.
    ich sage meinem zahnarzt immer was ich für medi`s nehme und dem
    op arzt auch.
    liebe grüße und wenig schmerzen wünscht dir
    katjes


    ps:an nebenwirkungen hatte ich übelkeit,starkes schwitzen,verstopfung,benommen,unruhe und schläfrigkeit im wechsel,nix für leute die noch im berufsleben stehen würd ich sagen
     
    #6 7. März 2008
    Zuletzt bearbeitet: 7. März 2008
  7. Hypo

    Hypo NO-HYPO.....

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    hallo dagmar,

    ich habe seit 1 woche auch tramal-tropfen, meine rheumatologin meinte alle 2-3 stunden einen hub also 5 tropfen reicht. würde bedeuten 12,5 mg tramaldol in tablettenform.
    ich habs probiert, aber es ist mir zu wenig, 50 mg sind besser.
    kopfschmerzen und übelkeit habe ich nicht, aber schlafstörungen.
    ich bin nur müde, aber nicht fähig zu schlafen. auch habe ich das gefühl aufgedreht zu sein. wenn du solche probleme hast frag doch nochmal deinen arzt.

    liebe grüße hypo
     
  8. üpoi

    üpoi Neues Mitglied

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    Das Gute an Tramal ist...

    .., dass ich sofort davon high :p werde und Schmerzen weggehen.:rolleyes: Der Nachteil ist, dass mir am nächsten Tag kotzübel :eek:ist und ich nur noch penne:o. Ausserdem hat es Suchtpotential. :(

    Vielleicht versuchst du Tilidin. Das ist aber auch suchtpotent.:(
     
  9. Mupfeline

    Mupfeline Neues Mitglied

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    Das schlechte an Tramal ist :)

    Dass es ein Opiat enthält - wie auch Tilidin. Der eine
    gewöhnt sich schneller dran und der andere langsamer.
    Bei mir ging es ruckzuck. Ich habe zum Schluss immer nur
    noch nach der Flasche geschielt. Tilidin war nicht so
    garstig, aber es enthält auch ein Opiat.

    Schwierig, schwierig, diese Stoffe. Auf der einen Seite
    sollen sie helfen auf der anderen Seite machen sie ein
    anderes Organ krank. Siehe Kortison und seine
    berühmten Nebenwirkungen.

    LG Mupfeline
     
  10. Mimi B.

    Mimi B. Neues Mitglied

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    huhu,

    ich habe Tramaltropfen bekommen, als mein Rücken sehr schlimm war und peng die Schmerzen waren fast weg....ABER ich auch; Ich war so sehr neben mir gestanden, dass ich eigendlich nur noch auf dem Sofa vor mich hin duseln konnte..... und das war für mich so schlimm, dass ich sie seit dem nicht mehr genommen habe


    lg
     
  11. siggimaus3101

    siggimaus3101 Neues Mitglied

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    Tramal

    Hallo

    Ich hab einmal eine Tablette Abends genommen! Hab die ganze
    Nacht nicht geschlafen:mad:
    Mein Arzt hat mir dann Tropfen
    verschrieben und das war besser
    zu Dosieren.

    LG Sigrid
     
  12. jd4401

    jd4401 Neues Mitglied

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    nie mehr Tramal

    Hallo zusammen,

    sorry das ich mich erst jetzt wieder melde, aber mich hat es gestern ziemlich übel erwischt.

    Hier kurz die Schilderung des schlimmsten Tages den ich seit langem erlebt habe:

