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Strahlenbelastung MRT der Brust??

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von moi66, 5. Januar 2015.

  1. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    Hallo,
    weiß nicht so genau wohin mit meiner Frage... ich komme gerade vom Gyn, es steht eine Mammografie an.
    Aufgrund eines Fernsehberichtes habe ich angefragt, ob in meinem Fall ein MRT der Brust eher angezeigt sei.
    Ihre Aussage: erst mal nein, nicht das Diagnoseverfahren der Wahl (konnte ich annehmen) und außerdem sei die Untersuchung doch sehr unangenehm (??? nu ja.. wenn man an Platzangst oder so leidet... zumindest beim Rücken fand ich persönlich das gar nicht schlimm) und die Strahlenbelastung sei ja deutlich höher als bei der Mammografie, das gälte für MRT UND CT.
    Hab ich irgendwas verpasst?? Ich hab extra drei Mal nachgefragt, auch gesagt, dass das gar nicht meinem Wissensstand entspricht.
    Kann mich jemand "erhellen"?
    Ist u.U. das MRT der Brust ganz was anderes? Hat das schon mal jemand gemacht?

    Verwirrte Grüße... Moi
     
  2. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Also, wenn ich mir vorstelle, dass das MRT so funktioniert wie die Magnetspulen, die wir in der Schule gemacht haben (ok, ein wenig komplizierter, aber doch das Prinzip) dann frage ich mich, wo da eine Strahlenbelastung sein soll. Da iat ein Magnetfeld, keine Strahlung :vb_confused:

    CT ist ein völlig andere Prinzip. Und da ist ne - sogar ziemlich hohe - Strahlenbelastung, weil es nach dem "Röntgenprinzip" funktioniert.

    Ok, ich kann das nicht gut erklären. Hab gerade geguckt wers besser kann.

    http://www.aponet.de/aktuelles/ihr-apotheker-informiert/20131210-ct-mrt-co-wo-die-unterschiede-liegen.html

    ... auch unter gebildeten Leuten gibt es solche, die meinen, die Erde sei ne Scheibe :cool:

    Kati
    P.S. Daher kann ne schwangere Frau auch ein MRT machen, aber sollte kein CT machen...
    ah, noch was: http://www.radiologicum-muenchen.de/Kernspintomographie-MRT/FAQ
     
    #2 5. Januar 2015
    Zuletzt bearbeitet: 5. Januar 2015
  3. mondbein

    mondbein Mitglied

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    Das MRT ist auf jeden Fall OHNE Strahlenbelastung, das CT jedoch MIT. Mammographie hatte ich 2012 und 2014, ist meiner Meinung nach auch mit Strahlen.

    Ist zwar nur laienhaft beantwortet, aber was dir erzählt wurde, stimmt so auf keinen Fall :confused:

    Wird sicher noch besser beantwortet werden.
     
  4. Frau Meier

    Frau Meier Guest

    @moi66

    Kati und mondbein haben Recht. Eine MRT geht nicht mit einer Strahlenbelastung einher.
     
  5. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    Ihr habt Recht...

    ..heute war ich zur Mammografie in der radiologischen Praxis. Ich hab da gefragt, und es ist genau so, wie Ihr sagt:
    Mammografie /CT: Röntgentechnik, Strahlenbelastung
    MRT: Magnetresonanztomografie, KEINE!!! Strahlenbelastung, nach jetzigem Stand der Wissenschaft nebenwirkungsfrei (solange man kein Metall mit in die Röhre nimmt)

    Und ratet mal, was dabei raus kam: Ich darf dann Übermorgen zum MRT... naja, die Diagnostik macht mir kein Problem und wurde auch dort als ergänzend, nicht als Ersatz zur Mammografie gesehen.

    Schönen Dank Euch!
     
  6. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Liebe Moi,

    ich würde Dir ganz ganz dringend raten, kein Metall in die Röhre zu nehmen... :D:D:D
    Im übrigen geniesse es: da drin läutet kein Telefon, kein Handy, niemand will was von Dir, niemand stört...
    bei meinen Kopf MRTs habe ich das richtig "genossen". Im übrigen spüre ich nicht einmal, wenn das Kontrastmittel kommt (ich bin wohl total unsensibel!), also ich mag MRTs!

    Ich hoffe es kommt auch ein negatives, also für Dich gutes Ergebnis raus.
    Deiner Ärztin dagegen kannst Du ja ein bisschen Infomaterial überlassen.

    Dazu folgende Episode in einem Uni KH. Blutdruck soll mir gemessen werden.
    Kommen 4 oder 5 Medizinstudenten angeflitzt, legen mir das Ding um den Arm, und probieren es. Funkt nicht. Nun bin ich recht kräftig - nicht nur am Bauch, auch an den Oberarmen - und das Ding war eher für Kinder... naja, ein Versuch, zwei Versuche, drei Versuche... jeweils mit 2-3 mal aufpumpen.
    Dann hatte ich, wie endlich einer es geschafft hatte, 100/150 Blutdruck.
    Entsetzte Blicke: SIE HABEN BLUTHOCHDRUCK!!!! Sie brauchen Tabletten, Sie müssen zum Kardiologen...
    Ich habe sie freundlich angegrinst, habe ihnen gesagt:
    "Sehen Sie, ich verstehe nix von Medizin. Wohl aber genug von Physik, um Ihnen sagen zu können, dass in einem Gefäss, was so gedrückt wird, immer und immer wieder, der Druck steigt. D.h. was Sie gemessen haben, war nicht mein Blutdruck, sondern der Druck, den Sie erzeugt haben, nachdem Sie mir den Arm 10 Minuten lang abgebunden haben".

