kleine Eule
Bekanntes Mitglied
Hallo Ihr Lieben!
Zur Zeit bin ich total verunsichert und muss einfach mal loswerden, was mir auf dem Herzen liegt. (vorsicht lang)
Seit 2 Jahren versuche ich nun eine Diagnose zu bekommen und war nun mal wieder beim Rheumatologen (mittlerweile dem zweiten).
Bei diesem Arzt war ich im Sommer schon mal, da konnte er keine Diagnose stellen (BSR 28 mm/h, CRP 3,0 mg/l, ANA 1:1000 für RNP-Sm Antikörper). Jetzt erklärte er mir, nach einer sehr kurzen Untersuchung, dass man bei diesen Antikörpern weiterhin kontrollieren muss, ob ich etwas ausbrüte. Er meinte aber, wenn meine Laborwerte nicht wesentlich schlechter als im Sommer wären, würde er nichts machen. Es sei unverhältnismäßig Medikamente einzusetzen. Dann war er ungehalten darüber, dass ich Schmerzmittel nehme (2 Katadolon um schlafen zu können), schließlich habe er davon im Brief an meine Hausärztin nichts geschrieben. Er hatte NSAR vorgeschlagen, aber die hatte ich vorher schon durchprobiert und wegen heftiger Nebenwirkungen absetzen müssen. Zum Schluss meinte er, ob mich die Schmerzen denn wirklich stören bzw. beeinträchtigen würden. Mir verschlug es fast die Sprache. Beinahe hätte ich ihn gefragt, ob er meinte, dass ich zum Vergnügen da sei, habe ihm dann aber stattdessen aufgezählt, was alles nicht oder nur schwer möglich ist. Daraufhin hat er eingelenkt und mich an eine Ärztin für physikalische Medizin in der gleichen Klinik überwiesen. Da habe ich dann Glück gehabt, sie hat mich gründlich untersucht und mir erklärt, was sie gefunden hatte. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als sie meinte, dass das bei meiner Diagnose alles ins Bild passe. Eine Diagnose hatte mir der Rheumatologe nicht mitgeteilt und war auf meine Fragen in der Richtung wie eine Katze um den heißen Brei geschlichen. Es stellte sich heraus, dass er auf der Überweisung an sie "undifferenzierte Kollagenose" als Diagnose angegeben hatte. Sie hat mir Zellenbäder und Ergotherapie/Gelenkschutz verschrieben. Einige Tage später, beim ersten Therapietermin, bekam ich dann das Rezept zu sehen, darauf stand: "Polyathralgien, Raynaud-Syndrom bei LEV". Heißt das, dass Lupus vermutet wird?
Es ist fürchterlich, wenn einem mal wieder niemand etwas sagt. Der Arztbrief an meine Hausärztin ist noch nicht da, die brauchen immer etwa 6 Wochen. Tja, also heißt es warten. Ich bin total verwirrt, woran ich denn nun bin und ob ich vielleicht doch noch mal eine Behandlung bekomme, denn die Schübe werden zunehmend stärker und länger.
Danke fürs "zuhören"! Wünsche Euch allen einen schmerzfreien Abend
liebe Grüße von der kleinen Eule
Zur Zeit bin ich total verunsichert und muss einfach mal loswerden, was mir auf dem Herzen liegt. (vorsicht lang)
Seit 2 Jahren versuche ich nun eine Diagnose zu bekommen und war nun mal wieder beim Rheumatologen (mittlerweile dem zweiten).
Bei diesem Arzt war ich im Sommer schon mal, da konnte er keine Diagnose stellen (BSR 28 mm/h, CRP 3,0 mg/l, ANA 1:1000 für RNP-Sm Antikörper). Jetzt erklärte er mir, nach einer sehr kurzen Untersuchung, dass man bei diesen Antikörpern weiterhin kontrollieren muss, ob ich etwas ausbrüte. Er meinte aber, wenn meine Laborwerte nicht wesentlich schlechter als im Sommer wären, würde er nichts machen. Es sei unverhältnismäßig Medikamente einzusetzen. Dann war er ungehalten darüber, dass ich Schmerzmittel nehme (2 Katadolon um schlafen zu können), schließlich habe er davon im Brief an meine Hausärztin nichts geschrieben. Er hatte NSAR vorgeschlagen, aber die hatte ich vorher schon durchprobiert und wegen heftiger Nebenwirkungen absetzen müssen. Zum Schluss meinte er, ob mich die Schmerzen denn wirklich stören bzw. beeinträchtigen würden. Mir verschlug es fast die Sprache. Beinahe hätte ich ihn gefragt, ob er meinte, dass ich zum Vergnügen da sei, habe ihm dann aber stattdessen aufgezählt, was alles nicht oder nur schwer möglich ist. Daraufhin hat er eingelenkt und mich an eine Ärztin für physikalische Medizin in der gleichen Klinik überwiesen. Da habe ich dann Glück gehabt, sie hat mich gründlich untersucht und mir erklärt, was sie gefunden hatte. Ihr könnt Euch meine Überraschung vorstellen, als sie meinte, dass das bei meiner Diagnose alles ins Bild passe. Eine Diagnose hatte mir der Rheumatologe nicht mitgeteilt und war auf meine Fragen in der Richtung wie eine Katze um den heißen Brei geschlichen. Es stellte sich heraus, dass er auf der Überweisung an sie "undifferenzierte Kollagenose" als Diagnose angegeben hatte. Sie hat mir Zellenbäder und Ergotherapie/Gelenkschutz verschrieben. Einige Tage später, beim ersten Therapietermin, bekam ich dann das Rezept zu sehen, darauf stand: "Polyathralgien, Raynaud-Syndrom bei LEV". Heißt das, dass Lupus vermutet wird?
Es ist fürchterlich, wenn einem mal wieder niemand etwas sagt. Der Arztbrief an meine Hausärztin ist noch nicht da, die brauchen immer etwa 6 Wochen. Tja, also heißt es warten. Ich bin total verwirrt, woran ich denn nun bin und ob ich vielleicht doch noch mal eine Behandlung bekomme, denn die Schübe werden zunehmend stärker und länger.
Danke fürs "zuhören"! Wünsche Euch allen einen schmerzfreien Abend
liebe Grüße von der kleinen Eule
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