1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

Setzt Euer Rheumatologe auch den Rotstift an?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines und Begleiterkrankungen" wurde erstellt von matzi, 15. November 2005.

  1. matzi

    matzi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2004
    Beiträge:
    4.316
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    im Grünen
    Hallo Ihr Lieben!

    Heute habe ich meinen Rheumatologen aufgesucht, brauchte neue Rezepte.
    Was mir dann die Honigbiene an der Anmeldung erzählte, ließ mich etwas
    stocken.
    Statt Qensyl bekomme ich nun Plaquenil.
    Statt Mobec bekomme ich nun Mobic.
    Statt Decortin H bekomme ich nun Prednisolon ratiopharm.
    Statt MTX- Spritzen, soll ich nun Tabletten nehmen.
    Calcium D3 bekomme ich garnicht mehr, sondern Vigantoletten und Calcium soll
    ich mir bei Aldi kaufen.
    Und Pantozol (Magenschutz) verschreibt er auch nicht mehr, ich sollte versuchen
    das von meinem Hausarzt zu bekommen. Es wäre alles zu Teuer und er hätte
    eins auf den Deckel bekommen. Nach einem Rezept für meine KG, habe ich
    danach schon garnicht mehr gefragt .
    Es würde mich mal interessieren, ob es Euch auch so geht?

    Liebe Grüße
    Matzi
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    10.417
    Zustimmungen:
    239
    Ort:
    Köln
    hi matzi,
    das sind die sogenannten generika nehme ich mal an, gleicher wirkstoff billiger produziert. tabletten sind bei mtx auch billiger, wobei es auch auf die veträglichkeit ankommt. bei einem medik. habe ich mich mal gewehrt, da ich es absolut nicht vetragen habe. danach bekam ich das bisherige wieder. ich vermute mal dein arzt hat sein *budget* für medikamente überzogen.

    gruss kuki
     
  3. Chrischan

    Chrischan Neues Mitglied

    Registriert seit:
    26. August 2004
    Beiträge:
    107
    Zustimmungen:
    0
    hi matzi,

    generika sind ja nun nicht schlimmes - ich sehe darin keinerlei probleme, diese auch zu verwenden; z.b. prednisolon ist ja nun schon recht lange auch von generika-herstellern auf den markt ... warum sollte man das nicht verwenden? eher sollte es doch die regel sein, dass günstigere produkt bei gleichen wirkstoff zu verschreiben. sollte dies nicht bekömmlich sein, kann man immernoch zu einem anderen generika-anbieter wechseln oder wenn's gar nicht anders geht zum originalpräparat.

    gruß, christiane.
     
  4. lexxus

    lexxus Neues Mitglied

    Registriert seit:
    24. September 2003
    Beiträge:
    3.972
    Zustimmungen:
    0
    hi matzi,

    ich bekomme nach wie vor quensyl, allerdings durfte den magenschoner von anfang an mein hausarzt verschreiben, darauf wies mich die rheumadocin gleich bei meinem ersten termin hin. mein hausarzt verschrieb mir dann allerdings statt rifun omeprazol, welches billiger ist, macht von der wirkung aber auch keinen unterschied.
    ob decortin oder predni ist ja eigentlich egal (predni hab ich übrigens von jenapharm).
    was das calcium d3 betrifft, so ist es so, dass du mindestens ein halbes jahr 7,5 mg predni ( sogenannte WHO-dosis)oder darüber nehmen musst (und du es auch weiterhin benötigst) damit es dir der arzt verordnen darf. ansonsten heisst es: selber zahlen. vigantoletten und calcium von aldi ist da tatsächlich der günstigste weg für deinen geldbeutel. wenn du alles in einer tablette haben willst ist doppelherz calcium d3 das günstigste (80 tabletten a 600mg calcium kosten etwa 10 euro), was dann aber natürlich teurer ist als der vom arzt empfohlene weg.

    letzten endes ist es ja eigentlich auch egal, wie die medis heissen, auf den inhalt kommt es an.

