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Service bei Fluglinien und Bahn

Dieses Thema im Forum "Kaffeeklatsch" wurde erstellt von kukana, 28. Oktober 2004.

  1. kukana

    kukana Moderatorin

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    wäre schön wenn jeder der info findet zu dem thema das mit dazuschreiben könnte.

    gruss kuki

    LTU

    Für unsere geh- und schwerbehinderten Fluggäste halten verschiedene karitative Einrichtungen - z. B. die Johanniter-Unfallhilfe - ohne Aufpreis Leihrollstühle für die Wartezeit bis zum Abflug bereit. Auf Anfrage kann eine Begleitung bis zum Abflug gewährleistet werden.
    [​IMG][​IMG]LTU befördert Prothesen, Rollstühle und medizinisch notwendiges Gepäck ohne Aufpreis. Dasselbe gilt, unter Vorlage eines Attestes, für Medikamente, die im Urlaub benötigt werden.[​IMG]Wir bitten Sie, Ihre Rollstühle am Flughafen als Sondergepäck aufzugeben, da sie im Frachtraum transportiert werden.[​IMG]Blinde Fluggäste können ihren Blindenhund (mit Maulkorb) mit in den Fluggastraum nehmen.[​IMG]Für Fluggäste, deren Behinderung einen bestimmten Sitzplatz erforderlich macht, stellen wir gern die entsprechenden Plätze zur Verfügung. Bitte haben Sie Verständnis, dass Sitze am Notausgang aus Sicherheitsgründen grundsätzlich nicht reserviert werden können.[​IMG]Sollte Sauerstoff während des Fluges benötigt werden, so können wir max. 2 Liter bereitstellen. Dringend erforderlich ist ein Attest, aus dem hervorgeht, dass diese Menge für die Flugdauer ausreichend ist. Pro Flugstrecke wird ein Betrag von 100,- EUR erhoben.[​IMG][​IMG]Serviceanmeldung
    [​IMG]Wenn Sie einen dieser Services in Anspruch nehmen möchten, dann melden Sie einfach Ihren Wunsch bis 4 Tage vor Abflug bei unserer Servicezentrale an: [​IMG][​IMG][​IMG]Online-Formular[​IMG]Tel.: 02 11/94 18 - 888[​IMG]Fax: 02 11/94 18 - 881
     
  2. kukana

    kukana Moderatorin

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    LUFTHANSA
    An Bord

    [​IMG][​IMG] Das Wesentliche an Bord

    An Bord unserer Fugzeuge gibt es spezielle Sitzplätze für in ihrer Bewegung stark eingeschränkte bzw. bewegungsunfähige Passagiere.

    Für einen bequemen Flug empfehlen wir, das Handgepäck so leicht wie möglich zu gestalten, damit Sie es auf jeden Fall selbständig transportieren können.

    Sollten Sie auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen sein, vergessen Sie bitte nicht, diese immer in Ihrem Handgepäck mitzuführen.

    Das Handgepäck sollte 8 kg Gewicht sowie die vorgegebenen Maße (55x40x20 cm) nicht überschreiten, da es andernfalls den Handgepäckrahmen an den Sicherheitskontrollen nicht passieren kann.
    [​IMG][​IMG][​IMG]Weitere Hinweise

    Sehr viele Flughäfen haben Flughafen-Wegweiser mit allgemeiner Information oder speziellen Hinweisen für behinderte Fluggäste herausgegeben, die Sie bei der jeweiligen Flughafenverwaltung anfordern können. Spezielle Broschüren der Fraport AG (Flughafen Frankfurt) sind unter 0 69 – 69 07 05 54 erhältlich.[​IMG][​IMG][​IMG]Kommen Sie an Bord!

    Es gibt je nach Flughafen viele unterschiedliche Transportmöglichkeiten für gehbehinderte Fluggäste. Sie sollten sich deshalb darauf vorbereiten, den Rollstuhl wechseln zu müssen, um vom Flughafen ins Flugzeug zu gelangen. Wenn Sie an Bord kommen, erwartet Sie bereits unser Bordpersonal, um Ihnen behilflich zu sein. Auf allen Maschinen haben wir für Behinderte speziell gekennzeichnete Sitze vorgesehen. Bitte beachten Sie aber, dass der Gangbereich schmaler als in anderen Verkehrsmitteln ist.


