1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen

serop.chronische Polyarthitis ?? und soviel Müdigkeit??

Dieses Thema im Forum "Entzündliche rheumatische Erkrankungen" wurde erstellt von magdalena1256, 11. März 2012.

  1. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2011
    Beiträge:
    147
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    33***
    ich habe seit sehr vielen Jahren starke Schmerzen in gesamten Bereich der Wirbelsäule, im Dezember 2010 wurde endlich nach MRT Bandscheibenprolaps L5/S1 mit Wurzelreizung S1 links und Bandscheibenprotrusion L4/5 festgestellt. Und ich dachte: gut endlich was Greifbares und ich hoffte auf Besserung. Nach diversen Spritzen beim Neurochirugen musste ich leider einsehen, dass sich keine Besserung einstellt. Im Juni 2011 fingen ganz plötzlich die Probleme mit meinen Händen und Handgelenken an, sie schwollen an, wurden heiß und rot. Das Anschwellen ist immer sehr schmerzhaft, dauert meistens so 24 Stunden, dann bleibt die Schwellung so 12 Stunden und verschwindet dann wieder, solange die Hände dick geschwollen sind, kann ich sie kaum bewegen. Nach 2 Monaten hat mein Hausarzt endlich eine große Blutuntersuchung angeordnet. Dabei wurden Autoantikörper ANA 1:2560 festgestellt, Rheumafaktor nur leicht erhöht. 32. Der Rheumatologe hat Ende Dezember die Diagnose serop.chron.Polyarthitis diagnostiziert und mir MTX 10 mg, Folsäure 5mg wöchentlich verordnet und als Schmerzmittel Celebrex 200 mg. Ich nehme natürlich das MTX und die Folsäure regelmäßig ein. Besserung lässt auf sich Warten. Ist aber wohl normal. Ich habe seit jetzt seit Wochen, ständig trockene Augen, entweder brennen die Augen wie der Teufel oder sie jucken, ich sehe zeitweilig richtig verschwommen. Ständig riesen Durst, morgens brauche ich ca. 2 Stunden um mich für die Arbeit fertig zu machen, komme kaum aus dem Bett, kann mich nicht bücken usw.
    Ich habe jetzt eine Frage, ist es normal, dass man sich mit dieser Erkrankung so müde fühlt, so absolut fertig. Ich bin Teilzeit berufstätig und habe, wie viele andere auch, noch einiges zu hause zu tun. Ich schaffe meine Arbeit kaum, ich schleppe mich durch den Tag, vergesse alles, was ich nicht aufschreibe. Mein Privatleben leidet natürlich. Geht es Euch ähnlich. Habt Ihr Tipps was man tun kann.
    Jetzt habe ich Euch so richtig voll gejammert. Aber mein Umfeld versteht das Alles nur sehr bedingt!
    Einen schönen Abend wünsche ich Euch ALLEN.
    Lieben Gruß
    Magdalena
     
  2. wotti

    wotti Mitglied

    Registriert seit:
    24. Februar 2012
    Beiträge:
    259
    Zustimmungen:
    0
    dass man sich mit dieser Erkrankung so müde fühlt, so absolut fertig. Ich bin Teilzeit berufstätig und habe, wie viele andere auch, noch einiges zu hause zu tun. Ich schaffe meine Arbeit kaum, ich schleppe mich durch den Tag, vergesse alles, was ich nicht aufschreibe. Mein Privatleben leidet natürlich. Geht es Euch ähnlich. Habt Ihr Tipps was man tun kann.
    Jetzt habe ich Euch so richtig voll gejammert. Aber mein Umfeld versteht das Alles nur sehr bedingt!
    Einen schönen Abend wünsche ich Euch ALLEN.