    Kurz nachdem ich hier gepostet habe (ich war in der Arbeit) ging es mir immer schlechter. Ich dachte ich falle jeden Augenblick vom Bürostuhl. Daraufhin habe ich in der Klinik angerufen und mit meinem Arzt gesprochen. Der meinte ich solle auf keinen Fall mehr von den Tramal nehmen und zukünftig wegen der Schmerzen lieber wieder Ibuprofen nehmen. Und wenn es schlimmer wird kann ich auch am Wochenende anrufen.
    Nach dem Telefonat bin ich zur Toilette und dort bekam ich einen richtigen Weinkrampf. Ich konnte einfach nicht mehr aufhören zu heulen. Arbeiten war jedenfalls nicht mehr möglich. Ich habe mich dann angezogen und bin raus und spazieren gegangen. Aber auch da konnte ich nur heulen und mir ging es furchtbar elend. Ich bat dann meine Fahrgemeinschaft (ich mußte zum Glück nicht die 55km selbst nach Hause fahren) eine Stunde früher nach Hause zu fahren. Auch im Auto habe ich die ganze Strecke nur geheult und habe mich furchtbar geschämt. Mein Kollege war völlig betroffen. Als ich dann zu Hause war habe ich mich gleich hingelegt und versucht zu schlafen, aber immer wenn ich am einschlafen war bekam ich Atemnot. Abends bin ich dann noch zum Stall weil ich meine Pferde ausmisten und alle Pferde im Stall füttern mußte. Auch dort habe ich ständig nur geheult und der Stallbesitzer, der wie ein Vater für mich ist, hat mich nicht wieder nach Hause gehen lassen. Er und seine Frau haben mich dann bis spät nachts umsorgt und sie wollten sogar noch das ich die Nacht bei Ihnen verbringe. Das habe ich aber abgelehnt, da es mir schon etwas besser ging. Wieder zu Hause ging ich dann ins Bett und konnte endlich auch wieder schlafen. Bin dann aber um 3 Uhr wieder aufgewacht mit einem starken Migräneanfall. Ich habe ein Triptan genommen, das dann eine Stunde später auch gewirkt hat und ich konnte auch wieder einschlafen. Heute geht es mir zum Glück wieder besser. Die gestern anscheinend akut aufgetretene Depression ist wieder weg, nur die Migräne ist weiterhin vorhanden und die Übelkeit und Schwäche. Ich habe mich heute sehr gut ausgeruht und hoffe das es morgen ganz vorbei ist. Ich werde diese Tabletten auf jeden Fall nie mehr nehmen.
     
  13. Mupfeline

    Mupfeline Neues Mitglied

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    Liebe jd4401

    Das deutet wirklich auf eine depressive Verstimmung hin. Und
    Auslöser sind ganz bestimmt auch mit die Tramal-Tropfen.
    Wer sowieso ein bisschen seelisch aus dem Gleichgewicht
    gekommen ist - und dazu zähle ich mich - Depressionen und
    depressive Tiefpunkte schon seit Jahren - den kann Tramal
    umhauen.

    Ich bin jedenfalls froh, das Zeugs los zu sein. Du brauchst
    dich deshalb doch nicht zu schämen - natürlich ist es pein-
    lich wenn man auf der Straße weinen muss - keine Sorge -
    ich kenne das auch *ich drück dich wirklich mal ganz fest*
    aber Tramal hilft in unserem Fall dann wirklich nicht weiter.

    Liebe Grüße - ich hoffe es geht dir bald noch ein bisschen
    besser, versuche ein anderes Mittel zu finden dass nicht so
    auf die Psyche eindrischt!

    Schönen Sonntag

    Mupfeline
     
  14. Mücke

    Mücke Guest

    hi dörte,

    stangyl gegen schmerzen..ich kenne es nur als antidepressiva, vorwiegend für leute die abends nicht schlafen können..ist es auch eines von der sorte , die gegen schmerzen helfen sollen ??


    bei tramal hat mir meine schmerärztin damals gesagt, soll ich die ersten 2 wochen kein autofahren und es könne übelkeit auftreten ( habe zu beginn 2 50mg ret bekommen)
    da ich eh keinen führerschein habe war das thema schon gegessen
    die übelkeit war gemein, hat sich aber gelegt
    mittlerweile bin ich bei 2x 100 ret und 4 x30 tr novamin und habe so eigentlich keine beschwerden
    meine stimmung ist eh aufgrund einer anderen erkrankung meist nciht so gut, aber würde es in dem fall nicht auf das tramal zurückführen, da ich auch schon pausen vom tramal gemacht habe, um eben das suchtpotential zu umgehen..aber die stimmung war in den wochen nicht besser

    ich hoffe für dich, dass man ein andere medi findet, was dir hilft oder viell eine erstmal niedrigere dosis des tramals, damit die psyche nicht so angegriffen wird

    dörte schrieb jetzt was von cymbalta, das die viele geholfen hätte
    weiß leider nicht ob sie gegen die schmerzen meint, da es ja auch eines der antidepressiva ist, die gegen chr schmerzen eingesetzt werden oder um deine psyche auch ein wenig zu stabilsieren oder zwei fliegen mit einer klappe zu schlagen
    gegen psych probs hilft es mir relativ gut, habe allerdings auch eine etwas höhere dosis, gegen die schmerzen leider nicht :( aber versuch macht klug

    alles gute
     
  15. jd4401

    jd4401 Neues Mitglied

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    Vielen Dank Euch allen!

