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Sulfasalazin und noch mehr Medis?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von Lucia2801, 21. Januar 2006.

  1. Lucia2801

    Lucia2801 Lucia2801

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    Hallo an Alle!


    Ich nehme jetzt seit 4 Wochen das Sulfasalazin.Klar, es braucht seine Zeit bis es wirkt.Was kann man noch zusätzlich nehmen?Ich möchte gern von meinem Tramadolor 100mg wegkommen,aber sobald ich es absetze habe ich höllische Schmerzen.Wer weiß Rat?Vielleicht ein gutes Schmerzmittel oder Antirheumatikum bei seronegativer chronischer Polyarthritis.Ich habe schon Rantudil,Ibuprofen,Voltaren Resinat,Novalgin Tropfen genommen.Das hat mir überhaupt nicht geholfen.Nimmt Jemand von Euch auch ein Antidepressiva für die Schmerztherapie bei CP?Wenn ja Welches?Ich hab im Moment so schlechte Blutwerte.Der Arzt meinte ich hätte zu wenig weiße Blutkörperchen,was vom Imipramin welches ich zur Schmerztherapie nehme,kommen kann.Oder von dem Tramadolor.Meine schmerzen sind ganz stark in den Füssen,im Rücken und im Nacken.es ist zum verzweifeln.Liege jeden Tag auf meiner Wärmflasche und haue mir jede menge Pillen rein.So kann es nicht weiter gehen.

    Lg Petra
     
  2. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Lucia,

    vielleicht solltest Du mit Deinem Doc die Einnahme von Cortison besprechen. Die ganzen NSAR hatten mir irgendwann auch nicht mehr geholfen - da war der Beginn einer Cortisontherapie für mich die Rettung. Nach nur 4 Wochen kannst Du natürlich nicht damit rechnen, dass das Sulfasalazin schon wirkt. Evtl. ist es besser, die Zeit bis zum Wirkungseintritt mit Hilfe von Cortison zu überbrücken.

    Interessant finde ich, dass Du mit Wärme klar kommst. Bei meinen entzündeten Gelenken halfen nur Eisbeutel. Wärme war absolut unerträglich.

    Gute Besserung und liebe Grüße von
    Monsti
     
  3. Lucia2801

    Lucia2801 Lucia2801

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    Hallo!
    Den meisten Rheumapatienten hift Kälte besser.ich weiß auch nicht,warum das bei mir genau andersrum ist.Ich will auch mein Antidepressiva noch einmal umstellen.Hab gerade mal bei Google unter Doxepin Tropfen geguckt.Die sollen auch ganz gut sein.Kortison kommt für mich leider nicht in Frage,da ich bis letztes Jahr mit eriner schlimmen Osteoporose zu kämpfen hatte.
    Lg und alles Gute für Dich
    Petra
     
  4. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hi Lucia,

    das mit der Osteoporose ist blöd. Schade, denn das mit dem Cortison wäre eine sehr wirkungsvolle Variante für den Übergang gewesen ... Aber hast Recht: Dem Dauercortison über 5 Jahre (bis Sommer 2004) hatte ich einen galoppierenden Knochenschwund zu verdanken. Zu Beginn der Therapie lag meine Knochendichte noch weiter über dem Durchschnitt, nach 5 Jahren Cortison hatte ich Osteoporose - trotz tgl. Calzium-/Vit. D.

    Bei den Antidepressiva ist es leider genauso wie bei den Rheuma-Basismedis: Man muss es ausprobieren. Ich nehme seit April 1999 täglich Seroxat (Paroxetin) 20 mg und komme super und völlig nebenwirkungsfrei damit klar. Alles vorher (u.a. Insidon, Truxal, Neuroleptika) war die pure Katastrophe.

    Auch für Dich alles Liebe!
    Grüßle von
    Monsti
     
  5. Lucia2801

    Lucia2801 Lucia2801

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    Hi,


    ich habe auch etliche Antidepressiva durch.Nehme zur Zeit Imipramin,was leider überhaupt nicht gegen die Schmerzen hilft.Bis Mitte letzten Jahres habe ich das Amitriptylin genommen.Hatte gute Erfahrungen damit,denn die Schmerzen waren zu 50 % besser.Leider habe ich davon 30 Kilo zugenommen.Das war nicht so ein toller Nebenefekt.Außerdem habe ich schon Insidon,Fluoxetin,Gladem genommen.Citalopram auch mal,aber davon habe ich so geschwitzt.Leider muß man bei den ganzen Nebenwirkungen lange suchen bis man das richtige Präperat findet.Ich werde meine Neurologin aber mal bitten mir das Doxepin zu verschereiben.Hast Du keine Nebenwirkungen bei Deinem Antidepressiva?

