Guten Tag zusammen,
ich muss/möchte mich einfach mal "ausk..."; wer's nicht lesen will, einfach ignonieren.
Nächste Woche habe ich nun einen "prästationären" Termin im Rheumakrankenhaus Bad Kreuznach.
Nachdem ich dort untersucht worden bin, soll abends/nachmittags mitgeteilt werden, ob ich dort bleibe zur stationären Weiterbehandlung/Diagnose oder mit einem Brief an meinen Hausarzt heimgeschickt werde.
Ich bin sehr aufgeregt und gleichzeitig fühle ich mich jetzt schon "schlecht behandelt" (meine persönliche Macke?!)
Naja jedenfalls hatte ich in letzter Zeit die Einnahme von Diclofenac 50 deutlich erhöhen müssen, um mich gut zu fühlen. Statt, wie noch vor einigen Wochen, alle 2-3 Tag mal eine Tablette zu nehmen, habe ich jetzt fast täglich eine, manchmal 2 am Tag genommen. (und natürlichn auch Magenschmerzen bekommen)
Ich weiss, dass das immer noch sehr wenig ist gegen das, was viele hier an Medikamenten nehmen. Aber ich schaue jetzt mal nur auf mich: ich finde Schmerzmittel schrecklich (weil ich durch die über 30 Jahre währende Rheumaerkrankung meiner Mutter, die letztlich an den Nebenwirkungen der Tabletteneinnahme starb, weiss, was Schmerzmittel anrichten können.)
Um das Ergebnis der Untersuchung nächste Woche nicht zu verfälschen, nehme ich jetzt seit einigen Tagen nichts mehr, ausser meine tägliche Dosis Mönchspfeffer.
Folge: ich habe wieder täglich Schmerzen, augenblicklich in den Zehen, Knien, Oberschenkeln, Oberarmen, Brust- und Nackenwirbelbereich und im Bereich der IOS. Wie immer: ohne Schwellungen oder Rötungen.
Ich kann (wie immer) arbeiten gehen, aber halt unter Schmerzen und kann auch sonst meinen Alltag ganz ordentlich bewältigen. Ständig schwanke ich zwischen "ich hab doch eigentlich so gut wie garnichts" und "oh, was bin ich doch so arm dran".
Und überlege, was ich eigentlich von der Untersuchung erwarte; erwarten kann?!
Mein Lieblingsergebnis wäre:
Eine Diagnose meines Zustandes, damit ich nicht mehr sagen muss "irgendwie tut mir dauernd irgendwo irgendwas weh"
Eine Behandlungsmethode, die keine Nebenwirkungen hat und mir die Beschwerden weitestgehend nimmt
Eine Diagnose, die mir ermöglicht, einen höheren GdB zu bekommen (habe jetzt 20 % nach zwei Kreuzband-OPs), damit ich nicht noch 8 Jahre, sondern nur noch 4 Jahre arbeiten gehen muss. Dann hätte ich genug Zeit und Freiraum für Rehasport, Training, Physiotherapie, Schwimmen, Spazierengehen - alles, was mir wirklich gut tut.
Bin ich unverschämt?
Und: warum zweifle ich immer an mir?
Wenn mir jemand tröstende, aufbauende Worte spenden oder mir den Kopf zurechtrücken möchte, nur zu.
LG Marion
ich muss/möchte mich einfach mal "ausk..."; wer's nicht lesen will, einfach ignonieren.
Nächste Woche habe ich nun einen "prästationären" Termin im Rheumakrankenhaus Bad Kreuznach.
Nachdem ich dort untersucht worden bin, soll abends/nachmittags mitgeteilt werden, ob ich dort bleibe zur stationären Weiterbehandlung/Diagnose oder mit einem Brief an meinen Hausarzt heimgeschickt werde.
Ich bin sehr aufgeregt und gleichzeitig fühle ich mich jetzt schon "schlecht behandelt" (meine persönliche Macke?!)
Naja jedenfalls hatte ich in letzter Zeit die Einnahme von Diclofenac 50 deutlich erhöhen müssen, um mich gut zu fühlen. Statt, wie noch vor einigen Wochen, alle 2-3 Tag mal eine Tablette zu nehmen, habe ich jetzt fast täglich eine, manchmal 2 am Tag genommen. (und natürlichn auch Magenschmerzen bekommen)
Ich weiss, dass das immer noch sehr wenig ist gegen das, was viele hier an Medikamenten nehmen. Aber ich schaue jetzt mal nur auf mich: ich finde Schmerzmittel schrecklich (weil ich durch die über 30 Jahre währende Rheumaerkrankung meiner Mutter, die letztlich an den Nebenwirkungen der Tabletteneinnahme starb, weiss, was Schmerzmittel anrichten können.)
Um das Ergebnis der Untersuchung nächste Woche nicht zu verfälschen, nehme ich jetzt seit einigen Tagen nichts mehr, ausser meine tägliche Dosis Mönchspfeffer.
Folge: ich habe wieder täglich Schmerzen, augenblicklich in den Zehen, Knien, Oberschenkeln, Oberarmen, Brust- und Nackenwirbelbereich und im Bereich der IOS. Wie immer: ohne Schwellungen oder Rötungen.
Ich kann (wie immer) arbeiten gehen, aber halt unter Schmerzen und kann auch sonst meinen Alltag ganz ordentlich bewältigen. Ständig schwanke ich zwischen "ich hab doch eigentlich so gut wie garnichts" und "oh, was bin ich doch so arm dran".
Und überlege, was ich eigentlich von der Untersuchung erwarte; erwarten kann?!
Mein Lieblingsergebnis wäre:
Eine Diagnose meines Zustandes, damit ich nicht mehr sagen muss "irgendwie tut mir dauernd irgendwo irgendwas weh"
Eine Behandlungsmethode, die keine Nebenwirkungen hat und mir die Beschwerden weitestgehend nimmt
Eine Diagnose, die mir ermöglicht, einen höheren GdB zu bekommen (habe jetzt 20 % nach zwei Kreuzband-OPs), damit ich nicht noch 8 Jahre, sondern nur noch 4 Jahre arbeiten gehen muss. Dann hätte ich genug Zeit und Freiraum für Rehasport, Training, Physiotherapie, Schwimmen, Spazierengehen - alles, was mir wirklich gut tut.
Bin ich unverschämt?
Und: warum zweifle ich immer an mir?
Wenn mir jemand tröstende, aufbauende Worte spenden oder mir den Kopf zurechtrücken möchte, nur zu.
LG Marion
Schrecklassnach...