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Synovektomie am Fingergelenk , wer hat damit Erfahrungen gemacht ?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von rheumi67, 15. Januar 2007.

  1. rheumi67

    rheumi67 Meer u- Strandsüchtig

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    Hallo,:)
    mein Rheumadoc hat mir eine Synovektomie am mittleren Fingergelenk der linken Hand vorgeschlagen, dabei soll die ständig, seit 3 Jahren ,:mad: entzündete Gelenkhaut entfernt werden, dabei hoffen sie, den Entzündungsherd weg zu bekommen, damit ich von den Medis runterkommen kann, z. Zt. bekomme ich 25 mg MTX, grad wieder Remicade, Cortison 5 mg und so andere Nettigkeiten wg. meiner PSA .:rolleyes:
    Der eine linke Finger , Mittelfinger,ist ständig geschwollen und kaum noch zu beugen , hälfte etwa , das oberste Gelenk ist wohl schon steif geworden. Mein Rücken muckt z. Zt. grad nicht und auch die Blut-Werte sind soweit ok.
    Ich bin zum Glück Rechtshänder, doch stört dieses Handycap bei der Arbeit ( PC) und anderen Dingen des täglichen Lebens , wie z. B. Lenker beim Radfahren halten und schön ist was anderes.:(
    Es wäre schön zu wissen, wie es anderen bei so einem Eingriff ergangen ist , wie lange fällt man wirklich ca. aus, mein Doc sprach von 4-6 Wochen Heilungsphase.
    Ich bin 1/2 tags berufstätig und versorge noch nebenbei Mann und 2 kinder ( 15+ 12):)
    Hilft dieser Eingriff wirklich? nächste Wo. habe ich einen Termin beim Orthopäden/ Chirurg in der Klinik, wo auch mein Rheumadoc praktiziert.
    Bin hin und her gerissen, da ich schon einmal unnötig an der Hand operiert worden bin ( Ringband wurde gespalten ), als man noch nicht wusste, was die Beschwerden ingesamt verursacht, alles gut und schnell verheilt, aber ein mulmiges Gefühl bleibt !

    LG rheumi67
     
  2. Sabinerin

    Sabinerin Aktives Mitglied

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    Hallo Rheumi,

    wurde schon mal über eine chemische Synoviorthese oder Radiosynoviorthese nachgedacht? Oder wurde das schon durchgeführt und es hat nichts bewirkt?

    Inwiefern sollst Du von den "Medis runter"? Da nur ein Gelenk so arg betroffen ist, scheint die Medikation richtig zu sein.

    Bei mir wurde an diversen Fingern Synovektomien gemacht. Mal hat der Eingriff etwas gebracht, ein anderes Mal kam die Entzündung recht schnell wieder.
    Da die Eingriffe schon einige Jahr her sind, weiß ich nicht mehr genau, wielange ich AU geschrieben war. Aber 4-6 Wochen kann durchaus realistisch sein.

    Im alltäglichen Leben wirst Du noch einige Zeit länger eingeschränkt sein, weil Du mit der Hand nicht so zugreifen kannst, wie sonst.


    LG
    Sabinerin
     
  3. rheumi67

    rheumi67 Meer u- Strandsüchtig

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    Hallo Sabinerin,
    leider war viel los in letzter Zeit, so antworte ich leider erst jetzt.
    Heute war ich beim Orthop. Chirurg vorstellig, der sich an Hand aktueller Röntgenaufnahmen ein Bild von der Lage machte.
    Leider fiel sein Urteil nicht gut aus, es lässt sich nichts mehr machen, an der Gelenkinnenhaut am mittleren PIP III, da die Knochen fast aufeinander liegen, das oberste Gelenk ist schon so gut wie steif.
    Da ich z. zt. keine Schmerzen im Gelenk selbst habe, riet er auch von weiteren OP's wie neues Gelenk( mit Silikon) oder Fingergelenk ganz versteifen lassen ab, da das jederzeit irgendwann gemacht werden könnte, wenn es Schmerzen bereiten würde.
    Es käme nun nicht mehr darauf an, ob in 1, in 2 o. in 10 Jahren.
    Die anderen von dir genannten Möglichkeiten, da fragte ich nach, kommen auch nicht mehr in Betracht.
    Das saß erst mal. Ich wusste nicht , ob ich lachen sollte, weil keine OP in nächster Zeit stattfindet , oder weinen sollte, weil nichts mehr richtig zu machen ist.
    Zu deiner Frage nach den Medis, da meinen meine Rheumadocs, das es nicht gut wäre auf Dauer die hohen Dosen ( 25 mg MTX) zu verabreichen, vor allem das Remicade soll wohl eventuell bei zu langem Dauergebrauch mit der Wirkung nachlassen bzw. aufhören.

    LG rheumi67