Herbstkind
Neues Mitglied
Hallo miteinander,
seit einiger Zeit lese ich als Gast eure Beiträge, seit heute bin ich Mitglied im Forum.
Seit Jahren lebe ich mit Schmerzen, die kamen und gingen. Zunächst waren die beschwerdefreien Zeiträume recht lang, wurden immer kürzer, bis ich sie dann vor ca. 1 1/2 Jahren nicht mehr ignorieren und "klein kriegen" konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte ich nach Devise: "Ich weiß nicht, wie du heißt, aber ich bin stärker als du!" Inzwischen weiß ich, wie die Krankheit heißt und ob ich stärker bin als sie, wird sich zeigen.
Vor vier Jahren stand der Begriff "Kollagenose" zum ersten Mal um Raum. Mein HNO äußerte diesen Verdacht, mein Hausarzt überwies mich wegen schlechter Blutwerte an eine Hämatologin. Eine Kollagenose war nicht nachweisbar - die Muskelschmerzen kamen und gingen und Hausarzt und Orthopäde schüttelten angesichts meiner geschilderten Probleme die Köpfe. Vielleicht hätte ein Rheumatologe die Diagnose früher stellen können.
Vor einem Jahr bestand ich dann auf einer Überweisung zum Rheumatologen. Nun hat der Schmerz einen Namen und ich habe die Bestätigung, keine Simulantin zu sein. Irgendwie ist es ja auch beruhigend, dass ich nun nicht mehr an meinem Verstand zweifeln muss - diese Schmerzen sind wirklich da:o
Mischkollagenose/undifferenzierte Kollagenose
Doch ich möchte genau wissen, was mich da quält.
Hat schon jemand von euch Erfahrungen mit der Rheuma-Ambulanz im St. Josef Krankenhaus in Essen? Der leitende Arzt, Dr. Christof Specker, befasst sich u. a. mit der Diagnose von Kollagenosen.
Ist eine stationäre Aufnahme zur genauen Abklärung nicht sinnvoller als vierteljährliche Termine beim Rheumatologen mit schwammigen Aussagen, Cortisongaben und Schmerzmitteln, die keine Linderung bringen?
Inzwischen habe ich begriffen, dass ich nicht gegen die Krankheit, sondern mit ihr leben muss.
Doch ist es nicht ebenso wichtig, als Patientin ernst genommen zu werden?
Ich denke, eine rheumatische Erkrankung verändert ein Leben grundlegend.
Ich freue mich auf eure Antworten und schicke herzliche Grüße
Herbstkind
seit einiger Zeit lese ich als Gast eure Beiträge, seit heute bin ich Mitglied im Forum.
Seit Jahren lebe ich mit Schmerzen, die kamen und gingen. Zunächst waren die beschwerdefreien Zeiträume recht lang, wurden immer kürzer, bis ich sie dann vor ca. 1 1/2 Jahren nicht mehr ignorieren und "klein kriegen" konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt lebte ich nach Devise: "Ich weiß nicht, wie du heißt, aber ich bin stärker als du!" Inzwischen weiß ich, wie die Krankheit heißt und ob ich stärker bin als sie, wird sich zeigen.
Vor vier Jahren stand der Begriff "Kollagenose" zum ersten Mal um Raum. Mein HNO äußerte diesen Verdacht, mein Hausarzt überwies mich wegen schlechter Blutwerte an eine Hämatologin. Eine Kollagenose war nicht nachweisbar - die Muskelschmerzen kamen und gingen und Hausarzt und Orthopäde schüttelten angesichts meiner geschilderten Probleme die Köpfe. Vielleicht hätte ein Rheumatologe die Diagnose früher stellen können.
Vor einem Jahr bestand ich dann auf einer Überweisung zum Rheumatologen. Nun hat der Schmerz einen Namen und ich habe die Bestätigung, keine Simulantin zu sein. Irgendwie ist es ja auch beruhigend, dass ich nun nicht mehr an meinem Verstand zweifeln muss - diese Schmerzen sind wirklich da:o
Mischkollagenose/undifferenzierte Kollagenose
Doch ich möchte genau wissen, was mich da quält.
Hat schon jemand von euch Erfahrungen mit der Rheuma-Ambulanz im St. Josef Krankenhaus in Essen? Der leitende Arzt, Dr. Christof Specker, befasst sich u. a. mit der Diagnose von Kollagenosen.
Ist eine stationäre Aufnahme zur genauen Abklärung nicht sinnvoller als vierteljährliche Termine beim Rheumatologen mit schwammigen Aussagen, Cortisongaben und Schmerzmitteln, die keine Linderung bringen?
Inzwischen habe ich begriffen, dass ich nicht gegen die Krankheit, sondern mit ihr leben muss.
Doch ist es nicht ebenso wichtig, als Patientin ernst genommen zu werden?
Ich denke, eine rheumatische Erkrankung verändert ein Leben grundlegend.
Ich freue mich auf eure Antworten und schicke herzliche Grüße
Herbstkind