    Auf Langstreckenflügen und in unseren Großraumflugzeugen steht gehbehinderten Passagieren ein eigens entwickelter Bordrollstuhl zur Verfügung, mit dem Sie auf Langstrecken auch problemlos die Toiletten nutzen können. Alle unsere Flugzeuge sind mit behindertengerechten Toiletten ausgestattet. Dennoch sollten behinderte Fluggäste bedenken, dass der Sanitärbereich in Flugzeugen generell beengter ist.
     
    #2 28. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2004
  3. kukana

    kukana Moderatorin

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    FLUGHAFEN KÖLN / BONN


    Konrad Adenauer FlughafenWaldstraße 147, 51147 KölnTel: 02203-400Internet: www.airport-cgn.de Wer mit dem Flugzeug nach Köln anreisen möchte, dem sei der Flughafen Köln/Bonn empfohlen. Er ist ein moderner und übersichtlicher Airport. Kurze Wege sind ein echtes Plus für diesen zwischen Köln und Bonn gelegenen Flugplatz. Der Flughafen trägt übrigens auch den Namen des früheren Bundeskanzlers Konrad Adenauer, der hier aus der Gegend stammte und in den dreißiger Jahren Oberbürgermeister der Stadt Köln war. Weitere Infos zum Flughafen und den Flugverbindungen unter Tel. (02203) 40-0 oder unter www.airport-cgn.de.

    Das neue Flughafenterminal 2Topmodern, groß und hell durch viel Tageslicht - so erscheint das im Herbst 2000 eröffnete Terminal 2 auf dem Flughafen Köln/Bonn.In Terminal 2 befindet sich der Informationsschalter auf der Ebene "Abflug", gegenüber der Rolltreppe. Tel.: 02203/ 4040-01 oder 02. Mehr unter www.airport-cgn.de. Für behinderte Passagiere ist es empfehlenswert, Hilfe bzw. einen Rollstuhl anzufordern, wenn sie ihren Flug buchen. Die Toiletten und Telefone am Flughafen sind mit dem Rollstuhl befahrbar, die Toiletten befinden sich auf der Ankunftsebene in der Nähe des Aufgangs/Lifts 2 im Bereich B und in der Nähe des Aufgangs/Lifts 5 im Bereich C. Es gibt einen Lift für Rollstühle beim Aufgang/Lift 3 zwischen den Eingängen B und C.Für behinderte Passagiere reservierte Parkplätze befinden sich im Parkhaus P2 auf Ebene 4/Sektor A und im Parkhaus P3 auf der Ebene 1/Sektor A. Behinderte können kostenlos Parken, wenn an der Kasse der amtliche Ausweis vorgelegt wird.
    Weitere Informationen über Behinderteneinrichtungen sind vom Flughafen erhältlich (Tel (02203) 40 40 01 oder 404 002).



    http://www.rolliguide-koeln.de/Gross/rubriken/touri_info/flughafen.htm
     
  4. Chipsy

    Chipsy Neues Mitglied

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    Keine Angst bei Flugreisen

    Hallo,
    meine erste Flugreise als Rollstuhlfahrerin war 1989 nach Teneriffa. Ich habe schon geglaubt, keine Flugreisen mehr machen zu können, bis ich in der Reha ein braungebrannte Patientin kennenlernte, die in Spanien mit dem Flieger in Urlaub war. Diese Patientin hat mir die Angst vor dem Fliegen als Rollstuhlfahrerin genommen und sie hat Recht gehabt. Vom Einchecken am Abflughafen bis zur Ankunft am Kofferband des Zielflughafens wird man 100%ig betreut. Ich finde es klasse, dass es diese Betreuung gibt. Durch die Behinderung ist man schon genug vom "normalen Leben" ausgeschlossen.
    Viele Grüße
    Chipsy
     
    #5 28. Oktober 2004
    Zuletzt bearbeitet: 28. Oktober 2004
  5. kukana

    kukana Moderatorin

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    Betreuung behinderter Fluggäste

    EUROPAPARLAMENT - Behinderte Fluggäste müssen Betreuung erhalten[font=Verdana, Geneva, Arial, Helvetica, sans-serif]Das Europaparlament verteidigt die Rechte von behinderten Passagieren besonders gegenüber Billigfliegern. Laut einer neuen Verordnung werden Fluglinien verpflichtet, Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu transportieren und ihnen Betreuung anzubieten.