    hallo liebe Magdalena ! ich hatte das selbe gefühl als es bei mir mit Rheuma losging .Kam Morgens nicht aus dem Bett immer Müde konnte nicht laufen alles war mir zuviel selbst mein 4 Stunden job .Hab immer am Wochenende rund um die Uhr gelegen wollte mich für die nächste Woche richtig ausruhen,ging überhauptnicht war die Arbeitswoche wieder nur müde und schmerzen einfach schlapp.Jetzt nehme ich einmal die woche MTX 10mg.Cortison und über den Tag 3 Schmerztabletten.Jetzt bin ich eigentlich fit nur das laufen macht mirnoch probleme das hab ich jetzt 6 Wochen......:rolleyes::rolleyes:das Umfeld kann das nicht verstehn mein Mann sagte immer nur du und deine 4 Stunden arbeit !!! er hat es nicht geglaubt so ist das leider jetzt wo die Diagnose steht glaubt er MIr :(:(:(


    lg.wotti
     
  3. took1211

    took1211 Guest

    Auch ich fühle mich seit meiner Erkrankung an Rheumatoider Arthritis ständig in unterschiedlichem Maß müde,ja oftmals richtig ausgelaugt.Was bleibt einem als Frau übrig?Vollzeitjob,Haushalt mit Mann und Kindern,Garten und alles soll gut durchorganisiert sein und perfekt klappen.Für jeden in der Familie das offene Ohr haben und die starke Schulter zum Stützen sein.Und wenn es mal nicht so funktionierte,fehlte es an Verständnis.Wie denn auch!?Die Angehörigen können sich nicht in die Schmerzen hineinversetzen.Nachempfinden geht nur,wenn man Schmerzen dieser Art selbst spüren würde.Ich habe es von Anfang an vergessen,mir die unbedingt erforderlichen Ruhepausen nach einer Tätigkeit einzufordern und die anfallende Arbeit ein wenig zu delegieren.Ihr werdet sagen "selbst schuld".Ihr habt Recht!Heute sind die Kinder aus dem Haus.Mein Rheuma verschlimmerte sich,es raubt mir viel Kraft und Durchhaltevermögen.Manchen Tag geht es gut,den darauffolgenden muss ich mich nur ausruhen.Ich nehme mir nur noch eine kleine Arbeitsaufgabe vor,danach folgt eine Ruhepause.Außerdem belohne ich mich oft selbst für das,was ich geschafft habe.Mit diesem Maß fühle ich mich gut.Der Vollständigkeithalber muss ich hinzufügen,dass ich nicht mehr arbeiten brauche und zuhause bin.Mein Mann unterstützt mich sehr,er jobbt noch.lgtook
     
  4. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2011
    Beiträge:
    147
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    33***
    Hallo Ihr Lieben,

    ich wünsche mir an fast jedem Tag, dass ich nicht mehr arbeiten müsste, aber ........ ich habe noch so ca. 6-7 Jahre vor mir.
    Es ist schön, wenn der Partner Verständnis hat. Mein Mann hat dazu eine lange Zeit gebraucht. Inzwischen sieht er wie schlecht es mir zeitweilig geht und unterstützt mich. Ich finde es auch sehr schade, dass man seine Freizeitaktivitäten sehr einschränken muss. Aber es gibt tatsächlich Wichtigeres.
    Habt Ihr einen Tipp welche Art von Sport, außer Schwimmen, man machen kann, um mobil zu bleiben. Ich muss noch dazu sagen, ich habe auch noch Bronchialasthma und in Schwimmbädern habe ich große Probleme mit der 'Luft' !
    Vielen Dank für Eure Tipps und Anregungen.
    Lieben Gruß
    Magdalena
     
  5. sternchen21

    sternchen21 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. August 2011
    Beiträge:
    14
    Zustimmungen:
    0
    Hallo Magdalena,
    bei mir war das mit der Müdigkeit vor allem zu Beginn der Erkrankung ein großes Problem. Es hat sich bei mir aber gebessert, als meine Medikamente angeschlagen haben.
    In Bezug auf Bewegung fahre ich gerne Fahrrad. Das schöne daran ist, dass es nicht so sehr anstrengt und man auch an der frischen Luft ist.