    meine physio lass ich mir übrigens immer von meiner orthopädin verschreiben, die hat nicht so viele teure patienten wie die rheumadocin und kann da grosszügiger sein, ansonsten hab ich hier im forum vor kurzem auch gelesen, dass man physio-rezepte wohl auch über den zahnarzt bekommen kann (ist zwar eigenartig, aber wenns klappt).

    liebe grüsse
    lexxus
     
  5. susannegru

    susannegru Neues Mitglied

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    704
    Zustimmungen:
    0
    Hallo,
    als Privatpatientin werden mir auch die "originale" erstattet. Ich habe aber nichts dagegen Generika zu nehmen, denn mein Beitrag steigt und steigt. Einmal habe ich Mobic genommen, da es kein Mobec im Handel gab. Ich musste Mobic zurückgeben: Die "Original"packung war einfach hinten mit Etiketten überklebt, winzig kleinen. Ich konnte keine einzige Tablette aus der Packung bekommen! Mir macht schon das "Original" Schwierigkeiten, das Aluminium ist sehr schwer einzudrücken - jedenfalls für einen Rheumatiker. Es handelt sich um diesselben Tabletten, sind nur aus dem Ausland reimportiert.

    Decortin H 5 nehme ich gerne, weil es sich sehr gut brechen lässt, wenn man z.B. 7,5 mg nehmen muss.

    Einen sehr großen Qualitätsunterschied habe ich bei Diclofenac - Gel (vermutlich von ratiopharm, weiß es nicht mehr genau) festgestellt. Ich wollte Voltaren Emugel, das gibt es nur auf Rezept, obwohl es so billig ist, dass man nichts erstattet bekommt. Der Apotheker pries das Diclo-Gel an, doppelte Menge zum gleichen Preis. Es zog überhaupt nicht in die Hand ein, saß wie Gelantine obenauf und pellte ab.

    Ansonsten geht es der Rheumatologie sehr schlecht. Viel Aufwand für den Arzt, wenig Erstattung durch die Kassen, da haben es die "Geräteärzte" wohl besser. Wenn der Rheumatologe nicht genügend Privatpatienten hat, kann er ohnehin schließen (O-Ton). Mein Lungenarzt sollte letztes Jahr 30 000 € zurückzahlen, weil er zu viel/hoch verordnet hat. Dann kann er die Praxis dichtmachen, wenn das durchkommt.

    Deshalb sollte man es schon mal mit den billigeren Medikamenten versuchen. Wenn sie nicht wirken, muss man leider wieder Druck machen.

    Das Thema wird uns in Zukunft noch sehr beschäftigen. Viele Grüße von Susanne
     
  6. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.654
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Brakel, Kreis Höxter
    Was die Ersatzpräparate von Quensyl und Mobec angehen, kann ich den Arzt verstehen: Der Arzt darf nur dann Präparate verschreiben, wenn er vorher folgendes geprüft hat: Notwendigkeit, Geeignetheit und ganz wichtig die Wirtschaftlichkeit - bedeutet: Der Arzt ist verpflichtet das günstigste Präparat zu verordnen - ein teures Präparat darf er nur dann verordnen, wenn der Patient gegen die Hilfsstoffe des "Ersatzmittels" allergisch reagiert oder es keine Ausweichpräparate gibt.

    Ich fnde es aber super witzig:mad: dass er wegen 7 Cent (dass ist der Unterschied zwischen DecortinH und Prednisol von ratiopharm) so einen Aufriss macht - er scheint hier wirklich nicht die Preise zu kennen, denn Predni von Ratiopharm ist nicht das billigste und wenn er schon auf dem Spartripp ist, sollte man ihn mal darauf hin weisen.