    Lg Petra
     
  6. ErikaSt

    ErikaSt ErikaSt

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    Hallo Petra,
    das tut mir leid, daß Du zu all den Schwierigkeiten jetzt auch noch stärkere Schmerzen hast!
    Ich kann Dir nur meine Erfahrungen wiedergeben, das Meiste hatte ich bereits Sonntag beim Eis essen gesagt:

    1. Zu Schmerzmitteln: Laut Auskunft meiner Ärzte hilft gegen die starken Schmerzen nur Tramal, alles andere ist zu schwach oder wirkt nicht außer daß Du Dir den Magen endgültig kaputt machst. Also nimm die Dinger, auch wenn sich alles in Dir aträubt, aber bitte exakt zu gleichen Zeit mit mindestens 8 Std. Abstand, am besten alle 12 Std. Ich stelle mir dafür extra 'nen Wecker um einen immer gleich bleibenden pegel zu haben. Sollte es nicht (oder nicht ausreichend) wirken, erhöhe das Tramal und nimm keine anderen Schmerzmedis! Ich bin inzwischen bei 2 x 150 angelangt und werde das auch so weiterführen, notfalls bis zum erlaubten Maximum von 2 x 200 gehen, bis ich am 31.1. mehr weiß.
    2. Zum Antidepressivum: Doxepin vertrage ich gut, lindert minimal die Schmerzen, sorgt aber dafür, daß ich müde werde und etwas besser schlafen kann. Und besser schlafen bewirkt wiederum weniger Schmerzempfinden. Nebenwirkung dabei ist, wie bei allen Antidepressiva der "alten" Generation, daß der Stoffwechsel langsamer wird, die Nahrung besser prozessiert wird und somit Gewicht zugenommen wird. Das ist blöd, insbesonders, da Du so glücklich warst, 15kg abgenommen zu haben. Aber ich denke, bei einer geringen Dosis (25, max 50) dürftest Du nicht zunehmen, nur das weitere Abnehmen wird schwierig.
    3. Abnehmen: mein Hausarzt und meine Gynäkologin, gleihzeitig Ärztin für TCM, rieten mir dringend davon ab, weiter abzunehmen so lange die Rheuma-Erkrankung nicht unter Kontrolle ist, denn nach ihrem Wissen verursacht Gewichtsabnahme bei dafür empfänglichen Menschen und Rheumatikern akute Rheumaschübe - und einen weiteren kannst Du nicht gebrauchen, denn Du bist gerade in einem, wie es scheint.

    Liebe Petra, ich kann Monsti zustimmen: Du mußt ausprobieren, was für Dich wirkt, aber ich denke, wichtig ist, daß Du alles mit Absprache der Dich behandelnden Ärzte machst.

    Liebe Grüße
    Erika
     
  7. Monsti

    Monsti das Monster

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    Hallo Erika,

    leider ist es so wie bei allen Medis: Auch Tramal & Co. wirkt nicht bei jedem. Bei mir z.B. wirken Opioide überhaupt nicht. Ich hatte sie u.a. postoperativ (große Darm-OP) per Schmerzpumpe bekommen (Dipidolor). Wirkung gleich null - ich wurde davon nur wirr im Kopf. Keiner wollte mir das glauben, bis endlich mal ein fähiger Schmerzdoc auf die Station kam, der mir bestätigte, dass es solche Fälle in der Tat gibt. Ich hielt mich dann mit Novalgin in Höchstdosen und guter Laune über Wasser.

    @Petra: Hatte ja schon geschrieben, dass ich das Paroxetin völlig nebenwirkungsfrei vertrage. Habe auch sekundäre Fibro - die halte ich mit diesem Mittel super in Schach. Zugenommen habe ich unter Paroxetin bedauerlicherweise überhaupt nicht, dabei könnte ich ein bisserl mehr auf den Rippen wirklich gut gebrauchen. Aber das gilt nur für mich ... leider ist das auf andere nicht unbedingt übertragbar.