    Liebe Grüße
    Sternchen
     
  6. ela1

    ela1 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    4. Oktober 2011
    Beiträge:
    70
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    an der schönen Mosel
    Hallo magdalena1256
    ich kann davon auch ein Lied singen... es geht mir wie Dir!!!. Bei mir wurde Anfang 2011 CP festgestellt und ich bekam jede Menge Tabletten auch MTX und Kortison.Es ging bis September soweit gut dann kam die totale Erschöpfung..mitlerweile bekomme ich 15mg MTX (Spritze) Kortison und diverse andere Mittelchen:rolleyes:.
    Da es nicht mehr anders ging wurde ich im September krankgeschrieben ,was ich bis Heute!! immer noch bin (6 Monate)..Ganz vorne bei meinen Problemen steht, wie bei Dir,die Müdigkeit und ich bin so ausgebrannt das gar nix mehr geht:mad:.Auch die Probleme mit den Augen habe ich genauso wie Du .. die jucken und brennen wie verrückt.:eek:Habe jetzt vom Hausarzt Augentropfen verschrieben bekommen, die ich dann reinmache und es wird dann etwas besser.
    Meine Kinder sind mitlerweile erwachsen (Sohn 23noch zu Hause & Tochter19 wohnt bei ihrem Freund) und mein Mann hat großes Verstännis für mich und ist mir echt eine Stütze:D...aber glaube mir, ich weiß auch noch nicht wie es werden soll wenn ich wieder arbeiten soll. Bin Verkäuferin in einem großen Discounter da kann ich mir keine Schwäche leisten..
    Letzte Woche habe ich mit meinem Rheumadoc eine Reha beantragt und bin mal gespannt was daraus wird...
    Das wäre vielleicht auch mal ne Möglichkeit für Dich spreche mal mit Deinem Arzt darüber:confused:
    Das alles ist Dir bestimmt keine Hilfe, aber Du siehst... Du bist nicht alleine mit Deinem Problem;)
    Wünsche Dir einen schönen Abend und bei Fragen... melde Dich einfach:D
    lg Manuela
     
  7. Claudia1965

    Claudia1965 Mitglied

    Registriert seit:
    1. Februar 2011
    Beiträge:
    135
    Zustimmungen:
    1
    Ort:
    Meerbusch
    Hallo Leidensgenossin :)

    Ich denke das mit der Müdigkeit und Abgeschlagenheit, kennt wohl jeder von uns. In meinen "Glanzzeiten" als ich noch ohne Diagnose war, war das mein größtes Problem...ich bin abends manchmal schon um 19Uhr ins Bett gegangen (im Sommer zwitscherten da noch die Vögel draußen und ich lag totmüde im Bett :rolleyes: ) und war trotzdem am anderen Tag so kaputt das ich nur mit Mühe meine vier Arbeitsstunden durchgehalten habe...nun brauche ich seit Mai letzen Jahres nicht mehr arbeiten und gehe nur noch 2x die Woche eine Arztpraxis putzen (was auch prima klappt) damit ich das Gefühl habe überhaupt noch zu etwas nutze zu sein...aber ich muss sagen, seit ich das MTX nehme (15mg/Woche) geht es aufwärts :top:
    Kopf hoch und denk daran...DU bist krank und DU bestimmst dein Pensum...es wird sobald die Medis anschlagen auch wieder etwas besser.
     
  8. magdalena1256

    magdalena1256 Mitglied

    Registriert seit:
    19. Dezember 2011
    Beiträge:
    147
    Zustimmungen:
    0
    Ort:
    33***
    Danke Euch Allen für Eure lieben, unterstützenden Worte.
    Hallo Manuela, ich war letztes Jahr in einer Reha, allerdings wegen meines Asthmas und Bandscheibenvorfällen. Während der Reha ging es mir recht gut. Auch noch so ca. 4 Wochen danach. Aber danach oh je, ich komme wohl einfach nicht mehr mit meinem Job zurecht :)))) Ehrlich, es ist mir wirklich zuviel, mal fühlt sich total müde, ausgelaugt und muss trotzdem immer 100% geben. Leider kann man es nicht ändern.
    Man macht immer weiter und hofft,dass man durchhält.
    Liebe Grüße an Alle.
    Magdalena