    Sie sind abgezogen ohne ein Wort zu sagen. Mein Bluthochdruck wurde später mit 70/110 von einer Krankenschwester zu den Akten genommen.

    Manche Medizinstudenten werden Ärzte ohne bei mir Blutdruck gemessen zu haben...., andere haben nie erfahren, wie ein MRT funktioniert (man kann ja auch mal ne Vorlesung schwänzen). Manche, habe ich geschrieben, nicht alle*,

    Kati
    *Dieser Satz ist extra für die Ärztinnen unter uns geschrieben.:D
     
  7. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    Erlebnisse..

    Hallo Kati,
    ich kenn die Story von einer alten Dame, die niemand ohne Gebiss sehen sollte.. beim MRT hat sie es in der Hand gehalten..war nicht gut...:vuur1:
    Mein "Erlebnis" mit einem Assistenz-Arzt oder Studi: Was passiert, wenn man zum Blutabnehmen dieses Band direkt auf der Haut liegend stramm zieht?
    War sein erster Tag..aber ich hab so gequiekt, dass er es wohl nie wieder gemacht hat ;):nopity:

    Danke für die guten Wünsche
     
  8. ursula1953

    ursula1953 Mitglied

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    strahlung

    nun habe ich eine frage,wieviel strahlen in einem jahr schaden nicht,letzes jahr war bei mir mehrere ct,geröngt und mrt gemacht worden,lg
     
  9. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Manche Fragen erübrigen sich, wenn man lesen kann.

    Kati
     
  10. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Also ich nehme mein Metall lieber mit ins MRT, und da sagt auch keiner was (meine Knie-TEP). :vb_cool::vb_cool::vb_cool:
    und...
    ... was haben wir denn für Ärztinnen hier? :rolleyes:
     
  11. Kati

    Kati Bekanntes Mitglied

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    Alexis, ich weiß nicht, was ich Dir getan habe, und warum Du Dich so auf mich einschiessen mußt.
    Ich habe in meinem Beitrag geschrieben, dass ich gesagt hätte, von Medizin keine Ahnung zu haben.

    Und doch mußtest Du anmerken, dass ich von Medizin keine Ahnung hätte.

    Ich weise Dich darauf hin, dass ich das geschrieben habe, aber Du es nicht gelesen hast, und nun mußt Du über "mein Defizit" spekulieren.

    Was hat das für einen Sinn? Brauchst Du Streit?
    Es kommt mir vor als hätte ich Dir was getan, und Du müsstest mich jetzt unbedingt angreifen.
    Mir ist nur nix bewußt, außer eben, dass Du an mir rumstänkern mußt.

    Viel Spass noch!

    Kati
     
  12. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Mit Verlaub: Es wäre schön, wenn ihr eventuelle Differenzen privat austragen würdet, denn sie passen hier nicht zum Thema.
    Hier ging es um Strahlenbelastung, und zuletzt wollte Ursula wissen, wieviel Strahlenbelastung pro Jahr vertretbar ist.

    @ ursula1953:
    Wie hier schon öfters erwähnt, gibt es bei MRT keine Strahlenbelastung.
    Die Belastung beim Röntgen ist nicht hoch, beim CT ist sie sehr hoch, bis zu 500 Mal höher, da ganze Serien von Bildern gemacht werden müssen. Also sollte man sinnvoll abwägen, ob und wann ein CT notwendig ist.
    Wieviel jeder pro Jahr verträgt, ist wohl individuell verschieden.
     
  13. Tortola

    Tortola Aktives Mitglied

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    Blutdruck

    Hallo Alexis!

    Ich nehme mal an, daß der Blutdruck 110/70 war statt 70/110.

    Viele Grüße von Tortola

    - nicht streiten!!
     
  14. moi66

    moi66 Aktives Mitglied

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    Gutes Update

    Ich habe heute das MRT hinter mich gebracht, und ich fands ganz und gar unproblematisch.
    Die Unterlage hat ein wenig am Brustkorb gedrückt, aber von "sehr unangenehm" konnte nun überhaupt keine Rede sein. Hat 20 Minuten gedauert.
    Lieber 10 MRTs als eine Mammografie...
    Untersuchung wurde mit Kontrastmittel durchgeführt, es ist definitiv nix bösartiges zu sehen. Sehr dichtes Gewebe und viele Zysten. Da kann ich mit leben (in wahrsten Sinne des Wortes)

    Erleichterte Grüße
    Moi
     
  15. Nachtigall

    Nachtigall Aktives Mitglied

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    Na, dann ist ja alles gut ausgegangen! Freut mich für dich! :)