    Allerdings finde ich es gelinde gesagt eine Frechheit, das MTX von Spritze auf Tablette umzustellen und gleichzeitig sich zu weigern das Pantozol aufzuschreiben.
    Hier würde ich den Arzt selber darauf hinweisen, dass es nicht bekannt ist, wieviel Wirkstoff der Körper bei einer Tablettengabe von MTX überhaupt verstoffwechselt und man davon ausgeht, dass man die Dosis in Tablettenform um mind. 1/3 gegenüber der Spritze erhöhen muss. Auch würde ich ihm gegenüber deutlich machen, dass Du den Magenschutz nur benötigst wegen den Rheumamitteln (und die Verschreibt er!!!) und was das Calcium angeht - hier gibt es eine rechtl. Verpflichtung (zumindest ab 7,5 mg Cortison) er kann ja ein günstiges Präparat verordnen, dagegen sagt ja keiner was, aber weigern darf er sich eigentlich nicht - zumal man ihm dann (u.U.) eine Art Körperverletzung unterstellen kann (Förderung der Osteoporose!!!).
    Ich würde die Sache mit dem MTX und dem Calcium nicht ruhen lassen und vorab auch Kontakt zur KK aufnehmen (lass Dich von denen beraten, was Du dem Arzt gegenüber sagen kannst). Die Praxis rechnet damit, dass sich die meisten der Patienten mit dieser "Neuregelung" arangieren und den Mund halten und wenn nur einer sich nicht auflehnt, hat die Praxis ja schon einen Einsparungseffekt erzielt (passt absolut in das heutige Bild der Politik).
     
  7. matzi

    matzi Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Juli 2004
    Beiträge:
    4.316
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    im Grünen
    Hallo Ihr Lieben!

    Erstmal, Danke für Eure Antworten!
    Ich habe nichts gegen Preiswerte Medis, solange der Wirkstoff gleich ist.
    Nur mit dem Calcium, das ärgert mich etwas. Bekam letztes Jahr, im August,
    eine Dosis Cortison tägl. von 30 mg, bis Januar. Seitdem tägl. 10 mg bis
    Ende September und nun tägl. 7,5 mg. Es wurde kein Calcium verordnet
    und es gab keine Aufklärung, dass das Osteoporose auslösst. Mein T-Score
    beträgt -2,4 also heißt das noch Osteoponie, ab -2,5 spricht man von
    Osteoporose. Letzten Sommer waren meine Knochen nämlich noch garnicht
    betroffen. Das mit dem MTX werde ich auch noch klären, da wie Trombone
    ja schon schrieb, ich eine höhere Dosis Tabletten nehmen müßte, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Und mir reichen 12 Stück täglich! (trotz)


    Liebe Grüße
    Matzi
     
  8. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.654
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Brakel, Kreis Höxter
    Hallo matzi,


    lt. Doc L. soll man als Cortison-Patient bereits ab einem T-Score von -2,0 ein zusätzliches Mittel gegen Osteoporose (z.B. Fosamax) einnehmen.
    Ich selber hatte im Frühjar einen Oberschenkelhalsbruch - die anschließende Knochendichtemessung (DEXA-Gerät) ergab zwar einen relativ normalen Gesamtbefund, aber der Einzelwirbel L4 hatte einen T-Score von -2,46 (also grenzwertig). Da hier definitiv nicht von der Gesamtsituation ausgegangen werden darf (es brechen ja - hoffentlich - auch nicht alle Wirbel auf einmal) muss man eigentlich von der Einzelsituation ausgehen - hier solltest Du auf jeden Fall noch einmal jeden einzelnen T-Score erfragen (sowohl für jeden Wirbel, wie auch für die verschiedenen Hüftbereiche). Das würde ich an Deiner Stelle nicht vergessen (auch wenn es doof ist noch mehr Medis zu nehmen - geht mir ja auch so ), dafür ist die Sache einfach viel zu haarig.
     
  9. berti

    berti Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    961
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    MK-Kreisstadt (Sauerland, NRW)
    Hallo matzi,

    Doc L hat uns auch was über sparen erzählt. Aber das ist auch verständlich. Mali bekam bisher immer Immunosporin verschrieben. Jetzt verschreibt er Ciclosporin.
    Da es der selbe Wirkstoff ist, kann man an den Kosten schon was tun. Hier der Vergleich: Immunosporin von Norvatis 100 mg Kapsel Stückpreis 5,79 Euro
    Ciclosporin von 1A Pharma 100 mg Kapsel Stückpreis 4,40 Euro

    Bei Immunosporin sind 90 Stck. Verpackungseinheit, bei Ciclosporin sind es 100 Stck. Das sind bei 185 Stck. im Quartal eine Ersparnis von 257,15 Euro. (1071,15€ zu 814,00€) Also ich denke, da ist sparen angebracht. Wir sind ja froh, das das Medi überhaupt noch verschrieben werden darf.
     
