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Tinnitus und Hochtonschwerhörigkeit gehäuft bei rheumatischen Erkrankungen?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Sonnenaufgang, 16. November 2008.

  1. Sonnenaufgang

    Sonnenaufgang Neues Mitglied

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    Hallo an Alle!
    Inwiefern ich wirklich hierher gehöre, weiß ich noch immer nicht (langjährige Rückenbeschwerden, seit kurzem Handgelenks- und Fingergelenkprobleme), trotzdem möchte ich Euch nochmal etwas fragen:

    Wer von Euch leidet auch an
    - Tinnitus
    - Hochtonschwerhörigkeit
    + häufigem Druckgefühl auf den Ohren?

    Ich habe seit ca. 8 Jahren damit zu kämpfen und da mich meine Ohren heute mal wieder besonders nerven (Tinnitus laut und ständiges Druckgefühl, wie im Flugzeug, so daß ich dann stark Gähnen muß, um die Ohren wieder frei zu bekommen), viel mir ein hier mal nachzufragen, inwieweit dies vielleicht auch ein Symptom einer rheumatischen oder Autoimmunerkrankung sein könnte?

    Weiß jemand etwas hierzu?

    Viele Grüße
    Sonnenaufgang
     
  2. Amy80

    Amy80 Neues Mitglied

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    Hallo Sonnenaufgang,

    ich leide in letzter Zeit sehr häufig an einem Druckgefühl auf den Ohren und ich höre auch son Piepen.....das kommt und geht wie es will.....
    Ich habs immer auf Stress geschoben. Einen Zusammenhang zum Rheuma hab ich nicht gesehen, aber so weit hergeholt scheint das gar nich zu sein.....Rheuma ist schließlich auch Stress für den Körper, diese ewigen Entzündungen.........ja und bei mir kommt Stress mit dem Arbeitgeber durch die Krnakheit hinzu, denn der würde mich am liebsten heute als morgen rausschmeißen :-(
     
  3. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Ich bin lange bevor bei meiner Tochter die Kollagenose diagnostiziert wurde mit ihr beim HNO gewesen weil sie ab und zu auch diese Ohrgeräusche hatte. Vor allem nachts. Der HNO hat sie eingehend untersucht und war der Meinung, dass sie Durchblutungsstörungen hat.
    Er verschrieb ihr Ginko-Tropfen. Hat aber nichts gebracht.
    Erst als die Grunderkrankung entdeckt und behandelt wurde ist auch der Tininitus verschwunden. Meiner Meinung nach hing das alles zusammen.
    Eine Kollagenose ist nun mal eine Krankheit, die mit Durchblutungsstörungen, Gefäßverengungen usw. einhergeht. Das kann ja auch die Gefäße in den Ohren bzw. Gehörgängen betreffen.
     
  4. Nine

    Nine Neues Mitglied

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    Tnitus=Rheuma?

    Hallo ihr lieben, Eure Gedanken kann ich gut nachvollziehen.
    Ich habe meine Diagnose seronegative Poliarthritis erst im April erhalten und seit ca 3 Monaten habe ich die gleichen Symptome. Unterdruck und Piepen ohne ersichtlichen Grund. Ich vermute ebenfalls das diese Symptomatik durch den stark erhöhten stressfaktor ausgelöst wird. Aber was soll man tun? Ich war deswegen bereits bei einem HNO Arzt. Dieser sagte mir nur, dass meine Schleimhäute durch die Medis ausgetrocknet sind und dass diese Symptome auslöst. Therapie Nasenspray. Was haltet ihr davon???
     
  5. Horeia

    Horeia Neues Mitglied

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    Hallo Sonnenaufgang,

    ich leider ebenfalls an Tinnitus mit Hochtonschwerhörigkeit und Druckgefühl.

    Bis auf Fibromyalgie wurde bei mir noch nichts rheumatisches diagnostiziert, aber ich bin mit den Ärzten auch noch nicht durch. :(

    Ob es einen konkreten Zusammenhang zwischen diesem und dem Rheuma gibt weiß ich leider nicht.
    Aber hier gibt es genügend liebe User, die sich sicher gut damit auskennen und Dir Antwort geben können.

    Ich wünsche Dir jedenfalls alles, alles Gute!!