    Straßburg - Künftig haben Passagiere mit Behinderungen bei Flugreisen in der Europäischen Union einen Rechtsanspruch auf unentgeltliche Betreuung. Das entschied das Europaparlament in Straßburg und stimmte damit einem Kompromiss mit den Mitgliedsländern zu. Die Verkehrsminister dürften das Vorhaben in Kürze absegnen, so dass die Verordnung 2008 in Kraft treten wird. Sie gilt für Flughäfen mit mehr als 150.000 Passagieren pro Jahr. Damit seien so gut wie alle Verkehrsflughäfen in Deutschland erfasst, sagte der CDU-Europaabgeordnete Georg Jarzembowski.

    Die Verordnung sieht vor, dass Fluggesellschaften die Beförderung von körperlich und geistig Behinderten, Älteren, Blinden oder Tauben nicht wegen deren eingeschränkter Mobilität verweigern dürfen. Zugleich muss ihnen etwa beim Transport vom Abfertigungsschalter zum Flugzeug, bei der Erledigung der Abfertigung oder beim Verlassen des Flugzeugs mit Hilfe von Lifts oder Rollstühlen, beim Gang zu Toiletten oder dem Transport zu Anschlussflügen unentgeltlich geholfen werden - wenn dies 48 Stunden zuvor angemeldet wurde.

    Sollte ein Luftfahrtunternehmen nicht in der Lage sein, einen Behinderten zu befördern - etwa weil die Anbordnahme aufgrund der Größe eines Flugzeugs oder seiner Türen physisch unmöglich ist - müssen dem Betroffenen Alternativen angeboten oder der Flugpreis erstattet werden. Für die Finanzierung der Verordnung ist eine Umlage vorgesehen, die auf die einzelnen Luftfahrtunternehmen aufgeteilt wird.

    Grüne: Betrifft vor allem Billigflieger / easyJet: Uns nicht

    Diese Regelung sei vor allem für Billiganbieter wichtig, sagte der Europaabgeordnete Michael Cramer (Grüne): "Bislang lebten Billigflieger nicht nur auf Kosten der Steuerzahler und der Umwelt, sondern auch auf Kosten Behinderter. Sie lehnten den Transport ab. Das geht jetzt nicht mehr."

    Der Berichterstatter des Europäischen Parlaments, der britische Sozialist Robert Evans sagte, dass jährlich bis zu zehn Millionen Passagiere Hilfeleistungen an europäischen Flughäfen erhalten. Allerdings beschwerten sich zu viele Menschen, dass sie vernachlässigt oder sogar schlecht behandelt würden. "Wir müssen deshalb die Rechte der Passagiere ohne Wenn und Aber garantieren."

    Der Billigflieger easyJet ist nach eigener Darstellung nicht von der Verordnung betroffen und wehrte sich gegen die Darstellung, vor allem Low-cost-Airlines würden behinderte Passagiere diskriminieren. "Durch die neue EU-Verordnung ändert sich für uns nichts", sagte der Deutschland-Chef von easyJet, John Kohlsaat. EasyJet biete zum Beispiel sehbehindertem Passagiere unentgeltliche Betreuung, etwa bei der Begleitung zum Flugzeug. "Selbst Stephen Hawking ist vor kurzem mit uns nach Berlin geflogen", sagte Kohlsaat.



    www.spiegel.de
    [/font]
     
  6. germanwings

    germanwings der Vielflieger

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    Service für eingeschränkte Personen bei Low-Cost-Carriern

    *kram* Per Suchmaschine fand ich diesen Thread.