  10. Amulan

    Amulan Ich bin harmlos!

    Registriert seit:
    25. Juni 2003
    Beiträge:
    497
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    Stuttgart
    Hallo!

    hoffentlich ist das jetzt keine zu dusslige Frage, aber ich versteh nicht, wie es sein kann, dass der Arzt bei Überschreitung des Budgets aus eigener Kasse draufzahlen muss (oder hab ich das falsch verstanden?). So vom gesunden Menschenverstand her kann das doch gar nicht rechtmäßig sein. Im Einzelfall müsste sich der Arzt ja unterlassener Hilfeleistung schuldig machen, nur um sein Budget einzuhalten, oder wie? :confused: Laufen da eigentlich irgendwelche Klagen dagegen?
     
  11. Marie2

    Marie2 nobody is perfect ;)

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    8.381
    Zustimmungen:
    3
    Ort:
    entenhausen
    hi matzi,

    persönlich hab ich noch keinen rotstift bemerkt *froi*
    wegen meines schubes war ich ja kürzlich bei einigen ärzten,
    auch die szinti wurde mir freiwillig angeboten, und eine
    neue basis dürfte ich selber entscheiden, hab also nix zu meckern. ich hoff natürlich, dass das so bleibt!
    dich aus kostengründen von spritzen auf tabletten "runterzustufen" finde ich überhaupt nicht gut!
    ich drück dir die daumen, dass du mit allem klarkommst!


    lieben gruss marie
     
  12. berti

    berti Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    961
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    MK-Kreisstadt (Sauerland, NRW)
    Mir fällt gerade noch etwas ein zum Budged. Doc L hat uns mal gesagt, dass Nordrhein-Westfalen geteilt ist. Nämlich in Nordrhein und Westfalen-Lippe. Die Rheumatologen in Westfalen haben ein viel geringeres Budget als die Ärzte in Nordrhein. Es ist einem Arzt in Westfalen kaum möglich einen Rheumapatienten vernünftig zu medikamentieren ohne das er Ärger bekommt, da es das Budget nicht hergibt. Solche Unterschiede gibt es in Nordrhein-Westfalen. Es liegt also wirklich nicht immer am Arzt. Er möchte schon, aber er kann nicht, da ihm finanziell die Hände gebunden sind. Armes Deutschland.
     
  13. KayC

    KayC Stehauffrauchen

    Registriert seit:
    14. Juni 2003
    Beiträge:
    1.160
    Zustimmungen:
    1
    Hallo Berti,

    ich kann das nur bestätigen. Da gibts dann nur zwei Möglichkeiten: Entweder einen Rheumatologen im Raum Nordrhein aufsuchen und hoffen das man das bekommt, was man braucht. Oder man geht in eine Rheumaklinik und lässt sich dort medikamentös einstellen und hofft, das der Rheumatologe die Verschreibungen weiter führt. Ich habe beides mit Erfolg durchgezogen, habe allerdings auch einen guten Rheumatologen, der sowas (im Moment) noch mitmacht...

    LG Katharina
     
  14. berti

    berti Neues Mitglied

    Registriert seit:
    21. April 2004
    Beiträge:
    961
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    MK-Kreisstadt (Sauerland, NRW)
    Hallo Katharina,

    genau das haben wir auch getan. Mali fährt jetzt nach D´dorf.
     