    Heute geht es mir wieder relativ gut. Nur die Migräne werde ich nicht los. Alle 12 - 15 Stunden bekomme ich eine neue Attacke und ich muß dann wieder zu einem Triptan greifen.

    @Dörte: nein, das Tramal wurde nicht von einem Schmerzarzt verschrieben, sondern von meinem Rheumatologen. Er meinte das wir das mal probieren sollten, da ich immer noch unter Schmerzen leide und ich auch nicht ständig Schmerzmittel nehmen möchte.

    Eigentlich bin ich psychisch sehr stabil. Mich wirft so schnell nichts um und meine Bekannten beneiden mich um meine Ruhe und mein Durchhaltevermögen. Ich lache sehr gerne und mache immer jeden Spaß mit. Daher war ich auch so geschockt und meine Kollegen und Bekannten auch als das am Freitag passierte. Daher werde ich solche Schmerzmittel niemals mehr anrühren.

    Was ich allerdings komisch finde ist das die Schmerzen in meinen Füßen nicht mehr so stark zurückgekommen sind wie vor der Einnahme der Tramal. Diese sind jetzt in einem erträglichem Maß wo ich auch keine Schmerzmittel nehmen muß. Tramal unterbricht doch nur die Schmerzweiterleitung und bekämpft nicht die Ursache. Naja, vielleicht hatte das ganze doch auch was Gutes. Oder es liegt daran das ich mich das Wochenende gut ausgeruht habe. Mal schaun wie es in den nächsten Tagen/Wochen weitergeht.
     
  16. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hallo dagmar,
    wie schön daß es dir wieder besser geht.
    ich kann deinen entschluß voll und ganz nachvollziehen!
    ich hatte ebenfalls unter sämtlichen opioiden und morphinen - auch in niedrigster dosierung - migräne,schlaflosigkeit,übelkeit,schwindel....die ganze palette halt.habe alles durch - tabletten,tropfen und pflaster.tramal,tilidin,durogesic ppp.
    die krone setzte dem ganzen eine schmerzverstärkung auf,vermutlich durch die extrem eingeschränkte bewegungsfähigkeit wegen der nw's und des schlafentzugs.und ich bekam extreme nervenschmerzen,die ich mir nicht erklären konnte.in folge dessen habe ich dann auch nahe am wasser gebaut - aber wen wundert's wenn man mehr vegetiert als lebt?
    und bei all dem ist es auch kein trost,daß dieser zustand "nur" 2-3 wochen dauern kann.....wer weiß das denn schon so genau ob es nicht doch noch länger anhält?
    und wenn man dann noch berufstätig ist und/oder kinder/familie zu versorgen hat geht das gar nicht,auch nicht ein paar wochen.
    bis dahin ist man auch schon allein vom schlafentzug kaputt....
    zum glück war mein ha da immer sehr verständnisvoll.wenige monate nach dieser "versuchsreihe" bekam ich dann meine diagnose vom rheumadoc.

    vielleicht hast du ja doch noch mal den mut,es langsam einschleichend mit tropfen zu versuchen.besprich dich mal mit deinem doc.aber es besteht auch dennoch die möglichkeit,daß du auch so eine ausnahmeerscheinung bist und keines in keiner dosierung verträgst.
    ich finde das bei mir sehr schade,denn diese medis sind die mit den wenigsten negativen auswirkungen auf die organe.
    aber "versuch mach kluch" und kann auch gutgehen :)

    liebe grüße,
    diana :))
     
    #16 10. März 2008
    Zuletzt bearbeitet: 10. März 2008
  17. jd4401

    jd4401 Neues Mitglied

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    Vielen Dank Diana für die tröstenden Worte.

    Da warst Du aber sehr stark das Du all die Medis durchprobiert hast, trotz der Nebenwirkungen (naja, wenn die Schmerzen halt zu stark sind!).

    Ich hätte diesen Zustand auf keinen Fall über mehrere Tage durchgehalten. Es war ja nicht "nur" diese Nebenwirkung (obwohl allein die Depri hätte ich nicht lange durchgestanden), sondern auch noch Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, totale Appetitlosigkeit (diese Nebenwirkung hätte ich sicher gerne ein paar Tage in Kauf genommen :)), Schwindel, Zittern am ganzen Körper; Schwäche im ganzen Körper und dazu natürlich die Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlaflosigkeit.