    Ich denke, dass diese Verordnung wirklich nicht den Low-Cost-Carrier treffen darf. Das Konzept des Billigfliegers ist es, die Bodenlaufzeiten am Flughafen so kurz und unaufwendig wie nur möglich zu halten. Wenn jetzt viele eingeschränkte Personen auf einem speziellen Flug sind, kann die Maschine erst mit erheblicher Verspätung abfliegen (von andocken bis zum abdocken sind bei fast jedem Billigflieger ca. 25 Min. eingeplant - diese Zeit wird wohl kaum reichen). So gibt es einen Maschinenmangel an den Drehkreuz-Flughäfen, wie z.B. London oder Köln/Bonn. Wenn Maschinen fehlen verschiebt sich der komplette Zeitplan an einem Drehkreuz und die Gesellschaft kommt mit enormen Zeit- und vorallem Geldverlusten aus der Sache raus. Stellt sich am Ende die Frage: "Eingeschränkte Personen u.U. befördern - oder - Insolvenz anmelden (bzw. rote Zahlen schreiben)"

    Die renomierten Airlines (Lufthansa & Co.) müssen ja auch noch ein Feld haben, wo sie überlegen sind :D .

    Viele Grüße, André.
     
  7. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    Das wird auch immer gesagt, wenn Behinderte in den Bus wollen. Am besten auch noch alle Mütter mit Babys aussperren, verschwendet nur unnötig Zeit, dann die Alten mit ihren Rollatoren. So wird nur viel Platz an diese unnützen, steuergeldverschwendenden Klotze am Bein der armen gesunden Egoistengesellschaft verschwendet.
     
  8. roco

    roco Guest

    ach du scheixxe... estelle, wo bist du denn unterwegs?:eek:

    hier bei uns sind alle fahrer sehr freundlich, alle busse absenkbar und mit manuell vom busfahrer ausklappbarer rollstuhlplatte...

    ich hab noch nie einen busfahrer erlebt, der sich negativ äußerte oder einen entsprechenden gesichtsausdruck hatte...

    sicher werden die leute geschult, aber wenn ALLE sich IMMER so verhalten... dann kanns nicht nur an der schulung liegen...

    hier brauchen sich weder kranke noch mütter mit babys sorgen machen, im gegenteil, es wird alles für sie getan... und freundlichkeit ist an der tagesordnung...

    ich würd ja immer busfahren, wenn das auto im endeffekt nicht doch preiswerter wäre...
     
  9. Estelle

    Estelle Neues Mitglied

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    :p Ne, das war die Antwort auf das Post davor, wenn die Fluggesellschaften wirklich so denken würden, wo das hinführen würde.

    Aber bei uns sind nicht alle Buße absenkbar und es kommt öfter vor, dass Alte eingequetscht werden oder jemand rufen, drücken und reklamieren muss, weil die Alten nicht schnell genug aussteigen können, vor allem vor dem Krankenhaus öfter beobachtet. Es gibt auch unhöfliche Busfahrer, aber es lohnt sich, sich bei der Gesellschaft zu beschweren. Ist nur etwas mühsam. Gibt aber auch nette Busfahrer. Nur helfen sie viel zu wenig, besonders keiner Mutter mit Kind oder wenn jemand mit Gewicht kommt. Man muss die Busfahrer schon dazu ermahnen. Vor allem lässt man den Gehbehinderten keine Zeit auszusteigen, nur um ja die Linienzeit einzuhalten. Man muss sich immer sehr beeilen. Schon öfter fallen Leute um, weil der Busfahrer nicht wartete, bis sich die Gäste setzen konnten. Ich hab da ziemlich krasse Unfälle miterlebt und war auch schon selbst betroffen.

    Bahnfahren geht für Rollstuhlfahrer nur mit Voranmeldung. Die Zugeingänge sind noch lange nicht alle rollstuhlgängig. Das braucht noch eine Weile. Es gibt noch großen Handlungsbedarf. Bei unserem Hauptbahhnof z. B. gibt es einen Laden, der nur durch eine hohe Treppe zugänglich ist. Da müsste man eigens jemanden vom Personal rufen, um sich mühsam hochhieven zu lassen von einer mikrigen Hebebühne, wo sich ein Rollstuhlfahrer oder ein Gebrechlicher in keinster Weise sicher fühlen würde, hab das selbst getestet. Da fährt man lieber über den Lift in den anderen Bahnhofladen, wo es aber wesentlich teurer ist.
     
    #11 1. Oktober 2010
    Zuletzt bearbeitet: 1. Oktober 2010