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Tennisarm-OP, Erfahrungen???

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von pesub, 5. August 2005.

  1. pesub

    pesub Mitglied

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    Hallo zusammen,

    nach langem Überlegen werde ich am 22.09. meinen Tennisarm operieren lassen. (Nicht, dass ich jemals Tennis gespielt hätte :p ) Seit 2 Jahren habe ich alles probiert (Cortison-Spritzen, Krankengymn., Ultraschall, Stoßwelle), nichts half. Eine Kernspin ergab:
    heftigste Entzündung am Sehnenansatz (= Typischer Tennisarm) restl.
    Ellenbogengelenk, Knorpel usw absolut in Ordnung. (war vor 2 Jahren noch hochentzündet durch PSA). Das heißt, wenn die OP gelingt, wäre ich endlich wieder komplett schmerzfei *hoff*

    Jetzt meine Fragen an Euch:

    - hatte schonmal wer so eine OP und wenn ja, war sie auch erfolgreich???
    - wie lange ist man danach außer Gefecht, bzw. wann kann man den Arm wieder ansatzweise gebrauchen (ist der rechte, wg. Schalten beim Autofahren und schreiben und so...)
    - wie schlimm ist die OP?? Ich bekomme nur lokale Narkose... :confused:

    Schonmal herzlich dankend für jeden Erfahrungsbericht und ein schönes Wochenende Euch allen:
    Petra
     
  2. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    @Pesub

    Hallo Pesub,

    ich habe seit ca. 2 Jahren einen "Tennisarm" und mein Arzt dachte über eine Op nach. Ich habe schon einige Op´s hinter mir, aber an meinen Ellenbogen kommt so schnell kein Messer.
    Der Ellenbogen ist ständig geschwollen, mal sehr arg, mal "normal viel" geschwollen. Ich kühle dann und entlaste den Arm. Ferner wird KG gemacht und da ich einmal jährlich im KH bin, werden auch chemische Synoviorthesen gemacht.

    Was soll bei Dir gemacht werden? Die Entfernung des Entzündungsgewebes kann (oder besser soll) dazu führen, daß das Gelenk sich beruhigt. Aber wenn es sich um eine chronische Entzündung handelt, dann besteht die Möglichkeit, daß die Entzündung wiederkehrt.

    Ist die Ursache für diese Entzündung bekannt?

    Narkosentechnisch kannst Du wählen, entweder lokale Betäubung bzw. komplette Betäubung des Armes von der Schulter abwärts oder Vollnarkose.

    Viele Grüße
    Sabinerin
     
  3. christine0301

    christine0301 Neues Mitglied

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    Tennisarm.... Kopf hoch

    Hallo Petra,
    ich habe vor kurzer Zeit im Forum ueber meinen Tennis-Arm geschrieben.
    Ich habe im Jahr 1999 meinen linken Arm operieren lassen nach 2Jahren Therapie Cortison usw. schmerzte der Ellbogen immer noch. Ich konnte keine Tasse mehr halten. Es war schlimm. Ich wurde unter Vollnarkose operiert und zwar Tenotomie ulnar und radialseitig, dass heisst auf der oberen und unteren Seite des Ellbogen wurden 2 Schnitte gemacht. Habe jetzt 2 Narben von je 5cm. 3Wochen lang konnte ich nicht Auto fahren, aber ich habe seit der OP keine Schmerzen mehr und das sind jetzt 6 Jahre her!!!
    Habe jetzt das gleiche Problem mit dem rechten Ellbogen. Nach 5 Cortison
    Spritzen und Therapie keine Besserung. Werde eine OP wieder in Erwaegung ziehen, da man kaum arbeiten kann mit diesen Schmerzen.
    Ich wuensch Dir alles Gute.
    Christine 0301:)
     
  4. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

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    hallo Petra,

    meine Erfahrungen sind schon etwas älter. Meine Tennisarm-Op ist im Jahr 1990 gelaufen - ob diese OP-Technik heute überhaupt noch angewendet wird. Bei mir hat die OP für fast 13 Jahre wirklich geholfen - seit 2 Jahren muckt der Ellenbogen - ist eindeutig der MB - lt. Auskunft meines Rheuma-Docs war das schon damals der Grund.