    LG
    Horeia
     
  6. Sukabri

    Sukabri Neues Mitglied

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    Tinnitus

    Hallo Sonnenaufgang,
    ich leide seit einem Hörsturz vor 9 Jahren an Tinnitus und Schwerhörigkeit und seit 4 Jahren an cP.
    Mein Tinnitus hat sich durch die cP nicht verschlimmert, aber auch nicht gebessert. Ein Zusammenhang der beiden Erkrankungen wurde bisher nicht gesehen. Ich werde meine HNO-Ärztin beim nächsten Termin darauf ansprechen.
    Viele Grüße
    Sukabri
     
  7. Sonnenaufgang

    Sonnenaufgang Neues Mitglied

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    Danke für Eure Antworten. Ist ja schon spannend, dass diese Kombination häufiger zu sein scheint.
    Gruß
    Sonnenaufgang
     
  8. ivele

    ivele Aktives Mitglied

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    hallo Sonnenaufgang,

    leider gehöre ich auch zu dieser Gruppe :(,
    frag mich bitte aber nicht, wie weit ein Zusammenhang besteht :confused:,
    hab vor knapp 5 j einen Hörsturz li gehabt,
    Tinnitus + Hochtonschwerhörigkeit sind geblieben,
    ca ein Jahr später hab ich dasselbe, aber ohne Hösturz ! auch rechts bekommen - und natürlich - Beides behalten, ist ja sooooo fein...
    Bei mir wurde eher immer die HWS und damit letzlich auch die mangelnde Durchblutung vermutet.
    Wie weit ein Zusammenhang besteht ?
    hab ( derzeit ) als Dg. seroneg. cP, Sicca Syndrom, CED,
    Fibro wird derzeit eher in Frage gestellt, war meine erste Dg.,
    eigentlich vermute ich , dass Spondarhtitis dazu gehören würde,
    da ich dort im LWS- Bereich speziell starke Schmerzen hab, bzw hatte,
    seit Corti ist es etwas besser ,
    die Basis, Sulfa. ,wirkt noch nicht wirklich, aber bekomm ich erst ca 3 Mon.,
    ob dir das hilft, ich weiß es leider nicht ?
    wünsch dir alles Gute +
    liebe Grüße ivele :)
     
  9. Maike

    Maike Neues Mitglied

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    Hallo Sonnenaufgang,
    ja es gibt einen Zusammenhang mit Autoimmunerkrankungen, rheumatischen Erkrankungen und Hörsturz usw. und zwar bei Vaskulitis und auch Kollagenosen. Ich hatte auch schon in diesem Zusammenhang damit zu tun, wurde aber rechtzeitig behandelt und es ist kein Hörverlust zurückgeblieben.

    Zu Vaskulitis :http://www.rheuma-liga-bw.de/brosch/vaskulitis113.pdf

    Maike
     
  10. Nine

    Nine Neues Mitglied

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    Hallo Sonnenaufgang

    Ich bins nochmal. Ich bin ja richtig erschüttert wieviele sich in diesem Tehma melden und die gleichen bzw. ähnliche Symptome haben. Bisher dachte ich eher an Zufall. Was meinst du eigentlich??? Zufall oder nicht, komisch ist das schon. LG und gute besserung Nine
    :top:
     
  11. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hallo Nine,

    du schreibst, dass der HNO der Meinung war, dass deine Schleimhäute durch die Medis?? ausgetrocknet sind. Hat man schon mal an ein Sicca- od. Sjörgren-Syndrom gedacht. Da kann es auch zu Entzündungen der Ohrspeicheldrüsen kommen.
     
  12. Nine

    Nine Neues Mitglied

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    Hallo Witti

    Bisher wurde auf keine meier Beschwerden genauer eingegangen.
    Wegen dem Quensyl, dass ich nehme muss ich regelmäßig zum Augenartzt und auch er hat festgestellt das meine Schleimhäute arg ausgetrocknet sind und nachdem mein HNO Arzt das gleiche gesagt hat, schiebe ich es nun auf das Medikament. Ich habe mich selber noch nicht so genau damit auseinander gesetzt da ich nicht weis mit wem ich darüber reden kann. Von den Ärzten erfährt man ja nichts. Was sind das denn für Krankheiten (noch nie gehört)???:confused: LG Nine
     
  13. Witty

    Witty Neues Mitglied

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    Hallo Nine,

    du solltest mal mit deinem Rheumatologen darüber sprechen, damit er ein paar Test dazu macht. Er sollte auch mal nach den ANA-Werten sehen und nach den spezifischen ENA-Werten. Im Prinzip kann diese Erkrankung ähnlich wie eine Rheumatoide Arthritis verlaufen, wobei der Rheumafaktor für die RA nicht erhöht sein muss. Es kommt zu Gelenkbeteiligungen und eben trockenen Schleimhäuten. Ein alleiniges Sjörgren-Syndrom gehört zu den Kollagenosen. Kann aber auch im Rahmen anderer Kollagenosen zusätzlich auftreten und auch bei der Rheumatoiden Arthritis. Hier auf der Startseite kannst du dich unter Rheuma von A-Z über das Sjörgren-Syndrom informieren. Wenn du in der blauen Leiste unter Suchen den Begriff eingibst, findest du auch hunderte von Beiträgen dazu.
     
  14. Nine

    Nine Neues Mitglied

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    Danke!!!!