    Liebe Grüße von
    Monsti
     
  8. ErikaSt

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    Hallo Monsti,
    ich weiß und glaube Dir, daß Tramal nicht bei jedem so wirkt wie es soll.
    Ich habe ja auch nur wieder gegeben, was mir geraten wurde und welche Erfahrungen ich gemacht habe.
    Es gibt Menschen, die reagieren leider auf Medikamente paradox, sprich entgegengesetzt wie sie eigentlich wirken müßten, bei meiner Schwester sind das z.B. die Beruhigungsmittel vor OPs, die dreht dann so richtig auf statt schön müde zu werden.
    Liebe Grüße
    Erika
     
  9. Lucia2801

    Lucia2801 Lucia2801

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    Hallo Erika!


    Hast Du denn durch das Doxepin zugenommen?Ich muß nicht unbedingt weiter abnehmen.Hauptsache ich fühle mich wieder besser.Aber ohne das Tramal kommst Du auch nicht aus,oder?Als ich das Amitriptylin genommen habe,brauchte ich keine anderen Schmerzmedikamente.Ich mache mir langsam Sorgen,da mich Dr.Kalthoff der Rheumathologe aus Wanne Eickel und das Prosper Krankenhaus mich auf meine Blutwerte aufmerksam gemacht haben.
    Sie meinten ,ich hätte zu wenig weiße Blutkörperchen.Das kommt entweder vom Tramadolor oder von dem Imipramin.
    Das ist auch ein Grund weshalb ich noch einmal wechseln möchte.Du bekommst Deine Ergebnisse dann erst in der übernächsten Woche?Das hat aber ganz schön lange gedauert.Wie viel Miligramm nimmst Du denn von dem Doxepin,und wie oft am Tag?Ich mußte heute 2 Mal 200mg Tramal schlucken damit es mir ein bißchen besser geht.Nun steht auch noch der lange Krankenhausaufenthalt bevor,und ich muß den ganzen Tag liegen.Da tun mir bestimmt wieder alle Glieder weh.Ich wünsche Dir noch ein schönes Restwochenende.

    Vor allen Dingen ein paar schmerzfreie Stunden.
    Bis bald
    Petra
     
  10. ErikaSt

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    Hallo Petra,
    ich nehme Doxepin 25, das ist in Tablettenform meines Wissens nach die niedrigste Dosierung. Von der Dosierung habe ich nicht zugenommen, auch nicht als ich an Depressionen erkrankte, das ging erst bei 3 x 25 los.
    Ohne Schmerzmittel geht bei mir nichts mehr. Mein Hausarzt hat mir zusätzlich geraten, Phytodolor zu kaufen, das ist ein pflanzliches Schmerzmittel bei Rheuma, muß selber bezahlt werden. Es hilft mir insoweit die Spitzen zu kappen wenn es wieder schlimmer wird. Aber eine Erhöhung des Tramal kann es nur verzögern, nicht verhindern (ist ja auch schon was) Tramal nehme ich seit gestern 2 x 150 (hatte die morgendliche Dosis um 50 erhöht), es geht mir besser, aber ich fürchte, die Dosierung ist immer noch nicht genug, will aber nicht mehr denn die max. Tagesdosis liegt bei 2 x 200. Wenn das nicht reicht, muß ein anders Medi 'ran (weiß aber nicht welches).
    Mein Wissen über Opiate und Morphine habe ich aus der Schmerzambulanz des Bergmannsheil in Bochum, die Docs erklärten damals meinem krebskranken Mann, daß es extrem wichtig ist diese Medikamente im exakten Abstand einzunehmen damit der Körper einen gleichmäßigen Spiegel hat um nicht in ein Schmerztief zu fallen. Denn ist er einmal in einem solchen Schmerztief, dauert es irre lange um da wieder rauszukommen - und eine höhere Medi-Dosis als wenn gleichmäßig durch eingenommen wurde. Und: Jeder Mensch hat ein Recht auf Schmerzfreiheit. Ist dies mit den bisherigen Medis nicht möglich, dann muß - in Absprache mit den Ärzten - die Dosis erhöht werden oder das Medi gewechselt werden.

    Ich hoffe Du bekommst noch gute Nachrichten und die Ursache für die schlechten Blutwerte wird gefunden.

    Liebe Grüße und hoffentlich etwas schmerzfreien Schlaf
    Erika
     
  11. parvathi

    parvathi Neues Mitglied

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    Psychologische Schmerztherapie

    Hallo ihr!