  15. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.654
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Brakel, Kreis Höxter
    Das sehe ich aus so, aber leider ist es so, dass die KK's zur Zeit richtig Front machen gegen die Rheuma-Ambulanzen und die niedergelassenen Rheumatologen mischen da kräftig mit. Ich verstehe das eigentlich garnicht - zumindest die Haltung der Niedergelassenen. Denn die sollten doch eigentlich froh darüber sein, dass ihnen die Kosten für die Behandlung von "Extrem-Rheumatikern" nicht zugerechnet werden. Wenn ich allein an die Therapiekosten meiner Remicade-Infusionen denke: Nur für das Remicade muss die KK jedes Jahr ca. 60.000 € hinblättern - diese Therapiekosten nimmt doch kein niedergelassener Rheuma-Doc auf sich, zumal diese Kosten sich nur auf Remicade beziehen. Dazu kommen dann noch MTX, Cortison, Celebrex, Magenschutz, Calcium und Vitamin D3 und neuerdings noch Fosamax. Alles in allem (ohne die Medis, die ich dann noch vom HA verschrieben bekomme) bin ich damit bei mind. 65.000 €!!!!
    Trotzdem weiß ich nicht, ob ich Anfang nächsten Jahres noch in "meine" Ambulanz gehen kann, da die Existenz zur Zeit mehr als fraglich ist.
     
  16. cpschaf

    cpschaf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    9. April 2005
    Beiträge:
    193
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    NRW
    Rotstift

    Ja, liebe matzi, bei mir wurde der Rotstift schon vor Jahren angesetzt.
    Ich habe aber für mich die richtige Lösung gefunden.

    1. Hausarzt
    Mit der Barmer hab ich das Konzept Hausarzt / Hausapotheke
    gewählt. Er verschreibt mir nun Folsan, Magenschutz,Ibu
    und MTX. Die Überweisungen für die anderen Fachärzte
    bekomme ich auch von ihm. Labor für den Rheumadoc macht
    er auch.


    2. Diabetologe
    Dieser verschreibt mir Insulin, BZ-Meßstreifen und mein Insulin-Pumpenzubehör.
    Er macht auch 1X im Quartal Labor für die Zuckerwerte.

    3. Rheumatologe
    Er oder besser Sie verschreibt mir Humira.

    So kommt jeder (so hoffe ich) mit seinem Budget klar und ich (ganz wichtig) bin zufrieden.
     
  17. nora9

    nora9 Guest

    hurra , deswegen braucht mensch(patient) 300 und mehr gesetzliche und private kassen,kv und vieles mehr......
    divide und impera!
    aber cesar (rom) ist (auch) untergegangen!
    Und bei orwell waren auch alle tiere gleich ,manche nur eben gleicher!
     
  18. trombone

    trombone die Schreibtischtäterin

    Registriert seit:
    30. April 2003
    Beiträge:
    1.654
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Brakel, Kreis Höxter
    hallo cpschaf:

    Da hast Du aber Glück gehabt - ich kenne viele, die auch das Hausarzt/-Apothekenmodell der BEK gewählt haben und die seitdem völlig unglücklich sind, weil die BEK an der ganzen Behandlung und den Verordnung plötzlich herummäkelt - Da werden im Rahmen von Deseas-Managment (richtig geschrieben??) plötzlich total veralterte Standarts wieder rausgekramt und als das Non-Plus-Ultra verkauft (weil sie halt deutlich billiger sind als neue Präparate), da wird Diabetikern das eigenene Meßgerät und/oder die Teststreifen verweigert (eine Kollegin hat ein Schreiben der BEK erhalten, dass zukünftig nur noch ein Meßstreifen pro Tag bezahlt würde - sollte sie damit nicht auskommen, müsse sie zum Diabetologen in die Praxis!!!)
    Da werden Medikamente verweigert, weil eine Ambulanz im KH halt nur mit der KH-Apotheke zusammenarbeitet, mit dem Hinweis man solle sich die "Mittelchen" doch in der Hausapotheke besorgen (war sogar hier im Forum).
    Und wenn ich dann auch noch die Geschichten, die mein HA zwischendurch so zum besten gibt mir anhöre ....

    Ich denke mal, da hast Du echt großes Glück - viele andere würden lieber heute als morgen aussteigen.

    Und ich persönlich bin super froh, dass ich im vergangenen Jahr von der BEK in die TKK gewechselt bin - vorher wurde alles total verschleppt, Schreiben gingen verloren, es wurden Zusagen gemacht und nicht eingehalten und das schlimmste war, dass mir auch noch wichtige Infos vorenthalten wurden...
    Ich habe von der BEK - verständlicher Weise - die Nase gestr. voll.