    Zunächst lange ich diese Tabletten mit Sicherheit nicht mehr an. Den nächsten Termin beim Doc habe ich erst wieder im Juni und bis dahin werde ich mich halt zur Not mit den normalen Schmerztabletten über Wasser halten. Im Moment geht es noch ohne (man gewöhnt sich ja an einen gewissen Pegel von Schmerzen). Gerade weil diese Medis nur so wenig Auswirkungen auf die Organe haben sollte ich es ja mal probieren und es ist gründlich danebengegangen.
     
  18. Mücke

    Mücke Guest

    hallo jd4401,

    verstopfung ist eigentlich bei höheren dosen auch eine nebenwirkung
    netterweise erkennt die kk das sogar an, so dass man in dem fall etwas gegen die verstopfung auf rezept bekommen kann :o

    arbeiten ging bei mir, trotz übelkeit.aber glaub autogefahren, durfte ich ja eh nicht, wäre so auch nicht möglich gewesen
    aber denke da weiß jeder selber was er seinen körper zumuten kann ( abgesehen vom autofahren) meine beruflich
     
  19. Diana1970

    Diana1970 Ruhrpottgöre

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    hallo dagmar,
    lange habe ich diese zustände auch immer nicht ausgehalten,höchstens wenige tage lang.ich hatte leider auch jeweils mehrere nebenwirkungen die nicht akzeptabel waren,trotz dosisverringerungen.verstopfung und übelkeit sind da wie du schon sagst,wirklich das geringere übel.
    das pflaster habe ich mir nach 36 stunden abgerissen,mit dem dachte ich wirklich,mein letztes stündlein hätte geschlagen :(
    ja dann drücke ich mal die daumen,daß du die zeit bis zum termin einigermaßen erträglich überstehst.vielleicht kannst du bis dahin ja auch gelegentlich mit einem cortistoß einiges abfangen?
    ich habe lange zeit zu meinen medis rantudil retard zur nacht und rantudil morgens genommen.
    jetzt nehme ich seit ein paar monaten das corti auch zur nacht und kann auf das schmerzmittel verzichten.ich habe zwar zeitweise morgens noch sehr starke schmerzen,aber die anlaufzeit hat sich drastisch reduziert.dadurch kann ich mich dann auch besser bewegen und somit wieder die schmerzen reduzieren - akute entzündungen natürlich ausgenommen.
    dies mal so als gedankenanstoß als eine vielleicht mögliche option für dich - schau halt mal und alles gute dir!

    hallo dörte,
    das sehe ich anders.
    ein rheumatologe hat es zu 99% mit sehr schmerzhaften erkrankungen zu tun.somit schließt das die schmerzbehandlung mit ein.und wenn ich die bei mir einem zutraue,dann meinem.da ist auch die gewissheit,daß er verantwortungsbewußt mit den verordnungen umgeht.
    es mag da durchaus welche geben,die vieles falsch machen.aber schmerztherapeut ist auch nicht = schmerztherapeut :cool:
    und fakt ist auch,daß keiner von beiden in mir drin steckt,meine schmerzen empfinden oder nachvollziehen kann.und unverträglichkeiten,nebenwirkungen oder gar überreaktionen kann auch keiner voraussagen.

    liebe grüße,
    diana :))
     
  20. Mücke

    Mücke Guest

    hallo Dörte,

    nicht jedes psychopharmaka, wobei antidepressiva, ja nur ein kleiner Teil davon sind, wird auch eggen chr shcmerzen eingesetzt. ich habe genug antidepressiva ausprobiert, nicht wegen der schmerzen, aber nur bei einem teil stand drin, auch gegen chr. schmerzen und dass wusste ich von stangyl nicht, da ich dass nicht nehmen durfte.

    zu schmerztherapeuten...naja, also ich habe damals über 4 monate auf meinen erst temrin warten müssen, wenn man dann noch die wartezeit beim rheumatologen dazurechnet, ist man ja gut dabei, bis man endlich was gegen die schmerzen bekommt und nicht in jeder gegend gibt es schmerztherapeuten
    also da würd ich mich auch schon auf meine rheumatologen verlassen, wenn keine schmerztherapiepraxis in der nähe wäre.

    klar wäre fachübergreifende behandlung wünschenswert, aber wird wohl bei vielen ein "wunsch" bleiben, leider