    Ich habe gesehen, dass ihr gerade über verschiedene Antidepressiva diskutiert. Habt ihr es eigentlich schonmal mit einer Psychotherapie versucht? Dies ist ein sehr wichtiges Standbein in der Schmerztherapie und ich kann es nur jedem chronisch Kranken empfehlen.

    Grüße
    parvathi
     
  12. Lucia2801

    Lucia2801 Lucia2801

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    Hallo!
    Ja,das habe ich alles schon hinter mir.Mit Ablenkung und einem strukturierten Tagesplan.Dazu noch autogenes Training und progressive Muskelentspannung. Hat es Dir denn geholfen?Ich hab das sogar mal stationär für 6 Wochen mitgemacht.Leider ohne Erfolg.
    Lg Petra
     
  13. Frank.H

    Frank.H Neues Mitglied

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    Hallo Lucia,
    ich habe auch eine seronegative cP.An Schmerzmitteln habe ich schon einiges probiert,geht alles auf meine Leber.Vor kurzem habe ich mal ein paar tage lang Antidepressiva genommen.Gegen die Schmerzen.Da war ich ziemlich daneben.Habe es dann sein lassen.Nehme bei bedarf,wenn es ganz schlimm wird Novaminsulfon Tabl.Helfen so einigermaßen.Was ich nicht weglassen könnte ist kortison.Und zwar 2mg Prednisolon-ist zwar eine geringe Dosis,aber ohne geht es mir viel schlechter.Sulfasalazin nehme ich jetzt seit knapp 5 Monaten.Auch das hilft mir so einigermaßen.Ich bin nicht mehr so kaputt und bin etwas belastbarer.Du solltest deinen Arzt unbedingt auf Prednisolon ansprechen.In geringen Mengen(-5mg)geht das ohne größere Nebenwirkungen.Vor Osteoporose brauchst Du bei der Menge keine Angst haben.Bei mir wurde Osteoporose in der Wirbelsäule festgstellt(wohl durch das Rheuma)bevor ich Kortison genommen habe.Nach der Einnahme von Fosamax(gegen Osteoporose)war die Knochendichte nach einem Jahr erstaunlicherweise so gut verbessert das ich Fosamax nicht mehr nehmen muß.Das alles obwohl ich in dem Zeitraum mit Kortison angefangen habe.Das zu dem Thema Kortison umd Osteoporose.
    Ich wüsche Dir noch alles Gute und viel Erfolg bei der Suche nach dem richtigen Medikament.
    Frank.
     
  14. Lucia2801

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    Hallo Frank!

    Das Fosamax und Calzium und Vitamin D hochdosiert habe ich zwei Jahre lang genommen.Ich möchte es nicht noch einmal drauf ankommen lassen,denn ich habe 2 BSV der HWs und Ermüdungsbrüche in den Füssen durch die Osteoporose.bis mitte letzten Jahres habe ich das Amitriptylin genommen,was meine Schmerzen deutlich gesenkt hat.die einzige und alles entscheidendede nebenwirkung war bei mir,dass ich innerhalb von drei Jahren 30 Kilo zugenommen hatte.
    Das hat zusätzlich noch die Knochen belastet.Wie alt bist Du eigentlich?Du kommst doch auch hier aus dem Revier,falls ich mich recht erinnnere?Es muß noch ein anderes Antidepressiva geben,dass keine Gewichtszunahme fördert,aber Schmerzen abbaut.Dir könnte ich das Amitriptylin empfehlen.Außer Du hast auch schon mit Übergewicht zu kämpfen.Es hat mir damals sehr geholfen.Wenn ich heute auf einer Schmerzskala von eins bis zehn bei 8 liege,lag ich mit dem Medikament bei vier bis fünf.

    Lg petra
     
  15. Lucia2801

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    Hallo Erika!

    Morgen ist endlich mein Termin zum Ct und der Termin bei meiner Neurologin.Ich werde sie dann auf Doxepin ansprechen.Ich frage sie auch,ob ich es niedrich dosieren kann.Es gibt Doxepin auch in Tropfenform.Dann nehme ich halt ein paar Tropfen weniger.Wie sieht es bei Dir mit der Nebenwirkung Schwitzen aus?Und wie geht es Dir?Macht Dir die Kälte auch zu schaffen?