    Danke Witti, ich mache mich mal schlau.
    Vielleicht hilft mir das endlichmal weiter. Währe schön wenn man mal eine klare sicht hätte. Melde mich wenn ich was weiß. Dank!!!!:top:
     
  15. Sonnenaufgang

    Sonnenaufgang Neues Mitglied

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    Hallo Maike,
    Danke für den interessanten Artikel.
    Ich hatte meine Ohren eigentlich schon quasi aufgegeben, d.h. den jetzigen Status schlichtweg akzeptiert (sooooo schlimm ist es an den meisten Tagen ja auch zum Glück nicht (man kann sich (fast) an alles gewöhnen....)).
    Nach einigen Berichten hier keimt aber doch wieder etwas Hoffnung, dass es da vielleicht doch noch eine wirksame Therapie geben könnte.
    Ich habe heute nochmal mit "Tinnitus" und "Gelenkbeschwerden" gegoogelt und bin interessanterweise bei mehreren Forum-Beiträgen in Foren zur Hashimoto-Thyreoiditis (autoimmune Schilddrüsenentzündung) gelandet. Vielleicht für mich auch noch eine mögliche Diagnose? Vor 4 Jahren waren meine Schilddrüsenwerte in Ordnung, ob die Rheumatologin sie jetzt nochmal kontrolliert hat, erfahren ich am Freitag. Dann werde ich vermutlich sowieso ein Stück schlauer sein.
    Gute Nacht!
    Sonnenaufgang
     
  16. anna-m

    anna-m Neues Mitglied

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    Rheuma + Tinnitus

    Hallo zusammen,
    bei mir wurde gestern ein Tinnitus diagnostissiert. Habe Psoriasis-Arthritis seit 7 Jahren. Gibt es einen Zusammenhang. Welche Therapien ? Danke schon mal .
     
  17. gini65

    gini65 Neues Mitglied

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    hallo anna-m
    eventuell kann es einen zusammenhang geben. ein tinitus hat man zwar im ohr, kann auch eine durchblutungsstörung sein, kann aber auch vom kiefergelenk kommen. wenn man arthrities oder arthrose hat, die kann man auch im kiefergelenk haben. da ist der zusammenhang zu rheuma dann zu finden. also zum zahnarzt und eine funktionasanalyse machen lassen. dann wird eine aufbißschiene verschrieben, eine sogenannte knirscherschiene. damit kann man oft helfen, weil die beschwerden auch durch nächtliches knirschen kommen können.
    also auf zu einem zahnarzt der sich auskennt und mit dem hno eventuell zusammenarbeitet.
    liebe grüße
    gini
     
  18. anna-m

    anna-m Neues Mitglied

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    Tinitus

    Hallo gini1965, Danke dir, Das ist eine gute Idee.Melde mich was er gesagt hat.:) Grüße von Anna
     
  19. Louise1203

    Louise1203 Gesperrter Benutzer

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    Unsicher

    Hallo,

    habe eben durch Zufall diesen Thread entdeckt. Die diagnose lautet zur Zeit noch bei mir , undifferenzierte Arthritis.

    Ich habe als jugendliche sehr unter Schuppenflechte gelitten. Allerdings nur auf der Kopfhaut. Im späteren Alter kehrte es immer wieder zurück, meistens wenn Stress angesagt war.

    Zudem habe ich 27 (!!!!) Hörstürze gehabt und höre, zum Leidwesen meiner Kinder, immer noch das Grass wachsen . Habe mich September 1994 aus lauter Verzweiflung ein Innen-Ohr Tansplantat um eine Membrane legen lassen. Tinnitus auf beiden Ohren immer noch vorhanden.

    Immer wieder habe ich Probleme mit den Knochen gehabt. Die Diagnosen waren die abenteuerlichste. Zum Schluss sass ich im Rollstuhl und war fast Querschnittsgelähmt. Im Juni 2005 erfolgte dann eine Wirbelsäulenversteifung der LWS.

    Im Oktober letzten Jahres dann kam das Rheuma. ABer erst im April diesen jahres bekam ich einen Termin beim Rheumatologen . Bekam aber nur Cortison.

    Wenn ich das alles hier so lese, kommt es mir bald so vor, dass es ein zusammenhang geben muss.

    Morgen habe ich einen erneuten Termin beim rheumatologen und werde ihn mal drauf ansprechen.

    Liebe Grüsse

    Louise
     
  20. Heidesand

    Heidesand Bekanntes Mitglied

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    Hallo Louise,

    da bin ich mal gespannt, welche Antwort Du bekommst.

    Ich habe ca. 20 Jahre cP und seit 10 Jahren Tinnitus. Ich kenne noch weitere Leute, die ebenfalls diese Kombination haben.
    Der Neurologe vermutet, dass diese Störung nicht nur im Innenohr sondern auch im Gehirn sitzt.Entsprechende Studien würden in der Uni Bochum laufen. Ich hoffe für uns, dass die Experten die Ursache finden.

    Es wäre schön, wenn Du die Antwort Deines Docs hier mitteilen würdest.

    "alles wird gut"
    Heidesand