    Lg petra
     
  16. parvathi

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    Psychologische Schmerztherapie


    Hallo Petra,

    also ich bin ein Fan der Progressiven Muskelentspannung (PR). Das hilft mir sehr viel. Aber man muss es wirklich regelmäßig und stetig machen. Richtig gute Erfolge habe ich erst nach circa 2-3 Monaten regelmäßiger PR gehabt. Autogenes Training - da hatte ich nicht so ganz den Zugang zu und bin nicht wirklich lang dabei geblieben.
    Ja und Psychotherapie finde ich auch super. Ich persönlich befürworte den Ansatz der Verhaltenstherapie. Mir persönlich hilft es total viel im Umgang mit der chronischen Erkrankung.

    Grüße
    parvathi
     
  17. Lucia2801

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    Hallöchen!


    An der progressiven Muskelentspannung arbeite ich gerade mit meiner Neurologin.Sie bringt mir bei,wie ich in Streßsituationen runter fahren kann.

    Lg. petra
     
  18. ErikaSt

    ErikaSt ErikaSt

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    Hallo Petra,
    Nebenwirkungen haben alle Medis, denn "Ohne Nebenwirkung auch keine Wirkung" (Zitat meines HA). (Weiters in PN)
    Mit der Kälte komme ich prima kla! Verrückterweise empfinde ich es als richtige Wohltat. Habe in der Wohnung max 19C, schlafe nachts bei geöffnetem Fenster, laufe in T-Shirt und Shorts herum und mir ist warm! Meine Tochter ist dick eingemuckelt, sagt nichts mehr über meine "Hitzewallungen" (die aber keine sind), nur die Nachbarn gucken ziemlich irritiert, wenn ich so bekleidet rausgehe und nicht nur den Müll wegbringe sondern noch länger plaudere ohne zu frieren. Denke, da toben sich Entzündungen aus (Erklärungen meines HA). Ist aber auch erst seit 5 Tagen so, vorher hatte ich ein "normales" Körperempfinden.

    Hallo Parvathi,
    ich antworte wie Petra: Psychotherapie und Entspannungsübungen sind auch bei mir Bestandteil meines Lebens. Ich nehme Antidepressiva auch nicht als Ersatz für Schmerzmedikamente, Therapie oder AT, sondern zusätzlich um die Dosierung des Tramals verringern zu können, aber auch, um meinen Serotononspiegel anzukurbeln, das soll nämlich bei vielen Fibro-Patienten wirken. Wie's genau wirkt, steht hier unter "A-Z, Fibromyalgie" beschrieben. Bei mir scheint es etwas zu wirken. Allerdings scheine ich auch noch zusätzlich Rheuma zu haben (warte noch auf die Laborwerte), denn im Szinitgramm wurden massig entzündete Gelenke gefunden. Weiß also nicht genau, was nun welche Schmerzen verursacht.

    Zur Verhaltenstherapie:
    Ich empfinde diese Therapieform als gute Methode, wenn Du "nur" an einigen Verhaltensweisen etwas ändern möchtest, z. B. gelassener mit Stresssituationen umgehen zu können. Liegen die Probleme aber tiefer, dann bleibt dieser Ansatz an der Oberfläche stecken. Dann sollte eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie oder evtl. sogar eine Psycholanalyse gemacht werden.
    Meine Therapeutin hatte in der ersten Stunde nach meiner Verdachtsdiagnose einen interessanten Erklärungsansatz: Das sind nicht gelebte Aggressionen, die nicht nach draußen dürfen. Ergo richten sie sich gegen mich, denn raus müssen sie. Da ich, wie ich denke, meine Depressionen gut in den Griff bekommen habe, mußte mein Körper sich ein neues Betätigungsfeld suchen um seiner Wut freien Lauf zu lassen. Auch die Fibro hat einen psychologischen Erklärungsansatz: Nicht gelebte Schmerzen, gleich ob körperlicher oder seelischer Schmerz, hat sich angestaut und bricht sich nun unkontrolliert Bahn.

    Liebe Grüße
    Erika
     
  19. Lucia2801

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    Hallo Erika!


    War heute bei meiner Neurologin.Habe das Doxepin verschrieben bekommen.Soll nur 25mg abends nehmen.Vielleicht schlafe ich dann mal wieder richtig gut.Wenn es genauso gut wie das Amitriptylin wirkt,kann ich vielleicht doch noch das Tramadolor ausschleichen.

    Wünsche Dir einen schönen Abend.Ist doch egal was Deine Nachbarn denken.Wenn Dir Kälte gut bekommt,dann mach es Dir so kalt wie nötig.Ich hab es lieber warm.


    Gruss aus Recklinghausen
    Petra